Medien

20.11.2008Internet

Antwort auf Google

Europas Verleger bekräftigen ihre Kritik am Google-Vergleich – und begrüßen den Start des Portals Europeana.

Der europäische Verlegerverband FEP hält die (inzwischen vom zuständigen New Yorker Gericht vorläufig gebilligte) ­Einigung zwischen Google, Authors’ Guild und dem US-Verlegerverband AAP zwar für einen wichtigen Schritt – jedoch mit gravierenden Folgen. Es bestehe die Gefahr eines Google-Monopols. Das in der Vereinbarung festgeschriebene Opt-out-Prinzip für die Wahrnehmung von Copyrights schwäche die europäische Urheberrechtspraxis und stehe in Gegensatz zu europäischen Lösungen – insbesondere zum Digitalisierungsprojekt Europeana, so die FEP. Heute hat die EDL (European Digital Library) Foundation die Website europeana.eu mit mehr als zwei Millionen Digitalisaten freigeschaltet. In das Internetportal speisen die europäischen Partnerbibliotheken des Projekts (unter anderen die Deutsche Nationalbibliothek und die Bibliothèque nationale de France) gemeinfreie digitalisierte Inhalte und Content ein, für den die Zustimmung der Rechteinhaber eingeholt wurde.
Schlagworte:
Google, Europeana

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