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24.11.2009MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels
Transfer-Tool: libreka!-E-Books im stationären Sortiment
So funktioniert es: Buchhandlungen, die das Tool nutzen möchten, installieren die E-Book-Transfer-Tool-Software auf ihren Computer. Mit ihr können sie in libreka! nach E-Books recherchieren. Möchte ein Kunde ein libreka!-E-Book kaufen, kopiert der Buchhändler den gewünschte Titel über einen Kartenschreiber direkt auf die SD-Karte des Kunden. Das E-Book kann auch auf andere Speichermedien, wie beispielsweise einen USB-Stick, kopiert werden. Der Kunde zahlt lediglich das E-Book.Im Lieferumfang des Transfer-Tools ist die für den Zugang zu libreka! benötigte Transfer-Tool-Software, ein SD-Kartenschreiber sowie eine SD-Speicherkarte (2GB) enthalten. Weitere SD-Karten oder USB-Sticks können Buchhändler im örtlichen Fachhandel beziehen. Mit einer SD-Karte können die Kunden die E-Books auf einen E-Book-Reader laden, über einem USB-Stick können E-Books auf reguläre Computer geladen und dort gelesen werden. Das E-Book-Transfer-Tool ist für 89 Euro erhältlich.
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1. Johannes 24.11.2009 18:24h http://www.lesen.net
Für den stationären Buchhandel sicherlich besser als nichts, aber technologie- bzw. DRM-bedingt eine doch sehr unrunde Lösung. Auf der Strecke bleiben zum Beispiel Lesegeräte ohne Erweiterungsmöglichkeit - jetBook Lite, Sony Reader Pocket Edition, ... - ebenso wie Kundschaft ohne SD-Karte (die zugegeben aber kein Kostenfaktor wäre). Bin gespannt, wie viele Buchhändler das Prozedere auf sich nehmen.
Ach, und "Weitere SD-Karten oder USB-Sticks können Buchhändler im örtlichen Fachhandel beziehen" ist ja auch nicht gerade der Gipfel der Geschäftstüchtigkeit bzw. des Service.
Ciao
Johannes
2. Dr. Andreas Selling 25.11.2009 09:37h www.e-cademic.de
... und den Strom für den Akku des Lesegerätes holen wir dann direkt beim Elektrizitätswerk ab!
3. B. Noack 30.11.2009 16:53h
Den Sinn des Ganzen habe ich auch nach mehrmaligem Lesen nicht kapiert. Soll ein Kunde etwa mit einer SD-Karte in den Buchhandel gehen, dort das E-Book auf die Karte laden, dann nach Hause wandern, um dort das E-Book auf den Rechner und von dort weiter auf sein Lesegerät zu laden? Warum sollte er das tun? Nur damit er seinem Buchhändler mal wieder das Pfötchen schütteln kann?
Und wenn der Kunde zufällig keine SD-Karte mit sich herumträgt, soll er eine vom Buchhändler geschenkt bekommen? Oder vielleicht doch besser geliehen? Meines Wissens kosten die kleinen Dinger nämlich zehn Euro!
Mal abgesehen davon, dass mir allein dieser Ablauf etwas weltfremd erscheint: Sind denn alle E-Books bei Libreka neuerdings DRM-frei, so dass man sie überhaupt auf eine SD-Karte laden kann?
Das alles kann doch wohl nicht ernst gemeint sein!
4. J. Peters 02.12.2009 10:45h http://www.youtube.com/watch?v=9Eq3rS-SxbE
Ein lustiger Artikel - danke für den Spaß am Mittwochmorgen!
Ich freue mich schon darauf, wenn der Nächste auf die Idee kommt, uns die Möglichkeit zu schaffen ein Blankobuch (hat aber nur 176,22 Leerseiten) zusammen mit dem eBook beim Buchhändler vorbei zu bringen damit er mir das da reindruckt oder uns ein entsprechendes Druckmaschinchen verkauft.
Dann würde ich es aber am liebsten noch sichern lassen - also einscannen und dann auf Disketten schreiben. Sicher ist sicher...
AUA!