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Markus Wölflick, Geschäftsführer gutefrage.netMarkus Wölflick, Geschäftsführer gutefrage.net© Petra Gass

10.12.2009Ratgeber

Markus Wölflick, gutefrage.net: "Wir tun das, was mehr einbringt"

Im Internet gibt es nützliches Wissen zum Nulltarif, wer ein Buch kauft, muss dafür zahlen. Dass es viele deshalb zuerst an den Computer zieht, bevor sie sich für die Option B entscheiden, dürfte also niemand wundern. Zu schaffen macht dieser Trend vor allem Ratgeberverlagen. Ein Gespräch mit dem Markus Wölflick, Geschäftsführer der unter dem Dach von Holtzbrinck entstandenen Ratgeber-Community gutefrage.net – über Skrupel, Google und Versäumnisse der Verlage.

Laut GfK hat der Markt für gedruckte Ratgeber in den vergangenen fünf Jahren etwa zwei Millionen Käufer verloren. Ein Gutteil davon dürfte auch auf Ihrer Plattform angedockt haben. Haben Sie da nicht manchmal Skrupel?
Wölflick: Der Bedarf an ratgebenden Inhalten wird ja nicht kleiner, sondern speziell in Krisenzeiten eher größer. Ich sehe nicht, dass eine Community wie gutefrage.net im klassischen Sinn mit Büchern konkurriert. Klar nimmt die Online-Nutzung zu, möglicherweise ziehen wir auch Käufer ab. Anderseits werden, angeregt durch uns, auch wieder Bücher gekauft.

Sie verdienen Ihr Geld mit User Generated Content, die Haupteinnahmequelle ist Google Adsense. Wie läufts?
Wölflick: Wir arbeiten sehr profitabel, nehmen monatlich eine mittlere sechsstellige Summe ein. Auch die Reichweite entwickelt sich bestens.

Das klingt nach Überholspur. Was macht das Ratgebersegment so lukrativ?
Wölflick: Das Schöne an Ratgeber-Themen ist: Der Großteil der Informationen, bei uns weit über 50 Prozent, hat eine lange Lebensdauer. Wer Themen akzeptabel abdeckt, kann vom Suchmaschinen-Traffic somit über Jahre profitieren.

Gutefrage.net hat rund 390 000 Mitglieder. Wie viele beteiligen sich aktiv?
Wölflick: Web 2.0-Studien aus den USA zufolge sind langfristig etwa zehn Prozent aller Community-Nutzer aktiv, ein Prozent macht den Kern aus. Dem kann ich mich anschließen.

Wer sind Ihre Nutzer?
Wölflick: Eher Leute mit Anspruch auf inhaltliche Tiefe. Sie sind in der Regel 30 Jahre und älter, zeichnen sich aus durch ein gehobenes Bildungsniveau. Positive Nebenwirkung: Wo Leute mit Qualitätsanspruch sind, werden sich andere, die das nicht haben, nicht wohlfühlen. Da schließen wir große Gruppen aus, aber es geht nicht anders. Eine Community kann nicht jung, mittel, alt und verschiedene Bildungsschichten abbilden. Uns ist es lieber, wenn die Leute nicht nur Zerstreuung suchen. Natürlich soll gutefrage.net kein spaßfreier Raum sein, aber der Nutzen steht klar im Vordergrund.

Greifen Sie bei Fehlern ein?
Wölflick: Nur indirekt, sonst würden wir ja ein Kernelement unserer Plattform zerstören; was uns ausmacht ist die Vielzahl an unterschiedlichen Tipps und Meinungen. Unsere Aufgabe dabei ist es lediglich zu moderieren und etwa die hilfreichste Antwort nach oben bringen, also die Treffergenauigkeit zu erhöhen.

Wie funktioniert das?
Wölflick: Wir haben, auf technischer Basis, verschiedene Stufen der Qualitätskontrolle geschaffen, das macht etwa 50 Prozent unserer Arbeit aus. Auf einer dieser Stufen geht es darum, gute Inhalte nach oben zu bringen – Inhalte, die von besonders vielen Leuten als hilfreich eingestuft wurden. Manuell gibt es für uns zum Beispiel noch Folgendes zu tun: Nutzer können uns melden, wenn sie Inhalte für fragwürdig halten. Darauf reagieren wir innerhalb einer Stunde, auch nachts. Entweder löschen wir den Eintrag, kommentieren ihn oder geben ihn wieder frei – und dokumentieren das für die Nutzer ganz offen.

Derzeit suchen viele Medienhäuser nach neuen Einnahmenquellen. Paid Content heißt das Gebot der Stunde, in Übersee genauso wie in Deutschland. Was halten Sie davon?
Wölflick: Die entscheidende Frage wird sein: Ist der Onlinemarkt reif für Bezahlmodelle? Ich bin da in großen Teilen skeptisch, aber man muss unterscheiden. Bei hochwertig recherchierten Inhalten mit konkretem monetären Nutzen (etwa Finanzinformationen) könnte ein solcher Plan aufgehen – für uns nicht.

Um eine Community zu finanzieren, könnten auch Partnerprogramme von Online-Shops sinnvoll sein. Haben Sie Erfahrungen?
Wölflick: Ja, wir haben es mit Amazon versucht, machen das aber nur noch in Teilbereichen. Im Endeffekt ist Google Adsense ja nichts anderes, die Suchmaschine ist auch für die Büchershops eine zentrale Drehscheibe. Letztlich tun wir das, was mehr einbringt: Die Verdienstmöglichkeiten über Google sind für uns höher als die über Amazon.

Wie hoch ist die Marge bei Google?
Wölflick: Google legt das nicht offen. Der Anteil dürfte nicht gering sein, ich denke aber, die Verteilung ist fair.

Ließe sich aus den von Ihren Nutzern erstellten Inhalten nicht noch mehr machen – zum Beispiel Bücher?
Wölflick: Da gäbe es sicher Möglichkeiten, aber ich bin der Meinung: Schuster, bleib bei deinen Leisten. So schwer es für Verlage ist, eine Online-Expertise aufzubauen, so schwer ist es auch für uns, die umgekehrte Richtung einzuschlagen.

Ist Ihre Plattform mobil nutzbar?
Wölflick: Nein, nicht über eine spezielle mobile Applikation - aber wir diskutieren das gerade. Was uns noch zurückhält: Erstens sind mobile Anwendungen eher etwas für News als für Ratgeberinformationen. Und zweitens wäre die Umsetzung nicht ganz billig. Mit 30.000 bis 40.000 Euro müsste man wohl rechnen. Andererseits sehen wir lokale Angebote durchaus als Thema. Für uns ist das ein Expansionsziel, aber keine nahe Zukunft.

Ratgeberverlage würden im Internet den Anschluss verlieren, denken manche. Sehen Sie das ähnlich?
Wölflick: Ich will mir da kein Urteil anmaßen. Bewusst wenig zu tun, kann durchaus richtig sein. Der Onlinemarkt ist komplex, man braucht Experten, muss jahrelang investieren – ohne Garantie auf Erfolg.

Nutzen Ratgeberverlage Ihre Plattform, um auf sich aufmerksam zu machen?
Wölflick: Obwohl unser Partnertipps-Programm kostenlos ist und wir aktiv angefragt haben, sind bisher leider nur zwei dabei - der Ulmer Verlag beim Thema Garten und Droemer Knaur bei Steuern mit dem „Konz“.

Worin sehen Sie die Ursache für das mangelnde Interesse?
Wölflick: Vielleicht sind Verlage einfach noch nicht so weit mit ihrer Online-Strategie. Solange ihre Webseiten lediglich Kontaktdaten und Vorschauen bieten, macht es wenig Sinn, bei uns dabei zu sein und sich als Experten in einem Segment unseren Nutzern zu präsentieren.

Was empfehlen Sie?
Wölflick: Das eine ist es, ein gutes Produkt zu machen - das andere, es dann auch zu verkaufen. Ratgeberverlage sollten zunächst ihr Online-Marketing ausbauen, sich dort zeigen, wo ihre Zielgruppen unterwegs sind. Da gibt es verschiedene Wege, der naheliegendste ist im Augenblick die Suchmaschine, also Google - weil Menschen das Angebot geradezu reflexartig nutzen. Bei Google Adwords etwa kann jeder mit fünf Euro am Tag starten.

Auch gutefrage.net wird vermutlich eines Tages die Sättigungsgrenze erreichen. Ihre Prognose?
Wölflick: Wer bei uns mitmacht, braucht Zeit, Expertise und Schreibfreudigkeit. Der Kreis derer, die diese Kriterien erfüllen, ist natürlicherweise begrenzt. Da das Internet aber zur Monopolisierung neigt und wir ebenfalls zu den großen Drehscheiben im Netz gehören, mache ich mir keine großen Sorgen über weiteres Wachstum.

Was planen Sie als nächstes?
Wölflick:
Wir werden Nutzer Videos einbinden lassen und planen zeitnah, unser Modell auf andere europäische Länder auszudehnen.

 

Interview: Tamara Weise

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Markus Wölflick studierte Betriebwirtschaft an der Fachhochschule Rosenheim. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst im Vertrieb des ADAC Verlags (1995-2000, zuletzt Vertriebsleiter Handel), wechselte dann als General Manager Books zu Amazon.de (2000-2004). Bevor er 2006 als Geschäftsführer bei gutefrage.net anheuerte, verantwortete er anderthalb Jahre in der Geschäftsleitung von Thalia Österreich die Bereiche Marketing, Einkauf, Logistik und Internet.

Gutefrage.net (Holtzbrinck-Gruppe) ist nach eigener Aussage eine der größten Ratgeber-Communitys in Deutschland. Laut AGOF II/09 verzeichnet das Portal monatlich mehr als 4,8 Mio Unique User; im AGOF Ranking gehört es zu den 20 reichweitenstärksten Websites Deutschlands.

Das Portal zählt derzeit rund 390.000 Mitglieder. Seit der Gründung 2006 wurden knapp 1,2 Millionen Fragen gestellt, die Zahl der Antworten liegt bei knapp 7,5 Millionen (pro Tag etwa 4.000 Fragen und 20.000 Antworten). Außer der Zentralen Plattform sind mittlerweile mehrere Spezialseiten entstanden (Themen: Computer, Finanzen, Gesundheit, Reise, Sport u.a.). Informationen der Partner, darunter der Verlage Ulmer und Droemer Knaur, gibt es unter http://www.gutefrage.net/tipps/partner/1/30 

 

 

 

Schlagworte:
gutefrage.net, Ratgeber

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16 Kommentar/e

1. Krista Glober 09.03.2011 17:50h Krista Glober

schön und gut... aber Herr Wölflick sollte sich vielleicht mal darum kümmern wie ungerecht normale User behandelt werden. Manche dürfen sich einfach alles erlauben, stalken herum und beleidigen und sonstwas und man kann sich immer wieder an den support wenden- es wird leider nicht viel unternommen. Im Gegenteil, man wird auch noch selber gesperrt wenn man sich gegen diese Personen wehrt, dessen Beleidigungen oft bis unter die Gürtellinie gehen. Ausserdem werden oft gerade solche die meinen die Welt verbessern zu können zu Usermoderatoren, und haben einen Atu mehr uns normale User zu beleidigen. Ist das gerecht?

Leider hat diese Plattform oft nicht viel am Hut mit freier Meinungsverschiedenheit....

2. Ich 09.03.2011 18:47h Ich

ich geb meiner Vorrednerin recht.

Gute frage net besteht hauptsächlich aus kinder.
Mobbing, Feindseligkeiten...sperren der Nutzer, stalking..User verlasen diese Seite freiwillig..
Support ist überfordert mit der community.
Dinge werden ins Privatleben hinausgetragen, Nutzer Dinge unterstellt die gar nicht auf so eine Plattform gehören.
Ich musste echt lachen, als ich diese Kommentare hier las... Also, herr Wölflick... ändern sie mal was an der GuteFrage.net :-)

3. Mariechenheidi 09.03.2011 19:12h Mariechenheidi

Dito...
Auch wenn die Gute-Frage-Seite gut gemeint ist,so ist sie doch schlecht gehandhabt!!!
Es ist leider genau so, wie von den Vorrednern angesprochen...!

4. Cara 09.03.2011 19:35h Cara

ganz genau.
Kritische, Eloquente, Sarkastische, Ironische User werden gesperrt. Kinderkram wird ewig zerkaut. Trolle haben eine Lobby. Kritische Antworten Eliminiert. Es wird gemobbt, es wird gespitzelt und man widerlegt seine eigene sogenannte Richtlinie!

Die besten User gehen freiwillig! Übrig bleibt ein kläglicher Rest der nicht viel mit Ratschlag am Hut hat. Eher mit Profilierung und Provokation!

Alles in Allem ein sehr aufschlussreicher Spiegel der Gesellschaft.
Herzlichen Dank auch!

5. ?Unbekannt? 09.03.2011 21:44h Ich gebe allen recht! ?Unbekannt?

Alle kommentar die da stehen,die sind die wahrheit.Mobbing und Diskriminierung stehen auf dem Tagesprogramm!Der Support sperrt User(innen) die sich freu äußern möchten aber laut dem Gesetz:Im deutschen Grundgesetz sind verschiedene Artikel zur Freien Meinungsäußerung,bzw. zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit...ich Zitiere:"Artikel 2

[Allgemeine Handlungsfreiheit; Freiheit der Person; Recht auf Leben]

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt."

Und nun der Artikel zum recht der freien Meinungsäußerung:"Artikel 5

[Meinungs-, Informations-, Pressefreiheit; Kunst und Wissenschaft]

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt." Ich bitte alle User diese Rechte des anderen zu wahren,da jeder von uns von seinen eigenen Rechten gebrauchen machen darf... Quelle der Grundgesetzartikel:http://www.bpb.de/wissen/Q01ETK,1,0,DasGrundgesetzf%FCrdieBundesrepublik_Deutschland.html#art1


Also laut dem Gesetz ist eine frei Meinung legal aber in GF ist wie ne Art Diktatur --> Zensur der freien Meinungsäußerung.

User(innen) gehen freiwilig von dieser Seite weil Sie bis ins "Privatleben" gemobbt werden wie mit Lügen ein beispiel: "Dieser User ist ein fake,hat 10 ACCs"!

Doch das stimmt nicht mal aber es ist einfach "normal" auf dieser Seite Unterstellungen --> Velreumdungen zu machen...

Der Support ist eindeutig Überfordert,unternimmt nichts.Urlange Wartezeiten bis man eine E-Mail antwort bekommt u. sogar noch ohne Grund gebannt wird...

Dazu noch diese UserMod,die antworten einfach melden so werden die antworten gelöscht,macht das ein FragantUser sehr oft wird er für 24h gesperrt!

Also unternehmen Sie etwas sonst muss diese Seite noch mehr Rassismus,Verleumdungen etc. aushalten

LG :-)

6. Siva 10.03.2011 09:34h Siva

Beschimpfungen und Stalker gibt es mitlerweile übeall.
Egal wo man ist . Das betrifft nicht nur Gute Frage Net.
Ich habe diese Seite verlassen damit leider alle Beitrage
und Fragen ohne Ersichtlichen Grund gelöscht worden sind.
Eine Bodenlose Gemeinheit und Frechheit da eine nette Kolegin/Freundin Beste Freundin meine Fragen übernommen hatt und diese bis heute nicht gelöscht wurden. Ansonsten Nutze ich diese Plattform auch gerne ,
jedoch nur wenn ich zu Besuch bin. Leider gibts ja bei euch eine Gesichtskontrolle wie in der Disko.

7. unbekannt 16.03.2011 09:17h unbekannt

Es grenzt an unglaublicher Frechheit,was sich einzelne User Moderatoren an rechten heraus nehmen.
Das alles geschieht unter Duldung des Supports.Alt User verlassen reihenweise diese Seite,lassen sich deaktivieren,weil sie sich das hier nicht länger antun wollen.
Es wird hier nicht gerecht entschieden,sonder nach "Namen".
Die Schreiber der oberen Kommentare sind User bei Gf und nicht wie anders behauptet Leser eines Blattes.^^
Wann will hier jemand endlich entsprechende Maßnahmen ergreifen.Es wurde im Forum schon vieles angesprochen,geändert hat sich bisher nichts.
Doch,es gab weitere sperren von Usern,weil sie DH verteilt haben.DH für Antworten und Fragen,die ihnen gefallen haben und hilfreich erschienen.
Dann müssten ja täglich reihenweise Sperren verhängt werden.Dann aber auch an User Moderatoren die sich gegenseitig bewerten und somit gegen die Regeln&Richtlinien verstoßen.

8. Peter Messer 05.09.2011 14:30h Peter Messer

Leider kann ich die schlechten Kommentare nur bestätigen. Bis heute, dem 05.09.2011 hat sich NICHTS geändert. Willkürlich werden "Gelbe Karten" verteilt, Anfragen nicht beantwortet, keine Begründungen abgegeben, sondern scheinbar grundlos Sperren verhängt, wenn kritische Beiträge oder Nachfragen erfolgen. Hier wird nach "Seilschaften" anonym "gerichtet". Eine "Gelddruckmaschine" auf Kosten von ehrlichen und bemühten Helfern? Ist der Sinn nicht eine Antwortplattform zu schaffen, sondern durch UNBEZAHLTE MODERATOREN, die "freie Hand" zu haben scheinen möglichst viel Gelder einzunehmen? Ist letztendlich der "Ruf" des Gutefrage.net gleichgültig, weil inzwischen neue Plattformen wie Gutefragenet.de und weitere darunter laufenden "Spezialplattformen" angelegt wurden? Hieße das dann: > Egal was passiert mit den "Mitgliedern", wir stellen keine weiteren "Hauptamtlichen" ein, die bezahlt werden müssen, unbezahlte "Moderatoren" können sich ruhig austoben. Hauptsache das Geld kommt in die Kasse..?????<
Ich hoffe, dass dem NICHT so ist! Als Goldesel für einen cleveren Geschäftsmann wollen sich ehrliche User NICHT missbrauchen lassen!

9. holger hofman 04.10.2011 20:42h holger hofman

Ich kann mich hier nur bedingt anschließen! Das GF mittlerweile zu einem Kindergarten mutiert, ist wohl eine Tatsache über die man nicht Diskutieren braucht, auch Beleidigungen, Spam und Mobbing stehen an der Tagesordnung. Doch was hier so über die User-Mod gelästert wird, kann ich nicht bestätigen. Mal zu der Aussage, sie würden sich Hoch Puschen. Schau doch im Forum nach, wann sie User-Mod wurde, ihr werdet sehen, das sie auch schon als normale User viele Bewertungen bekommen haben. Es gibt User bei GF die 20 - 30 oder gar noch mehr DHs pro Antwort bekommen! Und das User-Mods beleidigen habe ich noch nie gesehen, sendet mir hier nur einen einzigen Link! Ihr werdet 100 Prozentig nichts finden! Seit doch froh das sie wenigstens versuchen diese Seite besser zu machen. Der Support sucht sich die sehr sorgfältig aus, es kommen Reihenweise Fragen mit Bewerbungen und Fragen wie man user mod wird, doch nur ein paar sind es geworden ich glaube 17 oder so habe ich gezählt.

10. Norbert 08.08.2012 10:35h Norbert

Ich bin auch der Meinung das GF dem Begründer aus den Händen geglitten ist.Hier tummeln sich teenis die in den Ferien lange Weile haben und nicht wissen wie ein Buch "funktioniert". Aber auch der Support scheint hier hilflos zu sein. Fragen die einen Sinn haben werden gelöscht, Fragen die keinen Sinn ergeben bleiben stehen. Ich habe das Gefühl die Mitarbeiter des Supports sind überfordert und auch nicht sehr intelligent.

11. Karl-Heinrich Lange 13.05.2013 21:16h khlange.de Karl-Heinrich Lange

Ich habe - auch aus eigener Erfahrung - den Eindruck. dass die Mitglieder des Supports mit vielen Beiträgen nicht adäquat umgehen können und vielfach fachlich völlig überfordert sind; fragwürdig ist auch die Praxis, dass Beiträge kompetenter Ratgeber kommentarlos gelöscht werden, wenn die Fragestellung - aus welchen Gründen auch immer, zum Beispiel wenn der Support deren Bedeutung aus Defiziten in der Sachkunde - nicht richtig eingeschätzt werden. Dann hat man den Eindruck, für die Schrottkiste gearbeitet zu haben und verliert die Lust an der oft aufwändigen ehrenamtlichen Mitarbeit. Ganz und gar unakzeptabel ist es, wegen kritischer Beiträge kompetente Autoren mit "Gelben Karten", zeitlichen oder unbegrenzten Accountsperrungen, Aberkennung von zuvor vergebenen Titeln wie "Ratgeberheld" nach preußischer Gutsherrenart zu disziplinieren, während andererseits Verbalattacken, Beleidigungen und Unterstellungen erst nach Anmahnungen der Betroffenen zum Teil sehr zögerlich und unvollständig entfernt werden. Zusammengefasst habe ich den Eindruck, der Support weiß oft nicht, was er an guten Antwortgebern hat und handelt entsprechend.

12. Jürgen Weller 25.05.2013 20:22h Jürgen Weller

Herr Wölflick,

nachdem ich Ihre Kommentare zum Börsenblatt gelesen habe, nachstehend mein Urteil. Gleich Ihre erste Antwort lautete: "Wir tun das was mehr einbringt", folglich zählt für Sie ausschließlich der Umsatz und die Quantität. Ich weiß wovon ich rede; denn die Qualität des gutefrage-Forums hat nach meiner 3jährigen Erfahrung als ehrenamtlicher Ratgeber nur in wenigen Ausnahmefällen gestimmt, weil nämlich alles, was über den "Horizont Ihrer Mitarbeiter" hinausging zumeist kommentarlos gelöscht wurde. Nach Rückfrage wurden die Betroffenen statt einer sachdienlichen Antwort mit der Sperrung des Accounts belegt. Mit Ihrer ersten Antwort haben Sie des Weiteren deutlich gemacht, dass Sie ein Trittbrettfahrer sind; denn Sie nutzen die Antworten der ehrenamtlichen Ratgeber ausschließlich für Ihren quantitativen Umsatz. Sie sind ein typisches Spiegelbild unserer mainstreamgesteuerten Desinformationsgesellschaft.

13. Osmond 27.05.2013 18:50h Osmond

Hallo Herr Wölflick,
als langjähriger User und Antworter wurde ich von (ihrer Aufgabe offensichtlich nicht gewachsenen) Admins mehrmals ohne Grund (und meist anonym) zeitlich deaktiviert, mir mit endgültiger Deaktivierung gedroht. Und als Tüpfelchen auf dem i wurde mir folgendes assistiert: "Lieber o-----,
vielen Dank für Deine Nachricht.
Wir mussten Deinen Account leider sperren, weil Du nur Antworten gegeben hast, die anderen Nutzern nicht weitergeholfen haben." Dazu bekam ich eine GF-Christbaumkugel nebst Dank für meine hilfreichen Beiträge. Zig Antworten wurden, oft erst noch mehreren Monate nach Veröffentlichung, ohne Benachrichtigung gelöscht. Löschungen, Deaktivierungen erfolgen bei GF nach Gutdünken der Administration, rein nach Gutsherrenart. Beschwerden sind nutzlos. Gelöschte Beiträge für immer verloren. So ist der User völlig rechtlos, wird um die Anerkennung, Früchte seiner unentgeltlich für GF geopferten Zeit betrogen. So erging es auch einigen anderen Usern, die ich persönlich kenne, die alle nicht mehr bei GF teilnehmen, weil sie vergrämt wurden. Was bei GF stehenbleibt, sind Kinderfragen. Ernsthafte Antworten sind suspekt, für manche unerfahrene Admins wohl nicht genug Mainstream-gerecht. Oder haben die Deaktivierungen System, wird insgeheim eine ganz andere (infantile) Klientel bedient? Mit freundlichem Gruß Osmond

14. D.S. 04.06.2013 19:57h D.S.

Herr Wölflick sollte sich bei GF mal diese Frage anschauen:

http://www.gutefrage.net/frage/das-haus-dort-bleiben-oder-nicht

Ist empfehlenswert.

15. P. Meyer 31.12.2013 17:22h P. Meyer

gutefrage.net ist erbärmlich. Typische Fragen "Bin ich schwanger?", "Liebt er mich?".

16. gottesoma 21.09.2014 11:20h gottesoma

Holtzbrinck hat viele Ratgeberforen aufgekauft - und kaputt gemacht. Denn die GF-Users sind mittlerweile ganz anders als Wölflick sie sich im Interview von 2009 wünschte. Da war einmal KnowHow in Sachen Computer, Musik-Equipments, da waren breite Diskussionen zu Religion, Politik. Aber "Leute mit Anspruch auf inhaltliche Tiefe, mit gehobenem Bildungsniveau, die für unqualifizierte Beiträge nicht einladend erscheinen" sind das Gegenteil dessen, was GF insbesondere seit 2013 will. Sie werden ausgeschlossen, qualifizierte Beiträge werden gezielt herausgelöscht. Das Diskussionsforum, das Cosmiq einmal war, und GF zu werden anhob, gibt es infolge der Zensur- und Lenkungsmaßnahmen nicht mehr. Stattdessen operiert das System mit dem Suchtfaktor und einem Punktesystem für Status-Chargen (als Ratgeberhelden oä).

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