06.03.2007Internet

Bayerische Staatsbibliothek macht bei Google mit

Wie in BÖRSENBLATT online bereits gestern vermutet, sind die Bayerische Staatsbibliothek und die Suchmaschine Google neue Partner in Sachen Buchdigitalisierung. Im Rahmen dieser Kooperation wird Google alle Bücher aus dem Bibliotheksbestand digitalisieren und in die Google Buchsuche integrieren, die nicht mehr dem Urheberschutz unterliegen, heißt es heute aus München.

„Mit der heutigen Bekanntgabe öffnen wir unsere Bibliothek buchstäblich der ganzen Welt", sagte Bibliotheksdirektor Rolf Griebel bei der Pressekonferenz.

Die Bayerische Staatsbibliothek wird den Anteil deutschsprachiger Werke in der Google Buchsuche durch Hunderttausende von Texten deutlich steigern – von Klassikern wie den Gebrüdern Grimm und Goethe bis hin zu umfangreichen Spezialsammlungen und Raritäten. Neben der deutschsprachigen Literatur umfasst der Bestand der Bibliothek zudem zahlreiche urheberrechtsfreie Werke in italienischer, französischer, spanischer, lateinischer, und englischer Sprache.

Jens Redmer, Leiter der Google Buchsuche für Europa, den Mittleren Osten und Afrika, in der Pressemitteilung: „Die einzigartigen Bestände der Bayerischen Staatsbibliothek sind ein spannender Beitrag zur
Google Buchsuche, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Bücher dieser Welt entdecken zu helfen.“

Folgende Bibliotheken nehmen am Google-Bibliotheksprojekt teil: die Universitätsbibliotheken von Michigan, Harvard, Oxford, Complutense Madrid, Stanford, Virginia, Wisconsin, Princeton und Kalifornien sowie die Bibliothek von Barcelona und die New York Public Library.

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