Online-Marketing

Buchhändler im Web 2.0

Twitter-Accounts und Weblogs deutschsprachiger Antiquare. Stehen die wahren Netz-Herausforderungen dem Branchenzweig erst noch bevor?

"Wir brauchen im Antiquariat nicht mehr WäppZwoNull, sondern eher wieder mehr old school!" Ist diese Ansicht eines Düsseldorfers Antiquars innerhalb der Branche verbreitet? Gibt es überhaupt schon gefestigte Ansichten oder praktische Erfahrungen zum Thema "Web 2.0 und Antiquariatsbuchhandel"? Sind Web 2.0 und "old school" unvereinbare Gegensätze oder liegen hier für Antiquare große Chancen zur individuellen, kostengünstigen und nicht zuletzt plattformunabhängigen Ergänzung des eigenen Anbieterprofils im Netz bereit? Wir haben diese Fragen zum Anlass genommen, den aktuellen Stand von 'antiquarischen' Twitter-Accounts und Antiquariats-Weblogs zu dokumentieren. Die Liste ist wahrscheinlich unvollständig; für weitere Hinweise sind wir deshalb dankbar! Twitter-Accounts G. Hermann Franke, Lübeck http://www.twitter.com/trescasas Bernhard Gehrmann, Hannover http://www.twitter.com/BirrGarten Uta Grafe, Liebschützberg http://www.twitter.com/bookfriend Matthias Herbig, Berlin http://www.twitter.com/mherbig Wolfgang Höfs, Dortmund http://www.twitter.com/hoefs Wolfgang Kistemann, Berlin http://www.twitter.com/Dreipunkt Eberhard Köstler, Tutzing http://www.twitter.com/E_Koestler Rainer Friedrich Meyer, Berlin http://www.twitter.com/RFMeyer Peter Mulzer, Freiburg i. Br. http://www.twitter.com/kroko Dr. Ulrich Rose, Greifswald http://www.twitter.com/ulrichrose Michael Solder, Münster http://www.twitter.com/wilsberg Michael Stein, Hattingen http://www.twitter.com/Filmkurier Marie-Luise Surek-Becker, Berlin http://www.twitter.com/berlinbook Christa Wandowski, Kleve http://www.twitter.com/moments_books Philipp Weinbrenner, Helmbrechts http://twitter.com/DonBrandy Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB), Tutzing http://www.twitter.com/ZVAB Weblogs Rudolf Angeli, Hamburg http://blog.angelibri.de Biblioman, Löwenberger Land http://www.biblioman.de/blog/index.htm Paul Kainbacher, Baden bei Wien http://www.antiquariat-kainbacher.at/aktuell/ Christoph Schäfer, Düsseldorf http://www.heineantiquariat.de/seiten/b-dot-t-w Michael Stein, Hattingen http://www.antiquariat-stein.de/blog Christa Wandowski, Kleve http://www.moments-books.blogspot.com Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB), Tutzing http://blog.zvab.com

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5 Kommentar/e

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  • Dr. Ulrich Rose

    Dr. Ulrich Rose

    ... vielleicht auch noch: http://www.twitter.com/buchmesse!

  • Torsten Schwarz

    Torsten Schwarz

    so langsam tut sich da was: http://search.twitter.com/search?q=antiquariat

  • Hans-Joachim Schulz

    Hans-Joachim Schulz

    Web 2.0 und twittern unterstützen?
    Persönlich ist mir wurscht wie die Leut' ihre Zeit auf den Kopp hau'n, für etliche scheint diese Art Beschäftigung auch gut zu sein, um sie von schädlicheren Aktivitäten fern zu halten.

    Beruflich ? Nun, was vermuten Sie? Ob sich ein Schlachtschwein Aktien eines Schlachthofes kaufen wird? Wohl eher nicht..... es sei denn, man sieht in der eigenen Verwurstung einen persönlichen Erfolg.

    Aber, wie dem auch sei: Wir werden gegen die Läufte der Zeiten nichts ausrichten können....
    Wenn dem Buch der Niedergang beschieden ist, so wird er kommen.

  • Peter Mulzer, Buchantiquar

    Peter Mulzer, Buchantiquar

    Das ist ja alles recht gut und schön. Aus meinem Nebenberuf in der späteren Studentenzeit, dem selbständigen Journalismus, ist mir ein Rest jenes Jagdhundinstinkts geblieben, der mir sagt: Hier liegt eine Quelle für Informationen, die Du sonst nicht erhalten würdest.

    Die Leute schreiben mehr und sie schreiben es anders, als sie in verbindlicheren, ehrpusseligeren Medien preisgeben würden.

    In diesen neuen Medien wirst Du, alter Jagdhund, auf schöne Knochen stoßen, die abzunagen der Mühe wert ist. Und ehe es die spontanen Dampfplauderer und Nebenbeitwitterer merken, hast du ihre geheimen Gedanken schon gesammelt und dargestellt.

    Weg von den Metaphern, hin zur nüchternen Wirklichkeit - die Kollegen reden sich um Kopf und Kragen. Das ist der eine Hinweis.

    Wichtiger erscheint mir, daß diese Vielzahl von, ich sags auf badisch, "Bröckeles" nach einer kontinuierlichen Zusammenfassung im Sinne einer M e t a - Berichterstattung geradezu schreien.

    Man kann (und muß) das genüßlich tun. Welche Wutschreie naive Kollegen dann ausstoßen, wie haßerfüllt die Reaktionen vieler Kollegen sein werden, kann man am gestrigen Beitrag des Antiquars Schulz ganz gut studieren.

  • Kerstin Probiesch
    • ...

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