06.03.2008
ThaliaNeu in Essen, größer in Köln-Weiden und Remscheid
Die Essener Thalia-Filiale geht mit Eröffnung des ersten Bauabschnitts des Einkaufszentrums Limbecker Platz 1 am 13. März an den Start, teilt Thalia mit.
In Köln-Weiden will Thalia im Rahmen einer Centererweite-
rung des Rhein-Centers im August eine größere Fläche
che von 1.400 Quadratmeter beziehen. Für Remscheid kündigt Thalia an, die Fläche im Alleecenter im November von bislang unter 400 Quadratmeter auf dann 1.300 Quadratmeter zu vergrößern.
[...] Tags: Thalia


34 Kommentare
Schade, dass anti-monopolistische Mechanismen nicht mehr wirken.....
Das Kind der "Parfüm-Mutti" hat sogar nicht davor zurückgeschreckt mich zu einer seiner Neueröffnungen einzuladen. Leider habe ich an diesem Tag keine Zeit, weil ich ja in meiner kleinen Buchhandlung stehen muss.
Ich bin fest der Meinung, dass der traditionelle Klein- und Kleinstbuchhandel den immer größer werdenden Riesen tatkräftig unterstützen sollte, anstatt hier immer rumzumeckern. Das ist wie bei meiner Tante damals. Die war schon dick und ich habe sie nie gemocht. Da habe ich ihr jede Woche ne riesen Packung Pralinen geschickt. Da isse noch dicker geworden und irgendwann ist sie dann endlich geplatzt.
Aber jetzt Spaß beiseite: Es ist schon interessant dieses ständige Wachsen mit anzusehen. Das ist wie Sylvester, wo man sich an den hellen und bunten und schönen Raketen erfreut, aber einem vor lauter Knallerei die Ohren weh tun.
Hajo hat auch schon erkannt, dass antimonopolistische Mechanismen nicht mehr wirken. Aber auch nur weil die "Monopolwächter" ähnlich agieren wie die drei Äffchen, die nicht sehen, hören und sprechen können.
Die "Gewerkschaft" macht auch fleißig mit und das "Onlinesprachrohr" und "Printsprachrohr" derselbigen macht auch fleißig dabei mit. So wird das "Parfümkindchen" immer mehr und mehr bekannter. Welch tolle Werbung!
Jim Knopf hat damals zu Lukas gesagt: "Lass uns sehen wo die Reise hingeht!"
Wir kleinen "Scheinzwerge" können nur abwarten bis die "Parfüm-Mutti" ihr Nuckelfläschchen zudreht. Und dann auf "korrigierende" Eingriffe aus den gläsernen und glänzenden Etagen in Hagen warten. Die "Arbeitsameisen" werden als gänzlich unbeteiligte vielleicht dran zugrunde gehen. Die Manager flüchten ins Ausland. Die Bosse werden abgefunden. Das ist doch ein schönes Karussell, oder?
Wenn sich King Kong und Godzilla in den großen Städten auf den großen Wolkenkratzern ihre Schlacht liefern sollten die kleinen in der Stadt lieber weglaufen, weil sonst werden sie tot getreten. Also bleibt nur die Flucht aufs Land. Da kommen King Kong und Godzilla nicht hin, und da gibt es auch keine Glaspaläste.
Aber um meinen Metaphernanfall endlich zu bändigen: Hajo hat nur einen kleinen Teil der Kontrollinstrumentarien aufgezählt die nicht mehr wirken.
Ein Allheilmittel wird es nicht geben. Mir wird schwindelig, wenn ich in das Jahr 2009 schaue.
Der kleine Mann aus einer noch viel kleineren Buchhandlung in einem noch viel kleineren Dorf erhebt hier seinen noch viel viel kleineren Finger um beide Seiten zu mahnen: Die eine mit: Werdet wach! Seht ihr nicht was ihr mit Expansion anrichtet? Die anderen mit: Steht endlich auf!
Jörg Jahn-Meyer
Inhaber The Book Buchhandlung Stolzenau
Inhaber The Book Buchhandlung Liebenau
Es scheint gerade so als wolle man provozieren, die schändlichen qm erweiterungen den kleinen unter die Nase reiben: " Guckt mal, Ihr packt es sowieso nicht."
Ich mahne noch einmal ausdrücklich den Börsenverein sich aus der selbst auferlegten Starre, wenn es um Thalia geht zu lösen, der schaden der dem Kulturgut Buch und Traditionsbuchhandlung zugefügt wird ist nicht revidierbar und ist dem Börsenverein zu großen Teilen anzulasten.
Eine sehr sehr schöne Ermahnung von Ihnen. Aber das Problem ist ja das gleiche wie im Märchen. Riesen schlafen meist und hören und sehen nicht was da so um sie herum geschieht. Dazu kommt noch das Riesen sooo groß sind, das sie die Kleinen gar nicht mehr aus der Höhe sehen können!
Jörg Jahn-Meyer
Inhaber The Book Buchhandlung Stolzenau
Inhaber The Book Buchhandlung Liebenau
Meiner Meinung nach machen die schlafen Riesen nichts und die Verbraucher werden nicht informiert, wo, weshalb und bei wem sie Bücher kaufen.
Das ist doch genauso wie bei Schlecker, unmögliche Arbeitsbedingungen, Personalmangel, Überfallgefahr und die Leute gehen trotzdem hin, weil sie evtl. ein Schnäppchen (MA) bekommen, ganz egal auf wessen Kosten.
Wir müssen uns krumm buckeln und am Ende bekommt man Kommentare wie:" aber billiger sind eure Bücher ja auch nicht", Aha, wo soll ich denn da Anfangen? Selbst im Börsenblatt wird jede weitere Filialeröffnung von Thalia und auch anderen große Filialisten fast schon gefeiert und erst mal positiv gesehen.
Ich habe schon mal bei Thalia gearbeitet (Als Buchhändler mit Aushilfsstatus+Lohn) und musste zwar kaufmännische Ziele erreichen meine buchhändlerischen Fähigkeiten waren aber auf ein Minimum reduziert, nicht zuletzt, weil manche Filialen absolut unterbesetzt sind und die Hauptaufgabe darin besteht MA in großen Massen einfach nur schön aufzustapeln.
Dafür braucht man keine 3jährige Ausbildung und auch nicht mehr die Unterscheidung vom Buchhändler zum Verkäufer.
Im übrigen frage ich mich schon lange, wo das noch soziale Marktwirtschaft sein soll, für mich ist der Buchhandel auf dem besten Weg in eine gewissenlose, gierige durch und durch kapitalistische Gesellschaft integriert zu werden.
Dann können wir gleich die Buchpreisbindung aufheben, die 7%, das Börsenblatt und den Börsenverein abschaffen und das Kartellamt gleich dazu.
Ich bin zwar im Moment sauwütend und ziemlich frustriert, werde aber trotzdem nicht aufgeben und alles hinschmeißen.
Liebe Kollegen kämpft weiter für unseren schönen Beruf und lasst euch nicht unterkriegen, das gilt auch für alle Kollegen aus den Filialen, die manchmal wirklich ein hartes Brot verdienen.
Grüße aus Erlangen
Die zum großen Teil keine No-Names (es gibt auch sehr gute Kleinverlage!!!!) mehr sind, jedoch aber keine Millionen-Seller sind.
Schon mal daran gedacht dieses "Lamentieren" als Hilfeschrei, als Fingeraufzeig, als Wachrüttler zu verstehen, werter Quark?
Wie ich immer und immer wieder berichtete (es wird mir langsam selber langweilig) liegt die gesamte Misere an vielen kleinen Rädchen, die das Armageddon geschaffen haben, welches jetzt existiert.
Das ist die "Gewerkschaft" als solche, die sich nicht für den Kleinbuchhandel organisiert, das ist die Presse die tolle Thalia Plakate aus großen Aufhänger feiert. Das ist der Kunde, der immer noch nicht fähig ist zu wissen, dass ein Buch überall das gleiche kostet. Zuletzt sind das die Verlage, die sich immer mehr den größeren verbunden fühlen als die kleinere zu tätscheln. Die vier haben in der Buchhandelslandschaft riesige Krebsgeschwüre auferstehen lassen. Gerade ist in Leipzig Buchmesse. Ich war einmal hin. Das war bei mir wohl für lange Zeit das letzte Mal. Gleiches gilt auch für Frankfurt. Die schillernden Lichter der großen Verlage, die große Buchhandelsketten "hofieren", jedoch einen abschätzigen Blick auf die kleinen Buchhandlungen lenken. Der kleine Buchhandel wird als Bittsteller gesehen und auch so behandelt. 10 Publikationen einer Sorte machen Arbeit. Da kann der Kaffee mit jemand anderem schon viel viel wichtiger werden.
Herr Quark fragte: "Was wollen Sie eigentlich?" Die Frage ist extrem leicht zu beantworten und das gilt für alle kleinen und mittleren inhaber geführten Buchhandlungen:
- gehört zu werden
- gleich behandelt zu werden
- aber nicht in irgendeinem Verbund verbündet dahin siechen
- Markttransparenz und Wissen für den Kunden
- Bessere Beachtung durch die Verlage
- ein härteres Vorgehen im Wettbewerbs- und Kartellrecht
- Berichterstattungen die Mega-Filialisten auch einmal kritisch betrachen, anstatt diese immer hochzujubeln und somit deren Errungenschaften nicht immer dem "Gesamtparkett" um die Ohren zu knallen.
Abschließend gesehen gibt es viele Dinge wieder gerade zu rücken. Das wird jedoch erst in der fernen Zukunft passieren: Entweder es gibt nur noch eine oder zwei Buchhandels ketten oder es gibt wieder eine differenzierbare gesunde Buchhandelslandschaft.
Und was wir eigentlich wollen? Bestimmt nicht das, was Sie geschrieben haben lieber Quark. Das spiegelt letztendlich vom Inhalt nur die Trotzigkeit eines kleinen Kindes wieder.
Jörg Jahn-Meyer
Inhaber The Book Buchhandlung Stolzenau
Inhaber The Book Buchhandlung Liebenau
Vielleicht wird es Zeit, vor den Filialisten zu demonstrieren, Flugblätter zu verteilen, Anzeigen von Verfehlungen (Man würde natürlich danach aktiv suchen) Klein Buchhändler Broschüren zur Verteilung an die Kunden an die Hand zu geben, großflächig in einschlägigen Zeitungen mahnend zu inserieren.
Den Börsenverein und Verlage gerichtlich zu einem vorgehen (kommentar wäre auch o.k) zu zwingen, Studien über den Volkswirtschaftlichen Schaden veröffentlichen.
Jeder der den Filialisten positiv gegenüber steht sollte sich bewußt sein, das das Buch irgendwann soviel Kulturellen wert wie ein halbes Hähnchen und 1Kg Pommes haben wird.
Im übrigen werter Quark schlägt die Konkurrenz den Traditions Buchhandel mit einem ungeheuerlichen Kapital aufwand, und ich wage es zu behaupten auch mit weniger freien Wirtschaftsmethoden.
Bis Heute kann mir keiner den Schaden an den Verlagen durch unkontrollierter Bestell und Remissions vorgängen der Filialisten wegreden.
Es geht weiter....
Wirklich blöde Gegenfrage: Wer schafft es von unserer Klientel sich um 17:53 und 17:58 mit Forenbeiträgen zu beschäftigen???? :-)
Und nebenbei ein alter Spruch der einen noch viel längeren Bart hat:
Wer glaubt, dass Filialleiter Filialen leiten,
der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
Ihre zweite Sachliche aussage bezweifel ich stark. Die Mitarbeiter (Ihre?) haben das zu verkaufen was vorgegeben ist, und das wird von der Zentrale festgelegt.
als ehemaliger Filialleiter/Abteilungsleiter bei mehreren Filialisten muss ich Ihnen zumindest was Thalia betrifft widersprechen, ich schlage einen Austausch vor. Tauschen Sie doch einmal für mehrere Wochen Ihren Job mit einem Thalia-Filialeiter, dann können beide Seiten den jeweils anderen vielleicht besser verstehen und die jeweilige Leistung mehr würdigen. Und die Diskussion könnte sich dann wieder mit dem eigentlichen Thema: "Was können die unabhängigen Buchhandlungen tun, um sich positiv abzuheben? " beschäftigen.
Was könnten unabhängige Buchhandlungen Ihrer Meinung nach tun um sich positiv abzuheben? Sicherlich haben sie ein paar Ideen?
Mfg, Olav Greis
Primär gesehen müsste ich das tun, was die übergeordnete "Spitze" von mir verlangt. Ich müsste Umsatzzahlen realisieren, bin nicht mehr mein "eigener Herr", ich könnte nicht entscheiden, was ich mir in meine Buchhandlung stelle und was nicht. So lassen wir es lieber nicht zu einem "Frauentausch" kommen. Da ist es genauso: Die Millionärinnen fühlen sich nicht bei Krawuttke`s von nebenan wohl und Frau Krawuttke auch nicht so recht in der Millionenvilla.
Somit verabschiede ich mich schon jetzt ins Wochenende! Rheingold in Hamburg gucken! (TJA! Ich stehe an einem Samstag nicht in meiner Buchhandlung) Mal sehen, was jetzt kommt!
Mit lieben Wochenendgrüßen
Jörg Jahn-Meyer
Inhaber The Book Buchhandlung Stolzenau
Inhaber The Book Buchhandlung Liebenau
Bisher dachte ich ja Sie wären beide ernsthaft an einer Diskussion über den von Ihnen nicht allzu sehr geliebten Mitbewerb interessiert, allerdings bin ich jetzt davon nicht mehr überzeugt. Wer wegen Juckreiz und Vorurteilen gegenüber vermeintlichen Millionären die Fililalen der Filialisten nicht betreten will, der soll halt an dieser Stelle weiter über Dinge reden, von denen er keine Ahnung hat. Nur wer offen ist und sich die Stärken und Schwächen des Anderen genau anschaut, wird auch weiterhin erfolgreich sein können.
Was "Ihre " übergeordnete Spitze betrifft, ich hoffe Sie gibt es bei Ihnen: die Veranwortung für Mitarbeiter und Familien, sie sollte Ihnen eigentlich auch zu realisierende Umsatzziele vorgeben.
Einen kaufmännischen Betrieb zu betreiben, ja auch Buchhandel ist Handel, ist nun einmal auch geprägt von Umsatz und Erträgen.
Ich hoffe , lieber Herr Jahn-Meyer, Sie hatten Spaß in HH und gönnen sich auch noch den Rest des Rings und nicht nur das Rheingold!
Und Tipps für Herrn Greis gibt es bei den durchaus vorhandenen guten Beratern der Buchbranche die beide Seiten kennen.
Auch Ihnen ein wunderschönes Wochenende!
1. Handelt es sich nicht um einseitige Hetze
2. Wäre es nett für die Buchwurst herauszufinden, was Hetze bedeutet
3. Völlig irrationale Behauptung zu vermuten ich würde auf einer "Nebengehaltsliste" der DBH stehen.
a. Diese Äußerung wird die DBH nicht gut finden
b. Diese Äußerung finde ich schon lange nicht gut. weil:
- die DBH hat kein Interesse an mir
- ich habe kein Interesse an der DBH
4. Wie heiß muss man am Samstagmorgen duschen um so einen Blödsinn zu verzapfen
5. Jahn-Meyer, wenn`s denn möglich ist!
Denn: "Es besteht rechtlich grundsätzlich die Möglichkeit, dass beide Eheleute als erstes ihren bisherigen Namen weiterführen und einer von beiden (egal wer) den Namen des anderen mit Bindestrich nachstellt."
6. So nicht! Herr Buch-Wurst!
Jörg Jahn-Meyer
Inhaber The Book Buchhandlung Stolzenau
Inhaber The Book Buchhandlung Liebenau
2.) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hetze" target="_top">http://de.wikipedia.org/wiki/Hetze</a> - Ob sich der Herr da wiedererkennt?
3.) Muß mich entschuldigen. Herr JahnmitBindestrichMeyermitYpsilon hat natürlich recht. Für eine bloße Manie wird er kein Geld erhalten.
4.) Sagen Sie es mir!
5.) siehe 3.)
6.) Allerdings!
Ansonsten gilt wie gehabt: Der getroffene Hund bellt. In diesem Sinne: Danke für die Bestätigung
Wie sagte schon Dieter Nuhr: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal nichts sagen."
Aus Respektsgründen Ihnen gegenüber habe ich dieses Zitat ein wenig geändert. Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Umsatzwoche.
Provozieren auf Teufel komm heraus ist Gefährlich, am Thema vorbei Provozieren ist dumm.
Um es in einen Aktuellen rahmen zu bringen: Finden sie Ihre Mitte, gerne antworte ich dann.
Wenn man überdies den eloquenten Stil, die argumentative Kraft und vor allem die souveräne Rechtschreibung seiner Kommentare genießt, könnte einem der Verdacht kommen, daß O.G.s Bücherstübchen hauptsächlich Tee und Postkarten vertreibt...
Und noch einen Satz zum Thema Respekt. Diesen entnehme ich Ihrem Beitrag Nr.9 : "Jeder der den Filialisten positiv gegenüber steht sollte sich bewußt sein, das das Buch irgendwann soviel Kulturellen wert wie ein halbes Hähnchen und 1Kg Pommes haben wird." Das meine ich mit mangelndem Respekt gegenüber Ihren Buchhändler-KollegInnen.
MfG
Die Wirkung der Halbwahrheit ist dennoch ersichtlich, denn jetzt bläst endlich ein Gegenwind, erfrischend finden sie nicht?
Das Bücherwürstlein ignoriere ich ganz eloquent, denn wer aus Fremdenfeindlichen Gesinnungs theorien kontakt oder anschluß sucht dem sei jede Plattform oder Aufmerksamkeit verweigert. (Rechtschreibfehler lasse ich stehen)
Die anderen Teile des Zyklus sind natürlich gebongt, weil ich sowieso Deutschland (so wie es geht) nach Zyklen "abreise".
1. Zu Gilbert: Sie diskutieren qualitativ gut hier mit. Das gefällt mir und ist es meines Erachtens wert eine weitere Diskussion wert!
2. Zu Buch-Wurst: Dazu muss ich nichts sagen und schreiben. Tut mir Leid! Es geht einfach nicht!
Allgemein: Natürlich weiß ich über die Problematiken der Fillial-Mitarbeiter in jeglicher Richtung bescheid. Die Frage ist nur: Warum haben diese Mitarbeiter sich hier im Forum ein Potenzial geschaffen, in dem sie sich über Ihren Arbeitgeber beklagen? In dem sie Missstände aufzeigen und sich über ihren eigenen Arbeitgeber beklagen? Somit bleibt festzustellen, dass da doch irgendwas nicht richtig oder zumindest unzufriedenstellend läuft.
Insgesamt gesehen, halte ich den Thread im Forum der Filialistenmitarbeiter für weitaus gefährlicher. Zu einem für die Mitarbeiter selber, zum anderen weil es der (wie Buch-Wurst es meint) der Jahn-Meyerschen Seite Benzin ins Feuer wirft. Die Idee ist meines Erachtens nicht so treffend.
Von menschlich-sozialer Seite ist es natürlich problematisch in einer tariflosen, ja ein einer rechtlich nicht untermauerten Umgebung zu arbeiten. Und ich weiß un Gottes Willen, dass das sehr schwer sein kann. Wie man sieht habe ich mich (ich gebe zu mit einem dummen Kommentar) zu der Sache in diesem Forum geäußert, habe es danach sein lassen um der Diskussion ihren Lauf zu geben. Vielleicht findet man dort zu einer Art Konsenz.
So stelle ich fest, das meinerseits schon Respekt gegeben ist. Respekt in Form von Menschen, die ihre Arbeit machen. Ich weiß jedoch, dass diese Arbeit "fremdgesteuert" wird. Das diese Mitarbeiter inhaltlich ganz anders könnten, wenn sie wollten oder dürften.
Gewiss, und da gebe ich Gilbert völlig recht, sind nicht alle Mitarbeiter so, wie ich es der Öffentlichkeit "ausgemalt" habe. Hierfür habe ich mich auch schon an anderer Stelle berichtigt.
Abschließend stelle ich fest, dass ich mit Gilbert gerne weiter diskutiere. Er hat zwar klare und Harte Worte, aber aber auch einen Stil, der der Diskussion würdig ist.
Somit ende ich erstmal und wünsche allen Kolleginnen und Kollegen einen geruhsamen Feierabend.
Jörg Jahn-Meyer
Inhaber The Book Buchhandlung Stolzenau
Inhaber The Book Buchhandlung Liebenau
Peinlich ist es auch, wie Jahn-Meyer inzwischen zurückrudert und seine widerliche Hetze als eine von unzufriedenen Filialmitarbeitern gestartete Diskussion darzustellen versucht. Immerhin, es sind inzwischen die Filialisten allgemein und nicht mehr nur Thalia im speziellen. deutet sich hier ein erster, zaghafter Fortschritt an?
Wie bescheiden nimmt sich dieser meyerjahnsche Satz aus, der da lautet: "Natürlich weiß ich über die Problematiken der Fillial-Mitarbeiter in jeglicher Richtung bescheid." Wer mit solcher Allwissenheit prahlt, sollte seine Realitätswahrrnehmung mal zur Inspektion geben.
Ich kenne mich kaum aus im Buchhandel, das gebe ich freimütig zu. Aber es gibt für mich einen entschieden "einmütigen Konsenz": In jeder Buchhandlung begegne ich Kollegen, mit denen mich die Liebe zum Buch verbindet. Denen mit Respekt zu begegnen, ist Selbstverständlichkeit. Zu Thalia gehe ich übrigens ausgesprochen gerne, weil die Kollegen dort freundlich und hilfsbereit sind und über gehöriges Fachwissen verfügen. Man kann sich mit ihnen tatsächlich über Bücher unterhalten. (Laut Meyerjahn übrigens die Minderheit.) Das ist leider oft anders als in mancher verschrobener inhabergeführten Stube, in der man nicht einmal begrüßt, sondern nur mißmutig angeschaut wird, weil man den Chef beim Telefonieren stört.
Wer so wie Sie, Meyerjahn, über diese Kollegen herzieht und hinterher so tut, als seien es die Unzufriedenen in deren eigenen Reihen, ist wohl reichlich schamfrei. Wie nannten Sie die Kollegen doch in einem anderen Beitrag? - "Die Ratten, die aus ihren Löchern kriechen." Wie erbärmlich.
P.S.: Natürlich gehe ich nicht nur zu Thalia, sondern betrete, da häufiger unterwegs, generell gerne gute Buchhandlungen. Um nicht in den Verdacht der einseitigen Parteinahme zu geraten, möchte ich auch ausdrücklich den Kollegen von Hugendubel und der Mayerschen ein großes Lob für ihre tägliche Arbeit aussprechen.
The Book Buchhandlung Stolzenau
The Book Buchhandlung Liebenau.
Sie werden alle vollstes Verständnis für das
Elend von Herrn J.-M. haben und wissen woher er die Zeit für seine Pamphlete
(Ein Pamphlet oder "Schmähschrift" ist eine Schrift, in der sich jemand engagiert, oft polemisch, zu einem wissenschaftlichen, religiösen oder politischen Thema äußert. Die sachliche Argumentation tritt dabei in den Hintergrund. Die leidenschaftliche Parteinahme gegen eine Sache überwiegt bei der Argumentation. Die Herabsetzung einer anderen Person wird dabei billigend in Kauf genommen oder ist sogar das eigentliche Ziel des Pamphlets.)
nimmt.
Da gehe ich doch lieber zu Thalia, die haben wenigstens Bücher und da ist mir egal wer die einkauft (ich weiß es natürlich, der freundliche WG'ler oder Buchhändler).
Geschmackloses Gequarke.
(Jetzt fühl ich mich besser)
interessant finde ich es nach längerem lesen, dass diejenigen, die auf herrn og und herrn jahnmeyer rumhacken jedoch kein wahres gesicht zeigen. die personalien und funktionen von herrn o.g. und herrn jahnmeyer sind wenigsten nach zu verfolgen. manchmal isses schlimer kein gesicht zu zeigen und nur negatives zu sagen, anstatt diejenigen diewenigstens unter zurhilfenahme von email oder anderen adressen sich öffentlich zeigen.
in der sache selber kann ich nicht viel sagen. thalia gibt es bei mir in hannover nicht.
andreas bollmann