Verband
19.06.2009Buchtage Berlin 2009
Die Empfehlungen des Nachwuchsparlaments
Sprecherin Katharina Scholz (Random House) stellte der Hauptversammlung die Wünsche des Nachwuchses vor. Dazu gehört:
- die generationenübergreifende Zusammenarbeit als Chance zu verstehen
- das Nachwuchsparlament als ständiges Element der Nachwuchsarbeit zu etablieren
- den Nachwuchssprecher in die Arbeit des Berufsbildungs-Ausschusses auf Bundesebene einzubeziehen – so wie es der Ausschuss auch schon beschlossen hat.



1. Katharina Scholz 19.06.2009 18:58h
Wieder ein kleiner Einspruch meinerseits - Katharina Scholz
2. Harald Kraft 19.06.2009 23:36h
Die Existenz eines Nachwuchsparlaments
bei den Buchtagen in Berlin 2009 finde ich
sehr gut.
Es wird höchste Zeit, dass der Nachwuchs-
sprecher dieses Parlaments in den
Berufsbildungs-Ausschuss einbezogen
wird.
Eine Zusammenarbeit zwischen den
Generationen ist langsam notwendig.
Im neuen Berufsbild für Buchhändler, dass
ab August 2010 gelten soll, vermisse ich
bis jetzt immer noch den wichtigen Punkt
eines Literaturunterrichts im Rahmenplan
der Ausbildung.
Da sollten junge Buchhändler und
Buchhändlerinnen in so einem Nach-
wuchsparlament ihre Stimme erheben.
Die Vermittlung von Literatur ist an den
Fachklassen der Berufsschulen und
an den Schulen des Deutschen Buch-
handels in Frankfurt sehr von Bedeutung.
Eine Ausbildung von Buchhändlern und
Buchhändlerinnen kann nicht nur auf
kaufmännische Dinge und EDV
reduziert werden.
Es bleibt an dieser Stelle zu hoffen,
dass die Vermittlung eines
Unterrichts in der Literaturkunde
in den jetzt noch laufenden
Gesprächen für das Berufsbild
Buchhändler, welches ab August 2010
in Kraft treten soll, abgestimmt und verankert
wird.
Harald Kraft, Bibliotheksangestellter, München
3. Börsenblatt-Redaktion 20.06.2009 16:40h
Liebe Frau Scholz! Danke für Ihren Hinweis – wir haben Ihren Vornamen korrigiert.
4. Peggy Lange 21.06.2009 16:20h
Sehr geehrter Herr Kraft,
ich bin Buchhändlerin in Ausbildung (2. Lehrjahr) und besuche die Gutenbergschule in Leipzig. Ich kann Ihnen dazu nur sagen, dass wir einen sehr hohen Anteil an Literaturunterricht haben, ich allerdings in den 2 Lehrjahren ein einziges Mal an einen Computer durfte. Das ist nicht förderlich, gerade wenn von einem neuen Berufsbild gesprochen wird. Ich denke ein guter Mittelweg wäre die richtige Lösung für das Problem.
Peggy Lange
5. Harald Kraft 21.06.2009 20:24h
Zu 4.)
Sehr geehrte Frau Lange,
vielen Dank für Ihren Beitrag, über den ich
mich sehr gefreut habe.
Ich wollte eigentlich nur eine Nennung vom
Fach Literaturkunde in diesem neuen
Berufsbild. Sonst eigentlich nichts.
Es kann natürlich sein, dass die Durch-
führung des Literaturunterrichts an den
Fachklassen der Berufsschulen unter-
schiedlich ist.
Einer Überfrachtung von einzelnen
Fächern im Lernstoff stimme ich nicht zu.
Auf der anderen Seite ist es sicher nicht
gut, wenn sie in den beiden Ausbildungs-
jahren nur einmal den Computer benutzen
konnten.
Ich kann mir aber denken, dass der
Computer in der Buchhandlung, wo
Sie ausgebildet werden, verwendet
wird.
Ich bin wie Sie der Meinung, dass hier ein
Mittelweg sinnvoll ist.
Noch zum Schluß:
Vielleicht ist Ihnen die sehr gute
Fachzeitschrift Buchhändler heute
bekannt, die in Düsseldorf erscheint?
Diese wendet sich besonders in
allen Ausbildungsbereichen an
junge Buchhändler/Buchhändlerinnen.
Ich wünsche Ihnen vor allem weiterhin alles
Gute und viel Erfolg in Ihrer Ausbildung in
der Fachklasse und der Buchhandlung.
Mit freundlichem Gruß aus München
Harald Kraft, Bibliotheksangestellter, München