NEWS ANTIQUARIAT

02.07.2009

Antiquariat

Umsatzstatistik Antiquariat: deutliches Minus im 1. Quartal

Minus 9,9 Prozent. Die Auswertung der Umsatzstatistik für den deutschen Antiquariatsbuchhandel für das 1. Quartal 2009 liegt vor – durchgeführt vom Kölner Institut für Handelsforschung im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Antiquariat im Börsenverein.

Danach war die Umsatzentwicklung des deutschen Antiquariatsbuchhandels im 1. Quartal 2009 negativ: minus 9,9 Prozent. Der Wert für das Jahr 2008 lag bei minus 7,3 Prozent.

Per Internet wurden 50 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet, über Versand 28 Prozent, Ladengeschäft 16 Prozent und auf Messen und Märkten 6 Prozent. Bei der Ware handelte es sich zu 57 Prozent um Bücher, die nach 1945 erschienen sind. Im Inland wurde 81 Prozent des Umsatzes erzielt, im Ausland 19 Prozent.

4 Kommentar/e

1. Dr. Ulrich Rose 02.07.2009 17:39h http://aetherfluegelundpflasterstiefel.blogspot.co m/
Das deckt sich mit meiner privaten "Statistik" bzw. dem, was ich an BWA vom Steuerberater zurückbekomme. Auch die Verteilung der Anteile an die Märkte scheint mir korrekt zu sein, wobei ich in den letzten Jahren an keinen Messen mehr als Aussteller teilgenommen habe.

Hoffen wir, daß geteiltes Leid wirklich nur mehr halbes Leid ist: http://aetherfluegelundpflasterstiefel.blogspot.co m/2009/07/abwarts.html

Allerdings würde ich lieber anderes mit meinen KollegInnen teilen...
2. Bücher-Fritz 03.07.2009 09:48h
81% Umsatzsteigerung 2008 im vergleich zu 2007.
wichtigster Grund: seit Oktober 2008 auf Ebay!



3. Nikolaus von Nathusius 03.07.2009 20:28h
Hmm, vielleicht führen schwierige Zeiten dazu, online (zvab, bookloker, ..) den Kundenservice anzubieten, der heutzutage in anderen Branchen üblich ist: 1) Buchcover scannen und einstellen (das ist ja wohl nicht zuviel Arbeit) 2) Paypal oder wenigstens KK-Zahlung anbieten und dann auch wirklich durchführen und nicht doch versuchen, den Kd provisionsfrei zahlen zu lassen 3) aktuelle Bestände anbieten. Es nervt nämlich sehr, sich erst was rauszusuchen, dann den ganzen Bestellvorgang durchzulaufen um 7 Tage später zu erfahren: sorry, ist nicht. Zumindest gehört sich aber, überhaupt eine Rückmeldung zu geben (man glaubt es nicht - immerhin ca 30% tun das nicht !) Zur Ehrenrettung: es gibt sogar ein paar Antiquare, die machens richtig.
4. Schabowski 05.07.2009 10:35h
Natürlich sollte der Kundenwunsch im Zentrum der antiquarischen Bestrebungen stehen, sogar, wenn er mit einer so unausstehlich naseweisen und überheblichen Besserwisserei vorgetragen wird, wie hier.

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