27.04.2008Online-Buchhandel
Neustart von Eurobuch verzögert sich
Nach der ursprünglichen Planung sollte sich die österreichische Metasuch-Buch-Plattform zum Welttag des Buches am 23. April in vollständig überarbeitetem Gewand präsentieren.
Die neue Eurobuch-Seite war am vergangenen Mittwoch kurzzeitig online, dann musste der Betreiber aufgrund technischer Schwierigkeiten auf das bestehende Portal zurückschalten. "Es gab kleinere Probleme auf den neuen Servern, auf denen das relaunchte Web-Portal nun liegt“, sagte ein Sprecher von Eurobuch auf Anfrage. "Unsere Techniker arbeiten mit Hochdruck an den Feinheiten.“
1. Biester 28.04.2008 11:16h www.boersenblatt.net/antiquariat
Ein Nachtrag zur obigen Meldung: die neue Eurobuch-Seite (auch farblich anders gestaltet) ist jetzt online!
2. Heidi 28.04.2008 12:52h
Geschätzte an Eurobuch Mit-Leidende,
rechts sind reichlich täppisch - auch sprachlich formulieren konnten sie in Wien noch nie. "alle Sprachen" führt ebenso wie "keine Auktionen" zunächst zum verblüfften Nachdenken, "neu und gebraucht" ist an dieser Stelle etwas verwirrend und "alle Einbände" nur noch peinlich - wann lernen die Leutz endlich, daß auch Taschenbücher "gebunden" sind?
Lasset uns behutsam mit Nebensächlichem beginnen.
Massivste Eigenwerbung - nur noch peinlich. Mangel an elementarem sprachlichem Schamgefühl:
Ehe der Leser überhaupt zu Atem kommt, knallt man ihm, zum Teil in Riesenlettern erstmal vor den Latz:
"Europas führende Metasuchmaschine - Preisvergleich für über 210 Millionen Bücher - Einfacher können Sie Ihr Buch nicht finden - die unabhängige Metasuche - Finden. Vergleichen, Kaufen."
Natürlich darf man das alles sagen, muß es sogar. Aber in dieser Form wirkt es nur peinlich, zudringlich und taktlos.
Dazu paßt die giftgrüne Farbe, mit der die ganze Seite überkleistert ist. Vorher war es Uringelb und ein hier nicht zu qualifizierendes, ganz bestimmtes Braun, bis zu meinem Verriß vor drei Jahren fand sich auch noch überall Arterienblutrot. Gelernt haben sie nichts in Wien - ihr Grün tut den Augen weh und ist aus der weiten Farbpalette aller Grüns haargenau das peinlichste und widerlichste Grün, das zu haben war.
Das Wesentliche, nämlich die Eingabemaske, ist zu wenig deutlich hervorgehoben, bei jeder neuen Eingabe sucht das Auge wieder danach und findet keinen Halt. Umrahmt eure Kästchen gefälligst deutlicher. Das den Eingabefeldern unterlegte Grau erinnert an DDR-Drucke aus der Stalinzeit - scheußlich.
Die Klappleisten ("Abreißleisten"
"Ans Schwarze Brett" - auch nicht intelligenter in dieser Form. Mir fält spontan ein "An den Galgen" - nämlich als Marschrichtung für jene Unglückswürmer, die seit Jahren Eurobuch verhunzen und verunstalten.
Wie es besser geht? Sehet hier:
http://www.vialibri.net
Auch sonst machen sie Anfängerfehler, als würden Schüler ihre Unterstufenwebseite basteln:
"Die Brami™
Gemeinschaft e.V. ist
ein Verbund der selbs.."
Damit eine Linkseite so eben nicht endet, gibt es bescheidene HTML-Befehle, die man sich halt mal ansehen sollte.
Die Webseite hört unten zu früh auf, das wirkt wie eine hastig abgetrennte Schulheftseite. Man mag keine "aus Versehen" leer gebvliebenen Webseitenteile. Solches ist nicht etwa chic, sondern peinlich.
2.
Die eigentliche Katastrophe beginnt jetzt erst: Grün und Blaßviolett der Schrift in den Titelfeldern, hat man die gesuchten Bücher denn einmal aufgerufen, sind viel zu blaß, nur mit Mühe lesbar. Genau dies läßt sich auch nicht, wie etwa bei Schriftgrößenfehlern, pi mal Daumen mit dem Explorer des Nutzers ausgleichen.
Daß die Anordnung der Titel im Titelfeld optiosch schlichtweg katastrophal wirkt, die gewählte Schrifttype eine ganz fürchterliche und für bibliographische Aufnahmen völlig ungeeinete ist, fällt da weniger ins Gewicht. Die Schrift läuft auch zu weit - machen Sie die Probe und setzen Sie eine der Titelaufnahmen um in ein gemäßigtes Arial Narrow - doppelte Lesegeschwindigkeit.
Die Wiederholung des fett gedruckten "Bestellen" - worauf jedermann natürlich *zunächst* zu klicken versucht - durch das giftgrüne Klickfeld weiter unten ist so unsinnig, daß ich brüllen möchte. Wer ist dafür verantwortlich?
Vom Juristischen lasset uns schweigen, die Unglückswürmer sitzen ja in Wien. Nach deutschem Recht jedenfalls müßte die Angabe der Versandkosten unmittelbar neben dem Preis stehen, was ja seinen guten Sinn hat - Versandkosten sind inzwischen ein wichtiges Verkaufsargument. Gerade die armen, portogestreßten Österreicher sollten das wissen...
Ich breche ab. Diese Verkaufsmaschine hat ganz erhebliche, peinliche und unnötige Fehler. Schuld daran sind keine Notwendigkeiten irgendwelcher Art, sondern schlicht und ergreifend - - Unfähigkeit, die an Blindheit grenzt.
Eine in der Praxis unbrauchbare Suchmaschine.
3. O.G 28.04.2008 18:41h
Sieht gut aus.
Modern kein versuch das Mittelalter als eine Webseite darzustellen (siehe http://www.vialibri.net)
Webseiten und die grafische Gestaltung von Webinhalten sind immer Geschmackssache.