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Neues ZVAB ab 2. Mai

Am 2. Mai startet das neue ZVAB – mit neuer Technik, erweiterten Funktionalitäten und benutzerfreundlicherer Gestaltung. Morgen wird die Seite zur sicheren Übertragung aller Daten offline sein.

Das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB) bietet künftig verschiedene neue oder verbesserte Funktionen, zum Beispiel Merklisten, die Einrichtung eines automatischen Suchagenten und die Speicherung von Sucheinstellungen. Anbieter auf der Plattform können ihre Datenbestände nunmehr täglich aktualisieren. Auch innerhalb des Antiquaria-Programms gibt es einige Neuerungen: so müssen sich teilnehmende Antiquariate nicht mehr wie bisher auf die Weitergabe der reinen Portokosten an den Käufer beschränken, sondern können die Versandkosten wie sonst auch selbst festlegen. Außerdem werden in diesem Bereich weitere Zahlungsoptionen angeboten (Einzug per Lastschrift, Kreditkarte, Nachnahme, Paypal), wobei der Versand mit offener Rechnung weiterhin möglich ist. Die Verwaltung der individuellen Antiquaria-Einstellungen erfolgt über eine neue Übersichtsseite "Mein Konto“. Die erneuerte ZVAB-Seite sollte ursprünglich im Oktober 2007 frei geschaltet werden, allerdings traten vor dem Neustart technische Schwierigkeiten auf, die für eine Verzögerung von mehr als einem halbem Jahr sorgten; siehe das boersenblatt.net-Interview mit Thorsten Wufka, Mitglied der Geschäftsführung des ZVAB, vom 27. Februar.

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3 Kommentar/e

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  • Heidi

    Heidi

    Guten Tag,

    nun will ich etwas psychologische Zurückhaltung üben und einfach nur sagen: Von der neuen Gestaltung bin ich nicht nur enttäuscht, sondern - - entsetzt. In jeder nur denkbaren Hinsicht.

    Aber darf ich meinem Urteil trauen? Ist das ZVAB wirklich so schauerlich-scheußlich-unpraktisch-blöde geworden, oder habe nur ich irgendwelche Flausen im Kopf?

    Deshalb warte ich mit meinem - absolut vernichtenden - Urteil ab. Die Kollegen werden es vielleicht anders sehen.

    In diesem Sinne schweigt einstweilen
    Heidi

  • RF Meyer

    RF Meyer

    Ein Hoch auf das Zvab-Team: sie haben es hingekriegt – was fast niemand nach so langer Zeit mehr für möglich gehalten hätte, ich auch nicht, denn nicht immer wird, was lange währt, gut.
    Und: ich finde die Sch(w)atzkammern, -kisten, oder wie auch immer sie geheißen haben mögen, nicht mehr, dem Springteufel sei Dank. Man könnte in dieser Richtung fortfahren und Weiteres, das unnötig ist, entfernen, rechts auf dem Bildschirm zum Beispiel, auch die Neubücher stünden auf meiner Liste.
    Daß noch Fehler zu finden sind, ach, das macht es menschlich, wer je programmiert hat, weiß, was so alles danebengehen kann; selbst Kleinweich tut Wanzen in seine Programme, damit es seine Pflaster der Pflaster über frühere Pflaster herumreichen kann.
    Nun noch ein paar gelungene Werbeaktionen, die Besteller generieren – und die Welt könnte beinahe wieder in Ordnung sein.
    Gruß, Rainer Friedrich Meyer

  • Heidi

    Heidi

    Lieber Kollege Meyer,

    offensichtlich bin ich blind und taub und irgendwie nicht mehr auf der Höhe der Zeit.

    Deshalb unterdrücke ich die 11 der 12 Kritikpunkte, die ich mir notiert habe, und gehe nur auf einen einzigen Aspekt ein.

    Wir suchen einen etwas häufigeren Titel, etwa: "Schäfer, Rhein", erhalten unsere 180 Resultate und beginnen, weil wir noch nicht gleich ans Eingrenzen gehen wollen, mit einer flüchtigen Durchsicht der ersten Ergebnisseite.

    Hier beginnt nach meinem Gefühl der reine (Lese-) Terror, der leider auch zu einem Terror des Nicht-Verstehens wird.

    1.
    Der blau hervorgehobene Titel ist nur dann sinnvoll, wenn die werten Kollegen sich an die korrekte Rubrik "Titel" halten. Das tun sie oft nicht, und so verwirren uns mehr oder minder unwesentliche ellenlange Zusätze zu den Titeln.

    2.
    Diesmal ist das ZVAB auf den Leim gegangen und will die allzugroße Bildschirmbreite voll ausfüllen. Dazu nimmt sie eine extrem breitlaufende Schrift zu Hilfe, die graphisch ein Clon irgendwelcher alter Schreibmaschinenschriften ist. Sie liest sich geradezu fürchterlich schlecht!

    Die Probe aufs Exempel ist schnell zu machen: Setzen Sie einige der Titelaufnahmen um in ein schlichtes Google-Arial. Welche Wohltat fürs Auge! Wie flott zu lesen!

    3.
    Was nach der Artikel-Nr. kommt, ist weitgehend uninteressant und sollte irgendwo in Kleinschrift versteckt werden, am Rand oder sonstwo. Ganze Rattenschwänze an Kataloglisten, Versand-Umständlichkeiten und ein blödsinniger Anklick-Satz "zur Merkliste hinzufügen" stören den Lesefluß ganz fürchterlich.

    Man kann das ausblenden, aber erstens fällt dem Normal-Nutzer der Befehl dazu nicht ein und zweitens verlangt der Gesetzgeber, daß die Versandkosten dastehen. Schon recht - nur eben nicht als Teil des Hauptartikels, sondern dorthin, wo der Lesefluß nicht gestört wird dadurch.

    4.
    Ganz furchtbar ist das verwirrende, in seiner Funktion seit jeher völlig dunkle "nach diesem Titel suchen" an prominenter Stelle, wo es den Lesefluß geradezu schmerzhaft aufreißt, in ihn einhakt. Den Programmierer muß man hassen!

    5.
    Fürchterliche Qual, blöd- und irrsinnige Marotte, anzugeben: "Sprache: Deutsch". Gottseidank ersparen sich viele Kollegen diese Zumutung an den geistigen Horizont des Nutzers.

    6.
    Eine ganz schwere Sünde ist es, den Preis, der doch gerade bei der schnellen Durchsicht eine wichtige Rolle spielt, an die rechte Seite zu pappen - wie ein verlorenes Schwalbennest. Schon ein erster praktischer Versuch hätte zeigen müssen, daß das so nicht geht.

    7.
    Ebendort knallt man frechbunte Symbole der Zahlungssysteme, viel zu aufdringlich, direkt über den Preis, damit dieser noch schlechter auffindbar wird. Der Button "In den Warenkorb" ist viel zu groß, in fürchterlicher Senffarbe und aufgewölbt wie die Blusen sibirischer Gleisbauarbeiterinnen.

    Das ist Webästhetik von vor 2000.


    So, das waren die Teilpunkte 1-7 des ersten meiner Kritik-Ansätze.

    Unterschätzen Sie das nicht - für mich ist das ein wichtiger Grund, das ZVAB für Recherchen gleich welcher Art nach Möglichkeit nicht mehr zu benutzen.

    Wer läßt sich schon gern quälen?

    • ...

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