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06.02.2007

Medien

Der Fall Suhrkamp als “Titanic”-Satire

“Spiegel”, “Focus”, “Zeit”, “Bild” und “Bunte” – alle haben über die Querelen um Suhrkamp geschrieben. Jetzt ist der Streit um den Frankfurter Verlag im Satiremagazin “Titanic” angekommen.

“Blocksberg. Siegfrieds Tod – Der Tragödie erster Teil” ist das Stück im aktuellen Heft überschrieben. Es treten unter anderem auf die “gefeuerten Recken” Gunther vom Berge und Rainer der Weisse, die “abtrünnigen Autoren” Martin vom Bodensee und Daniel der Vermessende, “die getreuen Autoren” Katharina die Hackerin und Durs mit dem Grünbein. Und natürlich Frau Ursula, genannt UBU, Don Joaquim und Grossner Claus, der Elbkastellan.

Fünf Seiten, zuweilen gereimter Dialoge. Ob sie bei Suhrkamp auch gelacht haben? In Hamburg jedenfalls hat man sich laut gefreut: “Das müssen Sie lesen. Das ist so witzig. Ich bin der Elbkastellan. Ich faxe Ihnen das gleich rüber.” Das hat er gemacht, der Investor Claus Grossner.

“Vorhang zu und alle Fragen offen”, sagt am Ende Reich-Ranicki.
Fortsetzung folgt, kündigt die “Titanic” an.