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26.10.2009Umfrage
Weihnachten 2009: Zurückhaltende Kaufabsichten
Trotz getrübter Weihnachtsstimmung sind die Deutschen der Studie zufolge optimistischer als ihre Nachbarn: Im europäischen Durchschnitt wollen sogar 41 Prozent 2009 weniger für Geschenke ausgeben, in Deutschland sind es lediglich 38 Prozent. Am pessimistischsten sind die Italiener (50 Prozent).
Mit einem durchschnittlichen Weihnachtsbudget von 286 Euro liegt Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 314 Euro. Mit 400 Euro (354 £) sind die Briten auch in diesem Jahr wieder am großzügigsten. Die Niederländer wollen mit 182 Euro am wenigsten ausgeben.
Der Online-Preisvergleich spielt der Umfrage zufolge auch bei den diesjährigen Weihnachtseinkäufen eine wichtige Rolle: Knapp dreiviertel (74 Prozent) aller europäischen Internet-Einkäufer geben an, auch in diesem Jahr Preise online zu vergleichen.



1. Harald Kraft 26.10.2009 23:31h
Es ist anzumerken, dass die im Herbst
2008 einsetzende wirtschaftliche Krise
in Deutschland anhält und noch nicht
vorbei ist.
Das Wirtschaftswachstum bleibt aus
und viele Menschen sind bei uns
sehr verunsichert was die wirt-
schaftliche Großwetterlage in
manchen Ländern betrifft.
Dann ist es auch so, dass es in
Deutschland viele Single-Haushalte
gibt (ich gehöre auch dazu), die eben
keine allzu großen Sprünge in ihren
Ausgaben machen können.
Die Abgaben werden außerdem immer
höher und seit 2002 mit Einführung des
,Euro` bleibt eben netto weniger im
Monat übrig.
Zudem geht weiterhin die doch weltweite
Angst einer noch weiteren wirtschaftlichen
Rezession um.
Auch könnten weitere Banken-Crashs
folgen.
Über die jetzt schon angesetzten
Berechnungen der Ausgaben der
Verbraucher zum Weihnachtsgeschäft
im Jahr 2009 sind sicher noch einige
Fragezeichen zu setzen.
Ich würde mich da nicht so genau
festlegen.
Gewiss werden Preisvergleiche in den
Geschäften beim Kauf herangezogen.
Die Dinge, die letztlich gekauft werden,
sollten für den Beschenkten sinnvoll
sein.
Im Buchhandel gilt weiterhin die
Preisbindung und dies sollte auch
in Zukunft so bleiben.
Es ist an dieser Stelle dem Buchhandel
zu wünschen, dass sich der Umsatz
im Weihnachtsgeschäft 2009 etwas
nach oben entwickelt.
Freundlichkeit, gute Bedienung der
Kunden in der Buchhandlung, ein
übersichtliches Angebot der Bücher
im Geschäft und ein ,Outfit` der
Schaufenster sind gefragt.
Präsentieren wir die Bücher, die wir
als Buchhandlung haben, mit
wechselnden Auslagen in den
Schaufenstern.
Oft sind Leseabende mit Autoren
und Autorinnen eine Bereicherung
für die Buchhandlung.
Und dann noch eine Signierstunde
an einem Samstag zu einem
bevorstehenden Adventssonntag
mit einem vielleicht bekannten
Autor/Autorin aus der Region!
Drängen wir uns den Kunden nicht
auf, sondern haben wir als Buch-
händler ein Gespür für die jeweilige
Situation in der Buchhandlung.
Wer sucht die Beratung und wer will
selber sich einige Buchtitel ungestört
anschauen?
Dies herauszufinden und zu sehen, ist
ein verkäuferisches Fingerspitzengefühl,
welches sich unmittelbar im Verkaufs-
geschehen abspielt.
So etwas erfordert immer eine schnelle
Reaktion des Buchhändlers und der
Buchhändlerin.
Durch etwas Geschick, Humor und das
Eingehen auf die Wünsche der Kunden
erhalten wir uns einen zufriedenen
Kundenkreis.
Bücher sind bleibende Geschenke, die
jeden Leser und Bücherliebhaber
erfreuen.
Harald Kraft, Bibliotheksangestellter, München