Verlage
30.07.2009iPhone-Applikation
"Buchradar" findet 6.000 Buchhandlungen
Buchradar soll über 6.000 Buchhandlungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz enthalten. In der Applikation können sich Buchhandlungen ausführlich mit Adresse, Telefon, Internet, E-Mail, Beschreibung und Foto vorgestellen.
Der Eintrag kann von der Buchhandlung selbst editiert und aktualisiert werden. Auch Hinweise auf Lesungen sind möglich, die Datei wird regelmässig aktualisiert. Die erste Version wird Ende August kostenlos im iTunes Appstore erhältlich sein.
"Für uns ist das Tool ein Marketinginstrument, mit dem wir auf einer Seite auch selbst ein aktuelles Buch vorstellen können", sagt Joachim Leser, Pressesprecher bei Kein & Aber. "Zugleich wollen wir damit die Strukturen des stationären Handels stützen und zeigen, wie man neue Medien für diesen Zweck nutzbar machen kann." Ein ähnliches Projekt gibt es mit indiebound schon auf dem amerikanischen Markt.
Die Zusammenarbeit mit KNV kam durch einen persönlichen Kontakt zustande. Zusammen habe man auch die Initialkosten für die neue Applikation getragen, die "im vierstelligen Bereich" liegen. Umgesetzt wurde "Buchradar" von der Erlangener Software-Agentur Vioxon.
Interessierte Buchhandlungen können über ein Formular auf der Website von Kein & Aber ihre Daten eingeben oder ändern.
Künftig soll man über "Buchradar" auch Bücher kaufen können. Ob die Bücher direkt über KNV oder über die Buchhandungen bezogen bestellt werden können, ist momentan noch offen.
sl
- 24.07.2009
- Verlage: Edition Ruprecht: Lateinisches Wörterbuch für iPhone und iPod
- 26.05.2009
- Mobile Content: Kein & Aber startet mit Audiotextbüchern für das iPhone / iPod touch
- 21.04.2009
- USA: Unabhängige Buchhändler setzen auf das iPhone



1. Bernd Sommerfeld 30.07.2009 11:15h http://www.Twitter.com/bso2000
Ein Verlag der sich Gedanken macht. Sehr gut !
Aber möglicherweise wird diese Applikation eher seltener genutzt, denn, wer kommt auf
die Idee in Apples AppStore nach einer Applikation zu suchen um die Buchläden in der Nähe
finden. Die meisten werden wohl eher gleich Apples mitgelieferte "Maps"-Applikation nutzen und sich die Buchläden dort raussuchen - diese nutzt GoogleMaps.. Oder habe ich mal wieder was nicht verstanden ? Viel Erfolg Kein&Aber !!!!
Grüsse, Bernd
2. K. Lewald 30.07.2009 13:21h
Lieber Herr Sommerfeld, Sie mögen Recht haben. Trotzdem: Google Maps zeigt einem, viele kennen das sicher, auch alle möglichen Treffer an, die einen überhaupt nicht interessieren. Richtige "Leseratten" könnten somit von einer App profitieren, die eben nur die wirklich wichtigen Läden - nämlich die Buchläden - anzeigt
So würde ich das verstehen. MfG, K. Lewald
3. Leander Wattig 31.07.2009 12:34h http://leanderwattig.de
Auf jeden Fall ein spannender Versuch!