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05.02.2010E-Books

Agency Modell: Hachette will Preise für seine E-Books selbst bestimmen

Nach Macmillan stemmt sich die zweite große Verlagsgruppe gegen das Niedrigpreis-Diktat von Amazon. Hachette hat in einem öffentlichen Brief bekannt gegeben, dass die eigenen E-Books künftig auf der Grundlage eines Agency-Modells verkauft werden sollen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Das Agency-Modell sieht vor, dass der Verleger den Verkaufspreis für E-Books bestimmen. Mehreren Berichten zufolge bietet Apple Verlegern ein solches Modell an. Zu Details schweigt Apple jedoch.

"Das Agency-Modell erlaubt uns, vernünftige Preisentscheidungen zu treffen, die den Wert eines Werkes widerspiegeln", zitiert Reuters den Vorstandsvorsitzenden von Hachett, David Young.

 

 

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1 Kommentar/e

1. Thomas C. Cubasch 05.02.2010 14:43h www.verlagderapfel.at

Ob man jetzt viel klüger ist?
Dass Hachette selbst den Preis bestimmt, ist fein, Dass das mittels eines Agency Modells erfolgt. ist gut. Aber dass ein Agency Modell ein Modell ist, bei dem man, von Apple angeboten, den Preis selbst bestimmt ist leider nicht selbstbestimmend oder selbst erklärend. Es ist selbstverständlich zuwenig oder zuviel des Guten für dieses (neue?) Fachwort. Ein Lerneffekt ist leider nicht eingetreten.

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