Online-Buchhandel

Start der Plattform Gojaba

Heute startet der Online-Marktplatz Gojaba.com. Der neue Niedrigpreis-Buchmarkt für gebrauchte und antiquarische Bücher wird zunächst nur Händlern und Käufern aus Schweden und Russland zur Verfügung stehen.

Als neues Mitglied der Abebooks-Familie wird Gojaba.com zukünftig Buchhändler und Buchkäufer in Russland und Schweden zusammenführen. Beide Länder verfügen nach Einschätzung des Unternehmens über eine ausgeprägte Buchkultur und ein ebenso großes Potenzial für den Internethandel mit Büchern. Der nächste Schritt wird die Expansion in den portugiesischsprachigen Markt Brasiliens sein. Gojaba.com bietet ein unkompliziertes Niedrigpreis-Geschäftsmodell. Für eine feste monatliche Grundgebühr können Buchhändler bis zu 20.000 Bücher zum Verkauf bei Gojaba.com anbieten. Die Monatsgebühr beträgt für schwedische Buchhändler 99 Kronen (ca. 11 EUR) und für russische Buchhändler 129 Rubel (ca. 4 EUR). Händler, die sich vor dem 16. Februar bei Gojaba.com anmelden, bezahlen für die ersten sechs Monate keine Einstellgebühr. Gojaba.com erhebt keine Provision auf die Verkaufserlöse der Buchhändler. Der Kauf- bzw. Verkaufsprozess wird ausnahmslos zwischen Händler und Käufer abgewickelt. Die Gojaba.com-Homepage unterteilt sich in zwei länderspezifische Sub-Domains für Russland und Schweden. Gegenwärtig befindet sich die gesamte Plattform im Beta-Status und wird in der nächsten Zeit regelmäßige Updates erfahren. Die Technologie von Gojaba.com arbeitet völlig unabhängig von Abebooks. Dennoch ist Gojaba.com ein hundertprozentiges Tochterunternehmen von Abebooks.

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3 Kommentar/e

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  • Heidi

    Heidi

    Die Datenbank arbeitet sehr schnell. Sie ist beim Lesen recht übersichtlich, vielleicht könnte das geamte Layout noch etwas enger, also kondensierter gestaltet werden.

    Ähnlich google-minimalistisch ist auch das Hochladen der Titel gestaltet. Wenn die - unntbehrliche - CSV-Technik, das Grundwissen über Tabellen, vorhanden ist, kann man die Anleitung als vorzüglich bezeichnen. ZVAB sollte sich mal ansehen, wie einfach und einleuchtend sowas dargestellt werden kann.

    Ansonsten gibt es einen etwas umständlichen, aber gut benutzbaren Manager zum Hochladen kleiner Titelmengen.

    Die Stichwortsuche funktioniert ordentlich.

    Auch wenn zu befürchten ist, daß die sehr anständige Gebührenpolitik im Lauf der Zeit nach oben berichtigt werden wird, ist das ein echter Durchbruch. Ich glaube schon lang nicht mehr an die angeblich so zeitaufwendige "Pflege" der Bücherdatenbanken, mit der uns das ZVAB vollabert - um vergessen zu machen, daß es einfach seine Monopolstellung schamlos ausnutzt und, fast ohne Gegenleistung, die Antiquare schröpft.

    Trotz der leisen Sorgen hinsichtlich der Konzernbindung der neuen Datenbank beglückwünsche ich uns zu diesem Silberstreifen am Horizont. Wenn schon der Altbuchbestand immer schwerer absetzbar wird, so bekommen wir auf diese Weise wenigstens die Drohnen und Blutsauger vom Hals, die sich von unserer Misere mästen.

    (würde ich gesagt haben, wenn ich nicht das brave Heidi wäre).

  • Heidi

    Heidi

    Lieber Geissenpeter,

    aus keiner anderen Diskussion hier habe ich so viel lernen können wie aus jener über Sellbooks, an die Du uns verdienstvollerweise erinnerst.

    Im Kern stand die Frage des I m a g e s, das sich eine Bücherdatenbank im Netz geben kann, und wir stellten damals überwiegend fest: Im Bereich der Hochpreis-Ware ist das V e r t r a u e n der Angelpunkt.

    Die Sellbooks-Webseite hatte sich fast gar nicht um die tiefere Form von Seriosität bemüht, die der Käufer von Versteigerungsware zurecht erwartet. Das - und einige tölpelhafte Anfängerfehler beim Start - haben wohl dazu geführt, daß Sellbooks keinen Fuß in die Szene bekommen konnte.

    Auch Ebay spielt hier eine Rolle - dort sind inzwischen, entgegen der landläufigen Kollegenmeinung, im Buchbereich fast nur "versteigerungsfähige" Objekte gut verkäuflich - zu ziemlich stabilen zwei Dritteln des bei großen Häusern zu erwartenden Versteigerungspreises, was unter dem Strich nahezu den vollen Käufererlös bedeutet. Der Kampf zwischen Ebay und den etablierten Häusern hat sich auf hohem Niveau bei 1:1 eingependelt.

    Ich beobachte dort, daß der R u f eines Anbieters (und das ist mehr als die albernen "Bewertungen") bei Ebay ungemein viel bedeutet. Sollte sich wieder einmal ein neues "Sellbooks" auf den Weg machen wollen, sind Imagefragen ganz massiv und viel grundlegender anzugehen.

    Sonst wirds nix.

  • Heidi

    Heidi

    Man wieder eine Berichtigung:

    8 Zeilen von unten soll die Rede sein nicht vom "Käufererlös" (den Käufer verscherbeln zu wollen wäre oft ein Zuschußgeschäft), sondern natürlich vom "Verkäufererlös", also das, was der Ebay-Anbieter cash Kralle über Ebay = Paypal /Banküberweisung drei Tage nach der Versteigerung auf dem Konto hat..

    • ...

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