15.05.2008 bis 16.05.2008Erlangen, Kollegienhaus
Leseförderung – aber wie?
In der Forschung und in Öffentlichkeit sowie in der unmittelbaren Erziehungsarbeit in Kindergärten und Schulen haben Debatten um den Erwerb von Lese- und Medienkompetenz gegenwärtig einen hohen Stellenwert. Lesen als Kulturtechnik und Teil einer möglichst umfassenden Medienkompetenz gehört zu den Schlüsselqualifikationen in unserer Gesellschaft. Folgerichtig sind wir daran interessiert, dass unsere Kinder das Lesen lernen und diese Fähigkeiten für Bildung und Freizeit nutzen. Doch wir merken: Es gibt Defizite. Was müssen wir also tun, welche Bedingungen müssen geschaffen werden, um Kindern den aktiven und kreativen Umgang mit literarischen Inhalten zu ermöglichen?
Das Fach Buchwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg hat Referenten aus Deutschland, Dänemark und der Schweiz eingeladen, um über Theorien, Konzepte und Initiativen zur Leseförderung zu beraten. 15 Vertreter aus Wissenschaft und pädagogischer Praxis werden über ihre Ideen und Erfahrungen berichten und sich der Diskussion stellen. Ergänzt wird das Programm durch eine Abendveranstaltung in der Orangerie, bei der das Theater Lanzelot ein "Schauspiel mit Musik und Masken" vorführen wird – geeignet für Kinder und Erwachsene.

