05.05.2008
BibliothekenHamburger Staatsbibliothek erhält wertvolle Karte
Dabei handelt es sich um die sechsteilige flächenkolorierte “Karte des Königl. Preuss. Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern” (1789) des Obersten Geheimen Baurates für Pommern, Ost- und Westpreußen David Gilly (1748–1808). Als Vorlage für seine Pommern-Karte diente Gilly das wichtigste Kartenwerk der voramtlichen preußischen Landesaufnahme, die Schmettau/Schulenburg-Karte, die auf 1767 bis 1787 durchgeführten Vermessungen des preußischen Territoriums basierte. Gillys Entwurf wurde vom Geographen der Preußischen Akademie der Wissenschaften, Daniel Friedrich Sotzmann (1754–1840), in Kupfer gestochen.

3 Kommentare
Vor einigen Wochen überraschte uns die gleiche Bibliothek bei Übergabe eines Facsimile-Bands mit vollmundiger Werbung für den spendenden Schweizer Kleinverlag. Wäre es nicht viel sinnvoller, nun anläßlich dieser Schenkung von echtem historischem Wert den Namen des Mäzen zu nennen?
Man wünscht sich doch, daß die jahrhundertealte Tradition, Büchereien durch Legate zu bereichern, bei Wirtschaft und Bürgertum wieder in Mode kommt. Das sind dann wirklich gute Dienste für die Allgemeinheit.
Nur darf man dann doch Roß und Reiter nicht verschweigen.
"Nur darf man dann doch Roß und Reiter nicht verschweigen."
Aber doch nicht jeder Spender ist wild darauf genannt zu werden.
Im Bereich der Bibliotheken ist es einfach - guter - Brauch. Die ehrwürdigen Spender-Exlibris in wertvollen Büchern beweisen es uns auf charmanteste Weise. Ich bekomme solche Bibliotheksbücher im Lesesaal immer gern in die Hand und gedenke der längst verstorbenen Stifter. R.I.P.
Dazu sollte man weiterhin ermuntern, sollte man nicht?