Antiquariat
18.02.2009Online-Marketing
Buchhändler im Web 2.0
"Wir brauchen im Antiquariat nicht mehr WäppZwoNull, sondern eher wieder mehr old school!" Ist diese Ansicht eines Düsseldorfers Antiquars innerhalb der Branche verbreitet? Gibt es überhaupt schon gefestigte Ansichten oder praktische Erfahrungen zum Thema "Web 2.0 und Antiquariatsbuchhandel"? Sind Web 2.0 und "old school" unvereinbare Gegensätze oder liegen hier für Antiquare große Chancen zur individuellen, kostengünstigen und nicht zuletzt plattformunabhängigen Ergänzung des eigenen Anbieterprofils im Netz bereit?Wir haben diese Fragen zum Anlass genommen, den aktuellen Stand von 'antiquarischen' Twitter-Accounts und Antiquariats-Weblogs zu dokumentieren. Die Liste ist wahrscheinlich unvollständig; für weitere Hinweise sind wir deshalb dankbar!
Twitter-Accounts
G. Hermann Franke, Lübeck
http://www.twitter.com/trescasas
Bernhard Gehrmann, Hannover
http://www.twitter.com/BirrGarten
Uta Grafe, Liebschützberg
http://www.twitter.com/bookfriend
Matthias Herbig, Berlin
http://www.twitter.com/mherbig
Wolfgang Höfs, Dortmund
http://www.twitter.com/hoefs
Wolfgang Kistemann, Berlin
http://www.twitter.com/Dreipunkt
Eberhard Köstler, Tutzing
http://www.twitter.com/E_Koestler
Rainer Friedrich Meyer, Berlin
http://www.twitter.com/RFMeyer
Peter Mulzer, Freiburg i. Br.
http://www.twitter.com/kroko
Dr. Ulrich Rose, Greifswald
http://www.twitter.com/ulrichrose
Michael Solder, Münster
http://www.twitter.com/wilsberg
Michael Stein, Hattingen
http://www.twitter.com/Filmkurier
Marie-Luise Surek-Becker, Berlin
http://www.twitter.com/berlinbook
Christa Wandowski, Kleve
http://www.twitter.com/moments_books
Philipp Weinbrenner, Helmbrechts
http://twitter.com/DonBrandy
Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB), Tutzing
http://www.twitter.com/ZVAB
Weblogs
Rudolf Angeli, Hamburg
http://blog.angelibri.de
Biblioman, Löwenberger Land
http://www.biblioman.de/blog/index.htm
Paul Kainbacher, Baden bei Wien
http://www.antiquariat-kainbacher.at/aktuell/
Christoph Schäfer, Düsseldorf
http://www.heineantiquariat.de/seiten/b-dot-t-w
Michael Stein, Hattingen
http://www.antiquariat-stein.de/blog
Christa Wandowski, Kleve
http://www.moments-books.blogspot.com
Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB), Tutzing
http://blog.zvab.com

1. Dr. Ulrich Rose 18.02.2009 10:59h http://www.pomeranica.de
... vielleicht auch noch: http://www.twitter.com/buchmesse!
2. Torsten Schwarz 18.02.2009 14:55h http://www.absolit-blog.de
so langsam tut sich da was: http://search.twitter.com/search?q=antiquariat
3. Hans-Joachim Schulz 18.02.2009 15:29h http://www.fabula-online.de
Web 2.0 und twittern unterstützen?
Persönlich ist mir wurscht wie die Leut' ihre Zeit auf den Kopp hau'n, für etliche scheint diese Art Beschäftigung auch gut zu sein, um sie von schädlicheren Aktivitäten fern zu halten.
Beruflich ? Nun, was vermuten Sie? Ob sich ein Schlachtschwein Aktien eines Schlachthofes kaufen wird? Wohl eher nicht..... es sei denn, man sieht in der eigenen Verwurstung einen persönlichen Erfolg.
Aber, wie dem auch sei: Wir werden gegen die Läufte der Zeiten nichts ausrichten können....
Wenn dem Buch der Niedergang beschieden ist, so wird er kommen.
4. Peter Mulzer, Buchantiquar 18.02.2009 15:34h
Das ist ja alles recht gut und schön. Aus meinem Nebenberuf in der späteren Studentenzeit, dem selbständigen Journalismus, ist mir ein Rest jenes Jagdhundinstinkts geblieben, der mir sagt: Hier liegt eine Quelle für Informationen, die Du sonst nicht erhalten würdest.
Die Leute schreiben mehr und sie schreiben es anders, als sie in verbindlicheren, ehrpusseligeren Medien preisgeben würden.
In diesen neuen Medien wirst Du, alter Jagdhund, auf schöne Knochen stoßen, die abzunagen der Mühe wert ist. Und ehe es die spontanen Dampfplauderer und Nebenbeitwitterer merken, hast du ihre geheimen Gedanken schon gesammelt und dargestellt.
Weg von den Metaphern, hin zur nüchternen Wirklichkeit - die Kollegen reden sich um Kopf und Kragen. Das ist der eine Hinweis.
Wichtiger erscheint mir, daß diese Vielzahl von, ich sags auf badisch, "Bröckeles" nach einer kontinuierlichen Zusammenfassung im Sinne einer M e t a - Berichterstattung geradezu schreien.
Man kann (und muß) das genüßlich tun. Welche Wutschreie naive Kollegen dann ausstoßen, wie haßerfüllt die Reaktionen vieler Kollegen sein werden, kann man am gestrigen Beitrag des Antiquars Schulz ganz gut studieren.
5. Kerstin Probiesch 05.04.2009 10:20h http://www.barrierefreie-informationskultur.de/
Hier noch ein paar Ergänzungen für die Twitterliste:
http://twitter.com/Philobiblos
http://twitter.com/buecherberg
http://twitter.com/wimbauer
http://twitter.com/AngeLibri
http://twitter.com/MeteoBuch
http://twitter.com/BuchBruder