Antiquariat
16.07.2009Antiquariat
Weinbrenner Media startet das Ninive Projekt
Das geht aus einer Mitteilung von heute von Weinbrenner Media (Helmbrechts/Oberfranken), zu der das Antiquariat Weinbrenner gehört, hervor. Wir geben den noch recht allgemein gehaltenen Text hier wieder: "Weinbrenner Media hat heute das Projekt 'Ninive' gestartet. Ninive soll eine neue eCommerce Plattform implementieren, die speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen des Antiquarischen Buchhandels ausgerichtet ist. Ninive wird sowohl Produkte, als auch Dienstleistungen rund um das Online-Antiquariat beinhalten. Ninive wird zum einen die bereits am Markt vorhandenen und in vielen Antiquariaten eingesetzten Warenwirtschaftssysteme einbinden, zum anderen aber auch eine integrierte Alternative für Neueinsteiger/Umsteiger bieten.
Selbstverständlich sollen alle verfügbaren Handelsplattformen unterstützt werden. Hinzu kommen die von Weinbrenner Media geplanten Plattformen und technischen Frontends. Ninive wird als zentraler, web-basierter Dienst angeboten werden, dessen Nutzung vom Antiquariat modular zusammengestellt und gebucht werden kann. Auf diese Weise streben wir eine skalierbare Lösung an, die das teilnehmende Antiquariat von allzu komplexen technischen Anforderungen befreit und individuelle Leistungen zu einem fairen Preis bietet."
Wir werden auf dieser Seite über die weitere Entwicklung des Projekts berichten.

1. Loewenberg2008 17.07.2009 01:19h www.bibliotheksmuseum.de
Lieber Herr Weinbrenner
Ich freue mich, dass es noch Menschen mit Visionen in unserer Branche gibt. Allerdings - auf dem Hintergrund meiner 30jährigen Lebenserfahrung in der Buchbranche - tauchte beim Überfliegen der Zeilen spontan die Frage bei mir auf: Langeweile, Wahnsinn oder zuviel Drogenkonsum? Mit diesen Verdachtsmomenten möchte ich Ihnen in keiner Weise die Hochstimmung trüben. - Ich wünsche Ihnen bei diesem Projekt Glück, Spass und einen langen Atem.
Horst Herkner - Antiquar im Löwenberger Land und BIBLIOMAN-Gründer
2. Philipp Weinbrenner 23.07.2009 10:03h http://www.buecherhof.de
@1: Drogen waren afaik wenig im Spiel, Langeweile wohl kaum, bleibt Wahnsinn. Das trifft es eigentlich ganz gut :)
Das wir das Projekt begonnen haben bedeutet nicht per se, dass wir es um jeden Preis durchprügeln werden. Die wieder seltsamen Mediantis Zahlen lassen auch uns nicht unbeeindruckt. Unser Ansatz wird allerdings komplett anders sein. Mehr hierzu in Kürze.
3. Philipp Weinbrenner 23.07.2009 10:14h http://www.buecherhof.de
@2:Wir hatten die Diskussion ja schon an anderer Stelle geführt. Ich kann die Skepsis verstehen. Wir haben allerdings zig Gespräche mt Antiquaren geführt, in denen immer wieder anklang, wie schwach z.T Technik-Affinität oder -Erfahrung ausgeprägt sind. Hier verbieten sich komplexe Client-Installationen. Für Ninive wird ein Internet Zugang + Browser ausreichen. Wie bereits in der anderen Diskussion angesprochen, gibt es ja keinen Zwang Ninive zu nutzen. Wir werden uns allerdings ein paar Sachen überlegen, um die gefühlte Abhängigkeit wenn ein wenig zu lindern.. Ich persönlich bin für jede Idee oder Anregung empfänglich.