BGH-Verhandlung

Übersetzerstreit: BGH-Urteil am 7. Oktober

Nach der mündlichen Verhandlung am vergangen Donnerstag beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe sind Verleger und Übersetzer so unsicher wie zuvor.

Aus dem anderthalbstündigen Disput lassen sich nach Ansicht der Zuhörer jedenfalls keine Schlüsse darauf ziehen, zu wessen Gunsten das Urteil ausfällt, das am 7. Oktober verkündet werden soll. Zwar schien der Vorsitzende Richter Joachim Bornkamm eine mit dem Pauschalhonorar verrechenbare Beteiligung zu favorisieren, deren Ausgestaltung aber blieb unklar. Wie manches andere auch. Viele Fragen wurden überhaupt nicht gestellt«, sagt Beobachter Dirk Stempel vom Hanser Verlag. Er kritisiert zudem, dass die fünf Klagen von Übersetzern gegen die Verlagsgruppe Random House »nicht in ihrer Individualität gewürdigt« worden seien.

Dass die Karlsruher Erfahrung Übersetzer und Verleger noch vor dem Oktober noch einmal zu Gesprächen zusammenbringt, ist trotzdem eher unwahrschienlich. »Die Umstände haben sich nicht geändert, die Übersetzer dazu bewogen haben, sich an den BGH zu wenden«, sagt der Vorsitzende des Übersetzerverbands Hinrich Schmidt-Henkel.

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