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03.05.2007

Buchpreisbindung

Buchhändlerstimmen zum Fall der Preisbindung in der Schweiz

Im Buchhandel ist der Entscheid des Bundesrats überwiegend negativ aufgenommen worden. "In vielen Geschäften will man vorläufig auch nicht von der bisherigen Preis- oder Sortimentsgestaltung abrücken", das geht aus einer Umfrage unter Schweizer Sortimentern in der "NZZ" hervor.

Bei Orell-Füssli werde sich überhaupt nichts ändern, sagte Marketingleiter Hans Peter Joos der "NZZ". Auch bei Thalia wolle man "weiterhin breite und tiefe Sortimente" anbieten. Überhastete Preisangebote seien nicht zu erwarten. Laut Franziska Stocker, Mitinhaberin der Basler Buchhandlung Bider & Tanner, sei die Branche gar nicht imstande, problemlos Rabatte zu gewähren. Was mit den Toptiteln passiere, werde der Markt zeigen.

Weltbild dagegen hat bereits gestern Preissenkungen um 30 Prozent angekündigt und auch die Basler Buchhandlung Karger Libri, will die Liberalisierung nutzen. Philip Karger wollte gestern schon die Studienliteratur verbilligen.

[...] Tags: Schweiz, Preisbindung