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12.02.2009Umzug
Stadt Frankfurt will Suhrkamp abstrafen
So sei die vorgesehene Nutzung des Unseld’schen Wohnhauses in der Klettenbergstraße als Domizil für die drei Suhrkamp-Stiftungen, das Archiv sowie Teile des Lektorats nicht möglich, da das Haus sich in einer Wohngegend befindet. Ortskundige wissen allerdings, dass in der Umgebung bereits eine Vielzahl von Rechtsanwälten, Steuerberatern und Verbänden ihre Büros betreiben. Für die zukünftige Nutzung des Areals des Verlagssitzes an der Lindenstraße soll die bestehende Bebauungsordnung restriktiv ausgelegt werden, um die Profitabilität der Verwertung zu beschränken.hge
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1. westley 13.02.2009 10:14h
Man kann ja zum Umzug stehen wie man will, aber das hier finde ich einfach unglaublich. Dass sich die Stadt Frankfurt so "rächt", sich in ihrem Tagesgeschäft so emotional und unprofessionell verhält, das steht einer staatlichen Stelle schlicht nicht zu. Hier hat man sich neutral zu verhalten, wenn es um Entscheidungen bezüglich Einordnung von Bauobjekten geht.
Bei solchen Dickköpfen im Rathaus kann man den Umzug in eine andere Stadt ja fast verstehen...
2. saguenay 13.02.2009 12:03h
Du lieber Himmel, wie zickig muss man denn sein, um sich derart beleidigt aufzuführen.....
Bleibt zu hoffen, dass es sich hier nur um eine der zahlreichen Enten im Teich der Suhrkamp-Berichterstattung handelt, und die Sache in Wirklichkeit nicht so düster aussieht, wie hier dargestellt. Sollte es den Tatsachen entsprechen, dann wäre diese dämliche kleine Nachtreterei wirklich keine Empfehlung für den Namensvetter von Frankfurt/Oder.
3. Robert Gietz 13.02.2009 14:35h
Na, vielleicht gehen die 3 Stiftungen direkt mit nach Berlin, wenn sich die Stadt Frankfurt so intelligent anstellt. An geeigneten Standorten mangelt es in Berlin ja nicht...
4. Äppelwoi rules! 13.02.2009 14:49h
Tja, bekommt neben Hamburg halt auch mal ne andere Stadt zu spüren, wie das so ist, wenn die Bundeshaupstadt mit finanziellen Mitteln aus dem Länderfinanzausgleich Medienunternehmen aus anderen Städten abwirbt.
Kleiner Unterschied nur, daß der Axel-Springer-Verlag für mehr Arbeitsplätze verantwortlich gewesen sein dürfte, als Suhrkamp.
5. Und die Messe nehmen wir gleich mit 15.02.2009 10:53h
Bei so einem "professionellen" Verhalten der Stadt Frankfurt sollte man noch einmal erneut prüfen, ob die Buchmesse an einem Standort wie München oder Berlin nicht besser aufgehoben wäre. Denn billige Hotels zur Messe habe ich auch nach der letzten Diskussion in FFM nicht gefunden. Sie?
6. Rosemarie Leonhardt 15.02.2009 15:37h www.weidling-verlag.de
Wo leben wir eigentlich? Ich denke, glaube oder weiß eigentlich, daß das Eigentum unter dem Schutz des Grundgesetzes steht. Da ich aber gerade mit einer Immobilie Ähnliches in meinem "Dorf" erlebe, wundert mich das nicht und ich glaube es fast auf`s Wort. Rechtsstaat - Ha!
Unsere Angestellten (der Souverän ist doch das Volk - angeblich) benehmen sich, daß man sich nur wundern kann. Man sollte mal komplett alle Wahlen boykottieren.