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04.05.2009Reader

Amazons Kindle bekommt großen Bruder

Amazon will in den USA noch in dieser Woche eine große Version seines E-Book-Readers Kindle auf den Markt bringen. Der große Bruder soll Zeitungen im Original-Layout darstellen können, berichtet die "New York Times" unter Berufung auf Insider-Informationen.

Das Display des neuen Readers soll etwa die Größe eines DIN-A4-Blattes haben und der Print-Industrie einen neuen Vertriebsweg für kostenpflichtige Abos eröffnen.

 

Hier der Artikel in der "New York Times".

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Schlagworte:
Amazon, Kindle

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5 Kommentar/e

1. Leander Wattig 04.05.2009 17:43h http://leanderwattig.de

Eine grundlegende Frage wird sicher sein, ob sich die eReader als weiteres Gerät neben Handy und Laptop/Netbook etablieren können, welches wir im Alltag herumtragen ...?

2. Boris Riege 04.05.2009 18:39h

Die grundlegende Frage wird die der Zweitverwertung der Zeitung sein. Kann man Fisch darin einpacken, Fliegen totschlagen ?

3. Leander Wattig 04.05.2009 22:59h http://leanderwattig.de

Ein interessanter Beitrag zum Thema:

"Why the Kindle HD Can’t Save Newspapers":
http://gigaom.com/2009/05/04/why-the-kindle-hd-cant-save-newspapers/

4. Ernst-Peter Biesalski 05.05.2009 17:06h

Eine merkwürdige Idee, einen großen Kindle anzubieten, um Zeitungen im Original-Layout darstellen zu können. Hängt der dann auch am Zeitungsständer? Hier wird versucht Lesegewohnheiten auf ein neues Medium zu übertragen. Das halte ich für wenig innovativ.
Im Übrigen teile ich die Meinung von Herrn Wattig, dass es eine große Frage ist, ob sich singuläre Lesegeräte langfristig neben kleinen und multifunktionalen Geräten werden etablieren können.

5. André Pleintinger 05.05.2009 20:30h http://www.m-verlag.net

Dito. Wo sollte man den großen Bruder des Kindle einsetzen? Sicherlich ist er nicht für den mobilen Zeitungsleser geeignet, der sich die aktuellen Wirtschaftsnachrichten und vor allem Kommentare - diese Textsorte sollte vom professionellen Journalismus in Zukunft beackert werden - auf dem Weg zur Arbeit zu Gemüte führt. Somit verfehlt diese technische Entwicklung den Zeitgeist.

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