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22.03.2007

Börsenverein

BAG und Börsenverein mit Vorschlägen für Leipzig

Im Vorfeld der Mitgliederversammlung des BAG-Vereins in Leipzig am 24. März haben sich in Köln Ralf Alkenbrecher, Gottfried Honnefelder, Ulrich Ohm, Hermann-Arndt Riethmüller, Alexander Skipis und Karl-Peter Winters am Dienstag zu einem Sondierungsgespräch getroffen.

Ziel des Gesprächs war es, nach den kontroversen Diskussionen der Vergangenheit den entstandenen Irritationen mit einem gemeinsamen Vorschlag über die Zukunft der BAG im Interesse der Mitglieder zu begegnen. Dabei bestand Einigkeit darüber, dass das Clearing-Geschäft der BAG in jedem Fall erhalten und zukunftsfähig gestaltet werden soll. Es bestand Einvernehmen darüber, dass ein Zukunftskonzept sich an folgenden Eckpunkten orientieren soll, die wir hier im Wortlaut dokumentieren:

» 1. Vertraulichkeit und Schutz der geschäftlichen Daten muss in gleichem Maße gewährleistet sein wie bisher.

2. Die BAG-GmbH als Trägerin des Clearing-Geschäftes bleibt ein eigenständiges Unternehmen. Sie wird unter das Dach der BBG-Holding geführt und steht dort gleichberechtigt neben der AuM und der MVB.

3. Die übrigen Geschäftsfelder der BAG-Gruppe sollen im Interesse der Mitglieder so einfach und transparent wie möglich neu strukturiert werden.

4. Die Beteiligungsverhältnisse sollen schlussendlich auf der Grundlage einer Unternehmensbewertung in drei Jahren abschließend geregelt werden. Bis dahin sollen in Anlehnung an ein aktuelles Wertgutachten der BAG die Anteile im Verhältnis 75 : 25 (Sperrminorität) zwischen Börsenverein und BAG-Verein aufgeteilt werden.

5. BAG und Börsenverein sind sich einig, dass eine Weiterveräußerung von Geschäftsanteilen an der BAG-GmbH nicht erwünscht ist und – wenn überhaupt – nur im gegenseitigen Einvernehmen beschlossen werden kann.

6. Bei der BAG wird ein paritätisch besetzter Fachbeirat gebildet.«

BAG-Verein und Börsenverein wollen ihre Vorschläge auf der Mitgliederversammlung an diesem Samstag gemeinsam erläutern.

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