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07.12.2006

Ulla Unseld-Berkéwicz Werner Gabriel
Verlage

Ulla Unseld-Berkéwicz äußert sich in der "Zeit"

Suhrkamp-Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz erklärt heute in der "Zeit", wie Siegfried Unseld sie zur Suhrkamp-Verlegerin machte.

Nach dem Streit mit seinem Sohn Joachim habe Siegfried Unseld sie zur Alleinerbin machen wollen, heißt es in der "Zeit". "Ich konnte mit dem Alleinerbe-Gedanken nicht leben und schlug ihm eine Stiftung vor, in die sein Erbe kommt, aber auch das Erbe meiner Eltern, die wohlhabend sind". Unseld habe sie aber immer wieder aufgefordert, an die Sitze dieser Stiftung zu gehen und überhaupt in seine Nachfolge.

Uwe Wittstock schreibt dazu in der "Welt": "Seit Ulla Unseld-Berkéwicz Suhrkamp übernahm, jagte eine Affäre die nächste. Vermutlich ist sie nicht für alle verantwortlich. Aber viele hätten sich mit eigener Umsicht vermeiden oder weniger lautstark regeln lassen. Die bisherige Bilanz stellt ihr als Verlegerin kein gutes Zeugnis aus."