18.06.2007Schreibwettbewerb

Rekordergebnis bei Einsendeschluss

Rund 1300 Teilnehmer haben ihre Kurzgeschichten für den Schreibwettbewerb 2007 eingereicht, der vom Kundenmagazin „Buchjournal“ und Books on Demand in diesem Jahr zum dritten Mal veranstaltet wird.

In den Vorjahren nahmen jeweils rund 900 Teilnehmer teil. „Die Rekordbeteiligung in diesem Jahr und der große Erfolg in den Vorjahren zeigen, dass der Schreibwettbewerb für viele Schreibtalente zu einer Institution geworden ist“, sagt Irene Nießen, Chefredakteurin des „Buchjournals“. Die 20 besten Beiträge werden Mitte Juli 2007 unter www.buchjournal.de bekannt gegeben.

Für manchen entpuppte sich der Schreibwettbewerb auch als Karrieresprungbrett: So wurde der Aufbau-Verlag (Berlin) beispielsweise auf den Verfasser der Siegergeschichte von 2005 aufmerksam, Karl Olsberg aus Hamburg. Olsberg veröffentlicht dort im Herbst 2007 seinen ersten Roman. Die Frankfurterin Inez Corbi, ebenfalls unter den 20 Gewinnern des Schreibwettbewerbs 2005, ist mit ihrem ersten historischen Roman beim Krüger Verlag (Frankfurt am Main) unter Vertrag.

Das Thema des Schreibwettbewerbs 2007 lautet „Feinde“. Eine Fachjury liest und bewertet die Einsendungen. Der Autor des prämierten Textes gewinnt eine Buchveröffentlichung bei Books on Demand im Wert von 500 Euro und einen Bücherscheck im Wert von 250 Euro. Der Beitrag wird in der Herbstausgabe des „Buchjournals“ abgedruckt, die am 19. September erscheint. Die 20 besten Beiträge erscheinen zudem im September 2007 bei Books on Demand als Buch. Der Jury gehören an: Eva Wlodarek (Sachbuchautorin), Cordelia Borchardt (Lektorin), Tobias Gohlis (Krimi-Experte), Ute Nöth (Books on Demand) und Irene Nießen ("Buchjournal").

Artikelservice

Anzeige

2 Kommentar/e

1. Michael Kuss 18.06.2007 14:42h www.kussmanuskripte.de

Ein Glück, dass sich "Buchjournal" und der Dienstleister "Books on Demand" um die literarischen Underdogs kümmert. Wir Unbekannten haben sonst kaum noch eine Chance, von den Verlagen wahrgenommen zu werden. Lektorate sollten sich mal verstärkt bei den deutschsprachigen Autoren von Books on Demand umschauen, statt billige amerikanische Übersetzungen auf den Markt zu werfen.

2. Claudia 19.06.2007 01:27h

1300 Teilnehmer?! Dann kann ich gleich einpacken. Gegen so viele (und darunter sind bestimmt 50% tolle Schriftsteller dabei) komme ich einfach nicht an. Schade, dabei wäre ich gern unter den ersten 20.

Kommentar schreiben

Ihr Kommentar

Bitte geben Sie diese Buchstabenfolge hier noch einmal ein:. Wenn Sie die Buchstabenkombination nicht entziffern können, erhalten Sie durch Klick auf die Buchstaben eine neue Kombination.