Bildergalerie: Messeimpressionen

Bücherwelt am Main

Jedes Jahr eine Überraschung: Die Art und Weise, wie das Gastland das Forum bespielt. Der Ehrengast Flandern und die Niederlande haben eine Installation in Wasserfarben, ruhig und klar.

Ein Rundgang über die Buchmesse

Jedes Jahr eine Überraschung: Die Art und Weise, wie das Gastland das Forum bespielt. Der Ehrengast Flandern und die Niederlande haben eine Installation in Wasserfarben, ruhig und klar.

© Claus Setzer

So aufgeräumt ist es aber nicht überall. Die Comiczeichner des Gastlandes arbeiten fieberhaft an einer Edition, die während der Messe fertiggestellt wird. Kreatives Chaos inklusive.

So aufgeräumt ist es aber nicht überall. Die Comiczeichner des Gastlandes arbeiten fieberhaft an einer Edition, die während der Messe fertiggestellt wird. Kreatives Chaos inklusive.

© Claus Setzer

Und wenn sogar das belgische Königspaar zum Gucken kommt und sich der niederländische König über die Entwürfe beugt, ist das eine ganz besondere Ehre.

Und wenn sogar das belgische Königspaar zum Gucken kommt und sich der niederländische König über die Entwürfe beugt, ist das eine ganz besondere Ehre.

© dpa

Die Ehrengäste verteilen sich auf die ganze Stadt. Im Museum für moderne Kunst stellt die in Amsterdam lebende Künstlerin Fiona Tan aus, vor ihrem Kunstwerk "1:87" sprechen die Autoren David van Reybrouck und Ilija Trojanow miteinander.

Die Ehrengäste verteilen sich auf die ganze Stadt. Im Museum für moderne Kunst stellt die in Amsterdam lebende Künstlerin Fiona Tan aus, vor ihrem Kunstwerk "1:87" sprechen die Autoren David van Reybrouck und Ilija Trojanow miteinander.

© Rainer Rüffer

Der Comickünstler Nix (links) und der flämische Minister für Kultur, Medien und Jugend Sven Gatz albern herum.

Der Comickünstler Nix (links) und der flämische Minister für Kultur, Medien und Jugend Sven Gatz albern herum.

© dpa

Die leckerste Form von Buchkunst: Das belgische Schokoladenbuch!

Die leckerste Form von Buchkunst: Das belgische Schokoladenbuch!

© dpa

Und damit das schöne Schokobuch nicht angeknabbert wird, halten die Ehrengäste körbeweise Eratzsüßigkeiten bereit.

Und damit das schöne Schokobuch nicht angeknabbert wird, halten die Ehrengäste körbeweise Eratzsüßigkeiten bereit.

© Rainer Rüffer

So gestärkt kann es weitgehen - nur wohin als nächstes? Das Angebot ist riesig, das Areal auch, die Kräfte (und die Messeöffnungszeiten) aber endlich ...

So gestärkt kann es weitgehen - nur wohin als nächstes? Das Angebot ist riesig, das Areal auch, die Kräfte (und die Messeöffnungszeiten) aber endlich ...

© Rainer Rüffer

Also einfach rein ins Getümmel, meist lässt man sich ohnehin durch zufällige Begegnungen und überraschende Entdeckungen an den Ständen aufhalten.

Also einfach rein ins Getümmel, meist lässt man sich ohnehin durch zufällige Begegnungen und überraschende Entdeckungen an den Ständen aufhalten.

© Alexander Heimann / Frankfurter Buchmesse

Wen haben wir auf dem Blauen Sofa? Philipp Winkler, einer der Shortlist-Nominierten für den Deutschen Buchpreis.

Wen haben wir auf dem Blauen Sofa? Philipp Winkler, einer der Shortlist-Nominierten für den Deutschen Buchpreis.

© Claus Setzer

Auch wenn man selbst prominent ist, freut man sich riesig über ein Treffen mit der prominenten Lieblingsautorin: Politiker Thorsten Schäfer-Gümbel und Fußballer Fredi Bobic mit Nele Neuhaus.

Auch wenn man selbst prominent ist, freut man sich riesig über ein Treffen mit der prominenten Lieblingsautorin: Politiker Thorsten Schäfer-Gümbel und Fußballer Fredi Bobic mit Nele Neuhaus.

© Paul Müller

Leon im Doppel: Donna Leon und Leon de Winter.

Leon im Doppel: Donna Leon und Leon de Winter.

© Arne Dedert / dpa

Farbflash: David Hockney mit seinem riesigen Buch "Sumo"

Farbflash: David Hockney mit seinem riesigen Buch "Sumo"

© dpa

Ansonsten war rot eine dominante Farbe während der Messe. Bei dem Vortrag von Bernhard Wolff zum Thema Kreativität war die zentrale Botschaft: Routinen verlassen, umdenken! Denn wo "rot" draufsteht, ist vielleicht grün drin.

Ansonsten war rot eine dominante Farbe während der Messe. Bei dem Vortrag von Bernhard Wolff zum Thema Kreativität war die zentrale Botschaft: Routinen verlassen, umdenken! Denn wo "rot" draufsteht, ist vielleicht grün drin.

© Paul Müller

Die Hingucker-Party: Als Aktion zur Werbung für das Buch "Ich hasse dieses Internet" haben die Mitarbeiter des Fischer Verlags sich in rote Motto-T-Shirts geworfen.

Die Hingucker-Party: Als Aktion zur Werbung für das Buch "Ich hasse dieses Internet" haben die Mitarbeiter des Fischer Verlags sich in rote Motto-T-Shirts geworfen.

© Paul Müller

Emoticons gibt's jetzt endlich auch analog.

Emoticons gibt's jetzt endlich auch analog.

© Paul Müller

Leuchtend rot auch der Schweizer Strand: Thomas Kramer, Präsident des SBVV, lädt zum Empfang.

Leuchtend rot auch der Schweizer Strand: Thomas Kramer, Präsident des SBVV, lädt zum Empfang.

© Tobias Bohm

Mit rotem Band abgetrennt der Bereich, in dem die Tester der Virtual Reality-Angebote herumtappen.

Mit rotem Band abgetrennt der Bereich, in dem die Tester der Virtual Reality-Angebote herumtappen.

© Alexander Heimann / Frankfurter Buchmesse

Direkt daneben ging es sehr real und altmodisch zu: An diesem Stand wurde Gin ausgeschenkt, deshalb der Andrang, und die Ausstattung mit Plüsch und anderen altmodischen Sachen wurde nebenbei ebenfalls goutiert.

Direkt daneben ging es sehr real und altmodisch zu: An diesem Stand wurde Gin ausgeschenkt, deshalb der Andrang, und die Ausstattung mit Plüsch und anderen altmodischen Sachen wurde nebenbei ebenfalls goutiert.

© Alexander Heimann / Frankfurter Buchmesse

Von der virtuellen und spielerischen Realität ging es aber immer wieder in eine wirkliche, bittere Realität zurück: Auf zahlreichen Podien wurde das Thema Meinungsfreiheit diskutiert. An der Vergabe des RAIF-Badawi-Awards, bei der der türkische Journalist Can Dündar und Börsenvereins-Geschäftsführer Alexander Skipis anwesend waren (Foto), nahm auch die Ehefrau Badawis teil. Sie musste in dieser Woche erfahren, dass ihr Mann eine weitere Prügelstrafe erdulden muss.

Von der virtuellen und spielerischen Realität ging es aber immer wieder in eine wirkliche, bittere Realität zurück: Auf zahlreichen Podien wurde das Thema Meinungsfreiheit diskutiert. An der Vergabe des RAIF-Badawi-Awards, bei der der türkische Journalist Can Dündar und Börsenvereins-Geschäftsführer Alexander Skipis anwesend waren (Foto), nahm auch die Ehefrau Badawis teil. Sie musste in dieser Woche erfahren, dass ihr Mann eine weitere Prügelstrafe erdulden muss.

© Claus Setzer

Bei der Eröffnung der Buchmesse war eine Botschaft der in der Türkei inhaftierten Autorin Asli Erdogan verlesen worden: 
„Aus einem Istanbuler Gefängnis, einem Frauengefängnis zwischen einer Psychiatrie und einem ehemaligen Lepra-Krankenhaus, rufe ich heraus zu euch Literaten. Hinter Steinen, Beton und Stacheldraht rufe ich – wie aus einem Brunnenschacht – zu euch: Hier, in meinem Land, lässt man mit einer unvorstellbaren Rohheit das Gewissen verkommen. Dabei wird gewohnheitsmäßig und wie blind versucht, die Wahrheit zu töten. Auch wenn ich nicht weiß wie, aber die Literatur hat es immer geschafft, Diktatoren zu überwinden. Die Literatur, die wir mit unserem eigenen Blut schreiben, denn diese ist für mich die Wahrheit.
Herzliche Grüße, Aslı Erdoğan“ (Übersetzung: Semra Uzon-Önder)

Bei der Eröffnung der Buchmesse war eine Botschaft der in der Türkei inhaftierten Autorin Asli Erdogan verlesen worden: „Aus einem Istanbuler Gefängnis, einem Frauengefängnis zwischen einer Psychiatrie und einem ehemaligen Lepra-Krankenhaus, rufe ich heraus zu euch Literaten. Hinter Steinen, Beton und Stacheldraht rufe ich – wie aus einem Brunnenschacht – zu euch: Hier, in meinem Land, lässt man mit einer unvorstellbaren Rohheit das Gewissen verkommen. Dabei wird gewohnheitsmäßig und wie blind versucht, die Wahrheit zu töten. Auch wenn ich nicht weiß wie, aber die Literatur hat es immer geschafft, Diktatoren zu überwinden. Die Literatur, die wir mit unserem eigenen Blut schreiben, denn diese ist für mich die Wahrheit. Herzliche Grüße, Aslı Erdoğan“ (Übersetzung: Semra Uzon-Önder)

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