Preisbindung

Enge Grenzen für Gutschein-Aktionen

Zum Ende des Schuljahrs haben einige Buchhandlungen Gutscheine für gute Deutsch-Noten verteilt. Solche Aktionen sind nur dann zulässig, wenn die von der Buchhandlung ausgegebenen Gutscheine vollständig fremdfinanziert werden, z. B. durch eine lokale Tageszeitung, die als Partner dieser Aktion auftritt. Das teilt der Sortimenter-Ausschuss in seinem aktuellen Newsletter mit.

Wer die Kosten trägt, müsse aus dem Gutschein auch hervorgehen, teilt der SoA mit. Ebenso zulässig sei es, wenn Buchhändler Schülern Bücher schenken, also beispielsweise für jede »1« ein Buchgeschenk bis zu einem bestimmten Wert versprochen würde. Denn das Verschenken von Büchern ist kein Preisbindungsverstoß (unzulässig ist es jedoch, wenn nur ein Teil des Kaufpreises vom Schüler bezahlt wird). Unzulässig ist eine Buchgutschein-Aktion, wenn die finanzielle Last der Gutscheine der die Gutscheine ausstellende Buchhändler trägt. Denn unter wirtschaftlicher Betrachtung stellt sich der Buch-Gutschein als ein Preisnachlass dar, der beim Kauf eines Buches unter Anrechnung des Gutscheines gewährt wird. Es stellt dabei keinen Unterschied dar, ob der gebundene Ladenpreis dadurch unterschritten wird, dass der Händler dem Kunden einen niedrigeren Preis als den gebundenen berechnet oder einen Betrag abzieht, der sich aus einem zuvor vom Händler gewährten Gutschein ergibt.

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3 Kommentar/e

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  • O.G

    O.G

    Mit "bis zu einem bestimmten Wert" kann ich leider nicht viel anfangen.

    5 Euro, oder gar nur 2 Euro?

  • Birgit Koch

    Birgit Koch

    Sehr geehrte/r Frau bzw. Herr O.G,

    wir würden Ihre Fragen zur Gutscheinaktion gern ausführlich mit Ihnen beprechen, bitte rufen Sie uns bei Bedarf im Sortimenter-Ausschuss, unter der Tel.: 069/1306-511, an. Vielen Dank

  • O.G

    O.G

    Herzlichen Dank für das klärende Gespräch.

    Es grüßt mit mehr Durchblick,

    Olav Greis
    Buchhandlung Greis

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