Verlage
12.10.2009Start mit 800 Titeln
Holtzbrinck-Verlage steigen ins E-Book-Geschäft ein
Die Holtzbrinck-Verlage haben für ihr E-Book-Geschäft mit verschiedenen Partnern Verträge abgeschlossen, unter anderem mit dem Internet-Buchhändler buecher.de und dem Lesegerätehersteller txtr, die beide angekündigt haben, zur Buchmesse mit ihren Verkaufsplattformen online zu sein. Auch Libri, Umbreit und weitere über diese Unternehmen mittelbar eingebundene Buchhändler sollen in Kürze folgen.
Jede Buchhandlung kann über Zwischenhändler wie Libri und Umbreit die E-Books anbieten oder auch direkt an das Auslieferungssystem des zur Holtzbrinck-Gruppe gehörenden Verlagsdienstleisters HGV angeschlossen werden. Dort werden die E-Book-Daten gespeichert und mit einem DRM-(Digital Rights Management-)Kopierschutz versehen. Die Kunden können die gekauften Titel auf ihrem Reader sowie auf fünf weiteren Lesegeräten zum persönlichen Gebrauch nutzen.
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1. ebook fan 13.10.2009 12:30h
Das ist mal wieder eine typische Konzernlösung. Man kriegt für das gleiche Geld nicht mal mehr ein gedrucktes Buch, sondern nur digitale Daten, die man nicht überall und für immer lesen, sondern nur auf 5 Geräten mit DRM nutzen kann. Unternehmerischer Mut sieht anders aus. Das sind Abwehrkämpfe einer Branche, die eben nicht digital denkt, sondern ihre Pfründe sichern will. Ich kann nur sagen: senkt die Preise, wenn ihr gegen englische Bücher und Piraten eine Chance haben wollt!
2. Stefan 14.10.2009 08:14h
"Jede Buchhandlung kann über Zwischenhändler wie Libri und Umbreit die E-Books anbieten"
Und wie soll das dann konkret aussehen?
Ich verkauf' das Buch und gebe dem Kunden einen Link zur Verkaufsplattform, auf der der Kunde dann in Zukunft direkt einkaufen kann/soll ?