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22.04.2008

© Wikipedia
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Wikipedia, gedruckt

Das Bertelsmann Lexikon Institut bringt das auf der Online-Enzyklopädie basierende „Wikipedia-Lexikon in einem Band“ heraus. Das Werk sei als "lexikalisches Jahrbuch" angelegt, teilt der Verlag mit: 50.000 Stichwörter und erklärte Begriffe verzeichnen die in 2007/08 am häufigsten recherchierten Suchbegriffe der Online-Enzyklopädie.

Beate Varnhorn, Verlagsleiterin des Bertelsmann Lexikon Instituts: „Das Wikipedia-Lexikon trägt dazu bei, das Wissen in die Welt zu tragen und nachschlagbar zu machen. In der komprimierten einbändigen Druckausgabe wird es neue Zielgruppen erschließen, die das Wikipedia-Projekt kennenlernen und an ihm partizipieren.“

Für den Verein Wikimedia Deutschland ist das Wikipedia-Lexikon ein wichtiger Meilenstein. „Es wird weltweit das erste gedruckte allgemeine Nachschlagewerk auf Basis von Wikipedia-Inhalten sein", betont Vorstandsmitglied Mathias Schindler. „Wir sind sehr gespannt auf die Resonanz und hoffen, dass damit all jene widerlegt werden, die gedruckte

Das Print-Nachschlagewerk erscheint im September zum Preis von 19,95 Euro.

7 Kommentare

1. Matthias Hagedorn22.04.2008 12:49h

Warum ein Lexikon erwerben, das bei Erscheinen bereits hinfällig ist, weil gerade jemand im Netz einen Artikel überarbeitet?

2. Kritikaster22.04.2008 13:09h

... weil man sich als schwerfälliges Medienunternehmen so den Anstrich von Web-2.0-Aktualität geben kann?

3. Mathias Schindler22.04.2008 13:17h<a href="http://www.wikimedia.de">www.wikimedia.de</a>

@1:

Mathias: Genau dieses Problem wirst du grundsätzlich mit jedem Lexikon, mit jedem gedruckten nicht-fiktiven Werk haben. Das ist die Infragestellung des Mediums Buch insgesamt.

Für mich ist es vielmehr von Interesse, ob das Werk als Einbänder so funktioniert, wie man es von einem Einbänder erwarten kann. Egal, ob da noch ein Onlinewerk Pate steht oder nicht.

4. dot tilde dot23.04.2008 01:22h

freuen wir uns doch über diese gelegenheit für die wikimedia foundation!

wer von uns hat denn in den letzten jahren nicht die wikipedia benutzt. und jetzt bitte nicht gleich einwenden, worin ihre vielen beschränkungen liegen. im gegensatz zu vielen printlexika geht sie damit sehr offensiv um.

.~.

5. icke23.04.2008 08:55h

dann hoffe ich mal, daß dieses Lexikon besser lektoriert wird, als dieser Artikel lol
da fehlt etwas... ;-)

6. Schurik23.04.2008 09:39h

Das könnte das Ende von Wikipedia Deutschland werden, denn welcher Autor lässt sich jetzt noch dafür missbrauchen, dass andere Profite anhäufen, ohne selbst dafür einen Cent zu sehen, denn die Autoren der Artikel selbst gehen natürlich leer aus. Diese Aktion wird Wikipedia schaden.

7. Gnu23.04.2008 12:15h

Der Nutzer ist der beste Lektor wenn es um die Auswahl der erklärten Begriffe für das Lexikon geht. Wünschenswert wäre trotzdem eine Überarbeitung der Inhalte durch die erfahrenen Lektoren des Verlags.

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