Medien
21.01.2009Glossar zum Thema Online-Marketing
Content-Management-System
Ein Content-Management-System unterstützt das Erstellen, Verändern und Verwalten von Webseiten. Der Betreiber einer Webseite hat damit eine leicht zu handhabende Oberfläche und benötigt keine HTML-Kenntnisse.Früher wurden Webseiten noch in der Dokumentensprache HTML (Hypertext Markup Language) programmiert und dann via FTP (File Transfer Protocol) ins World Wide Web gestellt. Vereinfacht wird dieser Prozess von Editoren wie Frontpage, Dreamweaver oder Golive. Ein Editor läuft auf dem Rechner des Bearbeiters. Bequemer jedoch ist der Betrieb eines CMS. Dabei läuft das System direkt auf dem Webserver.
Ein CMS bietet dem Betreiber einer Webseite die Möglichkeit, sich online direkt ins System einzuloggen. Dann werden auf einer meist intuitiv verständlichen Oberfläche einige Werkzeuge bereitgestellt, mit denen Webseiten neu erstellt oder bestehende überarbeitet werden können.
Die Inhalte der Webseiten liegen zusammen mit Informationen über die Art der Ausgabe in einer Datenbank. Die Datenbank erstellt nach definierten Regeln daraus Webseiten. So kann zum Beispiel eingegeben werden, von wann bis wann eine Webseite angezeigt werden soll.
Die meisten Unternehmen arbeiten heute mit CMS auf der Basis von Open-Source-Software. Am weitesten verbreitet sind Typo3, Joomla und Drupal. Kleinere Websites werden oft als Blog betrieben. Diese nutzen als CMS meist WordPress oder Serendipity. Große Unternehmen vertrauen meist eher professioneller Lizenzsoftware wie den Systemen von RedDot, WebEdition oder Imperia.
Wichtig beim Betrieb eines Open-Source-Systems wie Typo3 oder Yoomla ist die Möglichkeit des Providers, dies auch zu hosten. Das heißt, dass das System dort auf dem Server betrieben werden kann. Ein CMS benötigt erheblich mehr Rechenkapazität als ein Internet-Auftritt, der nur aus einfachen HTML-Seiten besteht. Diese Rechenleistung steht bei den großen Homepage-Anbietern meist nicht zur Verfügung. Daher empfielt sich der Betrieb des Systems auf dem Server eines darauf spezialisierten Dienstleisters. Bekannte Hoster für Open-Source-CMS sind zum Beispiel Hosteurope, Mittwald oder Jweiland.
Torsten Schwarz: Herausgeber "Leitfaden Online Marketing" und Autor von "Erfolgreiches Online-Marketing“
- 14.01.2009
- Glossar zum Thema Online-Marketing: Cloaking
- 07.01.2009
- Glossar zum Thema Online-Marketing: Bundling
- 02.01.2009
- Glossar zum Thema Online-Marketing: Blog
- 17.12.2008
- Glossar zum Thema Online-Marketing: Below-the-Line-Marketing
- 10.12.2008
- Glossar zum Thema Online-Marketing: Bannerwerbung
- 03.12.2008
- Glossar zum Thema Online-Marketing: Bad Neighbourhoods
- 26.11.2008
- Glossar zum Thema Online-Marketing: Affiliate Marketing
- 19.11.2008
- Glossar zum Thema Online-Marketing: Adserver



1. Matthias 21.01.2009 14:45h
HTML-Seiten werden nicht programmiert. ^^
HTML ist lediglich eine Seitenbeschreibungssprache.
Eine gute Einführung finden Sie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System
2. Frank 21.01.2009 15:10h
Kleiner Hinweis: Die neueste Version von webEdition ist nicht mehr Lizenzsoftware, sondern Open Source. Siehe hier: http://www.webedition.de/de/index.php
3. Ralf Schiering 21.01.2009 16:47h http://www.nordbuch.info
Das Lesen dieser Glossare mach einfach Spaß: Kurze, knackige und treffende Informationen.
Wichtig der Hinweis auf die CMS-Fähigkeiten von Blogs, allen voran hier WordPress mit enormen Fähigkeiten und eben ein echtes Blog-System.
Für Buchhandlungen eine ergänzende Info: Manche Shop-Systeme bieten auch ein integriertes CMS. Es lassen sich damit gut Hinweise auf Veranstaltungen, Lesetipps von Mitarbeiterinnen und vieles mehr nahtlos integrieren.
Beispiele dafür unter www.nordbuch.info oder www.lesezeichen.de.
Was dann zum Einsatz kommt, ist immer im Einzelfall zu klären - die gute Nachricht ist, dass leistungsfähige Systeme mit einem vetretbarem Aufwand umzusetzen sind.