Medien
24.02.2009E-Books
"Wir sehen langfristig ein großes Potenzial für den Markt"
Waterstones hat seit der Einführung des PRS 505 im September in England angeblich 30.000 Exemplare verkauft. Sind Sie für den deutschen Markt optimistisch?Winkler: Auf jeden Fall. Seit der Einführung im Jahr 2006 haben wir weltweit bereits mehr als 300.000 Reader verkauft – diese Entwicklung hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Zusätzlich geben uns die positiven Erfahrungen in UK und Frankreich sowie das große Interesse in Deutschland die Zuversicht, den Reader in Deutschland erfolgreich einzuführen.
Für den Start sind einige Tausend E-Books im EPUB-Format angekündigt. Sind es wirklich mehr als 1.000?
Winkler: Die Datenbank wird fortlaufend wachsen, zum Marktstart fokussieren wir uns auf aktuelle Bestseller und damit die Qualität der verfügbaren Titel.
Zimmer: Bereits zum Marktstart wird ein attraktives Portfolio an elektronischen Büchern mit Fokus auf Belletristik und Sachtiteln zur Verfügung stehen. Das Angebot wird einige Tausend Titel im EPUB-Format umfassen, darunter Bestseller wie „Die Tore der Welt“ von Ken Follett (Lübbe), „Eragon. Die Weisheit des Feuers“ von Christopher Paolini (cbj) oder „Der Chinese“ von Henning Mankell (Zsolnay). Die Zahl der verfügbaren E-Books wächst wöchentlich – Verlage wie C. Bertelsmann, Goldmann, Heyne, Siedler, Eichborn, Hoffmann und Campe, Hanser, Lübbe, Campus sowie DTV und Beltz stellen uns bereits jetzt ihre Titel zur Verfügung.
Wie steht es um die Qualität der E-Books?
Zimmer: Wir sind mit der Qualität der heute bereits vorliegenden E-Books sehr zufrieden. Das E-Book bietet den Verlagen neue Chancen im Corporate Design und in der Kundenbindung.
Winkler: Die Verlage und insbesondere die Konvertierer nehmen sich die Zeit um die Qualität der E-Books sicherzustellen.
Liefern die Verlage die E-Books bereits konvertiert an?
Zimmer: Die Konvertierung der E-Books in das EPUB-Format liegt in der Verantwortung der Verlage. Libri unterstützt bei der Umsetzung, beispielsweise bringen wir die Konvertierer und die Verlage zusammen und geben Empfehlungen hinsichtlich der Qualitätssicherung. Allen Verlagen stellt Libri auf Wunsch eine Liste von weltweit tätigen Konvertierungsunternehmen zur Verfügung.
Welche Rolle spielt ihr Koperationspartner Jouve?
Zimmer: Die Firma Jouve ist einer unserer Partner mit großen Erfahrungen in der EPUB-Konvertierung. Die Wahl des Dienstleisters obliegt jedoch den Verlagen.
Wie sieht die Preisgestaltung aus? Orientieren sich die von den Verlagen festgesetzten Preise an den Preisen für Hardcover?
Zimmer: Die Erfahrung in anderen Märkten hat gezeigt, dass die Konsumenten einen Preis für E-Books erwarten, der deutlich unterhalb des Ladenpreises der jeweils aktuell lieferbaren Version eines Titels liegt. Wie empfehlen daher, elektronische Bücher 10-20 % günstiger als die aktuelle Print-Ausgabe anzubieten. Grundsätzlich legen jedoch die Verlage die Preise für ein E-Book fest.
Wie unterstützen Sie die Einführung der Geräte im Handel?
Winkler: Die Einführungskampagne für den Reader von Sony setzt einen besonders starken Akzent auf den POS im Buchhandel und damit auf das Produkterlebnis für den Kunden. Der Buchhandel ist für uns der optimale Partner um Content und Hardware kompetent aus einer Hand anzubieten. Das ist natürlich auch eine Frage der Präsentation. Sony wird diverse Materialien zur Verkaufsförderung bereitstellen, die über Libri bestellt werden können. Hierzu zählen unter anderem ein Verkaufsdisplay, Poster, Flyer, Schulungsunterlagen und vieles mehr. Daneben werden wir über ein Händlerinformationsportal interessierte Buchhändler umfassend zu allen relevanten Themen informieren.
Herr Wetzel, sind Ihre Mitarbeiter inzwischen für den Verkauf der E-Books und Reader geschult?
Wetzel: Die Thalia Mitarbeiter werden gemeinsam mit Sony Deutschland bereits seit Mitte Februar 2009 geschult. Die Schulungen finden an mehreren Orten in Deutschland statt und versetzen unsere Buchhändlerinnen und Buchhändler in die Lage, neben allen inhaltlichen Themen auch hinsichtlich der Hardware kompetent zu beraten.
Bedeuten die Einführung des Sony Reader und das E-Book-Geschäft insgesamt eine zeitliche Mehrbelastung Ihrer Mitarbeiter?
Wetzel: Zurzeit beschäftigen wir uns sehr intensiv mit diesem Thema. Mittel- und langfristig sehen wir das E-Book Geschäft jedoch als ganz normalen Teil unserer Tätigkeit. Wir stehen unseren Kunden neben der kompetenten Beratung rund um das klassische Buch nun auch mit Informationen rund um den Reader von Sony zur Verfügung. Hierbei spielt es zunächst keine Rolle, in welcher Form unsere Kunden den entsprechenden Content präferieren – ob als Buch, DVD, Hörbuch oder ab dem 11. März auch als E-Book.
Welche Aktionen planen Sie am Point of Sale? Können Sie ein Beispiel nennen?
Wetzel: Als strategischer Partner werden wir den PRS-505 in allen deutschen Filialen in einem speziellen Verkaufsdisplay anbieten, aktuell läuft bereits unsere gemeinsame Tester-Kampagne für den Reader. Unsere Kunden können das papierähnliche Display und die einfachen Bedienung des PRS-505 live in den Thalia-Filialen erleben und sich über das Produkt und die verfügbaren Inhalte informieren. Eine Vielzahl weiterer Aktionen und Aktivitäten werden im Moment vorbereitet.
Wie stellen Sie sicher, dass die E-Book-Beratung dauerhaft gewährleistet wird?
Wetzel: Es gibt mindestens einen E-Book Verantwortlichen in jeder Thalia Buchhandlung. Im Train-the-Trainer Prinzip wird er lokal für die Schulung der Kollegen zuständig sein. Für den Online-Kauf von Content steht unser Multichannel-Team sowohl unseren Kunden als auch unseren Buchhändlerinnen und Buchhändlern zur Verfügung.
Herr Winkler, in welchem Zeitraum wollen Sie den Markt mit E-Readern abdecken?
Winkler: Das Konzept muss sich zunächst einer breiten Zielgruppe erschließen, daher setzen wir zur Markteinführung des PRS-505 ganz klar auf den Vielleser. Mit erweiterten Features sind natürlich auch Zielgruppen aus den Bereichen Bildung, Schule und berufliche Anwendungen denkbar. Wir glauben, dass digitale Lesegeräte das Lesen revolutionieren werden und sehen ein langfristiges Potential für diesen noch jungen Markt.
Sie erwarten gute Verkaufszahlen. Wie schätzen Sie den gegenläufigen Trend ein, dass Kunden multifunktionale Geräte wie das iPhone kaufen und darauf lesen wollen – statt zusätzlich zum Smartphone einen E-Book-Reader anzuschaffen?
Winkler: In dieser Hinsicht sind wir sehr entspannt. Ich halte es für nahezu unmöglich, auf einem Smartphone ein ganzes Buch zu lesen. Das mag technisch funktionieren, in der komfortablen Anwendung jedoch nicht. Das Display ist beleuchtet und zu klein, das Umblättern ist mühsam, man muss ständig scrollen. Und versuchen Sie mal am Strand auf einem Smartphone zu lesen – das ist nahezu unmöglich. Oder stellen Sie sich vor, Sie sind unterwegs im Urlaub: Da hat der Reader nicht nur eine längere Ausdauer – man kann 6.800 Mal umblättern – sondern er verfügt mit einem internen Speicher für bis zu 160 Bücher auch über einen größeren Speicherplatz als ein Smartphone. Das Anforderungsprofil für Handys ist meines Erachtens ein ganz anderes als für ein elektronisches Lesegerät.
Interview: Michael Roesler-Graichen



1. fragezeichen 24.02.2009 12:46h
Man will also primär die "Vielleser" ansprechen?
Gerade für mich als Vielleser ist das hier vorgestellte Konzept aber einfach schlecht. Ich will meine E-Books überall auf jeder Plattform lesen können, also am besten als PDF auf PC (daheim) oder iPod Touch (unterwegs). D.h. ich brauche weder Sonys proprietäres Dateiformat, noch einen proprietären Reader. Und die angesprochenen 160 Bücher bringe ich auf meinen Touch locker unter - und kann dazu noch Musik hören.
Aber jeder wie er mag...
2. Hans-Joachim Schulz 24.02.2009 15:52h www.fabula-online.de
Ein Hoch der Technik !
Ein Hoch der Technik?
Hier haben wir das gleiche Problem wie in der gesamten Computertechnik: Verliere ich ein Blatt eines handgeschrieben Skripts so ist dieses Blatt futsch, verliere ich ein Buch, so ist es das Buch futsch, aber verliere ich den Reader (oder tickt nur ein kleines Teilchen aus), so ist eine ganze Bibliothek weg....
Schön ist ein Buch neben dem Kopfkissen, haptisch ein Genuß; der Reader??? auch ein Genuß, nicht nur für Technikfreaks ?? Ich habe da meine Zweifel....
Sicher, der Vielleser liest (fast) alles, egal wo er es lesen kann, aber nur wenige Leseformen sind ein sinnlicher Genuß ; der "Elektronisch-Buch-Leser" ist es sicher nicht.....
3. KompetenzCenter 24.02.2009 17:11h www.kompetenzcenter-mg.de
Diese Form des Buchlesens wird sicherlich nicht in eine Marktführerschaft münden. Aber es ganz bestimmt eine interessante Alternative. Davon abgesehen, muss man ja nicht definitiv wählen, in welcher Form man lesen will. In manchen Fälle ist das gedruckte Buch das Richtige, in anderen Fällen kann das epub-konvertierte Buch das bessere sein. Seien wir doch froh, diese Vielfalt zu haben.
Als Satzbetrieb haben wir auch schon erste Schritte in diesem neuen Medium gemacht und würden uns freuen, wenn wir Partner oder Verlage finden, mit denen wir zusammenarbeiten können.
4. Philipp Dudda 24.02.2009 17:23h http://www.e-reader-forum.de
Hallo,
das verwendete Dateiformat (ePub) ist kein proprietäres Dateiformat, sondern es handelt sich dabei um einen offenen Standard. Lediglich beim optional von den Verlagen einsetzbarem DRM Schutz (Adobe Digital Editions) handelt es sich um ein "proprietäres" Format.
Der Vorteil gegenüber anderen Formaten liegt meiner Meinung darin, dass kein Reader- Hersteller, sondern Adobe dieses DRM System entwickelt.
Adobe hat angekündigt, noch im Jahr 2009 ein SDK (Software- Entwicklungskit) für das DRM System weiteren Geräte- und Softwareherstellern bereitzustellen. Einige namenhafte Gerätehersteller haben daraufhin bereits angekündigt, geschützte wie ungeschützte ePub und PDF Dateien ebenfalls auf ihren Geräten lesbar zu machen.
Somit wird man die erworbenen E-Books auch auf Mobiltelefonen und PCs lesen können.
Für den Fall, dass man den Reader verlieren sollte, kann man auf seinem PC eine Kopie der Bibliothek anlegen.
5. Bernhard Sommerfeld 24.02.2009 19:27h http://www.twitter.com/bso2000
Der Berliner Txtr-ebook-Reader kommt zwar esrst im Sommer - aber
- es ist schöner
- es hat UMTS oder Edge Sony hat nichts davon
- es hat Wlan, sony nicht
- es hat Bluetooth, sony nicht
- es wird ein SDK dafür geben und es ist offen, möglich auch custom features einzubauen
- es wird eine offene Internet Plattform geben mit SDK um das Gerät mit Content zu versorgen, mit Community features und group work und Shop Funktionalität. Damit wird nicht nur kaufcontent verfügbar sondern auch die komplette Fülle der freien Dokumente, Blogs, Foren und Newsgroups
- über das Modem hat man den Bookstore in der Hosentasche immer dabei
- über RFID und Kurzbereichs Funk sind POI und "Kiosk" Anwendungen denkbar (Komponeten dafür sind bereits enthalten)
- es ist schneller
- es ist mobiler (hat einen kleineren Formfaktor)
warten auf bessere Zeiten ?
6. Vielleser 25.02.2009 08:48h
Ich glaube, das Format E-Book ist noch nicht vollständig ausgereift, aber interessant. Es werden sich im Laufe der Zeit Formate und Geräte durchsetzen, die Kompatibilität wird sich erhöhen und ähnlich den MP3-Formaten wird es irgendwann einheitliche Formate geben... Der Preis wird auch hoffentlich sinken... und wenn das alles geschehen ist, würde ich als Verbraucher ein solches Gerät tatsächlich in Betracht ziehen. Bislang kenne ich jedoch niemanden, der ernsthaft daran denkt, ein solches Gerät anzuschaffen.
7. E-Book-News.de 25.02.2009 11:29h http://www.e-book-news.de
Man höre und staune: Libri empfiehlt eine Preisgestaltung "10- 20 Prozent günstiger als Print"! Offenbar sehen die Großen die Sache etwas entspannter als die Kleinen, und auch entspannter als der Börsenverein. Offenbar setzt sich die Erkenntnis durch: die Preise müssen dem veränderten Warencharakter entsprechen. Mehr Marktdynamik muss ür den Printsektor kein Nachteil sein. Vielerorts profitieren parallel die Printverkäufe vom schnell wachsenden E-Book-Absatz. Bücher werden mit günstigen E-Book-Versionen schneller zum Bestseller, und viele Leser kaufen dann parallel auch eine teurere Papierversion.
8. Wolfgang Lehner 26.02.2009 14:13h
Der Sony Bookreader ist der Einstieg in eine neue Technik und eine neue Art, Informationen zu erhalten und zu lesen. Er ist noch nicht das ausgereifte Ende einer Entwicklung. Als "Nachfolger" werden gerade vorbereitet: Displays mit Farbdarstellung, Smartphones mit einer größeren, hochauflösenden Anzeige sowie das ePaper im A4-Format (kommt aus Dresden) für die tägliche Frühstückslektüre. Das Thema Preisgestaltung wird die Kreativität des Marktes sicherlich von allein bald regeln, vor allem wenn ganz neue Händler auftauchen, denen die Regeln des Buchmarktes nicht geläufig sind. Entscheidend ist: der Einstieg ist endlich mit akzeptabler Hard- und Software gemacht. Der papierlose Informationsvertrieb bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten ... da kann es einem als Verlagsmitarbeiter schon etwas bange werden. Was bleibt eigentlich von einem Bücherverlag, wenn die großen Bereiche Druck und Papierlogistik nicht mehr gebraucht werden? Nur noch das Lektorat und ein paar Praktikanten zum Konvertieren? Keine Sorge, der Papierverbrauch wird ab jetzt zwar abnehmen, aber gegen Null geht er noch lange nicht.
9. Buchleser 01.03.2009 23:37h
Liebe Verlagsbranche,
mein Interesse an irgendwelchen speziellen Dateiformaten und DRM hält sich sehr in Grenzen - ich möchte eine unkompliziert nutzbare, nicht kopiergeschützte PDF-Datei oder ein anderes verbreitetes Format. Auch bevorzuge ich ein "alles in einem Gerät", und es sollte jedenfalls allen selber überlassen sein, ob sie jetzt eine spezielle E-Book-Hardware oder ein Handy mit ausreichend großem Bildschirm verwenden. Bevor ich mir einen E-Book-Reader anschaffe, werde ich wohl auch weiterhin Papier-Bücher lesen - mehr als eines auf einmal geht ohnehin nicht. Erst recht, wenn die elektronische Ausgabe mit DRM behaftet und kaum günstiger sein sollte.
Die Musikindustrie musste ja schon zum Teil einsehen, dass Kopierschutzmaßnahmen letztlich kontraproduktiv waren.
10. Olivera Wahl 11.03.2009 15:29h http://www.molly-chills.com
Die Einschätzung von Herrn Winkler, dass man auf einem Smartphone kein ganzes Buch lesen kann, stimmt so nicht. Zumindest nicht für das iPhone / iPod Touch. Ich habe auf meinem Touch ein 500 DinA4-seitiges eBook gelesen und es hat gegenüber dem PRS 505 einige Vorteile:
Hat man sich einmal an das Scrollen im Kapitel gewöhnt, funktioniert das gut und ist auch sehr komfortabel. Apple beweist, dass ein Display nicht Taschenbuchgröße haben muss, um zum Lesen zu funktionieren. Zum Vergleich: Das Touch-Display ist zwar viel kleiner als das Sony-Reader-Display, aber es passt nahezu genauso viel Inhalt drauf wie beim Sony, weil das Display die Schrift viel schärfer darstellt und man eine kleinere Schrift auf dem Touch sehr gut lesen kann. Ich habe die Zeichen und Zeilen mal gezählt und auf den Touch passt ungefähr 80-90% vom Sony-Inhalt - und zwar bei gleichem Lesekomfort.
Ich finde das Aufladen meines Touch viel komfortabler, da ich kein Ladegerät für den Sony habe, weil es beim Sony Lieferumfang nicht dabei ist. D.h. möchte ich meinen Reader aufladen, muss ich mein Laptop mitnehmen. Bei meinem Touch war das entsprechende Kabel dabei. Bei dem Preis für den Reader sehe ich es auch nicht ein, dass Sony-Kabel für 35€ nachträglich zu kaufen. Hier zeigt sich Sony nicht gerade kundenfreundlich.
Der Touch hat noch einen weiteren Vorteil: Dank des beleuchteten Displays und dem Scrollen durch Berührung des Displays kann man im Bett lesen, ohne jemanden zu stören. Beim PRS 505 braucht man eine Beleuchtung und beim Blättern klickt es.
Wenn ich mir anschaue, welche technischen Probleme ich mit meinem Libri-eBook habe, kann ich nur sagen, im App Store hat bisher alles auf Anhieb funktioniert und war super einfach.
Und nicht zuletzt: Im App Store gibt es immer kostenlose oder sehr günstige eBooks ab 0,79€, wogegen sich Thalia und Libri häufig am Hardcover-Preisen orientieren. Für meine 12 App Store-eBooks habe ich mal gerade 3-4 € bezahlt.
Und der Touch hat mich einen Cent extra gekostet, weil ich ihn mir als Mp3-Player bereits gekauft hatte. Ich war sehr überrascht zu sehen, wie gut er sich als Reader eignet, wo ich vorher auch immer der Meinung war, dass ein Handy als Reader ungeeignet ist. Aber Apple machts möglich. Ich jedenfalls lese eBooks genauso gerne auf meinen Touch wie auf meinem PRS 505. Ich mache die Wahl des Gerätes davon abhängig, für welches ich die interessanteren / preisgünstigeren eBooks finde und bei welchem Format ich keine technischen Probleme habe.
Oder stellen Sie sich vor, Sie sind unterwegs im Urlaub: Da hat der Reader nicht nur eine längere Ausdauer – man kann 6.800 Mal umblättern – sondern er verfügt mit einem internen Speicher für bis zu 160 Bücher auch über einen größeren Speicherplatz als ein Smartphone. Das Anforderungsprofil für Handys ist meines Erachtens ein ganz anderes als für ein elektronisches Lesegerät.
11. Anika 25.11.2010 12:09h www.lingvo.de
@Joachim,
"Leseformen sind ein sinnlicher Genuß" Hier haben Sie Recht, lesen muss spaß machen. Wir entwickeln uns und die Technik auch. Die Zeit bleibt nicht stehen. Der Eine hat schon seine ganzen Bücherregale in einen E-Book Reader gepackt und der Andere bleibt seinen Büchern treu.