Recht
28.04.2009Urheberrecht
Neumann unterstützt "Heidelberger Appell"
Neumann kündigte in der "Bild"-Zeitung an, er werde sich für internationale Vereinbarungen zum Schutz der Urheberrechte einsetzen. Der von rund 1.600 Verlegern und Autoren unterzeichnete Heidelberger Appell wirft Google Urheberrechtsverstöße im großen Stil vor. Ohne Einwilligung der Rechteinhaber hat Google bisher etwa sieben Millionen Bücher aus amerikanischen Bibliotheken digitalisiert und auf seiner Buchsuche in Auszügen oder voller Länge veröffentlicht. Darunter befinden sich auch viele deutsche Bücher.
"Den Unmut der Verleger und Autoren über die Vorgehensweise von Google kann ich gut nachvollziehen. Das Verhalten von Google, Bücher in großem Umfang ohne Einwilligung der Rechtsinhaber zu digitalisieren und zu veröffentlichen und erst danach über Vergütungen zu verhandeln, ist nicht akzeptabel", erklärte die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries Ende vergangener Woche.
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1. Wolf-Dieter Sonnenburg 28.04.2009 16:43h www.liaison-mit-literatur.info
Starke Worte aus der Politik, aber was wird daraus in der Realität? Oder nur Fenster-Statements im Wahljahr? An ihren Taten wird man die Politiker messen müssen.
Der Initiator des "Heidelberger Appells" sollte aber um der Glaubwürdigkeit willen öffentlich klarstellen, das es nicht um "open access" geht!