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05.03.2009Stellengesuch

Brockhaus-Redaktion sucht neue Herausforderung

Turbulente Zeiten erfordern ganz offensichtlich unkonventionelle Initiativen: In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“ findet sich ein ungewöhnliches kollektives Stellengesuch: Unter dem Slogan „Was spricht dagegen?“ bieten
33 Redakteurinnen und Redakteure, die mit der Schließung der Leipziger Brockhaus-Redaktion den Arbeitsplatz verloren, ihre Dienste an.

Das interdisziplinär arbeitende Team war zuletzt mit der 21. Auflage der Brockhaus-Enzyklopädie, der Entwicklung von Brockhaus online oder dem Folgeprojekt Meyers Lexikon online betraut. Zugleich wurde eine Website mit den Profilen der Beteiligten frei geschaltet. „Offenbar sprach in Mannheim nichts dagegen, die Marke Brockhaus an eine Bertelsmann-Tochter zu verkaufen und das Lexikon-Geschäft aufzugeben“, so der Historiker Andreas Schneider, einer der Initiatoren. „Wieso also auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt nicht Eigeninitiative entwickeln?“

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2 Kommentar/e

1. Mathias Schindler 05.03.2009 18:41h http://www.mathias-schindler.de

Schöne Eigeninitiative. Vielleicht beisst ja jemand an und holt sich ein eingespieltes Team ins Haus. Das Nachtreten gegen die BIFAB-Entscheidung halte ich irgendwie für deplaziert, auch wenn das vielleicht den Namen der Wir-AG erklärt.

2. Frauke3 06.03.2009 02:49h

Eigeninitiative ist gut, man spricht sich Hoffnung zu: Yes we can ... reizt hier aber auch zur Gegenfrage: Was spricht dafür? Der Taschenrechner mag antworten. Den Köder vom eingespielten Team könnte vielleicht ein Großer anbeißen. "Nachgetreten" , naja, solch' ein Zitat aus einem Interview ist doch eine eher softe Sache.

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