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16.09.2009Stellenabbau

Weltbild dreht am Personalkarussell

Die Verlagsgruppe Weltbild hat am Standort Augsburg kräftig auf- und umgeräumt. Nach Börsenblatt-Recherchen sind bislang neun Abteilungen geprüft worden – und das nicht ohne Folgen...

Von den insgesamt 1.900 Mitarbeitern wurden 30 intern versetzt, zwei erhielten einen Aufhebungsvertrag und 30 eine betriebs­bedingte Kündigung; eine Unternehmenssprecherin bestätigte die Zahlen. Am stärksten vom Personal­abbau betroffen waren die Bereiche Produktion, Programm und Kundendienst. Im Detail: 

  • In der Produktion (Werbemittel, Bücher) ist acht Mitarbeitern betriebsbedingt gekündigt worden, weitere elf wurden intern und sechs extern versetzt. Von den ehemals 41 Mitarbeitern sind noch 16 übrig.
  • Deutlich verkleinert wurde auch die Programmableitung. Die Arbeit wird hier künftig von 25 Angestellten erledigt – anstatt von 41 (elf interne Versetzung, drei betriebsbedingte Kündigungen, ein Mitarbeiter ging in Rente, ein weiterer kündigte selbst).
  • Die meisten betriebsbedingten Kündigungen gab es beim Kundendienst – insgesamt elf. Zwei Mitarbeiter sind zudem in andere Abteilungen versetzt worden, einer ist jetzt Rentner. Das Fazit hier: Die Abteilung hat noch 28 Beschäftigte (vorher: 42).  
       

An der Besetzung in den Werbeabteilungen der Ketten Weltbild und Jokers hat sich dagegen kaum etwas verändert (Weltbild: ein Aufhebungsvertrag bei 58 Angestellten; Jokers: zwei betriebsbedingte Kündigungen bei zwölf Mitarbeitern). In den Läden, die Weltbild zusammen mit Hugendubel betreibt, ist die Entlassungswelle bereits durch. Wie berichtet, mussten hier Hunderte Mitarbeiter gehen (siehe Archiv).    

tw

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Schlagworte:
Weltbild, Stellenabbau

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