Recht

27.04.2009Urheberrecht

Bundesjustizministerin Zypries unterstützt Heidelberger Appell

"Den Unmut der Verleger und Autoren über die Vorgehensweise von Google kann ich gut nachvollziehen. Das Verhalten von Google, Bücher in großem Umfang ohne Einwilligung der Rechtsinhaber zu digitalisieren und zu veröffentlichen und erst danach über Vergütungen zu verhandeln, ist nicht akzeptabel", erklärte die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries in einer Mitteilung an die Medien.

Im "Heidelberger Appell" werben Verleger und Autoren für die Publikationsfreiheit und den Schutz der Urheberrechte. Der Appell richtet sich auch gegen die Digitalisierungs-Praxis von Google.

Den Einsatz der Bundesregierung für die Urheberrechte der Verlage und gegen Internetpiraterie hält Zypries für ausreichend: "Zuletzt haben wir mit dem Gesetz zur Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums, das am 1. September 2008 in Kraft getreten ist, den Kreativen in Deutschland ein wichtiges Instrument im Kampf gegen die Internetpiraterie an die Hand gegeben", heißt es aus dem Bundesjustizministerium. Darüber hinaus arbeite man derzeit auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene an Mechanismen, "mit denen wir Urheber vor den digitalen Missbrauchsmöglichkeiten schützen können", heißt es.

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1 Kommentar/e

1. Monika Buttler 29.04.2009 16:22h www.monikabuttler.de

Hiermit unterstütze ich den Appell.
Ich bin mit zwei Büchern beroffen, die über das Internet verkauft werden, ohne dass ich einen Cent erhalte.
Monika Buttler

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