Literarisches Leben

Hinrich Schmidt-HenkelHinrich Schmidt-Henkel© Tobias Bohm

30.03.2009

Hinrich Schmidt-Henkel bleibt Vorsitzender des VdÜ

Die Übersetzer haben sich entschieden: Hinrich Schmidt-Henkel bleibt auch in den kommenden vier Jahren Vorsitzender des Übersetzerverbands (VdÜ).

Schmidt-Henkel hatte die Führung des Verbands nach dem Scheitern der Honorarverhandlungen im September vergangenen Jahres übernommen.

Als 2. Vorsitzender wurde Luis Ruby wiedergewählt. Josef Winiger bleibt Schatzmeister, Brigitte Große Schriftführerin. Irmgard Hölscher, Martina Kempter und Karen Nölle sind als Beisitzerinnen im Vorstand vertreten.

Das politische Anliegen der neu gewählten VdÜ-Gremien, Vorstand und Honorarkommission, ist klar, heißt es in einer Mitteilung. "Sie wollen erreichen, dass literarische Übersetzungen endlich angemessen vergütet werden." Über eine Reihe von Vertragsanpassungsklagen entscheidet am 18. Juni der Bundesgerichtshof. "Das letzte Wort in dieser Sache wird aber hoffentlich nicht vor Gericht fallen, sondern am Verhandlungstisch", bekräftigte Hinrich Schmidt-Henkel am Sonntag in Frankfurt. Der VdÜ-Vorsitzende arbeitet darauf hin, dass die BGH-Urteile auf dem Verhandlungsweg zügig in eine "gemeinsame Vergütungsregel", wie sie das Urhebervertragsrecht vorsieht, übersetzt werden können.

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Schlagworte:
Honorar, Übersetzer

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4 Kommentar/e

1. Otto Graf I. 30.03.2009 15:37h

Das ist ja ein starkes Stück: Sie korrigieren die sage und schreibe acht Fehler in Ihrem kurzen Textchen, auf die ich in meinem Kommentar hingewiesen habe, und löschen meinen Kommentar dann einfach! Wie wär's mit einem Dank und einer Entschuldigung für die Schludrigkeit?

2. Redaktion Börsenblatt 30.03.2009 16:06h

Tut uns leid, dass das so bei Ihnen angekommen ist. Wir haben uns über Ihre Rechtschreibprüfung gefreut und wollten uns per Mail bei Ihnen bedanken. Jetzt gerne auch auf diesem Weg. Vielen Dank!

3. no wonder 31.03.2009 00:32h

"Ja, Sie Oberlehrer, wir wissen nämlich alles sowieso besser und möchten nicht darauf hingewiesen werden, dass wir schlampen und billigste Redakteure einstellen, die nicht schreiben können". Die Qualität der "Artikel" ist sprachlich wirklich sehr oft auf einem sehr, sehr niedrigen Niveau, sei's die Orthographie oder sei's die Stilistik. Mal sehen, ob dieser Kommentar durchkommt!

4. no wonder 31.03.2009 00:35h

...natürlich sollte es zumindest heißen: "sei's die Orthographie oder sei's die Stilistik betreffend" und ist dann auch nicht eben schön formuliert. Der Zorn vertrieb die Rhetorik und wollte schriftlich schreien....

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