Berufung von Petra Reski

"Schwarzer Tag für die Pressefreiheit"

Das Oberlandesgericht München hat in seiner gestrigen Verhandlung die Berufung der Autorin Petra Reski und der Verlagsgruppe Droemer Knaur gegen die vom Landgericht München am 15. Dezember 2008 erlassene einstweilige Verfügung zurückgewiesen. „Ein schwarzer Tag für die Pressefreiheit“, sagt Margit Ketterle, die zuständige Verlagsleiterin bei Droemer Knaur.

Petra Reski

Petra Reski © Droemer Knaur

Beantragt hatte die einstweilige Verfügung der Gastronom Spartaco Pitanti. Die Verhandlung habe auf Anordnung des Gerichts unter Polizeischutz stattgefunden, teilt der Verlag mit.
 
Trotz zahlreicher vorgelegter Belege (u.a Auszüge aus verschiedenen Ermittlungsberichten des Bundeskriminalamtes sowie einer Stellungnahme eines italienischen Staatsanwaltes und stellvertretenden Leiters der italienischen Zentralstelle zur Bekämpfung der Mafia in Rom) müssen laut Urteil die beanstandeten Stellen im Buch geschwärzt bleiben. Das Buch ist in dieser Form weiterhin erhältlich.

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