Online-Buchhandel

Reaktionen auf die Übernahme von Abebooks durch Amazon

Gestern Nachmittag wurde bekannt, dass Amazon die Plattform Abebooks übernimmt. Der Kauf soll spätestens im vierten Quartal 2008 abgeschlossen werden. Erste Reaktionen.

Im angelsächsischen Raum, vor allem in Nordamerika und Großbritannien, zählt Abebooks zu den wichtigsten Plattformen im Online-Handel mit neuen, gebrauchten und antiquarischen Büchern. Deshalb überrascht es nicht, dass die ersten Reaktionen von dort kommen. In einer gestern Abend verschickten Sonderausgabe von "Sheppard's Confidential" wird Alan Shelley, Präsident der britischen Antiquarian Booksellers Association (ABA), mit dieser Einschätzung zitiert: "It was always inevitable that as AbeBooks, as it pressed its business model forward, that one of the 'big boys' would find it an attractive business proposition. Impossible to tell where it will go now but for those who would like to concentrate on booksellers with high standards the ILAB website may prove to be attractive." Am selben Ort äußert Frank Allinson für die Online-Plattform Booksatpbfa.com: "Booksatpbfa will look to strengthen its market position, particularly in Europe, with the assistance of marelibri.com with which we are now affiliated." (Es fehlt der naheliegende Hinweis auf das im September in Madrid bevorstehende Gespräch zwischen Marelibri und ILAB, in dem Kooperationsmöglichkeiten geprüft werden sollen.) Michael Lieberman, Seattle (Washington), schreibt in seinem Blog (www.bookpatrol.net): "The king of online bookselling just got stronger. […] This is a huge acquisition with tremendous implications for the bookselling trade. In one fell swoop the industry as been turned on its head, again!" Scott Brown, Eureka (Kalifornien), fragt (http://blog.myfinebooks.com): "Will the Amazon Sweep Abe Away?" Die Antwort ist für Brown offen, trotz der offiziell Ankündigung, Abebooks werde als eine "stand-alone operation" bestehen bleiben – "with all aspects of AbeBooks' bookseller and customer experience remaining intact", wie Abebooks-CEO Hannes Blum in einem Rundschreiben an die Anbieter betonte. Jeremy B. Dibbell, Boston (Massachusetts), weist unter http://philobiblos.blogspot.com auf weitere Äußerungen zur Übernahme hin. Besonders lesenswert ist die Bewertung durch Boris Wertz (http://www.wmediaventures.com), bis Oktober 2007 Abebooks-Chief Operating Officer, da hier 'finanztechnische' Hintergründe wenigstens angedeutet werden. Zugleich finden sich in dem Beitrag Minibausteine für eine noch fehlende Darstellung der Frühgeschichte des Online-Buchhandels, an der Boris Wertz und Hannes Blum erheblichen Anteil hatten. Die aussagekräftigste und konsequenteste Analyse der Vorgänge stammt möglicherweise von Amazon selbst. Russell Grandinetti, "vice president of books for Amazon.com", wird in der offiziellen Presseerklärung wie folgt zitiert (Hervorhebung durch die Redaktion): "As a leader in rare and hard-to-find books, AbeBooks brings added breadth and expanded selection to our customers worldwide. AbeBooks provides a wide range of services to both sellers and customers, and we look forward to working with them to further grow their business. We're excited to present all of our customers with THE WIDEST SELECTION OF BOOKS AVAILABLE ANY PLACE ON EARTH." Die drei wichtigsten Links auf die erwähnten Beiträge stehen ganz unten am Fuß dieser Nachricht.

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13 Kommentar/e

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  • RF Meyer

    RF Meyer

    Selbstverständlich wird Amazon die sich nun bietenden synergetischen Möglichkeiten erproben und nutzen.
    Weil Amazon sein Angebot seit langem diversifiziert hat, sind ABEs Antiquare nur ein weiterer Baustein im Firmenhaus: die Betonung muß also nicht mehr, wie es noch bei ABE war, auf der Vermarktung gebrauchter wie antiquarischer Bücher liegen, sondern diese haben innerhalb des Amazon-„Kaufhauses“ einen Platz, der beliebig gewichtet werden kann.
    Die wirklich antiquarischen wie wertvollen Bücher sind sozusagen das werbewirksame Sahnehäubchen auf dem Gebrauchswert – oder das Feigenblatt, die Komsumitis zu überdecken.
    Um diese Akquisitionspolitik folgerichtig fortzuführen, also sein Kultur-Angebot abzurunden, müßte Amazon nun auch im mittleren bis gehobenen Kunstsektor tätig werden.

    Da Amazon/ABE sich schon sehr ungeschickt den Antiquaren und Privatleuten gegenüber verhalten müßte, um sie zu vergraulen, werden nur wenige Kollegen, wenn überhaupt, die Plattform verlassen.
    Man ist geneigt, den augenblicklichen Umsatz zu sehen und die Zukunft sich selbst zu überlassen.

    Selbes gilt für die Kunden, die als erstes Gewohnheitsmenschen sind; eher wird es den meisten der Einfachheit halber lieb sein, alles unter einem Dach zu finden. Zumal man sämtliche Einkäufe mit Amazons flexiblem Bezahlservice (“Flexible Payments Service”) wird begleichen können.

    -> Folgendes betrifft nur den Sektor antiquarischer Bücher:
    Alles andere sehe ich sehr skeptisch: ILAB/LILA ist auch nur eine Plattform, auf der dieselben Kollegen einstellen, die gleichfalls auf ABE anbieten, bloß sind es auf ILAB/LILA weniger – Kollegen und Bücher.
    Wer ein Buch sucht, ist deshalb auf die Metasuchen angewiesen – nur um festzustellen, daß die Datenbestände der kleinen Plattformen von den Antiquaren nicht so gepflegt werden wie sie es (gezwungenermaßen) auf ABE tun müssen. Solche Erfahrungen vergessen Kunden nicht sogleich, sondern sie orientieren daran ihr Such- und Kaufverhalten.
    Entsprechendes gilt für Prolibri/Marelibri etc. In allen diesen Fällen rächt sich die anfängliche Inkonsequenz, sein Angebot bei den Marktführern zu belassen, so daß die neuen, als Alternativen gedachten Plattformen nichts anzubieten haben, was nicht bereits anderswo und dort mehr zu finden wäre.
    Es ist diesen Plattformen von ILAB bis Prolibri nicht gelungen, den Kunden klar zu machen, welches ihre Vorteile sein könnten oder sind. Den Kunden treten sie mit verwirrender Oberfläche oder als Klone entgegen.

    Der Aspekt professioneller Angebote, Beratung und Kaufabwicklung sollte wieder, wie es früher war, von den einzelnen Antiquaren gepflegt werden, um eine persönliche Beziehung zum Kunden aufzubauen. Dies sehe ich als einen Weg, sich von den Plattformen abzunabeln.
    .

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    Lieber Koll. Meyer,

    es macht Spaß, Ihnen zu antworten, weil ich zwar die meisten Ihrer Voraussetzungen unterschreibe, im Ergebnis aber zu einer entgegengesetzten Position komme.

    Kleine Korrekturen aus meiner Sicht:


    1) Nix Metasuchmaschin - vergiß du lieber

    - die Bedeutung der *Metasuchmaschinen ist immer noch sehr gering. Das mag verwundern, denn wer sich auskennt, benutzt sie gern, ich bin trotz der längeren Abrufzeiten immer noch auf bookfinder abonniert. Umfragen unter meinen Kunden ergeben aber ganz klar, daß sie eine

    *zu vernachlässigende Größe darstellen.

    Wie schon gesagt, ich kann die Gründe nur vermuten. Eurobuch hatte mit seiner (nein, liebe Redaktion, ich bewerte das nun nicht weiter, sonst darf ich mich wieder selbst innert 10 Minuten redigieren...) unsäglich verunglückten Namenswahl sfb, "Sender Freies Berlin", ins Abseits gestellt und den Start verschusselt, von der Toiletten-Farbenwahl ganz abgesehen. Bookfinder ist nur für Experten auf dem Gebiet der Dokumentation geeignet und sehr gewöhnungsbedürftig. Abebooks und das ZVAB führten sich schon durch die immensen Titelzahlen neuerdings als Pseudo-Metasuchmaschinen ein.

    Fazit: Das Thema der Metasuchmaschinen ist "gestorben". Es lohnt sich n i c h t, sie in die Planungen mit einzubeziehen. Das Publikum, sonst auf Preissuchmaschinen ganz abgefahren, fremdelt da, mag sie nicht annehmen und ist (über weite Strecken zurecht) mit den Riesenportalen wie ZVAB und Abebooks zufrieden.


    2) Die weißen Pfoten von Amazon oder Wie schnell vergessen Antiquare?

    Vor einigen Jahren war die Übernahme, die jetzt stattfindet, schon einmal sehr aktuell, und wenn ich mich nicht irre, war diese unmittelbar drohende Gefahr auch einer der Gründe, aus denen heraus es zur Tomfolio-Bewegung kam. So gesehen könnte man die Angst vor Amazon als A n s t o ß zur Genossenschaftsbewegung im Bereich des Antiquariats weltweit bezeichnen.

    Um so mehr muß es verwundern, wenn jetzt ein Aspekt völlig unter den Tisch gekehrt wird - die unsägliche Kälte, mit der Amazon mit den Antiquaren umzugehen immer wieder geplant, angedacht und streckenweise dann im angelsächsischen Bereich verwirklicht hatte. Jeder Kollege kann sich doch flugs aus den alten Antiquariatsforen einen Katalog der - nach meiner persönlichen Einschätzung - Scheußlichkeiten, ein komplettes Folterstudio zusammenstellen über das Denken von Amazon in Bezug auf die Buchantiquare.

    Da Amazon nicht irgendwer ist und ich die Belege sauber zitieren und zusammenstellen müßte, um weitergehende Kritik in dieser Richtung zu üben, dazu mir aber die Zeit fehlt, appelliere ich an das Gedäcnhtnis der Kollegen und lasse das einfach mal so stehen:

    Buchantiquare waren bei Amazon n i c h t gut untergebracht, die Tendenz war, sie wie idiotische Kinder zu behandeln, die man hinter dicken Glasfenstern vor sich selber bewahren muß, weil sie nämlich vom Markt keine Ahnung haben - Amazon dagegen schon.


    3) Die Idylle in RF Meyers Gärtchen - bis der Bulldozer kommt

    Angesichts dieser schönen Aussichten - wer glaubt noch daran, daß sich langfristige Konzernstrategien ändern in grundsätzlichen Dingen? - klingeln natürlich weltweit bei den Antiquaren die Alarmglocken. Kollege RF Meyer aber greift, nach einem Blick auf das Spitzweg-Bild "Der Antiquar" über seinem Schreibtisch (wo, bei näherem Hinsehen, sich gerade der Kunstmaler in den Abgrund stürzt, aber das ist ein anderes Kapitel), zum Spaten, begibt sich in sein Gärtlein und pflanzt einen Baum.

    Klein, klein - gute Arbeit, sorgsame Kundenbetreuung, das wirds schon richten... Beratung und Kaufabwicklung, wenn positiv, merkt sich der Kunde? Schon wahr, aber das führt zu einer gewissen Preistoleranz, bis etwa 5 Euro Differenz - von da ab spätestens verläßt Sie auch der treueste Kunde im Netz, wofern er nicht überhaupt im Meer der großen Datenbank ertrinkt und Ihre Bücher nicht einmal dann separat wahrnehmen kann, wenn er dazu bereit wäre.

    Das alles sind keine Argumente gegen die Macht einer Amazon-Datenbank.


    4) Unser Gegenargument kann nur p s y c h o l o g i s c h sein

    Nach diesen kleinen Ausschweifungen nun zum Thema: Was überhaupt können die deutschen Antiquare denn noch tun angesichts der Lage? Mein Vorschlag gestern Nacht, die beiden Bullen, ZVAB und Amazon, gegeneinander lostraben zu lassen, war eher ironisch gemeint. So etwas ginge nur, wenn man irgendwie organisiert wäre. Und wäre man organisiert, dann würde ein anderer Weg erfolgreicher sein.

    Spielen wir das mal durch. "Wenn ich der liebe Herrgott wär" (Moser, Heuriger, Schrammeln, Hietzing im Herbst), was würde ich tun?


    A) Werbepsychologie / Kaufpsychologie

    Es gibt nur e i n Verkaufsargument, das einer Bücherdatenbank im deutschen (1) Sprachbereich zum Durchbruch verhelfen kann:

    DIESE DATENBANK I S T DIE EIGENE, ZUSTÄNDIGE DATENBANK (fast) ALLER ANTIQUARE (im deutschen Sprachraum).

    Es gibt sowas wie die Kulturwelt im deutschen Sprachraum, diese hat ein erstaunliches W i r - Gefühl. Wenn es gelingt, das anzusprechen, wobei um Himmelswillen keine Grammatik- oder gar Namensfehler im Umfeld sein dürfen, dann ist schon alles gewonnen.

    (1) das Modell ist nicht international übertragbar, wäre etwa in den USA geradezu kontraproduktiv


    B) Der Weg dahin

    Natürlich tut es weh, den eingeschlagenen Pfad der "Elite" verlassen zu müssen, wahrscheinlich auch den der Genossenschaft überhaupt (2) - - um (meine letzte Mahnung auf der Hauptversammlung in Berlin: ) n i e d r i g s c h w e l l i g *alle* Antiquare zu erfassen und in ihrem Namen sprechen zu können.

    Das tut schon weh, eine Kehrtwendung - aber was hilfts, es muß sein. Man wird das neue Gebilde überhaupt nicht kategorisieren, sondern "eine Art Berufsvertretung" gründen und, jetzt wirds wichtig, a l l e i n mit der Bezeichnung

    DIE DEUTSCHEN ANTIQUARE

    operieren, in der Werbung, den Kollegen gegenüber usw. (Ob man eine Vereinsstruktur wählt, ist egal, ich wäre für eine Pseudo-Genossenschaft mit Einlage 20 Euro, aber Verein ist vieleicht besser. Nota: Sich mal ansehen, wie eine "Berufsgenossenschaft" eigentlich funktioniert).

    Hier hilft uns das Wettbewerbsrecht. Ab einem gewissen Prozentsatz, ich denke etwa "über 50 %", darf sich das neue Gebilde so nennen, und dann kann keiner das stören (hier liegt im Prinzip der immer noch nicht korrigierte juristische Fehler auf der Höfs-Seite).

    Ich denke schon, daß man die Prolibri-Datenbank als Ausgangsinstrument nehmen kann. Es darf aber n i c h t s an deren Vergangenheit erinnern, auch ist der unsägliche Name natürlich schnellstens zu tilgen, usw.

    Wieder wird die Frage der Schweiz und Österreichs auftauchen, ich denke aber, meine letzte Idee seinerzeit mit dem Zusatz ("Deutschland -Österreich - Schweiz") als ständiger Untertitel ist ein hinnehmbarer Kompromiß.

    (2) Ich halte den Begriff inzwischen für so linkslastig und altmodisch, daß ich mein Kindlein verleugnen und von seinem weiteren Verwendung abraten muß


    C)

    Die entscheidende Frage wird, wie immer, der Zeitpunkt und die Art des Überwechselns zu der neuen Datenbank sein. In diesem Punkt schweig ich stille, da waren den Kollegen seinerzeit wesentlich bessere Tricks eingefallen. - Eine demokratische Organisation mit Wahlen usw. m u ß eingerichtet werden. Ich plädiere eindringlich für den Verzicht auf irgendeine Geheimniskrämerei. Genau das hat, zusammen mit dem unsäglich blöden (aber eben geltenden) Genossenschaftsrecht und den darin vorgesehenen "Versammlungen" zum kümmerlichen Ergebnis geführt.

    Die Antiquare brauchen deshalb ein P a r l a m e n t mit bestimmten Prozeduren des Abstimmens. Es findet sozusagen eine Abstimmung in Permanzenz statt. Das ganze m u ß für die Öffentlichkeit völlig transparent laufen. Warum?

    Damit kommen wir zum Kern meiner Idee.

    Alte Bücher werden nicht von irgendwem gekauft. Praktisch alle Bücherdatenbanken haben den Webfehler eingebaut, daß sie zuviel aus der allgemeinen Absatzlehre, dem allgemeinen Internetgeschäft übernehmen. Nun ist aber weltweit der Altbuchverkauf eine Sache, die sehr dezidiert und fast nur mit der

    KULTURWELT

    zu tun hat. Das ahnte das ZVAB, spät, und bemühte sich, eine grotesk fehlgeplante, absurd-rührende "Kulturecke" anzukleistern, wie das Toilettenhäuschen an einen mittelalterlichen Bau - eine völlig mißglückte Unternehmung.

    Diese Kulturwelt ist nicht dumm, sondern, wie wir Antiquare ja auch, ziemlich weltfremd und ungeschickt. Sie hat ein sehr hohes Organisationspotential, will sagen: Mit einem halben Dutzend "Kulturträger", etwa NZZ, FAZ, Welt, Süddeutsche, taz, FR, Zeit - - ist die altbuchkaufende deutsche Kulturwelt ansprechbar und beeinflußbar. (Wie gut das technisch zu machen ist, hat uns jener unternehmende Karl-May-Verleger in Bamberg ja ad oculos wochenlang vorgegführt).

    Nun also zum Kern. Die deutschsprachige Kulturwelt muß wissen, es muß d u r c h g e s a g t sein, daß d i e deutschen Antiquare a l l e jetzt ihre gemeinsame Datenbank haben.

    Zwei Dinge gehören dazu, eines alt (aber oft vergessen), ein anderes brandneu: Einmal die ganz unverdiente, aber immer wieder und auf allen Ebenen des Antiquariats zu beobachtende p o s i t i v e Grundhaltung der K u l t u r w e l t den Antiquaren gegenüber. Ich sag jetzt dazu nix, sonst krieg ichs wieder auf den Deckel. Die Kulturwelt glaubt fest daran.

    Dieses positive Image ist ein ungeheures P o t e n t i a l.

    Das andere, neue ist nun

    ***Amazon als Buhmann.

    Da sich die Kollegen sowieso nicht einigen können, ob ich als Kommunist zu köpfen oder als Neonazi zu erdrosseln sein, darf ich mich als n e u t r a l betrachten und sagen: Die von den USA herüberschwappenden weltweiten Organisationsriesen sind in der deutschen Kulturwelt (insgeheim oder offen) v e r h a ß t. Wer gegen sie in irgendeiner Weise praktisch antritt, der hat einen mächtigen, wirksamen Sympathiebonus. Das ist fast nur unter den Kulturträgern realisierbar (also bei unseren Kunden), weil dazu etwas Intelligenz erforderlich ist.

    Was haben wir also? Z w e i positive, mächtige Antriebe. Nun brauchen wir nur noch niedrigstschwellig eine Gesamtorganisatiion der deutschen Antiquare (um Himmelswillen, aus mehreren Gründen, diesmal m i t der Schweiz und mit Österreich) auf die Beine zu stellen und Prolibri (aber nicht dieser Name, wai geschrien!) vorzubereiten auf den Tag X.

    Dreiviertel davon ist Psychologie, ein Viertel technische, niedrigschwellige Organisation.

  • Altbuchverkäufer

    Altbuchverkäufer

    Nochmal, offensichtlich begreifen Sie es nicht:

    Herr Mulzer, was soll denn dieser Quatsch ? Ist Ihnen wieder mal außer diffuser Aufhetzerei nichts Besseres eingefallen ? Ihre Gedankengänge sind ja abenteuerlich...

    Lassen Sie doch endlich mal die Antiquare in Ruhe. Der heutige dieser Spezies ist arbeitsam, flexibel und aktiv im Denken. Der braucht keinen "Vorsager". Ob, wann und mit wem er sich zusammenschließen will, weiß er bestimmt, aus seiner persönlichen Situation heraus am besten. Und wird es tun oder nicht, auch ohne Ihre Kommentare, denen jede wirklich positive Absicht zu fehlen scheint. Nutzen Sie doch mal Ihr journalistisches Potential zu Zwecken der Konstuktivität und nicht ständig zur Zersetzung.

    Amazon kauft Abebooks. Wunderbar. Jede Veränderung birgt neue Ideen, Impulse, Perspetiven. Wir werden sehen.

    Und lassen Sie einfach auch die Plattformen in Ruhe. Bedenken Sie einmal, was die uns bieten, und das die das bezahlt haben wollen ist doch nur logisch, oder ?

    Was halten Sie davon, Herr Mulzer, wenn Sie sich dieses Wochenende einfach mal Ihren Antiquariatsarbeiten widmen und uns alle in Ruhe lassen ? Das wäre doch mal was.


  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    1.
    "die Antiquare in Ruhe. Der heutige dieser Spezies ist arbeitsam, flexibel und aktiv im Denken"

    Gewiß doch. "Allein" aber, das heißt hier: "unorganisiert" kommt er jetzt nicht weiter. Mit der Fähigkeit zur Gruppenbildung ist es in diesem Beruf katastrophal bestellt. "Individualisten"...

    2.
    "...Kommentare, denen jede wirklich positive Absicht zu fehlen scheint."

    Wenn die Situation brenzlig wird, helfen optimistische Sprüche nix, dann muß scharf analysiert werden. Die Leutz bei Amazon tun es. "Für uns"...

    3.
    "Amazon kauft Abebooks. Wunderbar. Jede Veränderung birgt neue Ideen, Impulse, Perspetiven. Wir werden sehen. "

    Wir werden nicht sehen - wir h a b e n gesehen. Ein Großteil meines Textes besteht darin, an bereits gemachte Erfahrungen zu erinnern. Gerade und vor allem an die der US-Antiquare mit Amazon. Wir hatten das vor einigen Jahren alles schon behandelt in der Hess-Runde. Etwa 250 damals teilnehmende Antiquare sollten es noch wissen. Sollten...

    4.
    "lassen Sie einfach auch die Plattformen in Ruhe. Bedenken Sie einmal, was die uns bieten, und das die das bezahlt haben wollen ist doch nur logisch, oder"

    Es geht nicht arum, die Entgelte herabzusetzen. Die eigene Datenbank wird absolut nicht billiger als der h e u t i g e Ist-Stand. Es geht um Vermeidung von Monopolen, die zu geradezu fürchterlichen Preissteigerungen führen m ü s s e n - um diese zu vernebeln, gibt es dann den Zwangsanschluß an das Amazon-Zahlungssystem usw. - Wer wider den Stachel löckt, fliegt raus.

    Der Deutschland-Sachbearbeiter bei Amazon (ich verwette wieder mal meinen alten Hut darauf) kennt das Gesetz der fast völligen

    *Abschottung des deutschsprachigen Altbuchmarktes

    viel besser als die meisten Kollegen (die es nicht begreifen w o l l e n ) und eine der besten, arrogantesten Anwaltskanzleien in Frankfurts Westend prüft zur Zeit schon, ob die Kartellgesetze den Ankauf des ZVAB zulassen. Sie lassen es zu - das Beispiel Ebay hat es bewiesen. Irgendein grotesk-stupider Winkelzug, ein Fehler unseres Wirtschaftsrechts:

    "Jeder kann an einer Versteigerung bzw. an einem Datenbankportal teilnehmen oder auch nicht - folglich ist das Kartell- bzw. Monopolrecht nicht zuständig"

    Ist das wasserdicht zu machen - es i s t - , dann kauft Amazon s o f o r t das ZVAB auf.

    Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Können Sie es verantworten, die Kollegen in dieser besch...enen Lage im Regen stehen zu lassen?

    Der Maurer leiht sich seine Kelle auch nicht aus von einem "Maurerkellenverleiher". Wie gute Datenbanken für ihre Zwecke aussehen sollen, das wissen viele Antiquare heute selber. Für die technische Umsetzung stehen hunderte dienstwilliger Fachkräfte Gewehr bei Fuß. Es besteht keinerlei Grund, den gesamten Bereich "auszusourcen" und dabei noch Monopolen in die Hände zu fallen.

    5.
    "wenn Sie sich dieses Wochenende einfach mal Ihren Antiquariatsarbeiten widmen und uns alle in Ruhe lassen"

    Genau diese Einstellung wollen die Monopole von uns Antiquaren. Was sich Amazon in der Perspektive vorstellt, läßt sich nachlesen.

    Werfen Sie ruhig mal Google an und gehen Sie etwas in die Tiefe.

    Aber kommen Sie dann - mit Ihrer Einstellung mir gegenüber - nicht patzig angekrochen und fordern Sie mich auf: Mulzer, Sie Großmaul, beweisen Sie, was Sie da sagen - damit ich von Ihnen erst beschimpft worden bin, dann aber doch die Drecksarbeit (auch) für S i e mache. Glauben Sie, das ist einfach zu recherchieren?

    wie auch immer: Ein Großteil von dem, was ich hier schreibe, ist ganz einfach dazu da, den Kollegen Zeit zu sparen. Ich kann darin nichts Negatives sehen.

  • Altbuchverkäufer

    Altbuchverkäufer

    Sie schreiben und schreiben und schreiben....Wenn Sie wirklich von dem, WAS Sie da von sich geben, 100%-tig überzeugt wären, würden Sie endlich auch mal was TUN. Aber wahrscheinlich würden Sie gar keine Mitstreiter finden, Sie würden ja doch nur wieder kurzfristig alle "im Regen" stehen lassen. Und ich bin auch davon überzeugt: Wenn EINER (außer Ihnen) damit anfangen würde, würde er in den nächsten Minuten verbal zerrissen.

    Sie drehen ALLEN das Wort im Munde um. Was sollen die Plattformen denn für Zukunftsperspektiven veröffentlichen ? Etwa, daß sie sich wünschen, daß sich die Antiquare zsammentun und gegen sie angehen ? Daß sie NICHT mehr ihre Arbeit tun sollen sondern vermeintlich kritisch-wachsam den Tag verbringen ? Daß sie sich nur noch ärgern und draufhauen sollen - egal, auf wen - so wie sie es ständig tun und empfehlen ?

    Sie sind eigentlich völlig falsch an dieser Stelle. Als journalstisch Ambitionierter gehören Sie bestenfalls in die Redaktion der Bild-Zeitung. Meine ganz persönliche, subjektive Meinung.


  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    ...da Sie keine große Lust haben, sich zur S a c h e zu äußern, sondern mit seltsamer Eindringlichkeit im Persönlichen bleiben, kann ich mich kurz fassen und Ihnen direkt antworten.

    Wenn ich eine niedrigschwellige allgemeine Berufsorganisation zum einzigen Zweck fordere, jetzt die Datenbank der deutschen Antiquare zu gründen, dann hat das mit meiner Person nichts zu tun. Soweit ich kann, werde ich jeden, der dieses - in anderen Berufsgruppen ganz selbstverständliche - Ziel anstreben möchte, mit gutem Rat unterstützen.

    Verbale Auseinandersetzungen sehen Sie nur deshalb so negativ, weil Sie keine Diskussionskultur mehr kennen. Eine der großen Segnungen des Internet sind die Foren der alten Yahoo-Art, also ein Übergang zur Mailingliste, aber jederzeit nachlesbar, mit einer ausgeklügelten Abstimmungsfunktion. So kann Meinungsbildung unter a l l e n Antiquaren in geordneter Weise stattfinden - Tomfolio hats nicht anders gemacht.

    Was ich bestimmt nicht tun werde: Den bestehenden Plattformen, für die Sie seltsam emsig die Werbetrommel rühren, Ratschläge zu geben, ihre Zukunftsperspektiven betreffend. ZVAB wird verkauft, wozu also Ratschläge, die Penunse anlegen kann Herr Rheinbaben selber. Er hat den richtigen Riecher gehabt, die Datenbank, einst von ihm ja wie bei Amazon als "Zugabe" zu einem Neubuchvertrieb gedacht, zu behaltenund damit auf eine jetzt kommende goldene Zukuft zu spekulieren.

    Prolibri, zur Datenbank der Antiquare ausgebaut, hätte nun die letzte große Chance, das wissen die aber selber ganz genau, außer ein paasr frommen Sprüchen kommt von dort aber nix - und wenn der ZVAB-Verkauf perfekt ist, haben die anderen Portale im deutschen Sprachraum ohnehin noch Schrottwert. Die Prolibri-Chance, neudeutsch ihr "Zeitfenster", berechne ich nach W o c h e n von heute ab. Hat sich Amazon bei uns via ZVAB erst etabliert, geht nichts mehr, und die Vorbereitungen für eine allgemeine Mobilisierzung der Antiquare dauern Monate. Aussitzen hilft in diesem Fall also nicht.

    Danke für die Blödzeitungs-Blumen. D a s tut weh.

  • Roman Heuberger

    Roman Heuberger

    Guten Abend, Kollege "Altbuchhändler",
    wie Sie sehen, ist es völlig müßig, auf Herrn Mulzers Endlosschleifen einzugehen. Erstens: er möchte immer das letzte Wort haben. Zweitens: Kritik an seinen Äußerungen, vor allem was seine Art des Vortrags, den Stil und die Inhalte betrifft, wird umgehend zurückgewiesen, oft mit dem Hinweis, "man würde sich nicht zur Sache äußern". Das ist natürlich grotesk. Herrn Mulzers Sprach-Tsunamis lassen gar keine andere Möglichkeit zu, als sich in Deckung zu begeben. Mit "Äußerungen zur Sache" erwartet er nur das Eingehen auf seine eigenen Denkmodelle, die in ihrer häufigen Verworrenheit für viele ohnehin nicht mehr nachvollziehbar sind.

    Ich selbst habe hin und wieder versucht, auf die eigentlichen von der Redaktion vorgeschlagenen Themen einzugehen, das Resultat war fast immer dasselbe: Ich sei ja überhaupt nicht betroffen, als "Edelantiquar vom Rhein" stünde ich ohnehin über den Dingen, mich würden die Probleme der "kleinen und mittleren Antiquare" überhaupt nicht berühren, meine Bananenkisten würde ich ja nicht selbst tragen sondern von anderen schleppen lassen, meine "Edelware" würden Großkopfete über dem Kamin plazieren oder so ähnlich. Kurz, obwohl dieser Mensch nicht die geringste Ahnung hat, wie ich mein Geschäft betreibe, allein die Tatsache, daß ich ich davon lebe und zugegebenerweise auch noch nicht in Armut versunken bin, disqualifiziert mich bereits, weil ich nicht der Zielgruppe angehöre, die Herr Mulzer retten will, Welche er auch immer meint und wie auch immer er sie retten möchte. Seine häufige Frage "was tun Sie eigentlich für die Branche" lasse ich hier unbeantwortet, ich weiß was ich für diese Branche tue, ich muß das nicht innerhalb eines "Mulzer-Forums" rechtfertigen. Allein dies jedoch zeigt, wie fernab Herr Mulzer selbst vom Alltag der Antiquare ist, egal auf welcher Ebene die sich bewegen.

    Was mir an Herrn Mulzers Beiträgen seit Jahren stinkt (das BB.net ist ja nicht das erste Forum, in dem er sich betätigt) ist die Tatsache, daß er immer wieder dasselbe bringt, die Antiquare nach seinem Weltbild organisieren will, und, wenn keine Reaktion erfolgt, die gesamte Branche pauschal beschimpft. Die Antiquare, die allerdings etwas tun und auch etwas erreichen, wenn auch in kleinen Schritten, werden ebenfalls beschimpft, weil sie entweder seine Ideen geklaut oder den falschen Weg eingeschlagen haben. Und sei es in der Wortwahl ihrer Organisation.

    Das Problem ist nachwievor, jedes Forum, an dem Herr Mulzer teilnimmt, wird zu keinerlei sachlichen und lebendigen Diskussionen unter Sachintersssierten führen können. Weil Herr Mulzer eben alles an sich reißt, polarisiert und durch die Vielzahl seiner Beiträge ein für alle offenes Diskussionsforum zu seinem eigenen macht.

    Nicht die Repliken auf die Redaktionsmeldungen sind meistens Inhalt der Kommentare, sondern die Auseinandersetzung mit Mulzers Kommentaren selbst. Und die haben mit dem eigentlichen Inhalt sehr schnell wenig mehr zu tun. Welcher vernunftbegabte und ernsthafte Sachinteressierte möchte sich an einer derartigen Form der Diskussion noch beteiligen?

    Ich behaupte, zahlreiche Leser der mitunter durchaus interessanten Themen, die die BB-Redaktion vorgibt. würden durchaus den einen oder anderen Kommentar abgeben wollen. Vielleicht wären die Beiträge dann nicht so zahlreich, möglicherweise hätten sie aber hin und wieder mehr Substanz.
    Schönen Abend,
    Roman Heuberger

  • Altbuchverkäufer

    Altbuchverkäufer

    Jetzt ist es selbstverständlich wichtiger, dem Kollegen Heuberger kurz zu antworten, Kollege Mulzer verzeiht es sicherlich. (oder auch nicht, egal)

    Sehr geehrter Kollege Heuberger vom Rhein,

    ja, ganz genau, das ist es !!!!!!!

    Noch nicht so lange im Geschehen, waren meine Äußerungen Wiedergabe meiner ersten Eindrücke, die sich nun bestätigt haben. Herzlichen Dank für die umfassenden Erläuterungen, jetzt kann ich das Thema ruhen lassen bzw. mich abwenden und wieder meinen Büchern zuwenden.

    Diese stapeln sich übrigens auch am Rhein, nicht weit von den ihrigen entfernt. Ein Kölsch auf die Entwicklungen der letzten Tage könnten wir beide ja jetzt gebrauchen und hätten auch Zugriff darauf.

    Jedenfalls haben Sie mich "erlöst" und dafür nochmals Dank. Angenehmens Wochenende.

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    Es ist zum Verzweifeln.

    In Nr. 7 und 8 haben die Verfasser es feriggebracht, den schönen Börsenblatt - Thread zu einem Waschfrauen- und Klatschwinkelforum übr eine Frage umzufunktionieren, von der die Rede absolut n i c h t war - über die angebliche Befindlichkeit des kleinen alten Antiquars Mulzer.

    WAS SOLL DIESER UNFUG?

    Leute, ob anonym oder nicht, das Mindestmaß an A c h t u n g für meine Arbeit hier ist ein Eingehen auf die angesprochenen Sach t h e m e n.

    Ich hab euch nicht eingeladen, euch über meine Wenigkeit das Maul zu zerreissen, auch könnt ihr eure Abschweifungen vom Thema diesmal nicht mit meinen nämlich s e h r sachbezogenen Texten begründen.

    ZUR SACHE ODER GAR NICHT.

    Man nennt das, glaube ich, Disziplin. So ungefähr alles ist verständlich und sinnvoll, solang man wenigstens beim T h e m a bleibt.

  • Altbuchverkäufer

    Altbuchverkäufer

    Spiegel, Spiegel ! Wunderbar ! Sie beschreiben alles das, was SIE ständig tun. So ist das, wenn das auch nur zu einem kleinen Teil zurückkommt. Eventuell sind Sie doch noch kein hoffnungsloser Fall ? Ich wünsche es Ihnen sehr.

    Übrigens: Thread beendet, BB hat bereits ein neues zu Amazon-AbeBooks eröffnet. Da KÖNNTEN Sie wieder Ihr Unwesen treiben. (Oder mal andere Wege versuchen ?)
    Ist wirklich gut gemeint.



  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    ...weiterhin Äußerungen zu allem - jedoch nicht zu den Sachfragen.

  • Jan

    Jan

    Ich denke, das einfachste wäre es, den Kollegen Mulzer zu ignorieren. Das spart viel unnütz verbrauchte Tinte und er wird es sich in seinem gekränkten Narzissmus über kurz oder lang ersparen, weiter dieses Forum zu nutzen…nur so ein kleiner Ratschlag. Wie kann man auf den nur so viel Energie verschwenden?

  • Anne

    Anne

    Tinte, lieber Jan, wird ja nun gottlob auf keine der Verbalinjurien auf diesen Seiten hier verschwendet. Auch möchte ich nicht wissen, zu welchen mäandernden Sprachungetümern sich der gute Herr Mulzer im Falle eines "gekränkten Narzissmus" provoziert fühlen könnte. Daher mein dringlicher Rat: Auf keinen Fall ignorieren! Mein Vorschlag: Die Herren sollten ihre Wortgefechte bitte unter Konsum von möglichst großen Mengen Kölsch oder sonstwas in einer Kneipe fortsetzen, sich anschließend notfalls auf dem Vorplatz nonverbal duellieren und diese Seiten ausschließlich gebildeten Antiquarinnen zum kultivierten und sachdienlichen Informationsaustausch überlassen.

    • ...

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