Antiquariat

22.12.2008Antiquariat

DHL-Paketmarken für Prolibri-Anbieter

Das genossenschaftliche Antiquariatsportal Prolibri und das Logistikunternehmen DHL schließen nach einer boersenblatt.net vorliegenden E-Mail einen Rahmenvertrag über Freeway-Spezial-Paketmarken ab.

Die Preisstaffel für die DHL-Paketmarken sieht nach unseren Informationen wie folgt aus (Preise jeweils zzgl. 19 Prozent MwSt.): Bei Abnahme von 100 Marken je 3,50 Euro (mit Aufdruck der Händleradresse als Absender). Bei Abnahme von 50 Marken je 3,55 Euro (mit Aufdruck der Händleradresse). Bei Abnahme von 25 Marken je 3,65 Euro (ohne individuellen Absenderaufdruck; angegeben wird die Adresse der GIAQ). Jeweils über dem Absender steht bei allen Marken ein Prolibri-Eindruck.

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Schlagworte:
Prolibri, GIAQ, DHL

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14 Kommentar/e

1. Peter Mulzer 22.12.2008 21:18h

Dröseln wir das mal auf. Wäre übrigens auch ein dankbares Kurs-Thema.

Vorbemerkung: Kollegen mit durchschnittlich mehr als zwei Paketen je Werktag erhalten von allen Paketdiensten Sonderkonditionen. Die bleiben erstmal außen vor in dieser Rechnung.

Ebenfalls unberücksichtig bleibt die Transportdauer. Bei DHL, der alten gelben Post also, liegt die Beförderung im Bundesgebiet bei etwa 1,2 Tagen. Hermes dauert deutlich länger, etwa 1,8 Tage. Was dieser Dreivierteltag für ihn wert ist oder auch nicht, muß jeder selber entscheiden. Für mich ist der Unterschied ganz unerheblich.

DHL stellt sehr gut organisiert und mit neuen schönen Wagen zu, schnittige Uniformen - Hermes kommt in lustigen alten Privat-Lieferwägelchen aller Sorten, alte Herren mit Rauschebart klettern die Treppe hoch und schrecken die Kinder.

Trotzdem (oder gerade deswegen?) hat Hermes meine rd. 200 Pakete ohne Ausnahme mit ganz rührener Sorgfalt zugestellt, das grenzte mitunter an "versuchten Einbruch", Empfänger wurden in Schrebergärten aufgestöbert, auf Handys angerufen und, wie man in Hamburg sagt, herzerfrischend "betüttelt". Dagegen sind die rüden, eiskalten "unzustellbar"-Meldungen aus meiner DHL-Zeit Legion.

Auch daraus mache ich keine Regel - mag sich jeder seinen Stil heraussuchen. Ich liebe Hermes, auch weil die Aufgabe-Läden fast immer näher liegen und die Bedienung dort schneller vonstatten geht.

Nun eine weitere Einschränkung: Hermes-Pakete sind auf "kleinste plus größte Kantenlänge" berechnet, die darf bis 50 Zentimeter betragen, Gewicht 25 kg. Meine Erfahrung: Etwa jedes 20. Paket hat größere Kantenlänge und kostet dann 2 Euro Aufpreis. Das Obergewicht beträgt 25 kg, höhere Gewichte kommen wegen Schonung der Bücher einfach nicht vor - kommen sie doch vor, ist der Packer ein Barbar gewesen und möchte ich die Bücher nach der Ankunft lieber nicht sehen.

Nach dieser,Einschränbkung können wir also zum direkten Preisvergleich schreiten.

DHL kostet bei dieser prolibri-Aktion vor Mehrwertsteuer im Schnitt 3,60 Euro - wer 50 oder gar 100 Marken im Voraus erwirbt, ist entweder in der Zinseszinsrechnung schwach oder aber er wäre besser dran, Sondertarife zu beantragen, siehe oben.

Bei Hermes kostet die "gleiche" Marke im E i n z e l - Kauf vor Mehrwertsteuer 3,28 Euro.

Nachbemerkung 1): Der Vor-Eindruck der prolibri-Adresse führt nach meiner leidvollen ZVAB-Beobachtung in etwa jedem 50. Fall zu einer überaus langwierigen, höchst riskanten und fürchterlich zeitraubenden Nachfrage oder gar Fehlleitung. Bitte fragen Sie DHL, nicht mich, was dafür der Grund ist.

Nachbemerkung 2)
Die Online-Buchung und das Ausdrucken der Paketadresse ist bei Hermes, das wird mir jeder bestätigen, der das einmal ausprobiert hat, i d e a l gelöst. Man erhält eine Art Kontrollbuchhaltung, die universell nutzbar ist. Ich möchte das System nicht mehr missen - sozusagen ein Gratis-Zusatzgeschenk.

Nachbemerkung 3)
Im Auslandsverkehr wird der Unterschied zwischen DHL und Hermes völlig grotesk und indiskutabel - mit einer einzigen Ausnahme. Die DHL-Pakete in die U S A (eben packe ich eines) sind konkzurrenzlos billig und liegen teils noch unter "Bücher im besonderen Beutel SAL".

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Wir sehen also, ich brauche das nicht zusammenzufassen, daß prolibri einen kapitalen Bock geschossen hat.

Schlußbemerkung und Bitte an die Kuesgestalter: Die Versandlehre, nur schon wegen der Gewährleistung, den internationalen Versandformen usw. möge sein ein s e h r wichtiges Kapitel im kommenden Kurssystem. Die Kollegen können da wirklich Geld sparen.

Bei Prolibri draufzahlen - nein danke!

2. Idefix 22.12.2008 22:27h https://privatpaketservice.hlg.de/wps/portal/PRIPS_DEU/PREISE

Werter Herr Mulzer,

daß Sie von Antiquariat keine Ahnung haben, haben Sie nun reichlich in diesem Forum unter Beweis gestellt, insbesondere in Ihrem letzten Kommentar zum Thema Ausbildung im Antiquariat.
Daß Sie nun aber noch nach drei eigenen Firmenpleiten, von denen Sie selber berichtet haben, hier öffentlich machen müssen, daß Sie nicht rechnen können, verwundert mich doch.
Wer von den "normalen" Kollegen, für die Sie sich hier immer so stark machen, hat schon zwei oder mehr Paketsendungen pro Tag, um Sonderkonditionen für sich selber erstreiten zu können?
Gehen wir also mal von den normalen Hermespreisen aus: Nur in einem einzigen Fall ist Hermes günstiger als Prolibri. Das ist ein Paket von einer Seiten- und Höhenlänge von zusammen bis 50 cm und bei einem Onlinekauf der Paketmarke. Alles andere ist teurer. Und kleine, aber teure Bücher, weil unter 30 cm Länge und Höhe zusammen bekommen Sie bei Hermes überhaupt nicht versichert transportiert.
Zudem ist die Mitnahme der Pakete bei Prolibri im Preis inbegriffen (DHL kommt schließlich fast täglich ins Haus), bei Hermes wird es dann richtig teuer.
Halten Sie die Leser dieser Seiten für so dämlich, daß sie Ihr Schlechtreden von Prolibri nicht durchschauen würden?
Das ZVAB macht einen erheblichen Anteil seines Umsatzes inzwischen durch die DHL-Paketmarken, bloß kosten die da 50 Cent mehr als bei Prolibri.

Trotzdem wünsche ich Ihnen
eine schöne Weihnachtszeit

3. Redaktion Antiquariat 22.12.2008 22:36h

Was genau kosten die ZVAB-Paketmarken aktuell? Unsere letzte Info – wir haben allerdings das Thema nicht weiterverfolgt – ist vom August (ZVAB Mitgliederinformation 11/08). Darin war von einer Preiserhöhung zum 1. Oktober die Rede ("Bedingt durch die gestiegenen Benzinpreise sieht sich die DHL leider gezwungen, den Preis für die ZVAB Paketmarke spezial Deutschland anzuheben. Dadurch wird der Preis für die Paketmarken Spezial Deutschland ab dem 1. Oktober 2008 von 3,85 EUR auf 4,00 EUR steigen."). Aber das war ja 'vor der Krise'.

4. Peter Mulzer 22.12.2008 23:30h

Ein Anonymus am Werk:

Lüge
"nach drei eigenen Firmenpleiten, von denen Sie selber berichtet haben"

Unwahrheit. Überdies ist das ins Netz stellen solcher L ü g e n geschäftsschädigend. Wollen Sie ein Verfahren an den Hals?

Unsinn 1)
Das normale Paket des Buchantiquars, nach meiner mehrere hundert Sendungen umfassenden Hermes-Praxis, liegt, wie Sie unschwer selber feststellen können, unter 50 cm Kantenlänge (kürzeste und längste Kante addiert). Jedes 20. Paket überschreitet diese Grenze und kostet 2 Euro mehr. Habe ich gesagt.

Unsinn 2)
*Mindestmaße* sind völliger Kokelores. Sie wissen recht gut, daß wir mit P a k e t - Diensten versendete Ware i m m e r in Kartonumverpackung abschicken müssen. Daher ist irgendeine Mindestgröße belanglos.

Unsinn 2)
Ich habe darauf hingewiesen, daß *selbstverständlich* die - seltenen - Großversender, die Sonderkonditionen vereinbaren können, ein Ausnahmefall seien und hier n i c h t berücksichtigt würden in meiner Rechnung.

Unsinn 3)
Das Online-Ausfüllen des Adressenscheins geht ebensoschnell, wenn nicht schneller, als das händische oder maschinenschriftliche Ausfüllen der DHL-Paketzettel. Überdies wird bei Hermes der Absender *automatisch* mitgedruckt - was Sie als große Errungenschaft bei DHL anbieten "ab 50 Stück".

Fragwürdig:
Inwieweit die "Mitnahme der Pakete" ein Vorteil ist, wollen wir mal offenlassen. Ich höre aus der Praxis, daß das oft ein Bärendienst ist, da man irr- und blödsinnig auf den Lieferwagen warten muß. Vergessen Sie nicht: Die ganz überwiegende Zahl der Kollegen sind Einmannbetriebe.

Zu bedenken:
Beim Hermes-System haben Sie den perfektn, listenmäßigen Nachweis des Versands in Linie, Ihre

*vollständige Versandbiographie der versicherten Sendungen. Automatisierte Sendungsverfolgung durch Knopfdruck - nicht wie bei DHL durch Eintippen langer Nummernfolgen auf versteckten Formularen im Netz.

Bei DHL müssen Sie mühsam die windigen Zettelchen sammeln und, so Sie ein ordentlicher Mensch sind, mit viel Liebe eigene Versandlisten schreiben.

Viel Freude dabei.

Es geht nicht darum, Prolibri "schlechzumachen", auch nicht darum, die ebenso lächerliche und peinliche Werbung des ZVAB mit ihren teuren DHL-Marken anzugreifen. Es geht darum, zu r e c h n e n.

5. Lars Pfühler, Antiquar 22.12.2008 23:57h

Sorry, Herr Mulzer, aber der Punkt geht an "Idefix". Was Sie da zornbebend und Hermesversessen (ist ja in Ordnung, gegen diese freundlichen Leute habe ich überhaupt nichts, die bringen mir oft Pakete, Kataloge u.a. ins Geschäft) vorbringen, ist nicht nachvollziehbar, die von Idefix genannten Daten hingegen sind es schon.

Das Problem bei Ihnen ist schlicht und einfach, wenn Sie sich auf irgendetwas eingeschossen haben (um mal bei Ihrer oft benutzen militärischen Ausdrucksweise zu bleiben), dann gibt es für Sie kein links und rechts mehr. Da mähen Sie alles andere nieder. Das zeugt von wenig Toleranz, Urteilsvermögen und einem ausgesprochenen Scheuklappendenken. Weil Sie alles ausblenden, was möglicherweise gegen Ihre Auffassungen sprechen könnte.

Mit so einem Verhalten wollen Sie zumindest aus meiner Sicht nicht einen Beitrag liefern, der einer Allgemeinheit nützen soll, sondern sich nur selbst produzieren. Das bringt aber nichts. Nicht Sie, Herr Mulzer stehen im Mittelpunkt des Geschehens und sind das Maß aller Dinge, das sind wir alle (zumindest in diesem Forum), die hier lauschen oder hin und wieder teilnehmen. Sie selbst sind nur eine Randfigur, die man hinnimmt. Aus einem demokratischen Verständnis der Redaktion, einem Verständnis, das Ihnen selbst völlig fremd ist.

6. Nihilator 23.12.2008 00:07h

Da hilft eben nur der auf dieser Seite unter Nr. 43 von Peter Mulzer am 21.12.2008 um 22:17h selbst vorgestellte "Mulz-Nihilator" - vgl. http://www.boersenblatt.net/297305/template/b4_tpl_antiquariat/

7. Peter Mulzer 23.12.2008 00:33h

Es geht nicht um das, was ich meine oder will. Ich kokettiere oft mit solchen Motivationen, auch damit es nicht so langweilig, sondern etwas dramatisch wird, tue das aber immer in der Hoffnung, die werten Kollegen könnten den realen Hintergrund dazu sehen.

Um die Frage: Vor- und Nachteile der Hermes- gegen die DHL-Lösung, zu klären, müßten wir Zeit- und Kostenfaktoren gewichten und das Ganze dann ausdiskutieren.

Sowas ist relativ nüchtern, ein trockenes Geschäft.

Mich hat aufgeregt, daß Prolibri nun freudestrahlend den gleichen Quark serviert, den ich schon vor vier Jahren bei der ZVAB-Paketmarkenaktion angeprangert hatte.

Aber ich sehe ein, daß die Materie reichlich öde ist und der Kampf vermutlich 1:1 ausgehen würde. Soweit ich weiß, nutzt nichtmal ein Drittel der Antiquare die Abholmöglichkeit. W e n n sie genutzt wird, ist es ganz vernünftig, DHL zu wählen. Aber nur dann, und wenn man nicht extra darauf warten oder sich anmelden muß.

Fazit vielleicht, daß sowas endlich kommissionsweise bearbeitet werden sollte. Vielleicht gelingt es ja den Teilnehmern in Frankfurt dann, aus ihrer Mitte verschiedene Kommissionen zu bilden. Nur dann kann wirklich mit den Paketdiensten verhandelt werden. Wir brauchen, das ist ja schon oft erörtert worden, ein Mittelding zwischen Paket und Büchersendung - eine nach Vorgabe der "Einwurf-Einschreibens" zwar nachgewiesene, aber nur bis 50 Euro versicherte Paket-Büchersendung.

Denn die Tage der Büchersendung sind gezählt, und in Großstädten wie Berlin ist die Verlustrate der einfachen Büchersendungen schmerzlich.

Nach dem neuen Versandrecht bleibt jeder Verlust im Versad voll an uns hängen.

8. Lampernist 23.12.2008 08:44h

Hä-hämm.

Bitte sachlich argumentieren!

Der eigentliche Pluspunkt gegenüber den ZVAB-Paketmarken ist der aufgedruckte Absender des ANTIQUARIATES!

Auf den kleinen Preisvorteil der Prolibri-Marken gegenüber den ZVAB-Marken [“Preis pro Paketmarke: 4,00 EUR (zzgl. 19% MwSt.)“] will ich garnicht eingehen, schließlich lassen wir auch gern die 75 EUR + MwSt für dieselbe Leistung, die wir beim grünen Punkt für 36 EUR erhalten springen, alldieweil es das Zvab uns so empfahl. Wir haben’s ja.

9. Pingo 23.12.2008 12:19h

Die Frage, die sich uns stellt ist: Wann? Wenn es möglich wäre, würden wir heute noch 100 Paketmarken bestellen. Wir sind gespannt, wie lange es nach der Ankündigung dauern wird.

10. Christoph Schäfer 23.12.2008 12:37h www.heineantiquariat.de

@10:

Wenn Sie prolibri-Händler sind:

mailto service@prolibri.de

Mit freundlichen Grüßen,

Christoph Schäfer

11. Michael Stein 23.12.2008 13:20h www.antiquariat-stein.de

Der Vollständigkeit wegen weise ich daraufhin, daß die Plattform Antikbuch24 Freewaymarken zum Preis von 3,75 Euro + MwSt bei einer Mindestabnahme von 100 Stück mit Absenderaufdruck anbietet.
Bei aller Sympathie für die freundlichen Hermes-Zusteller ist mir das straff organisierte DHL lieber, die Laufzeiten sind spürbar kürzer, was für manche Kunden durchaus eine Rolle spielt. Und die Zusteller sind auch nette Menschen, wir hatten noch nie Grund zur Klage.

12. Henrik Krasemann 09.01.2009 07:50h

Sehr geehrter Herr Stein,

was der Vollständigkeit halber auch noch zu erwähnen wäre und für den Pfennigfuchser vielleicht gar nicht so uninteressant ist: Hermes-Pakete sind zumindest in der Kategorie "S" vom Preis her für den Umsatzsteuerzahlenden Händler die billigste Variante Bücher zu versenden.
Bei Hermes kostet der Versand bekanntermaßen 3,90 Euro, was besagt, das hier etwas mehr als 60 Cent Umsatzsteuer stecken. Bei uns im Versand fallen jeden Tag um 10 Sendungen an, welche wir nur mit Hermes verschicken (Buchpreis über 30 Euro oder schwere Bücher mit einem Preis von mindestens 15 Euro). Das macht dann letztlich im Monat schon mal knapp 200 Euro an verrechenbarer Umsatzsteuer aus und die Portokosten liegen dann mit 3,30 Euro doch deutlich spürbar unter denen der jeweiligen Wettbewerber. Aufs Jahr hochgerechnet kommt hier eine ziemlich große Ersparnis bei raus. Und bisher habe ich noch kein negatives Feedback wegen Hermes erhalten. Und da es Hermes-Shops an jeder Straßenecke gibt, ist es eine Top-Alternative zu DHL und diesen Spezialmarken. Denn diese kosten im günstigsten Fall 3,75 Euro. Nur muss man dann gleich 100 Stück kaufen und nicht jeder Händler verschickt derart viel, das sich die Abnahme so großer Mengen lohnt. Und bei 100 Sendungen sind schließlich doch 45 Euro bei DHL gespart.

Guten Rutsch noch nachträglich.

Rik

13. Idefix 09.01.2009 10:47h

Sehr geehrter Herr Krasemann,

da sind Ihnen wohl die Preise durcheinander geraten. Sie müssen Brutto und Netto schön auseinander halten. Hermes kostet netto 3,28 - bei Prolibri die DHL-Marken 3,50. Ersparnis bei 100 Marken = 22,- und nicht 45,- Euro.
Sie schreiben, daß Sie täglich 10 Sendungen mit Hermes verschicken, Sie müßten also alle 10 Tage alternativ 100 Paketmarken bestellen.
Bei 10 Sendungen am Tag sparen Sie am Tag 2,20 Euro. Stellt sich nun die Frage, ob es sich für 2,20 lohnt, sich am Tag einmal bei der Post für die Büchersendungen anzustellen und dann zu Hermes zu fahren, dort erneut einen Parkplatz zu suchen und sich noch einmal in der Schlange anzustellen. Das kostet Sie bestimmt 20 Minuten Fahrtweg, Einparken und Anstellen. Sie kommen dann durch die Ersparnis auf einen Stundenlohn von 6,60 Euro, was deutlich unter dem geforderten Mindestlohn liegt.

Schönen Gruß zum Neuen Jahr.

14. Henrik Krasemann 10.01.2009 23:43h

Hallo,

sehr gut geschrieben. Habe meine Marken bisher immer übers ZVAB gekauft und da kosten die eben mehr - nicht 3,50. Sie haben natürlich recht, das man sich das überlegen muß, ob man mit dem Versand zweigleisig fährt. Zeit ist Geld - das ist richtig. Ich bin da vielleicht etwas verwöhnt, da ich sowohl bei der Post, als auch bei Hermes, welche sehr dicht beieinander liegen, meine Postsendungen im Karton nur abstelle und gleich wieder gehe. Da ich mittlerweile doch recht viel Geld beim jeweiligen Versand liegen lasse, ist man mir gegenüber besonders entgegenkkommend. Was aber auch daran liegt, das ich mit den Inhabern der Geschäfte mittlerweile persönlich sehr befreundet bin. Das verführt dann natürlich dazu, alles durch die rosarote Brille zu sehen. Diesbezüglich gebe ich ihnen dann recht, das es sich wohl in der Tat nicht lohnt, wegen ein paar Senungen sich zweifach anzustellen. Da haben sie mich überzeugt.

Rik

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