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Statement der Buchbranche zum geplanten iBook-Store von Apple© Apple

28.01.2010Börsenverein

Statement der Buchbranche zum geplanten iBook-Store von Apple

"Wir freuen uns, dass mit dem iPad von Apple nun ein weiteres Gerät auf dem Markt ist, das das mobile Lesen von E-Books attraktiv macht. Der Börsenverein ist davon überzeugt, dass das E-Book die Lesekultur fördert und das Prinzip Buch auch bei neuen Leserschichten populär macht", schreibt der Verband in seiner Stellungnahme zum soeben vorgestellten iPad von Apple. 

Bei aller Euphorie müsse jedoch aus Kundensicht gewährleistet sein, dass die Interessen der Leser gewahrt werden. "Auch eine digitale Bibliothek muss für den Nutzer dauerhaft und geräteunabhängig zur Verfügung stehen", so der Börsenverein. Deshalb sei es sehr zu begrüßen, dass sich Apple für das Standardformat EPUB entschieden hat. Zudem lege der Börsenverein großen Wert darauf, dass keine künstlichen Barrieren durch geschlossene Shopsysteme geschaffen werden. Denn nur der Wettbewerb vieler Verlage und Handelspartner sichere die kulturelle Vielfalt des Buchmarkts. Aus diesem Grund habe der Verband mit libreka! eine unabhängige und neutrale E-Book-Plattform geschaffen, an der alle deutschen Verlage und Buchhandlungen teilnehmen können.

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Schlagworte:
iPad, Börsenverein

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5 Kommentar/e

1. M. Schack 28.01.2010 18:55h www.1buch.com

...während es die Buchbranche nicht schafft, ihre E-Book-Plattform in der eigenen Pressemitteilung erfolgreich zu verlinken...

2. Mathias Schindler 28.01.2010 21:10h http://www.mathias-schindler.de

...hat sie es immerhin geschafft, den Namen der Plattform so zu schreiben, wie es die Corporate ID vorschlägt - und sonst niemand macht. Man muss halt Prioritäten setzen lernen.

3. clinne 28.01.2010 21:47h

"Das von Apple im iBookstore verwendete “Standardformat epub” ist kein bisschen weniger proprietär als Amazons .azw-Format. Die Jungs von jkOnTheRun haben das Statement eines Adobe-Sprechers, der auf einen spezifischen epub DRM-Schutz von Apple hinweist; via iBooks gekaufte Literatur lässt sich nur auf Apple-Hardware lesen. Wörtlich:

It looks like Apple is continuing to impose restrictions on their devices that limit both content publishers and consumers. Unlike many other ebook readers using the ePub file format, consumers will not be able to access ePub content with Apple’s DRM technology on devices made by other manufacturers.

Der Mehrwert des gewählten epub-Formats beschränkt sich damit auf technische Aspekte; Apple zieht offenbar auch beim iPad eine dicke Mauer um seine Plattform. "

Steht bei www.lesen.net !

4. MB 28.01.2010 22:26h

....es wäre schön zu sehen, wie die Verlage endlich die Preise für den Content auf ein realistisches Niveau bringen. -,99 € für ein Buch wäre wünschenwert.

5. Wurstfinger 29.01.2010 15:44h

Leider ist bezüglich iBooks nicht bekannt, ob es ein DRM gibt (egal was Adobe da behautpet, woher wollen die solche Informationen haben?) oder ob kein DRM nötig ist, da die E-Books gar nicht aus der Applikation "heraus" können.

Allerdings sollte man mal Richtung Musik und Videos schauen. Über Apple gekaufte Musik kann man inzwischen auch auf anderen Geräten abspielen und das noch vorhandene DRM bei Videos ist ja keine Vorgabe Apples sondern von den großen Studios gewollte.

Innerhalb dieses Gedamtbildes besteht meine Sorge momentan in der Frage, ob ich das gekaufte E-Pub auch aus dem iPad rausbekomme. DRM wird es nur geben, wenn die Verleger das so wünschen.

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