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29.08.2008

© Frankfurter Buchmesse
60. Frankfurter Buchmesse

Zum Geburtstag viel Prominenz

Orhan Pamuk und Dieter Bohlen, Günter Grass und Mike Krüger, Doris Dörrie und Tomi Ungerer - die Messeleitung erwartet zur 60. Frankfurter Buchmesse (15. - 19. Oktober) viel hohen Besuch.

Sechs Wochen vor Messebeginn steht fest: es wird wieder eng, heißt es in der Pressemitteilung der Messe. Über 7.000 Aussteller aus über 100 Ländern haben sich angemeldet, rund 390.000 Titeln sollen in den Hallen präsentiert werden. Das gedruckte Buch nimmt nach Angabe der Messeleitung mit geschätzten 42 Prozent den größten Raum unter den Produkten ein; CD-ROMs, DVDs, Print-on-demand und Online-Medien kamen im vergangenen Jahr immerhin auf einen Anteil von 30 Prozent der ausgestellten Produkte.

Wie immer lockt Frankfurt mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm: Der diesjährige Ehrengast Türkei zeigt mit Autoren wie Orhan Pamuk, Mario Levi, Zülfü Livanelli und Feridun Zaimoglu ein facettenreiches literarisches Gesicht. Comicfans werden sich über die Anwesenheit von Lewis Trondheim und Joscha Sauer freuen, aber auch über die „Simpsons“-Künstler David Silverman und Bill Morrison. "Ulrich Wickert und Roger Willemsen stehen für die Medien, Volker Schlöndorff und Doris Dörrie für den Film, Dieter Bohlen und Désirée Nick für sich selbst", heißt es zur Einstimmung.

Weitere Informationen lesen Sie unter folgendem Link:

3 Kommentare

1. Peter Eich 29.08.2008 22:22h
Günter Grass mit Dieter Bohlen in einer Reihe. Soweit ist es gekommen.
2. mikel 29.08.2008 23:00h http://mikelbower.de
Sie stehen in einer Reihe! Sie wollen Datenträger (ob Print oder CD ist dabei zunächst uninteressant) verkaufen. Verkauf! Um was sonst geht es bei einer Messe? Um den Verkauf von Datenträgern. Der Rest ist PR! Salon...
3. Holger Ehling 01.09.2008 10:55h www.ehlingmedia.com
Nein, lieber Herr Mikel, das ist ein allzu zynischer Ansatz. Natürlilch hat auch Herr Grass, dessen Name ja nur stellvertretend ist für künstlerische Schreiber, ein berechtigtes Interesse am guten Absatz seiner Werke. Aber es gibt nun mal einen himmelweiten Unterschied zwischen dem künstlerischen Schreiben einerseits, das Leser bildet, fordert und fördert, dem rein handwerklichen Schreiben (wie ich es selbst ausübe), das begrenzte Sachinformationen vermittelt und dabei doch eine recht seriöse Berechtigung für sich reklamieren kann, auf der anderen Seite.
Und dann ist da noch der rein exploitative schreiberische Auswurf Bohlenscher Provenienz, der ausschließlich der kurzfristigen Zastereinfuhr der Beteiligten dient.
Autor und Verlag solcher Bücher sollten eigentlich eher im Waldschadensbericht gelistest sein als im VLB...

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