22.04.2008
VerlageWikipedia, gedruckt
Beate Varnhorn, Verlagsleiterin des Bertelsmann Lexikon Instituts: „Das Wikipedia-Lexikon trägt dazu bei, das Wissen in die Welt zu tragen und nachschlagbar zu machen. In der komprimierten einbändigen Druckausgabe wird es neue Zielgruppen erschließen, die das Wikipedia-Projekt kennenlernen und an ihm partizipieren.“
Für den Verein Wikimedia Deutschland ist das Wikipedia-Lexikon ein wichtiger Meilenstein. „Es wird weltweit das erste gedruckte allgemeine Nachschlagewerk auf Basis von Wikipedia-Inhalten sein", betont Vorstandsmitglied Mathias Schindler. „Wir sind sehr gespannt auf die Resonanz und hoffen, dass damit all jene widerlegt werden, die gedruckte
Das Print-Nachschlagewerk erscheint im September zum Preis von 19,95 Euro.
[...] Tags: Wikipedia, Bertelsmann Lexikon Institut


7 Kommentare
Warum ein Lexikon erwerben, das bei Erscheinen bereits hinfällig ist, weil gerade jemand im Netz einen Artikel überarbeitet?
... weil man sich als schwerfälliges Medienunternehmen so den Anstrich von Web-2.0-Aktualität geben kann?
@1:
Mathias: Genau dieses Problem wirst du grundsätzlich mit jedem Lexikon, mit jedem gedruckten nicht-fiktiven Werk haben. Das ist die Infragestellung des Mediums Buch insgesamt.
Für mich ist es vielmehr von Interesse, ob das Werk als Einbänder so funktioniert, wie man es von einem Einbänder erwarten kann. Egal, ob da noch ein Onlinewerk Pate steht oder nicht.
freuen wir uns doch über diese gelegenheit für die wikimedia foundation!
wer von uns hat denn in den letzten jahren nicht die wikipedia benutzt. und jetzt bitte nicht gleich einwenden, worin ihre vielen beschränkungen liegen. im gegensatz zu vielen printlexika geht sie damit sehr offensiv um.
.~.
dann hoffe ich mal, daß dieses Lexikon besser lektoriert wird, als dieser Artikel lol
da fehlt etwas... ;-)
Das könnte das Ende von Wikipedia Deutschland werden, denn welcher Autor lässt sich jetzt noch dafür missbrauchen, dass andere Profite anhäufen, ohne selbst dafür einen Cent zu sehen, denn die Autoren der Artikel selbst gehen natürlich leer aus. Diese Aktion wird Wikipedia schaden.
Der Nutzer ist der beste Lektor wenn es um die Auswahl der erklärten Begriffe für das Lexikon geht. Wünschenswert wäre trotzdem eine Überarbeitung der Inhalte durch die erfahrenen Lektoren des Verlags.