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Google plant Einstieg in den E-Book Markt

02.06.2009Konkurrenz für Kindle

Google plant Einstieg in den E-Book Markt

Künftig sollen Autoren die digitalen Versionen ihrer Werke über Google anbieten und verkaufen können. Das hat das Unternehmen am Wochende auf der BookExpo in New York bekannt gegeben. Der Service soll Ende des Jahres zur Verfügung gestellt werden.

Damit gehe Google gegen den Konkurrenten Amazon vor, der auf seiner Kindle-Plattform nur elektronische Bücher im eigenen geschlossenen Format anbietet, so die "New York Times" am Sonntag.

Anders als bei Amazon sollen die Autoren bei Google die Verkaufspreise selbst festlegen können. Nur bei übertrieben hohen Preisen will der Konzern in die Preispolitik eingreifen.

Bericht der "New York Times" vom Wochenende.

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Schlagworte:
Google, E-Books, Kindle

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3 Kommentar/e

1. Markus Groß 02.06.2009 10:51h

Die klare Aussage in dem Artikel lautet: 'Google will set the price paid by consumers' - es scheint fraglich ob dies auf Dutschland übertragbar ist.

2. Matthias Ulmer 02.06.2009 13:06h

Ich finde interessant, dass der zitierte Artikel in der New York Times ausschließlich davon spricht, dass Google als Vertriebspartner der Verlage im E-Book-Verkauf aktiv werden will. Und im Börsenblatt wird daraus ausschließlich eine Dienstleistung für Autoren. Im ersten Fall wäre Google Händler, im zweiten Verleger.

Mit Sicherheit werden beide Teile von Google umgesetzt werden. Aber als Verlag muss man sich fragen, ob die Chancen mit einem weiteren Vertriebspartner größer sind als das Risiko durch einen potenten und allmächtigen Konkurrenten als Verleger.

Ich sehe das zentrale Aktionsfeld für diesen Wettbewerb im Bereich der wissenschaftlichen Information, Monografien, Skripte, Aufsätze, Forschungsdaten und Foren. Diesen Bereich durchdringt Google zunehmend besser, hier ist die Akzeptanz enorm und hier haben die Verlage Google im Partnerprogramm auch groß und stark gemacht. Hier wird Google den Markt der nicht lektorierten Information weitgehend an sich ziehen, als Verlag und als Händler.

3. krämer 03.06.2009 17:13h

Konzerne, die von Internet-WERBE-Einnahmen leben, werden überschätzt, da fehlt die solide Basis, während bei Amazon, ein Internet-HÄNDLER mit Real-Ware, Bücher usw., die Zukunft SEHR gut aussieht, auch auf Kosten von Google und ähnlichen, die bald von Neuerungen der Recherche-Möglichkeiten an die Wand gedrückt werden,

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