02.09.2009Sortiment
Sozialplan für Buch Habel
Das Tauziehen um den Arbeitsplatzabbau bei Buch Habel ist offenbar zu Ende. Nach Informationen von Horst Gobrecht, Verdi-Sekretär im Bezirk Südhessen, konnte sich der Gesamtbetriebsrat der DBH-Tochter mit der Geschäftsleitung von Hugendubel jetzt auf einen Sozialplan einigen.
Der Abschluss liege »weit über dem anfänglichen Angebot«, so Gobrecht. Außerdem sei die Zahl der betriebsbedingten Kündigungen auf rund 70 gesenkt worden – ursprünglich sollten 106 der insgesamt 335 Stellen wegfallen. Gobrecht zufolge gibt es mittlerweile in zehn der 17 Filialen einen Betriebsrat.
1. Maira 09.09.2009 20:12h
Auch bei Hugendubel sollen die Kündigungen schon lange raus sein; die DBH-Führung hat aufgeräumt und es ist seltsam still geworden hier - Betroffene mögen verunsichert sein, vielleicht resigniert, haben jetzt möglicherweise Wichtigeres zu tun ( Klage)? Wer weiss etwas und mag ein Stimmungsbild geben?
2. NIXTH 11.09.2009 22:52h
Es hat sich alles beruhigt. Wie immer. Natürlich. Keiner hat Zeit dazu, noch hier auf dem ach so wichtigen Börsenlblatt einen letzten Stoßseufzer zu äußern. Die Branche kann so weiter machen wie sie will. Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes dient als Druckmittel, welches jegliche Solidarität im Ansatz vernichtet. Und es ist nicht die Branche, es sind assoziale Menschen, die diesen Weg verfolgen. Wie sie in Zukunft schlafen können, sei dem Schicksal überlassen. Kämpft!!!!
3. observer 16.09.2009 22:21h
Aber was sollen die Mitarbeiter tun, wie denn kämpfen? Die Geschäftsleitung hat sich abgeschottet, ist argumentativ von ihnen sowieso nicht zu erreichen, totales Desinteresse; Filialleiter schweigen vor sich hin bzw. sind selbst resigniert über den Kurs der DBH. Eine Art Lähmung ist die Folge der letzten Monate nicht nur bei Habel, sondern wohl auch bei Hugendubel und Weltbild. Auch die Mitarbeiter, die bleiben dürfen sind ratlos, das Vertrauen in das Führungspersonal ist zusammengebrochen. Schlimmer Zustand.