Verlage
21.06.2007
Betriebsrat von Carto Travel fürchtet massiven Arbeitsplatzabbau
Der ADAC Verlag bestätigt, dass derzeit ein strategischer Partner für CartoTravel gesucht wird: "Vor dem Hintergrund der Veränderungen bei CartoTravel werden derzeit Überlegungen angestellt, wie der ADAC Verlag künftig aufgestellt sein wird. Nach Abschluss des Verfahrens werden die Ergebnisse umgehend bekannt gegeben", so Bettina Hierath (Externe Unternehmenskommunikation EKO) gegenüber boersenblatt.net.Der ADAC möchte sich nach Angaben des Betriebsrats von großen Teilen seines Verlagsgeschäfts trennen und bietet diese zum Verkauf an. Betroffen seien davon 150 Arbeitsplätze. Als einer der Bieter, die noch im Rennen um die Organisation sind, ist der größte Mitbewerber auf dem kartografischen Markt in Deutschland, MairDumont zu nennen. Die Belegschaft von CartoTravel befürchtet, dass ein Verkauf an MairDumont eine massive Entlassungswelle unter den Verlagsangestellten an den drei Standorten Bad Soden, Berlin-Schönefeld und Gotha zur Folge haben würde.
MairDumont-Sprecherin Brigitte Kehl wollte auf Anfrage dazu keine Stellung nehmen.
MairDumont würde mit dem Erwerb des traditionsreichen Unternehmens CartoTravel, welches die kartografischen Marken ADAC, Shell, Ravenstein, Fietz, Atlasco und Haupka vereint, ein Monopol auf dem deutschen Markt für kartographische Produkte und Reiseführer erhalten. Schon Ende der 90er Jahre untersagte das Bundeskartellamt eine Verbindung der Häuser ADAC/Haupka mit Mairs wegen marktbeherrschender Stellung.
Die 150 Mitarbeiter des CartoTravel Verlages haben sich nun in einem eindringlichen Appell mit einer Unterschriftenaktion an das Präsidium des ADAC e.V. des größten deutschen Automobilvereins und zugleich Verbraucherschutzorganisation, gewandt, um an sein soziales Verantwortungsbewusstsein gegenüber der betroffenen Belegschaft zu erinnern. Beim Wettbewerb des Magazins „Karriere“ um die besten Arbeitgeber Deutschlands erreichte der ADAC in 2006 mit Platz 38 die Top 50, wobei eines der wichtigsten Kriterien die Jobsicherheit war.
Die Belegschaft plant für kommenden Montag eine „Sternfahrt“ zur ADAC-Zentrale München, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Quelle: Betriebsrat CartoTravel Verlag GmbH & Co. KG Bad Soden
DOI: 10.1391/BBL-Online.20070621-carto_travel



1. A. Denner 21.06.2007 14:33h
Gerade der ADAC, als einer der besten Arbeitgeber gelistet, sollte sich seiner sozialen Verantwortung bewusst sein. Auch ist eine Momopolstellung von MairDumont sicher nicht im Sinne von Verbarucher und Handel.
Ich wünsche der Belegschaft viel Glück beim Erreichen ihres Zieles.
ADAC als Verbraucherschutzorganisation macht sich in dieser Hinsicht unglaubwürdig, wenn er sich von der Verlagssparte trennt.
2. A. Denner 21.06.2007 14:34h oSSo
Gerade der ADAC, als einer der besten Arbeitgeber gelistet, sollte sich seiner sozialen Verantwortung bewusst sein. Auch ist eine Momopolstellung von MairDumont sicher nicht im Sinne von Verbarucher und Handel.
Ich wünsche der Belegschaft viel Glück beim Erreichen ihres Zieles.
ADAC als Verbraucherschutzorganisation macht sich in dieser Hinsicht unglaubwürdig, wenn er sich von der Verlagssparte trennt.
3. Adi 21.06.2007 15:20h
Engel retten leben, gelbe Engel helfen aus der Panne und der ADAC vernichtet Arbeitsplätze. Ich wünsche der Belegschaft viel Glück und möge die Sternfahrt ein Erfolg werden. Möge CartoTravel als Vobild für den Kampf gegen den Arbeitsplatzabbau fungieren.
4. Dieter Sandbote 21.06.2007 15:37h
Geld regiert die Welt und das selbst beim ADAC.Wenn das so kommt bleibt nur eins -
AUSTRETEN - aber sofort!
5. R.K. 21.06.2007 15:38h
--- MairDumont würde mit dem Erwerb des traditionsreichen Unternehmens CartoTravel, welches die kartografischen Marken ADAC, Shell, Ravenstein, Fietz, Atlasco und Haupka vereint, ein Monopol auf dem deutschen Markt für kartographische Produkte und Reiseführer ---
Dieser Satz sagt doch alles, oder? Auch wenn diese Sparte vielleicht nicht so bedeutend ist wie vielleicht die Automobilbranche oder so, sollte man doch auch hier Monopole nicht unterstützen. Das wird sicher wieder ein Fall von Name und "Prestige" soweit vorhanden werden übernommen, alles andere schmeißt man über Bord. Wenn das halt auch die Belegschaft trifft dann ist das halt so.
Ich hoffe, das es nicht soweit kommt und der Belegschaft wünsche ich ein offenes Ohr für ihr Anliegen bei der Zentrale.
6. Buchhandlung Schreiber 21.06.2007 15:40h
Ich kanns kaum erwarten wenn der Mairs Vetreter in seiner Arroganz kommt und mir erklärt
das meine Konditionen ab sofort nicht mehr gelten.Alles schon mal dagewesen!
7. Peter Schreiber 21.06.2007 15:45h
Ich hoffe der ADAC Vorstand ist sich seiner Verantwortung für die Beschäftigten bewusst!
Andernfalls werde ich dem Verein den Rücken kehren!
8. Lothar Gmeiner 21.06.2007 15:46h
Ich denke für so was haben wir in Deutschland ein Kartellamt !
Werdet aktiv
9. Annette Lockl-Brähler 21.06.2007 15:47h
Es ist traurig, dass die sehr gute Arbeit von kleinen aber feinen Traditionsunternehmen im Spiel der Großen und Mächtigen um Geld, Geld,Geld nicht mehr gewertet wird. Ich wünsche der Belegschaft viel Erfolg für ihre Aktionen kommende Woche und den Verantwortlichen ein offenes Ohr für die Anliegen und Vorschläge ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vielleicht setzt sich das soziale Gewissen doch noch durch. VIEL ERFOLG !!!
10. Uli 21.06.2007 15:54h
Es ist aus unternehmensstrategischen Gründen nicht recht nachvollziehbar, dass sich gerade der ADAC der Kontrolle über eines seiner wichtigsten Produkte entledigen will, die jedes ADAC-Mitglied kennt und schätzt. Damit ist der ADAC auf dem besten Weg, von sich selbst einem geschätzten inhaltlichen Anbieter zu einem Label-Anbieter zu degradieren. Wenn die Kontrolle über Inhalt und Qualität nicht mehr gewährleistet ist, werden ziemlich viele Mitglieder sehr schnell merken, dass nicht überall, wo ADAC draufsteht, auch ADAC drin ist. Das wird mittelfristig zum Schaden gereichen. Die Belegschaft tut gut daran, auch an diese Aspekte immer wieder zu erinnern. Ich wünsche viel Erfolg bei den Verhandlungen
11. Katja Dietze, Colorado USA 21.06.2007 16:04h
Der ADAC als das Flagschiff für den Individuellen Reisenden wenns um Kartenmaterial und Reisebeschreibungen geht, will nun auch das schnelle Geld machen und somit zu einem gesichtslosen Konzern wie all die anderen werden. Generationen sammelten Reiseerfahrungen mit Hilfe des ADAC. Was der Konzern nicht zu ahnen scheint, dass er damit sein Gesicht verlieren wird und als reiner Versicherungservice seine Bedeutung verlieren wird. Ich wünsche den Mitarbeitern viel Erfolg und den Managern eine innovative Idee, die finanziell interessanter als ein schnöder Verkauf sein wird.
12. L. Fischer-Erlach 21.06.2007 16:07h
Der Verkauf von CartoTravel würde den ADAC in ein sehr schlechtes Licht rücken. Der Aufbau von Monopolstellungen hat noch nie zu Verbesserungen geführt - weder für die Kunden, noch für die Mitarbeiter. Außerdem riskiert der ADAC dadurch seinen guten Ruf !
13. Michael 21.06.2007 16:14h
Profit- und Raffgier prägen immer mehr auch unsere Gesellschaft. Klare strategische und unternehmerische Ziele werden innerhalb kürzester Zeit ins Gegenteil geändert.
Mitarbeiter aber auch Kunden und Lieferanten können die
wirren wechselden Unternehmensziele- und planungen dieser Topmanager immer weniger nachvollziehen. Besonders bei der Zuteilung
Ihrer Sonderzahlungen, Tandiemen oder ähnliche
Vergütungsprogrammes dieser Wirtschaftslenker.
Der ADAC wäre gute beraten seiner sozialen Verantwortung
gerecht und nachkommen würde, denn viele Mitglieder könnten den Gedanken einer Kündigung in Erwägung ziehen.
14. Reiner 21.06.2007 16:43h
... ... eines muß man doch aber auch klar feststellen: der Markt für kartographische Produkte wird immer kleiner, und somit müssen natürlich solche finanziellen Erwägungen der Kartenfirmen (leider) berücksichtigt werden - oder wann haben Sie Ihre letzte Straßenkarte oder Straßenatlas gekauft ?? Ach nein, Sie fahren ja schon seit längerem mit einem Navi;
Fazit: nur wer auch Karten kauft, kann die Verlage damit unterstützen.
15. stefanmuc 21.06.2007 16:52h
Tja, der Profit steht (wieder) an erster Stelle.
Danke an einen weitere großen deutschen Arbeitgeber.
Mich würde mal interessieren war der Verbraucherschützer-ADAC ;-) dazu sagt ?!
Oder stimmt der VEREIN mit ein in den Chor von Siemens, Allianz und Co?!
Grüße aus München
16. Peter Schäfer 21.06.2007 17:04h
Schon wieder werden heimlich, still und leise Arbeitsplätze geopfert. DAS deutsche Traditions-Unternehmen ADAC lässt seine deutschen Mitarbeiter im Stich und führt sie billigend und teilnahmslos in die Arbeitslosigkeit. Die vermeintlich gelben Engel sind dabei ihre Unschuld zu verlieren.
17. birkel 21.06.2007 17:05h
Navis und online-routenplaner mögen ja im Trend liegen, aber ich schwöre auf meinen Rhein-Main-Städte-Atlas. der hilft mir auch wenn ich mich verfahre oder in einen Stau komme (im gegensatz zum Routenplaner) und weiß auch welche Straße Einbahnstrasse,oder überhaupt fürs Auto ist (im Gegensatz zum Navi). Fakt bleibt, daß die großen Firmen immer nur ihren Profit mehren, anstatt sich ihrer Verantwortung bewußt zu sein. Selbst wenn sie nur in dieser Kategorie denken können, muß es Menschen mit Arbeit geben, die ihre Produkte kaufen können - auch und gerade im eigenene Land.
18. C. Ackermann 21.06.2007 17:46h
Erschreckend wie die Firma die das höchste Vertrauen in der deutschen Bevölkerung mit seinen Angestellten umgeht. Ich bin schockiert und werde Konsequenzen ziehen. Ich empfehle allen die "Gelben Engel" alleine weiter fliegen zu lassen. Schließlich gibt es auch noch andere Automobliclubs die keine Negativ-Publicity haben.
19. Schwede 21.06.2007 17:47h
Der ADAC e.V. führt in beeindruckender Weise den Begriff der "Gemeinnützigkeit" eines Vereins ad absurdum. Von sozialer Kompetenz und Verantwortung keine Spur.
20. Heike H. 21.06.2007 18:28h
Von der sozialen Verantwortung und der eigenen Beschneidung der Intelligenz des ADAC mal ganz abgesehen: eine Veränderung dieser Art wird langfristig mehr Verluste als Gewinne erzielen. Man hat den Eindruck, dass der ADAC wenig vorausschauend agiert. Es ist absehbar, dass der mit einem Verkauf einhergehende Marken- und Imageschaden die finanziellen Verluste gegenüber einem kurzfristigen Gewinn vielfach potenzieren wird.
Sollte ein Verkauf wirklich eintreten, ist es nicht mehr vertretbar, jegliches mit dem ADAC in Verbindung stehende Produkt zu nutzen oder zu empfehlen.
Eine Abkehr wäre unumstößlich.
Als Münchnerin werde ich die Belegschaft am kommenden Montag vor dem Hauptgebäude des ADAC gern unterstützen.
21. Günter H. 21.06.2007 18:41h
Den himmlischen Pfad der Gemeinnützigkeit und des neutralen Verbraucherschützers haben die „Gelben Engel“ spätestens im Moment des Inkrafttretens der ADAC/Shell Kooperation verlassen. Man ist halt, oh Zeiten, oh Sitten, heute eher gemein als nützig. Vor Jahren in der Mammutauflagen erreichenden ADAC Motorwelt böse gescholten für diverse Kraftstoffsorten ist der Mineralölkonzern, über dessen Geschäftspolitik und Menschenfreundlichkeit wir hier gar nicht erst reden, heute ein PPP (Perfekt Passender Partner) für den ADAC. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt. Selbstverständlich hat man hier nur das Wohl der knapp 18 Millionen ADAC-Mitglieder im Sinn. Was sind da schon 150 Arbeitsplätze. Böse Zungen bezeichnen so etwas, wenn ich mich nicht irre, als Kolalateralschaden. Willkommen im richtigen Leben und vieln Dank an den ADAC-Vorstand.
22. Günther Rahm 21.06.2007 19:04h
Kann es vielleicht sein dass sich diese Mitarbeiter auf ''Ihren'' ADAC verlassen haben und sind am Ende doch verkauft und verraten worden?
Und von wem ? ADAC !!!!!!!!
23. Brigitte Golembek 21.06.2007 19:07h
Diese Profitjäger, können alle den Hals nicht voll bekommen! Verbraucherschützer nennen die sich und schicken die Verbraucher in die Arbeitslosigkeit. Austreten aus dem ADAC kann ich da nur sagen .
Der Belegschaft von CartoTravel wünsche ich viel Erfolg bei Ihrem Sternmarsch.
24. C. Hammer 21.06.2007 19:11h
ADAC der Gelbe Engel ??? Die Unternehmensspitze sollte vielleicht darüber nachdenken Ihren Namen in "ROTE TEUFEL" zu ändern, da dies eher passend ist für das Image was sich dieser Konzern momentan aufbaut.
Man sollte nicht immer nur den wirtschaftlichen sondern vorallem den sozialen Aspekt in den Vordergung stellen, aber wahrscheinlich investiert der ADAC lieber in einen weiteren Hubschrauber als in die Sicherung von Arbeitsplätzen. Jedoch für den Bau eines neuen Firmengebäudes in München werden die Mitgliedsbeiträge in Millionenhöhe verschleudert, welches dem ADAC nur einen Nutzen bringt, sich als Großkonzern darzustellen und in der Gesellschaft sein Saubermann Image weiter aufrecht zu erhalten. Jedoch ist der ADAC inzwischen genau so ein korrupter und skrupeloser Konzern geworden wie z.B. Siemens, welche mit dem Verkauf ihrer Mobilfunksparte an BenQ die Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit gefüht haben. Man sollte den ADAC der sich von seinen Mitgliedsbeiträgen finanziert an seiner schmerzlichsten Stellen treffen und austreten, es gibt ja auch noch den AvD um nur einen weiteren zu nennen.
Der Verkauf des CartoTravel Verlags an MairDumont (Falk Kartografie, gehört mittlerweile zur Bertelsmann Gruppe) wäre die schlechteste Lösung für das Unternehmen die man sich an zehn Fingern ausrechen kann, da dies die Schließung des Traditionsunternehmen CartoTravel bedeuten würde und 150 Arbeitsplätze vernichtet würden.
MairDumont wäre somit alleiniger deutscher Marktanbieter für Kartografie, was macht das dann noch für einen Sinn sich eine Karte, einen Atlas oder vorallem einen Reiseführer des ADAC zu kaufen, wenn man sich genausogut eines der weiteren Produkte aus dem Hause MairDumont/Bertelsmann kaufen kann, welches sogar günstiger sind als die ADAC Produkte. Der ADAC denkt auch nicht darüber nach in welcher Altergruppe sich seine Mitglieder befinden, wir sprechen hier nicht von Personen im Alter von 30 oder 40 Jahren, nein, es ist eher die Altersgruppe zwischen 50 und 70 Jahren welche die Produkte des ADAC käuft und benutzt. In diesem Alter hat man sehr hohe Schwirigkeiten sich mit einem modernem Navigationssystem auseinander zu setzen und greift lieber auf Altbewährtes zurück, welche aber duch diesen Zusammenschluß leider nicht mehr möglich sein wird da sich im Karteninhalt nicht mehr die gewohnte ADAC eigene Kartigrafie befindet sonder die des MairDumont Verlags. Deswegen abschließend, das Saubermann Image des ADAC Konzernz sollte nicht länger unterstützt werden, deswegen kann man auch nur aus dem Verein der ROTEN TEUFEL austreten. Den Mitarbeitern von CartoTravel wünsche ich nur alle erdenkbare Hilfe aus Funk und Fernsehen, damit das wahre Gesicht des Saubermann ADAC für die Allgemeinheit deutschlandweit bekannt wird.
Mann kann zu solch einer Firmepolitiken wie die des ADAC nicht länger schweigen, man sollte immer bedenken das jeder in eine ähnliche Situation geraten kann und das schneller als man oftmals denkt.
25. Antje D. 21.06.2007 19:12h
Die Marke "ADAC" stellt neben den Mitgliedern sicher das größte Kapital des Konzerns dar. Und wo wird diese Marke mehr ins Rampenlicht gerückt und deren Image erweitert als im kartographischen Bereich - sprich auf den allseits bekannten blauen Büchern, Straßenkarte, Atlanten...
Der eingeschlagene Weg des ADAC, sich dieses Markenzeichens zu entledigen und in den mit dieser Branche gar nicht verbundenen Markt der Banken (Konten, Sparanlagen,Versicherungen) einzusteigen spricht dafür, das man sich im Unternehemn der eigentlichen Stärke des Kartenbereiches nicht wirklich bewußt ist. Wenn die Karten des ADAC verschwinden, verschwindet ein Stück der Kompentenz des ADAC.Und der Konzern wird sich in ein paar Jahren wundern, wo der Bekanntheitsgrad geblieben ist. Akzeptanz zur Vernichtung von Arbeitsplätzen und der Förderung von kartellrechtlich bereits einmal unterbundener Monopolbildung kann der der ADAC im Bereich seiner Mitglieder garantiert nicht erwarten.
26. Stephan Golembek 21.06.2007 20:04h
Es ist ein Jammer das immer nur um den eigenen Profit geht, ich dachte immer der ADAC sei
für seine Mietglieder und Angestellten, jeder einzelne Arbeitsplatz ist wichtig…
somit verliert der ADAC auch wieder Kunden….
27. Dirk F. 21.06.2007 20:05h
Geld und Macht regiert die Welt. Bin schockiert darüber, dass so etwas auch auf den ADAC e. V. zutriftt. Werde meine Mitgliedschaft sofort kündigen und bei der AVD eintreten.
Ich wünsche CartoTravel viel Glück bei Ihrer Sternfahrt und hoffe auch dass Ihr die nötige Unterstützung von den Medien erhaltet.
28. stefanl 21.06.2007 20:40h
Ich tret in keinen Verein ein...das sang schon der May...
Dass der ADAC überhaupt noch ein Verein ist, scheint , juristisch betrachtet, mehr als interessant.
Heh, wie wäre es mit GmbH / AG und entsprechenden Steuerabgaben, wie wir alle?!
Und dann noch Leute raushauen ?! Ohne Not ?!
Schämt euch !!! Ihr Verbraucherschützer !
Meinen Vereinsbeitrag braucht ihr nicht mehr erwarten !!!
Stefan
29. DB 21.06.2007 21:07h
Seit 16 Jahren bin ich zahlendes Mitglied beim ADAC und habe, wie bestimmt andere auch, dessen Dienste nicht einmal in Anspruch genommen.
Die gelben Engel flattern also genau wie Telekom, Siemens, Samsung und etliche andere auch nur dem Geld hinter her. Die Angestellten bleiben wie immer auf der Strecke.
Meine Mitgliedschaft endet mit dem Verkauf von CartoTravel.
30. Bernd S. 21.06.2007 21:33h
Ich kann es nicht glauben, wieder so eine Nachricht und dann auch noch über den ADAC. Gerade der ADAC e.V. tut so auf Verbraucherschutz und ist nicht viel besser als alle anderen "Großen". Sie sehen alle nur den Profit (mehr, mehr und noch mehr). Man möchte denen da oben eigentlich mal so richtig die Meinung "geigen". Als Verbraucher steht für mich fest: AUSTRETEN!! Gott sei Dank gibt es noch andere Automobilclubs. Wie zum Beispiel den AvD. Ich hoffe, dass dies sehr viele tun werden. Man muß in Deutschland endlich merken, dass man nicht alles mit den Arbeitnehmern sowie den Verbrauchern machen kann. Ich wünsche der Belegschaft von CartoTravel Verlag viel Erfolg auf Ihrer Sternfahrt !
31. Mike 21.06.2007 21:33h
Gelbe Engel und Rettungshubschrauber , der Anwalt des kleinen Mannes gegen die übermächtigen Mineralölkonzerne - so sieht sich der ADAC e.V. (Verein wofür eigentlich?) am liebsten. In Wahrheit folgt man auch nur den sogenannten "Gesetzen des Marktes", die große Heuchelei an der Sache ist, dass man dies nicht zugibt. Der spezielle Fall von CartoTravel hinterlässt hinsichtlich zu erwartender Monopolstellung im Kartografiebereich ein "Geschmäckle" , in Bayern erinnert man sich eher an vollmundige Worte wie "saludos amigos"! Man darf sich fragen, wie MairDumont überhaupt als möglicher Käufer zugelassen werden konnte ...? Als noch recht junges ADAC-Mitglied (der Werbung erlegen) gibt es für mich nur eine Konsequenz!
32. Gabriele M. aus Fischbach Ts. 21.06.2007 22:04h
Wir sind seit 15 Jahren zahlendes Mitglied (Plus) im ADAC-Club und sind darüber entsetzt, wie mit Mitarbeitern eines Tochterunternehmens vom ADAC umgegangen wird. Bisher haben wir die gelben Engel nur 1x gebraucht. Die anderen 14 Jahre haben wir nur gezahlt! Wieder werden 150 Stellen abgebaut und das noch von einem Arbeitgeber, welcher wegen Jobsicherheit ausgezeichnet wurde (Platz 38). Wir, als Mitglieder, sind darüber empört. Leider können wir nicht mehr tun, als unsere Mitgliedschaft kündigen und glücklicherweise gibt es auch noch andere Clubs bei denen man eintreten kann. Mit dem Verkauf des Verlages an MairDumont werden wir unsere Mitgliedschaft kündigen. Wo bleibt da noch der gesunde Wettbewerb? Viel Glück der Belegschaft von CartoTravel auf ihrer Sternfahrt.
33. Wolfgang Gleiber 21.06.2007 22:24h
Der ADAC war mir schon immer suspekt.
34. Martin Misterek 21.06.2007 23:22h
Ich bin seit ca. 15 Jahren ADAC Mitglied. So etwas unglaubliches habe ich seit langem bei keiner mir bekannten Firma erlebt. Arbeitsplätze zu vernichten scheint in der heutigen Zeit gang und gebe zu sein-dass muss endlich aufhören! Es geht nicht nur um Macht und Geld sondern um ein gewisses Mass an Anstand und Würde. Ich sehe mich gezwungen meine Mitgliedschaft bei den "gelben Engeln" zu beenden weil ich moralisch nicht mehr in der Lage bin mich mit diesem Unternehmen zu identifizieren.
35. Diana König 21.06.2007 23:35h
"Hilfe in jeder Lebenslage" bedeutet für mich etwas anderes als das was bei ADAC zur Zeit passiert. Arbeitsplätze gilt es zu erhalten und nicht rücksichtslos zu vernichten. Damit ist keinem geholfen auch nicht den Autofahrern, weil auch diese von den "Jobvernichtungsmaßnahmen" betroffen sein können. Der ADAC hat solange ich denken kann propagiert, das HELFEN das Maß aller Dinge sei-und was jetzt geschieht ist genau das Gegenteil! Quit pro Quo werde ich wohl meine ADAC-Mitgliedschaft kündigen müssen.
Ich wünsche der gesamten Belegschaft alles Glück der Welt ihre Forderungen im gegebenen Maße durchsetzen zu können.
36. Elke Kaldenbach 21.06.2007 23:49h
Gerade erwähnte ich noch im Unterricht, dass es auch sehr sozial engagierte Unternehmen in Deutschland wie zum Beispiel den ADAC gäbe, nun muss ich meinen Schülern leider mitteilen, dass ich mich getäuscht habe!!! Schade!!!
Meine Mitgliedschaft im ADAC werde ich kündigen.
Den Angestellten von Carto-Travel wünsche ich, dass sie ihren Arbeitsplatz behalten können und dass alles zu einem guten Ende kommt!
37. Miriam K. 22.06.2007 00:13h
150 Arbeitsplätze können nicht einfach geopfert werden.
Ein angesehenes Unternehmen wie der ADAC sollte in der Lage sein die Arbeitsplätze von Carto-Travel zu erhalten und das zum gegenseitigen Nutzen.
Es ist eine Schande, dass immer mehr kleine Unternehmen von großen "gefressen" werden und die Chefs in den oberen Etagen anscheinend jede Form von Menschlichkeit verloren und nur noch ihren Profit vor Augen haben.
In was für einer Welt leben wir?
38. Lisa F. 22.06.2007 00:16h
Was für eine Sauerei! Ist es noch wert in einer solchen Gesellschaft zu leben? Wir kleinen Arbeitnehmer sind nur noch Marionetten, jederzeit austauschbar!!!
39. Katrin S 22.06.2007 00:21h
Ich bin zutiefst von den Geschäftsgebahren des ADAC enttäuscht. Müssen wir nicht viel mehr alle ADAC-Mitglieder auffordern, ihre Mitgliedschaft aufzuheben.
40. Rebecca 22.06.2007 00:29h
Auch mich hat der Bericht über den bevorstehenden Verkauf von Carto Travel berührt. Hängen doch 150 Existenzen von dieser Entscheidung ab: 150 Familien, für die eine Welt zusammenbricht. Arbeitslose Eltern können nicht in die Bildung ihrer Kinder investieren, geschweige denn Studiengebühren bezahlen. Soll die ganze Familie unter der Entscheidung des ADAC leiden?
41. axel 22.06.2007 00:30h
ich persönlich bin weder mitglied im adac, noch in anderen vereinen. generell schätzte ich trotzdem die kartographischen produkte des adac's sehr.
firmenfusionen gehen meist zu lasten der 'aufgekauften (verkauften) belegschaft'.
rationalisierungsmaßnahmen haben meist nur dem wort nach mit vernunft zu tun. wettbewerb belebt die produktvielfalt und nicht zuletzt die qualität.
ich als verbraucher möchte nicht nur sozial verträgliche produkte, sondern auch produkte die einem gewissen qualitätsanspruch genügen.
der adac konnte dies bisher gewährleisten,
ich wäre sehr entäuscht, würde die schnelle mark wieder einmal mehr im vordergrund stehen, ich bin bestimmt nicht der einzige, der gerne bereit ist, en euro mehr zu zahlen.
42. Astrid T. 22.06.2007 08:09h
Als ehemalige Mitarbeiterin von CartoTravel haben mich die letzten Nachrichten über den Verkauf sehr getroffen!
Vor allem die Vorgehensweise, in der über 150 Arbeitnehmer "auf die Schnelle" entschieden wird, ist empörend... und das bei einem seriösen Unternehmen ADAC.
Ich wünsche der Belegschaft zu ihrer Sternfahrt am Montag nach München viel Erfolg!!
43. Frank Schmidt 22.06.2007 08:34h
Schon merkwürdig, ein eingetragener Verein, kassiert Millionen von seinen Mitgliedern, aber das reicht nicht, die Gier wird immer größer. Was denken die sich da eigentlich und darf denn so ein Verein überhaupt Geschäfte mit Gewinnerziehlungsabsichten machen ? Und wo bleibt denn das Kartellamt ? Aber das ist ja in unserer so schönen globalen Welt unwichtig ! Und was sind schon 150 Arbeitsplätze. Die gehen doch täglich irgendwo den Bach runter. Und außerdem in Deutschland boomt es doch wie verrückt, jedenfalls für Manager und Aktionäre. Interessant wäre eigentlich nur zu wissen, wer hat wann mit wem gemauschelt aus der Führungsetage des ADAC und MairDumont ? Ich bin mal gespannt, wie das die alten Herren erklären wollen ! Und was macht eigentlich so ein Aufsichtsrat den ganzen Tag ?
44. ansgar lauterbach 22.06.2007 08:42h www.dal-zeitarbeit.de
Meine Mitgliedschaft beim ADAC habe ich schon aus gutem Grund vor Jahren beendet. Dieselbe Rücksichtslosigkeit, die der ADAC bei der Durchsetzung angeblicher Autofahrerinteressen anwendet, kommt auch hier zur Geltung. Die Beschäftigten haben das Nachsehen.
45. Carsten 22.06.2007 09:04h
Der ADAC wird von mir hauptsächlich durch zwei Sachen im täglichen Leben wahrgenommen: durch die „Gelben Engel“ auf der Straße und die Straßenkarten im Laden. Es steht zu befürchten, dass die Qualität der Karten mit dem Verkauf des Verlagsgeschäftes stark abnimmt. Ganz abgesehen vom Umgang mit den Mitarbeitern und dem daraus erwachsenden Imageverlust möchte ich deshalb sagen: „Der ADAC ohne eigene (gute) Karten ist wie ein Auto ohne Räder!“
46. P.F.Jung 22.06.2007 09:26h
Ich frage mich, warum dieser Unternehmensteil veräußern wird? Mit dieser Art Outsourcing haben schon andere Unternehmen schlechte Erfahrungen gemacht. Da hoffe ich für die Belegschaft, dass das Kartellbehörde sich einmischt. Ich denke, weder braucht unser Land ein Monopol noch Arbeitslose, solange dies wirtschaftlich vermeidbar ist.
47. Thompson 22.06.2007 09:31h
Wenn die strategische Entscheidung zum Verkauf einer Tochtergesellschaft in der Unternehmens- bzw. hier "Club-" Spitze getroffen wurde, ist diese meist ziemlich unumstößlich. Ich sehe zwei Anknüpfungspunkte: Wenn Mair eine marktbeherrschende Stellung erwirbt, müßte das Bundeskartellamt die Transaktion eigentlich untersagen. Es kann aber auch sein, daß mit vernachlässigbaren Größenordnungen im gesamten Verlagsmarkt argumentiert wird, hier muß ein Kartellprofi ran. Ansonsten bliebe noch der berühmte "weiße Ritter", wenn Mair denn unbedingt verhindert werden soll. Michelin oder RandMcNally als alternativer Käufer ?? Aber wer soll den ansprechen ? Die Belegschaft wohl kaum....
48. Prof. Dr. Christian Jochum 22.06.2007 09:41h
Als Bürger von Bad Soden habe ich verfolgt, dass der ADAC CartoTravel erst vor wenigen Jahren gekauft hat. Warum nun dieser plötzliche Sinneswandel? Dass man damals leichtfertig gekauft hat, ist bei einem Konzern wie dem ADAC nicht plausibel. Eher muß man annehmen, dass man nun eiskalt einen kurzfristigen (!!) wirtschaftlichen Vorteil zu realisieren sucht. Der ADAC als "Heuschrecke"? Damit erscheinen auch alle anderen Aktivitäten des ADAC in einem neuen Licht - und auch als langjähriges Mitglied denkt man spontan an Austritt.
49. Claudia Groh 22.06.2007 09:42h
Trotz Auszeichnung in Jobsicherheit werden beim ADAC eventuell 150 Mitarbeiter auf der Srecke bleiben.
Armes Deutschland!
Wo soll das hinführen wenn selbst solche Unternehmen keine Moral mehr an den Tag legen.
Jeder Berufstätige und jedes Mitglied in diesem Verein sollte sich dies vor Augen halten und eventuell daraus die Konsequenzen ziehen.
50. Daniel Grams 22.06.2007 09:59h http://www.daniel-grams.de
Vor 2 Monaten habe ich eine Mitgliedschaft beim ADAC abgeschlossen. Eine Verlängerung werde ich mir reiflich überlegen, sollte Carto Travel verkauft werden. Ich dachte bis dato, daß der ADAC mit solchen Sachen nichts am Hut hat. Wie kann man einem "Verein" denn noch vertrauen, der vorsätzlich 150 Arbeitsplätze in Gefahr bringt?
51. Mo 22.06.2007 10:24h
Es ist schier unfaßbar wie wenig die in den Köpfen der Manager verankerten Worte "soziale Verantwortung" von eben diesen nur benutzt werden, wenn sie sich damit selbstherrlich präsentieren können.
Liebe Manager: diese zwei Worte sind nicht entstanden um sie bei Preisverleihungen auszukramen sondern um sie mit konstruktiven Inhalten auszufüllen.
Ich kann kaum glauben, daß die Verantwortlichen so wenig Kreativität (wird übrigens als eines der wichtigsten "social skills" bei Managern angesehen und es gibt dazu wochenfüllende Seminare) besitzen und die einzige Lösung der Verkauf ist.
Monopolstellungen zu schaffen (hier vermisse ich das Kartellamt....huhu, wo bist du-auch schon verkauft...?)bedeutet die abhängig Beschäftigten wieder in die Sklaverei zu treiben. Ich dachte der moderne Mensch hat diese Form von menschenunwürdigem Verhalten längst abgelegt...mh, wohl nicht so...
Ich weiß nicht wieviele Mitarbeiter die Unternehmen noch freisetzen wollen bis die Grenze erreicht wird, wo sich die zahlreichen Arbeitslosen die Produkte der "Arbeitnehmerglückspilze"(=die, welche ihren Job "noch"haben) nicht mehr leisten können und die Unternehmen keine Gewinnsteigerungen mehr erzielen werden. Ein kleiner Denktanstoß: Menschen kaufen Produkte wenn sie Geld haben. Geld bekommt ein Mensch durch Arbeit.(Achtung-jetzt wirds schwierig für Manager:notfalls zwei/dreimal lesen): keine Arbeit-keine Kaufkraft-kein Umsatz.... . Logischer und statistisch bewiesener Umkehrschluß: Investitionen in Arbeitnehmer sind Investionen in den eigenen Gewinn. Zahle ich als Arbeitgeber Gehälter, schaffe ich damit Kaufkraft. Eben diese Kaufkraft bringt mir dann Umsätze und einen höheren Absatzmarkt da mehr Nachfrage besteht. Man kann da noch weiter "spinnen": mehr Nachfrage-mehr Absatz-mehr Produktion-mehr Mitarbeiter-weitere Kaufkraftsteigerung bedingt durch Gehaltszahlungen-noch mehr Kaufkraft. Dieses Denken hat leider einen Haken: die "Schäfchen-ins-Trockene-bring-Mentalität" (auch "nach-mir-die-Sinnflut-Mentalität"genannt)...
Ich erwarte vom ADAC konstruktive und inovative Lösungen zu dieser Problematik. Es mag sein, daß sich Produkte verändern und Strukturen überdacht werden müssen aber man sollte es sich nicht so einfach machen und den Wirtschaftsstandort Deutschland sozial immer mehr ausbluten lassen. Ich werde die Entscheidungen mit verfolgen. Wünsche den Beschäftigten viel Erfolg und hoffe, daß der Betriebsrat in Zusammenarbeit mit der zuständigen Gewerkschaft dem Einhalt gebietet. Sollten alle Stricke reißen, schaut ob ihr individualrechtlich was rausaholen könnt. Sowas kann man in Sammelklagen machen.
In meinem Unternehmen sagt man: eine Negativerfahrung verbreiten Kunden durchschnittlich 7x mehr als eine Positive-ich werde diesen Durchschnittswert erhöhen! Es hängen 150 Familien davon ab und sind es wert ihre Lebensgrundlage zu behalten.
52. Manfred M. 22.06.2007 11:16h
Von "Gelben Engeln" kann wohl keine Rede mehr sein. Eher von "Schwarzen Heuschrecken". Statt Flagge zu zeigen gegen die ständig steigenden Benzinpreise, werden Arbeitsplätze grundlos vernichtet. Ich bin seit 18 Jahren ADAC - Mitglied und empört über die Absichten des ADAC e. V. Meine Mitgliedschaft werde ich kündigen müssen.
Ich wünsche der gesamten Belegschaft von Carto-Travel auf ihrer Sternfahrt viel Erfolg.
53. TV 22.06.2007 11:25h
Da kann man die bisherigen Kommentare nur unterstützen.
Während der ,, gemeinnützige'' ADAC für seine Mitglieder damit wirbt, Hilfe und Unterstützung für fast alle Lebenslagen zu bieten, sieht man das für die die Mitarbeiter der Tochterunternehmen wohl etwas anders. Hier geht dann doch die Profitgier über alles.
54. M.W. 22.06.2007 11:50h
Ich dachte die Bildung von Monopolen wäre verboten?! Wozu haben wir hier das Kartellamt?! AUFWACHEN – UNTERSTÜTZEN!!!
Als zahlendes Mitglied des ADAC, muss ich ja nun Angst haben, dass mich die Gelben Engel eines Tages genauso im Stich lassen wie ihre eigenen Angestellten.
Ich wünsche der Belegschaft für die "Sternfahrt" zur ADAC-Zentrale viel Erfolg.
55. otti 22.06.2007 12:06h karen
Sollte es zu dieser Entscheidung kommen, wird der ADAC viele Mitglieder verlieren. Als Mitarbeiter in einem Autohaus, mit vielen Kundenkontakten, werde ich natürlich für die " Führsorge und soziale Kompetenz" des ADAC aktiv Werbung betreiben.
Ich wünsche den Mitarbeitern von Carto Travel viel Kraft und Glück in diesem Kampf.
56. Sabine Al-Mustapha 22.06.2007 12:07h www.samdew.de.vu
Es kommtleider viel zu spät ans Tageslicht - es geht mal wieder nur ums Geld. Selbst so "heiligen" wie dem ADAC ist nichts heilig. Ist vielleicht doch auch "nur" eine Versicherung?!
Ich hoffe, dass die Verantwortlichen nachts NICHT mehr schlafen können - aber wenn man solche Entscheidungen trifft, denkt man wahrscheinlich eh nur an sich selber.
Viel Erfolg mit der Sternfahrt!!
57. EinErstaunterBeobachter 22.06.2007 12:20h
Realität ist, der Markt für Autokarten steht seit dem Auftreten des Navigationsgeräts unter Druck. Realität ist aber auch, das Navigationsgerät wird nicht zum kompletten Aussterben der guten alten Karte aus Papier führen. Jeder der einmal das Aussetzen des Navis in den Häuserschluchten einer ihm unbekannten Stadt erlebt hat, wünschte sich den guten alten Stadtplan zurück (Was passiert, wenn die Amerikaner ihr GPS wieder mal aus militärischen Gründen bewusst verzerren sollten, wie im Golfkrieg 1991, sei dahingestellt). Ganz verschwinden wird die Papierversion also nicht. Was hier gerade passiert, ist die Einstellung eines neuen Markt-Gleichgewichts zwischen elektronischem Navigationsgerät und seinem nicht-elektronischen Vorläufer aus Papier. Dieses neue Gleichgewicht geht ganz eindeutig zu Lasten der letzteren Variante.
Unzweifelhaft hat das neue Markt-Gleichgewicht auch Auswirkungen auf den Anbietermarkt von Kartenmaterial, was mit erheblichen Anpassungsprozessen auf Anbieterseite einhergeht. Diesen Prozess können wir bei CARTOTRAVEL gerade live erleben. Insofern möchte ich in diesen Tenor der anderen Kommentare nicht einstimmen: Aus historischen Gründen ist noch kein Unternehmen am Leben geblieben, geschweige denn gewachsen. Auch die Frage, ob der Konzentrationsprozess auf Anbieterseite zu einem Monopol führen muss, und ob ein Monopol für den Verbraucher Vor- oder Nachteile hat ist mühselig.
Viel interessanter ist wie ein Unternehmen, in diesem Fall der Club ADAC, sich in diesem Anpassungsprozess verhält. Und vor allem, welche Signale der ADAC mit seinem Verhalten dem Markt und vor allem seinen Mitgliedern sendet. Prinzipiell stehen dem ADAC drei Optionen offen: (1) Dichtmachen von CARTOTRAVEL, mit den entsprechenden publikumswirksamen Folgen; (2) Verkaufen, damit die Verlagerung der Entscheidung aus dem eigenen Bereich in den des Käufers; oder (3) Sanieren aus eigener Kraft, im Gegensatz zu den Managementlösungen 1 und 2, eine Aufgabe mit nicht zu unterschätzenden unternehmerischen Ansprüchen. (Manchmal kommen Option 2 und 1 auch in Reihe vor: Erst verkaufen, dann dichtmachen. Prominentes Beispiel Siemens Benq, wo man die Entscheidung zur Auflösung des Unternehmens dann dem Käufer überlassen hat. Die Geschichte und die Folgen für den Ex-Vorstand von Siemens sind bekannt.)
Was also signalisiert das Management des ADAC mit Wahl der Option (2), dem Verkauf von CARTOTRAVEL? Entscheidungsschwäche ? Angst vor den Folgen der eigenen Entscheidung? Fehlendes unternehmerisches Durchsetzungsvermögen? Bei einem Club, der die Interessen von Millionen von Autofahrern in Deutschland vertritt und durchzusetzen sucht? Könnte es passieren, dass die Club-Mitglieder erkennen, dass das ADAC-Management Papiertiger sind? Und wenn, dann werden sich der ACE und der AvD wohl demnächst über Mitglieder-Zuwachs freuen können?
58. Jochen S. 22.06.2007 13:21h
Geld regiert die Welt, auch beim ADAC e.V.
Vor ca. 1,5 Jahren wurde zunächst die hauseigene Druckerei verkauft. Betroffen waren ca. 30 Arbeitsplätze von CartoTravel-Mitarbeitern. Die Begründung der Geschäftsleitung: „Wir wollen uns auf unser Kerngeschäft die Kartografie konzentrieren, drucken können wir überall“.
Nun trifft es die restlichen Mitarbeiter vom CartoTravel Verlag an den Standorten Bad Soden, Schönefeld bei Berlin und Gotha sowie die Außendienstmannschaft im ganzen Bundesgebiet.
Ob es sich hierbei um Missmanagement und Schadensbegrenzung durch Verkauf oder um Heuschreckenmentalität handelt, kann wohl nur von MairDumont oder dem ADAC Präsidium beantwortet werden.
Die Mitarbeiter wurden jedoch erst Ende Mai über eine evtl. Ausschau nach einem neuen strategischen Partner zwecks Zukunftssicherung informiert. Jetzt entpuppte sich der evtl. Partner MairDumont als potentieller Käufer. Fakten erfuhr man erst in dieser Woche, nachdem die Geschäftsleitung den Betriebsrat informierte. Die Mitarbeiter sind schockiert!
Der ärgste Konkurrent, den man bis vor kurzer Zeit noch auf dem Markt bekämpft hat, soll nun neuer Eigentümer werden? Man kann nur hoffen, dass das Kartellamt diesen Verkauf untersagt, ansonsten gibt es auf dem deutschen Markt ein MairDumont-Monopol und die Mitarbeiter von CartoTravel schauen in die Röhre.
Was ist mit den 150 Mitarbeiter von CartoTravel und deren Schicksalen? Aber zählt das bei dem Geschäftsführer der ADAC Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst GmbH H. Reuter oder dem Präsidenten des ADAC Herrn P. Meyer oder geht es hier nur um die Finanzen?
Wir wünschen den Mitarbeitern des CartoTravel Verlags für den kommenden Montag viel Erfolg bei der Sternfahrt nach München und hoffen, dass die Presse das Ereignis und den Fortgang gebührend verfolgt.
59. Volker Schmidt 22.06.2007 13:55h http://www.reiki-schmidt.de
Monopolbildung ist niemals gut für die Allgemeinheit. Ich wünsche den betroffenen Arbeitnehmern, dass ihre Arbeitsplätze in der bisherigen Form erhalten bleiben. Es ist schlimm, wenn so viele Menschen nun um ihre Arbeitsplätze bangen müssen.
Ich bitte die Engel darum, das Anliegen der Arbeitnehmer wohlwollend zu unterstützen.
liebe Grüße
Volker
60. S. J. 22.06.2007 14:42h
Diese Entwicklung war leider zu erwarten. Schon zu Zeiten von Haupka, also vor dem Einstieg vom ADAC-Verlag bei CartoTravel, war der Markt von Kartenprodukten rückläufig.
Diese Entwicklung hat sich leider verstärkt und der ADAC hat in den letzten Jahren einiges an Geld investiert, ob immer sinnvoll und in die richtigen Produkte?
Der Verkauf wäre jedoch der absolute Höhepunkt in der Geschichte der kartografischen Verlage, dann gibt es nur noch einen und der kann dann machen was er will. Mairs hätte damit alles erreicht, was er sich immer gewünscht hatte - den kompletten Markt, noch ein zugkräftiges Label und das günstige Herankommen an viel technisches Knowhow!
Und wer darf die Suppe auslöffeln - die Mitarbeiter, die die letzten Jahre auf vieles verzichtet haben, um Ihre Arbeitsplätze zu sichern. Der Buchhändler und Tankstellenpächter, der nun wahrscheinlich gar nichts mehr verkaufen wird, weil dann erstmal an der Preisschraube gedreht wird und die Marge sinken wird.
Ich wünsche allen CartoTravelern alles Gute und viel Glück!
61. S.K. 22.06.2007 14:44h
Das ist wirklich eine Schweinerei!!!! Ich kann nur nur sagen, wäre ich je ADAC-Mitglied gewesen, würde sich das nun ändern.
62. A. Jochum 22.06.2007 14:49h
Es erstaunt, daß gerade ein Unternehmen, wie der ADAC, welcher sich gerne als "Beschützer", "Gelber ENGEL", oder auch Kämpfer für die Rechte der Autofahrer - sprich also der Allgemeinheit - zeigt, derart sorglos mit seinen Mitarbeitern und deren Arbeitsplätzen umgeht.
Ist der ADAC etwa nicht so sozial, wie er es gerne nach außen hin - äußerst profitabel - darstellt?
Ein solcher Fall, wie Cartotravel, stellt die Glaubwürdigkeit des ADAC deutlich in Frage!
Ob diese "Offenbahrung" von der Konzernleitung so gewollt war und ob man mit den Konsequenzen seines scheinbar unbedachten Handelns in München umgehen kann, bleibt abzuwarten.
Den Mitarbeitern von Cartotravel jedenfalls wünsche ich viel Erfolg und die nötige Kraft, die sie jetzt brauchen!
63. R. Schenk 22.06.2007 15:58h
Ich bin seit über 10 Jahren ADAC Mitglied und habe mich bisher gut aufgehoben gefühlt. Das ändert sich schlagartig mit dem jetzigen Verhalten gegenüber der Belegschaft von Carto Travel!!! Hier kann ja wohl nicht mehr von sozial kompetentem und verantwortlichem Handeln die Rede sein. Man sollte sich bei der Unternehmensleitung Gedan-ken um die Angestellten von Carto Travel machen, aber auch über die Folgen für das "Unternemen ADAC": Hoffentlich verkauft Mair-Dumont zukünftig die Karten recht teuer an den ADAC!!! Eine Monopolstellung ermöglicht dies jedenfalls ohne Schwierigkeiten. Für mich ändert sich das "Saubermannimage" des ADAC gänzlich in das Image eines reinen Kostenkalkulators. Wobei allerdings außer Acht gelassen wird, dass auch die arbeitslosen Bürger über Umwege von den Unternehmen mit finanziert werden.
Ich wünsche den Beschäftigten von Carto Travel eine breite Unterstützung durch die Öffentlichkeit und dem Betriebsrat viel Geschick und Ausdauer bei den Verhandlungen!!!
Dem ADAC wünsche ich das notwendige Augenmaß bei solch schwerwiegenden Entscheidungen.
64. M. Düpjohann 22.06.2007 16:23h
ADAC e.V. - Die Vorteile eines Vereins werden vom ADAC selbstverständlich in Anspruch genommen. Alles für die Mitglieder???- Sollten 150 Mitarbeiter beim Verkauf von Carto-Travel ihre Arbeit verlieren, hoffe ich, daß dies einen großen Imageschaden für den ADAC gibt. Nach zig-Jahren Mitgliedschaft ist es für uns dann kein Problem zum AvD zu wechseln. Alles Gute für Montag!!!
65. Michael L., Mitglied 22.06.2007 16:33h
Ich hoffe, die gelben Engel sind sich darüber im klaren, dass nach diesem Fall einige Mitglieder dem Verein den Rücken kehren werden. Ich jedenfalls werde in meinem Freundeskreis (Automobilbranche) dieses in Erwägung ziehen! Ich wünsche den Mitarbeitern von Carto Travel jedenfalls viel Glück!
66. eineBetroffene 22.06.2007 17:27h
Sicher sind Printprodukte in der kartograpischen Industrie rückläufig und die Navis stehen hoch im Kurs. Doch nicht jeder kann sich ein Navi leisten und außerdem womit werden denn die Navis gefüttert. Vielleicht mit digitaler Kartographie? Wo bekommt man die her? Von einem kartographischen Institut oder Verlag wie CartoTravel vielleicht? Und nicht nur für die Navis sind solche Daten von Nütze. Viele andere große, namhafte Unternehmen und Branchen kaufen sich bereits diesen "neuen Wandel" und arbeiten damit. Heisst ja nicht umsonst Digital- und Printmedien. Das Unternehmen CartoTravel hat sich diesem Wandel perfekt angepasst und dank der 1A Technik und den engagierten Mitarbeitern die damit umgehen können die besten Voraussetzungen. Seit der Komplettübernahme durch den ADAC vor 2 Jahren hat sich jedoch in der Produktionsschiene einiges verschlechtert. Man versuchte seine Strategien durchzusetzen und verschleuderte somit viel zu viel Geld. Mauscheleien mit externen Firmen brachten weitere Kosten, obwohl man in den eigenen Reihen genügend Profis sitzen hat. Fragt man sich doch: ,wer hat da mit wem die Maß Bier leergemacht?' ..... doa kann i woas moach'n, gell ..... Und dann wundert man sich beim ADAC, das die Zahlen nicht schwarz werden? Zumal bei CartoTravel immer eine solide, wenn möglich kostensparende Strategie herrschte. Da hat wohl in der Führungsriege jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht und zu tief ins Glas geschaut.
Selbst jetzt ist der Imageschaden schon erheblich den sich der ADAC eingehandelt hat. Enttäuschung und Frustration wo man hinsieht. Und wie soll man sich da nun draus retten? Vielleicht noch mal die anderen potentiellen Bieter kontaktieren, die wesentlich effektiver und zukunftssicherer für CartoTravel sind?!!!!!!! Denn schließlich steht die Existenz von rund 150 Familien auf dem Spiel. Vor allem sind natürlich davon die Kinder dieser Familien betroffen, die immer fasziniert nach den gelben Engeln schauen und später selbst einer werden woll(t)en. Schade, echt schade.
67. W. Baier 22.06.2007 18:12h
DIE 9 GROSSEN LÜGEN DES ADAC e.V.
Leitbild des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs ADAC e.V.
1. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club ist ein Verein. Er ist eine freiwillige, demokratische und unabhängige Vereinigung.
(Wo ist die Demokratie und Unabhängigkeit wenn man sich von einem Verlag wie MairDumont die Preise später bestimmen läßt? So werden dann die Mitgliedsbeiträge verschleudert, na danke).
2. Der ADAC bietet Hilfe, Rat und Schutz
(Der ADAC schützt nur sein Saubermann Image und bemüht sich dieses mit dem Bau seines neuen Firmengebäudes der Öffentlichkeit zu presentieren. Finanziert wie sollte es auch anders sein durch die Mitgliedsbeiträge)
3. Der ADAC leistet Beiträge für das Gemeinwohl
(Unter Beiträge für das Gemeinwohl verstehe ich nicht, daß man 150 Existensen so skrupelos vernichtet)
4. Der ADAC bietet Qualität
(Woher soll die Qualität noch kommen wenn es auf dem deutschen Markt nur noch einen Anbieter für Kartografie geben wird, wo bleibt der Wettbewerb und wo das Katellamt?)
5. Der ADAC handelt sachlich und fair
(Unter Fair verstehe ich aber etwas anderes als 150 Mitarbeiter zu entlassen und an die Konkurenz zu Verkaufen)
6. Der ADAC ist unabhängig
Er läßt sich bei der Entwicklung, Finanzierung, Abgabe und Sicherung seiner Leistungen nicht von Interessen Dritter bestimmen.
(Der ADAC lässt sich nicht von Dritten bestimmen, aber jedoch wenn die Geldbündel flattern wird auch dieser unabhängige Konzern raffgierig und das Geld regiert die Firmenpolitik. Nicht mehr die sozialen Aspekt welche man als unabhängiger Verein vor seinen Mitgliedern immer so anpreist.)
7. Der ADAC wird geführt wie ein Unternehmen
An der Spitze des Clubs steht ein gewähltes Ehrenamt. Es bestimmt die Grundsätze der Clubpolitik und trägt gegenüber den Mitgliedern die Letztverantwortung.
(Der ADAC hat in erster Linie die Verantwortung seinen Mitgliedern gegenüber, jedoch auch gegenüber seinen Angestellten hat der ADAC eine sehr große Verantwortung.)
8. Der ADAC setzt auf hohe Qualifikation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter
Ihre berufliche Entwicklung wird gefördert. Sie erhalten eine leistungs- und marktgerechte Vergütung. Im Interesse der Mitglieder handeln sie kreativ, engagiert und wirtschaftlich. Der ADAC stellt durch Auswahl, Einsatz und Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter die Marktführerschaft im Service sicher.
(Welche Qualität wenn der ADAC genauso wie Shell und weitere ihre Karten, Atlanten und Reiseführer von MairDumont zukünftig beziehen werden und nur der Umschlag jeweils mit dem Logo des anderen bedruckt wird?)
9. Es gibt nur einen ADAC
(Über diesen Satz muß man ja nicht mehr viel sagen, ausser das die Gelben Engel etwas zu weit nach oben geflogen sind und sich mit Gott auf eine Stufe stellen wollen.)
... da frage ich mich doch als zahlendes Mitglied nur, welcher dieser Punkte für den ADAC noch Gültigkeit hat???
Ich wünsche den Mitarbeitern von CartoTravel alle erdenkliche Hilfe und hoffe das die Medien nicht schweigen und der ADAC sein Image als Saubermann verliert und so den Leuten die Augen für ander Automobilclubs wie den AvD oder ACE öffnet.
Meine Mitgliedschaft werde ich beenden, einen solche Firmenpolitik darf man nicht noch mit seinem Mitgleidsbeitrag unterztützen.
68. Thorsten S. 22.06.2007 19:03h
Auch ich bin seit Jahren ADAC-Mitglied und werde wegen dieser Firmenpolitik aus dem Verein austreten. AvD mach schonmal das Formular fertig....
Vielleicht würde die eine oder andere junge Führungskraft dem Vorstand des ADAC mit frischen Ideen gut tun, von denen jeder schon lange das Rentenalter erreicht hat.
Da ich selber ein naher Verwandter eines Betroffenen bin, werde ich hier nicht weitere Details veröffentlichen, nur so viel, der ADAC hat mehr Dreck am Stecken als man glauben sollte....
Ich wünsche allen Betroffenen viel Glück für die Zukunft, vielleicht kommt ja doch noch ein "echter" Engel herunter und biegt alles wieder gerade.
Gruß aus München
69. Silke A.-B. Buchhändlerin 22.06.2007 20:18h
ICH DURFTE EINEN ECHTEN GELBEN ENGEL KENNENLERNEN : - )
Als Betreuer der Reiseabteilung, habe ich bei meiner Arbeit einen wunderbaren "Gelben Engel" kennengelernt. Keiner meiner Vertreter vermag es so gut sein Wissen zu vermitteln,wie der vom ADAC.
Lieber Jörg, ich danke Dir für diese schönen Jahre!!!
Die Zusammenarbeit mit Dir ist einfach wunderbar und ich habe so viel von Dir gelernt. Durch Deine Unterstützung konnte ich schon so vielen Kunden weiterhelfen, denn eure Produkte sind die Besten.
Wo ist eigentlich das Kartellamt??? Haben die alle Urlaub??? Sehen die nicht was sich hier für eine Katastrophe anbahnt. Wenn der Zuschlag dann auch noch an MairDumont geht, macht es in der Reiseabteilung ja überhaupt keinen Sinn mehr!!!!
Ich bin traurig, ärgerlich und kann es einfach nicht fassen was hier passiert.
Ich wünsche dem gesamten Carto Travel Team, insbesondere Jörg, Sabine und Karl-Heinz für Montag in München alles Gute,kämpft für uns alle mit.
70. S.R. 22.06.2007 20:51h
Die "gelben Engel" standen immer für eine schnelle und unkomplizierte Pannenhilfe - doch der Verein entpuppt sich als Heuschrecke! In den vergangenen Monaten ist viel über Unternehmen diskutiert worden, die rücksichtslos andere Firmen übernahmen, schlossen und die Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit entließen. Der ADAC zeigt nun sein wahres Gesicht - Klüngel und Geldgier regieren ihn. Damit passt er nahtlos in die Reihe der Konzerne wie Telekom, Siemens oder Deutsche Bank, die auf die gleiche bedenkenlose Weise ihre Mitarbeiter entlassen. Ein trauriges Bild.
Ich wünsche allen Mitarbeitern von CartoTravel alles Gute und viel Erfolg am Montag! Hoffentlich ist die Presse gut vertreten, damit dieser Skandal auch über die Buchbranche hinaus publik wird! Schließlich genießt der ADAC ein größeres Vertrauen bei der Bevölkerung als die katholische Kirche und zählt zu den wichtigsten Marken in Deutschland. Einen solchen Imageverlust können sie sich eigenlich nicht leisten - sollte man denken.
Wir werden nicht nur unsere Mitgliedschaft, sondern auch alle anderen Verträge mit dem ADAC kündigen - leider nur ein kleines Zeichen in diesen Zeiten.
71. Peter Schmolt 23.06.2007 07:03h
Das Monopol wir ad allen Schaden !!!
Die angedachte Monopolisierung wird vor allem auch die Großen der Buchhandlungen treffen. Das Preis- und Konditionsdiktat aus Dem Hause Mair wird kommen, das ist die Stategie seit Jahren. Mach alles klein, damit wir groß werden.
Thalia, Mayersche, Hugendubbel etc. werden über kurz oder lang schlechtere Konditionen bekommen, der Verbraucher eine Einheitsware in verschiedenen Verpackungen.
Der ADAC verschläft einfach die Zeit. Die Autos werden immer zuverlässiger, aslo braucht man wegen Pannenhilfe keine gelben Engel. Wohl aber gerne in anderen Bereichen, wie zum Beispiel Reisewissen.
72. Ina 23.06.2007 08:34h
Kaum zu glauben, dass ein hessischer Betrieb so sang und klanglos von einem Unternehmen, wie dem ADAC, geschluckt werden kann, ohne das in den Medien davon etwas zu hören ist !!!!!!!!!!!!
Wo bleiben die Politer, die handeln, um dieses Unternehmen und seinen Mitarbeitern zu retten??????????
73. Richard 23.06.2007 09:15h
Wiedermal ein trauriges Beispiel, dass die großen Unternehmen kleinere zerstören um Profit zu machen.
Nur vom ADAC hätte ich das wirklich nicht erwartet.
Gut, das ich bei diesem rücksichtslosen Verein kein Mitglied bin.
Ich wünsche der gesammten Belegschaft, dass sie am Montag in München was bewegen kann!
74. TM 23.06.2007 10:11h
Leute wacht auf.
Diesmal sind es nicht die Banken, die einem Unternehmen den Geldhahn abdrehen, es sind die "GELBEN BENGEL" höchstpersönlich. Also retten die, was noch zu retten ist.
75. Harald H. 23.06.2007 12:57h
ADAC !!!! Heißt normalerweise Hilfe !!!!!
Doch was ist jetzt ?
Arbeitsplatzvernichtung !!!!!
Verstehe nicht, wieso die gelben Engel jetzt zulassen, dass: Arbeitsplätze vernichtet werden und einer das Monopol am deutschem Reise-Büchermarkt erhält.
Lieber ADAC Du würdest gut tun wenn die z.Zt. laufenden Verkaufsverhandlungen sofort eingestellt würden. Die Umfragen bei einigen Kolleginnen und Kollegen im Buchhandel haben mir bestätigt, dass in den Bereichen, Informationen, Hilfe, Top-Kartografie, usw. keiner dem CartoTravel Verlag das Wasser reichen kann. Die Vertreter sind überaus hilfsbereit und auch bei Kundenanfragen, denen wir manchmal machtlos gegenüber stehen, wird uns immer geholfen. Ein Anruf beim CartoTravel Verlag genügt.
Vielleich sollte der ADAC sich auch einmal Hilfe bei CartoTravel holen. Sollte der Verkauf wirklich stattfindet wäre der Imageschaden enorm. Ist der ADAC so mächtig ?, dass er es sich leisten kann, selbst Arbeitsplätze zu vernichten und zu veranlassen, dass altbewährte, sehr geschätze Kartografie, nicht mehr produziert wird ????
76. Petra 23.06.2007 13:20h
Das war wohl einmal, was ihr unten liest...
Top Arbeitgeber 2006
Das Magazin "karriere" suchte mittels Wettbewerb die besten Arbeitgeber Deutschlands. Unabhängige Auditoren des Geva-Institituts bewerten die Unternemen nach den sechs Kriterien "Marktführer", "Work-Life-balance", "Entwicklung", "Jobsicherheit", "Vergütung", "Betriebsklima" und "Leistungsorientierung". Der ADAC erreichte Patz 38 und gehört somit zu den 50 Top-Arbeitgebern des Wettbewerbs.
77. Dietze,Klaus und Brigitte 23.06.2007 15:35h
Wir als langjährige ADAC-Mitglieder möchten es fast nicht glauben und verurteilen, dass nun auch der ADAC den Profit zum Maßstab seiner Geschäftsphilosophie macht. Der Austritt wäre zu überlegen. Wir wünschen der Belegschaft viel Kraft beim Kampf um ihre Arbeitsplätze. Brigitte und Klaus.
78. Peter Friedrichs 24.06.2007 11:53h
Tja nun wird das Rabattgefüge nach unten gedrückt sollte Mair-Dumont den Zuschlag bekommen. Gewinner werden immer nur die "Großen" bleiben. Die Thalias dieser Welt werden kaum Kürzungen hinnehmen. Also muss man an die gehen bei denen es sowieso schon meist weh tut.
Der Adac verrät seine Mitglieder (denn auch viele BH sind im Adac) und nun leider auch Teile seiner Belegschaft.
Armes Deutschland, ich hoffe nur das die "Gelben Engel" nicht zu hoch fliegen, denn sonst könnten sie sich schnell die Flügel verbrennen und abstürzen, alles schon mal da gewesen.
79. Falkensteiner 24.06.2007 16:45h ADgN
Seit der ADAC alle Anteile von CT übernommen hat, wurden viele, mal mehr mal weniger sinnvolle Umstrukturierungen in Gang gesetzt. Auch Arbeitsplätze wurden abgebaut. Sicherlich musste man auf die veränderten Marktbedingungen reagieren, doch haben diese Maßnahmen zunächst Geld gekostet!
Auch hat CT auf Wunsch des ADAC neue Produkte und Produktreihen auf den Markt gebracht, die mittlerweile sehr erfolgreich angenommen und sogar neuerdings mit Auszeichnungen versehen werden (z.B. ADAC Wander&RadKarte mit DVD)! Doch selbstverständlich muss man für neue Produkte zunächst viel investieren, der Gewinn stellt sich freilich erst Jahre später ein.
In diesem Sinn ist es völlig unverständlich, dass der ADAC gerade in dem Moment sein Tochterunternehmen vollkommen im Stich lässt und dem ärgsten Konkurrenten geradezu auf die "Schlachtbank" liefert, in dem die kostenintensiven und für die Mitarbeiter z.T. harten Umstrukturierungsmaßnahmen anfangen zu greifen und erste Anzeichen deutlich erkennbar sind, dass es wieder bergauf geht!
Ich bin kein Wirtschaftswissenschaftler, sicher, aber eine solche Entscheidung scheint mir gegen jeden gesunden Menschenverstand zu gehen!!
Klar, ADAC-Mitglied werde ich - sollten sich die Befürchtungen bewahrheiten - in diesem Leben nicht mehr werden...wozu auch? Sollte ich etwa auch noch den ADAC zum absoluten Monopolisten werden lassen? Unterstützen wir dann doch lieber: VCD, ACE, AvD u.a.!
Falkensteiner
80. Berthold Böhme, Betroffener 24.06.2007 18:50h
Das kann doch nur ein schlechter Traum sein! Was passiert hier mit uns? Was wurden alles für Anstengungen unternommen, um unser Unternehem nach der Übernahme vom ADAC voran zu bringen! Warum bekamen wir nur 2 Jahre Zeit? Jeder einzelne hat sein Bestes gegeben und wir waren auf dem richtigen Weg!!! Doch nun bekommen wir 150 Carto Travel- und 50 ADAC-Mitarbeiter einen Fußtritt von Ihnen. Ich kann nur an die ensprechenden Herren appellieren jetzt wahre Größe, Weitsicht und Empathie zu zeigen und die langjährige Arbeit mit Carto Travel nicht einfach wegzuwerfen. Bedenken Sie welche sozialen Schäden Sie damit anrichten werden. Sichern Sie Arbeitsplätze durch Ihr Vertrauen in uns, das wir nicht enttäuschen werden. Gemeinsam sind wir stark!
Ich wünsche uns am Montag die Kraft und Schlagfertigkeit die uns die ganzen Jahre ausgezeichnet haben.
81. Marianne Becker 24.06.2007 18:57h
Mit Erstaunen habe ich den Artikel über den Verkauf von Carto-Travel und die vielen diesbezüglichen Kommentare gelesen. Alle Kommentare unterstützen Carto-Travel, wie wird der ADAC dastehen, wenn all dies erst an die breite Öffentlichkeit gelangt! ? Ich hoffe, dass der ADAC wie sonst auf den Straßen und Autobahnen in unserem Land auch hier wahre Größe zeigt und hilft und somit das einzig Richtige tut: diesem mittelständigen Unternehmen noch eine Chance zu geben und den Verkauf an MairDumont rückgängig macht!
82. Georg Fricke 24.06.2007 19:06h
Kann man sich überhaupt vorstellen, wenn man satt in den Chefsesseln vom ADAC sitzt, wie es ist, wenn man gerade mit hohen finanziellen Belastungen sein Häuschen gebaut hat, kleine Kinder hat und nun befürchten muss, arbeitslos zu werden und es keine Aussicht gibt, in einem anderen kartographischen Bereich unterzukommen??
Wenn man nachts nicht schlafen kann, weil man riesige Zukunftsängste hat?
83. Carina 24.06.2007 19:35h
Bei der Arbeit engagiert und fleißig sein, ehrlich sein und dem Arbeitgeber auch in schlechten Zeiten die Treue halten: so kann man sich seinen Arbeitsplatz und sein Einkommen erhalten und die Familie ernähren.
Das dachten wir !! Noch bis vor wenigen Jahren. Und mußten schmerzlich erfahren, dass unser Arbeitsplatz, unser Einkommen, unsere berufliche Existenz von Faktoren abhängen, die wir in keinster Weise beeinflussen können! Einer dieser Faktoren ist der Arbeitgeber selbst, und leider können wir uns ganz und gar nicht darauf verlassen, dass uns dieser unser Engagement , unseren Einsatz mit derselben Treue dankt, uns in schlechten Zeiten nicht im Stich lässt. Im Gegenteil: ein Gewissen, soziales Engagement, Treue: das scheint aus der Mode gekommen zu sein. Dass anscheinend auch der ADAC zu dieser Sorte Arbeitgeber gehört, macht mich sehr betroffen.
Ich kenne das Team von Cartotravel seit vielen Jahren als sehr engagiert, dem Unternehmen sehr verbunden. Die Kollegen haben ihrem Arbeitgeber auch in schwierigen Zeiten die Stange gehalten und ihre ganze Kraft eingebracht.
Ich hätte mir nie träumen lassen, dass dieses Engagement nun so "belohnt" wird. Aber vielleicht kommt man in der Zentrale in München nun doch nochmal ins Nachdenken? Ich wünsche es mir!! Und den Kolleginnen und Kollegen morgen auf der Fahrt nach München viel Glück und Erfolg!
84. Heribert 24.06.2007 21:54h
Ja, man kann nur hoffen, dass sich ADAC besinnt. Natürlich muss man manchmal Dinge überdenken und neuorganisieren, aber gleich Verkauf = Rausschmiss durch den "Inverstor ? Nein danke !!! Die Hybris des zur Sprache gebrachten "Übernehmers" kennt ja jeder.
Cartotraveller, kämpft einfach morgen in München !!!
85. Helmut Tykvart,ein Betroffener 24.06.2007 22:41h
Ja man kann nur noch hoffen , das sich das ADAC Präsidium besinnt und einlenkt ! oder wie soll ich meiner Familie klar machen das Ihr Papa arbeitslos wird und Sie demnächst vielleicht in einem Zelt schlafen müssen weil das Häusla irgendwann unter dem Hammer kommt ! Also
lenken Sie ein oder wie soll ich meinen Kindern den Begriff "Heuschrecke" begreiflich machen , also geben Sie allen CT-Mitarbeitern noch eine Chance. In meiner Eigenschaft als Einkäufer der Nürnberger Bahnhofs-
buchhandlung habe ich damals den neu eingeführten ADAC
Stadtplänen (da waren Sie noch im Vertrieb vom Mairs Geographischen Verlag,Gruß an Walter Zorn) die Chance
gegeben sich am Markt zu platzieren.
86. Göverim O. 24.06.2007 23:48h
Es ist traurig sehr traurig ,ich Dachte immer das ADAC eins der sichersten Arbeitsplatze ist in BRD ist ,man hört immer positives man list immer positives und macht nie negative Schlagzeilen so lange ich denken kann .
Heute lese ich das ADAC eventuel 150 Mitarbeiter entlassen möchten ,da dachte ich "Ihr habt noch gefehlt leute zu entlassen"super.
Ich wünche allen Mitanbeiterinnen und Mitarbeiter von Carto Travel das sie am Montag viel erfolg haben.
Heute sind es nicht die gelben Engel die zur Hilfe kommen sondern das Volk die mit ihren kommentaren voll hinter euch stecht gemeinsam seit ihr stark.
87. demnächst Ex-Mitglied 25.06.2007 00:13h
Wut, Trauer und Enttäuschung machen sich in mir breit wenn "mein" Verein so mit seinen Mitarbeitern umgeht.
Nach nunmehr 16 Jahren als "zahlendes Mitglied" wird
das bisherige Vertrauen in den ADAC wohl demnächst
mit einer Kündigung meiner Mitgliedschaft enden.
Allen Mitarbeiter/innen von CartoTravel wünsche ich viel Erfolg bei ihrem Protest und dem ADAC Vorstand ein buenas noches Amigos
88. Meyer 25.06.2007 07:25h
Wenn ich noch Haare hätte würd ich sie mir rupfen. Unverschämtheit das, die sollten die Firma verkaufen wenn sie wollen, aber dann doch bitte mit der Option die Belegschaft zu erhalten. Die Affen...
89. M. Walter 25.06.2007 08:58h
Hallo wacht doch bitte mal auf...oder hat noch keiner den HYPE um die Navigationsgeräte mitbekommen? Klar hat das zur Folge, dassich klassische Karten und Atlanten schlechter verkaufen und dies auch Arbeitsplätze kosten wird. Die Frage die sich hier stellt ist doch was CartoTravel den für Alternativen zum Verkauf hat. Augen zumachen und "weiter so" rufen sicherlich nicht...!!!
90. N.v.d.B. 25.06.2007 09:12h
Es kann doch nicht sein,dass immer mehr Firmen des Profits wegen ihre Tochtergesellschaften veräußern. Ich weiß schon, warum ich nicht mehr im ADAC bin.....
91. Jens U. 25.06.2007 10:25h
Immer schön "aussourcen" um Geld zu sparen. Was mit den Menschen passiert die "abgeschoben" werden ist ja egal... es zählen nur Zahlen... So viel zu den "Gelben Engeln".
92. GABi 25.06.2007 10:40h http://www.augenblicke-mv.de/
Wenn ich ADAC-Mitglied wäre - würde ich vor Wut sofort austreten! Alle die noch Mitglied sind: Droht mit einem Austritt, wenn der Verkauf zustande kommen sollte und unterstützt den Arbeitskampf der betroffenen Mitarbeiter! Engel gibt es auch wo anders und die müssen nicht immer gelb sein...
93. Josef 25.06.2007 13:10h
Der ADAC hat so reagiert wie alle "Großunternehmen". Ich wäre erstaunt gewesen, wenn es anders gekommen wäre. Leider ist den "Beratern" der Vereinsspitze nichts anderes eingefallen als "Abstoßen", "Zerschlagen" und die Mitarbeiter auf die Straße zu setzen. Um eine Firma wie CartoTravel zu sanieren bedarf es mehr als nur Geld. Hier ist Fachverstand und Feingefühl gefragt. Natürlich muß eine Firma, die aus steuerlichen Gründen vor Jahren Ableger in Berlin und Gotha eingerichtet hat, gestrafft werden. Das hätte man tun sollen, als noch Geld vorhanden war. Kartografie-Produkte wird es immer geben, nur ist damit nicht mehr das große Geld zu verdienen. Somit kommt es darauf an, auf der einen Schiene wirklich günstige und praktische Karten anzubieten und auf der anderen wertige Sonderprodukte zu erzeugen. Außerdem ist das Kartenmaterial ein idealer Werbeträger für den ADAC. Ein Navigationsgerät für einige hundert Euro ergänzen sich wunderbar mit einem Atlas oder Kartenset unter 10 Euro. Ich hoffe, daß die Mitarbeiter von CartoTravel bei der Vereinsspitze Gehör finden, den Verkauf nochmals zu überdenken.
94. S.L. 25.06.2007 15:52h
Als Betroffene hat für mich der Name "gelber ENGEL" einen äußerst faden Beigeschmack bekommen.
Es war für uns undenkbar, daß sich der "Vorzeigearbeitgeber" ADAC nun auch in die Liste derjenigen einreiht , die Macht und Profit weit über die Belange ihrer treuen Mitarbeiter stellen!!
"DANKE" dem ADAC für viele schlaflose Nächte,Tränen der Hilflosigkeit und Enttäuschung und für das Gefühl verraten und verkauft zu werden !!!
95. Stefan 25.06.2007 17:39h
Klasse! Nun auch der ADAC. Es gibt doch keine Branche , die eine bessere Idee hat , als einfach die Mitarbeiter zu entlassen.
Ich frage mich, wenn die Firmen es endlich geschafft haben,das sämtliche Produktionen "ausgesourct" und alle Menschen bei uns ohne Arbeit sind, wer dann noch was kaufen soll oder kann !!!
96. Maria 25.06.2007 17:59h
Eine Schweinerei diese rücksichtslose Profitgier auf Kosten der gesamten Belegschaft!! Und wieder werden Arbeitsplätze vernichtet..und ausgerechnet von den "gelben Engeln"!
97. Anni 26.06.2007 08:17h
Wie man als Angestellter in der Firma CartoTravel verschaukelt wird, kann man daran sehen, dass erst vor 8 Monaten, nämlich im November 2006, eine aufwändige Veranstaltung in Gotha stattgefunden hat, auf der alle Mitarbeiter der Standorte Berlin, Bad Soden und Gotha absolut überzeugend davon in Kenntnis gesetzt wurden wie positiv sich die Tochterfirma des ADAC-Verlages entwickelt und dass Einbußen im Printgeschäft sehr gut durch das digitale Datengeschäft kompensiert werden können. Außerdem diente die Veranstaltung dazu, den Zusammenhalt der drei Standorte zu stärken. Was sollte das? Werden beim ADAC so spontane Entscheidungen über Verkauf mit daran geknüpften Schicksalen der Mitarbeiter getroffen? Offensichtlich ist heute ein längerfristiges Engagement im Kartografiesektor deshalb nicht mehr modern, weil die Kartografie ein Wirtschaftszweig ist, mit dem man nicht steinreich werden kann, sondern der nur überschaubare Erträge abwirft. Kartografie ist etwas, das Herz und Leidenschaft erfordert und das man machen WILL, um den Menschen neben der Technik auch noch Produkte an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Freizeit genießen können und mit denen sie sich in der Welt zurecht finden.
Wir "Arbeitnehmer" (eigentlich sind wir ja die ArbeitGEBER) gehen bei unserer Beurteilung der aktuellen Situation immer von moralischen und ethischen Grundsätzen, wie soziale Verantwortung, oder Erhalt und Weiterentwicklung von vorhandenen Werten aus. Dabei vergessen wir völlig, dass in Wirtschaft und Politik in Zeiten der Globalisierung, diese Vorgaben mitmenschlichen Handelns eher hinderlich sind und bei Verkaufsverhandlungen ganz sicher die allerletzte Rolle spielen werden. Der Zustand unserer Gesellschaft, welche von Korruption und schamloser Bereicherung Einzelner durchzogen ist (siehe VW, Siemens, Göttinger Gruppe, sächsische Korruptionsaffäre, der Fall Kurnaz mit „verloren gegangenen Daten“ u.s.w.), beweist dies eindringlich.
Wir Angestellten sollten uns für die Zukunft nicht so sehr auf den sinnlosen Kampf um Erhalt von Arbeitsplätzen beschränken, welche durch neue Technologien sowieso abgebaut werden, sondern das große und leider langwierige Ziel der Zukunft heißt für uns ein angemessenes BÜRGERGELD zu erstreiten, von dem man menschenwürdig leben kann, wenn man schuldlos entlassen wurde und mit 40 Jahren dann zu „alt“ für den Arbeitsmarkt ist. Ein Bürgergeld würde uns vor diesen menschenunwürdigen Schikanen schützen, welche z.Zt. in den Agenturen für Arbeit praktiziert werden. Hoffentlich ist der Käufer im Falle geplanter Entlassungen wenigstens so anständig menschenwürdige Abfindungen zu zahlen, um den Opfern wenigstens den Start ins Hartz IV-Leben etwas zu erleichtern. Schließlich ist kaum davon auszugehen, dass ca. 50 Kartografen in Deutschland wieder Arbeit finden, wenn es, von einigen Minifirmen einmal abgesehen, nur noch einen Monopolisten auf dem Kartografiesektor gibt.
98. M.S. 26.06.2007 15:45h
Der 2. Bieter scheint Aurelis Invest zu sein.
99. Vincent L. 26.06.2007 19:31h
Es ist für mich nicht nachvollziehbar wie der ADAC eine solche Entscheidung treffen kann.
Es passt nicht in mein Bild, dass die "gelben Engel" so knallhart kalkulieren und alles abstoßen, was nicht maximierte, schnelle Gewinne einfährt.
Und das garantiert im vollen Bewusstsein, dass die Belegschaft hierbei auf der Strecke bleiben wird...
Das ist traurig. Eine weitere Firma in Deutschland, die ihre Seele gegen schnellen (einmaligen) Provit eintauscht.
Ich wünsche den Angestellten viel Glück und hoffe, dass das Kartelamt es richten wird.
100. M.S. 26.06.2007 22:16h
Danke für den Hinweis: AureliusInvest.de
101. K.S. 27.06.2007 19:47h
Es kann und darf einfach nicht wahr sein ,das der ADAC an Mair
verkauft ! Ich bin direkt mit betroffen und das nun schon das zweite mal ! 1998 als der `"große" Bertelsmann nach nur einen Jahr den Falk -Verlag an Mair verkauft hat und wir als ehemalige Mitarbeiter vor dem `Nichts `standen und einfach durchgehalten und gekämpft haben (Beschluß Bundeskartellamt) doch noch einen fairen Wettbewerb im Tankhandel und Buchhandel mit den ADAC-Produkten über Carto-Travel erzielen konnten ! Es darf einfach keinen Monopolist geben ! Sollte es zu einen Verkauf an Mair Doumont kommen,wäre die Situation gleich wie im Jahre 1998 und damit aussichtslos, nicht nur für uns als Dienstleistende und Arbeitnehmer,sondern für Alle ,die in der Kartographiebranche tätig sind . Wir hoffen ,daß der ADAC sich besinnt und appelieren an die Unterstützung unserer Kunden im Tank-und Buchhandel ,die mit unserem Service bisher im Markt zufrieden waren !
102. Thomas aus Jena 28.06.2007 17:24h
wie schnell aus gelben Engeln doch schwarze Geier werden können ------ erstaunlich, oder ???
Ich denke so mancher Herr in der Führungsetage des ADAC hat unter eigennützigem Verein seinen persönlichen Eigennutz verstanden, aber meine Herren das ist anders gemeint.
Ich habe gekündigt und werde das auch allen in meuinem Bekannten- und Verwandtenkreis empfehlen und glaubt bitte nicht das es hier nur um 2 - 3 Mitglieder geht !
Aber ich verspreche euch solltet ihr das mit Cartotravel - eurem Verlag - wieder in den Griff kriegen ..... dann bin ich einer der ersten ,der wieder eintritt !
Es ist auch euer Deutschland und dieses Land braucht keine Familien von euch die ihr in Existenznot bringt - ihr tollen Engel !!!!!!!!!!!!
103. Thomas aus J. 28.06.2007 17:27h
wie schnell aus gelben Engeln doch schwarze Geier werden können ------ erstaunlich, oder ???
Ich denke so mancher Herr in der Führungsetage des ADAC hat unter eigennützigem Verein seinen persönlichen Eigennutz verstanden, aber meine Herren das ist anders gemeint.
Ich habe gekündigt und werde das auch allen in meuinem Bekannten- und Verwandtenkreis empfehlen und glaubt bitte nicht das es hier nur um 2 - 3 Mitglieder geht !
Aber ich verspreche euch solltet ihr das mit Cartotravel - eurem Verlag - wieder in den Griff kriegen ..... dann bin ich einer der ersten ,der wieder eintritt !
Es ist auch euer Deutschland und dieses Land braucht keine Familien von euch die ihr in Existenznot bringt - ihr tollen Engel !!!!!!!!!!!!
104. Hessi 02.07.2007 19:31h
Wieder mal eine große Schweinerei die bei irgendwelchen Vorstandssitzungen beschlossen werden! Was soll das? Ich habe gerade erst in einer der letzten Ausgaben der Motorwelt gelesen wie die finaz. Situation ist. Allein die Rücklagen sprechen für sich!
Aber trotzdem müssen wiedereinmal die Mitarbeiter dran glauben!
105. Helmut Tykvart 21.03.2008 20:47h
85. Helmut Tykvart,ein Betroffener24.06.2007 22:41h
Ja man kann nur noch hoffen , das sich das ADAC Präsidium besinnt und einlenkt ! oder wie soll ich meiner Familie klar machen das Ihr Papa arbeitslos wird und Sie demnächst vielleicht in einem Zelt schlafen müssen weil das Häusla irgendwann unter dem Hammer kommt ! Also
lenken Sie ein oder wie soll ich meinen Kindern den Begriff "Heuschrecke" begreiflich machen , also geben Sie allen CT-Mitarbeitern noch eine Chance. In meiner Eigenschaft als Einkäufer der Nürnberger Bahnhofs-
buchhandlung habe ich damals den neu eingeführten ADAC
Stadtplänen (da waren Sie noch im Vertrieb vom Mairs Geographischen Verlag,Gruß an Walter Zorn) die Chance
gegeben sich am Markt zu platzieren.