"Axolotl Roadkill"

Ullstein und Autorin Helene Hegemann äußern sich zu Plagiatsvorwurf

Gegen Textstellen in Helene Hegemanns Roman "Axolotl Roadkill“ (Ullstein) ist der Verdacht des Plagiats ausgesprochen worden. Autorin und Verlag äußern sich dazu in einer Pressemitteilung.

"Natürlich haben wir Helene Hegemann vor Drucklegung ihres Buches gefragt, ob sie Quellen oder Zitate verwendet hat. Sie verwies lediglich auf ein Zitat von David Foster Wallace, für das wir eine Abdruckgenehmigung eingeholt haben. Offenkundig hat sie die Tragweite dieser Frage unterschätzt und ist auf Quellen und Zitate aus dem Netz - wie etwa den Blog von Airen - nicht eingegangen.

Über die Verantwortung einer jungen, begabten Autorin, die mit der 'sharing'-Kultur des Internets aufgewachsen ist, mag man streiten. Die Position des Ullstein Verlages ist eindeutig: Quellen müssen genannt und ihre Verwendung muß vom Urheber genehmigt werden. Wir haben uns bereits an den SuKuLTuR Verlag gewandt, um diese Genehmigung nachträglich zu erlangen. Sollte es weitere betroffene Rechteinhaber geben, werden wir auch sie kontaktieren und die Genehmigung zum Abdruck einholen."

Siv Bublitz, Ullstein Buchverlage

 

"Das sind diese Plagiatsvorwürfe -  also wie das juristisch ist, weiß ich leider nicht so genau. Inhaltlich finde ich mein Verhalten und meine Arbeitsweise aber total legitim und mache mir keinen Vorwurf, was vielleicht daran liegt, dass ich aus einem Bereich komme, in dem man auch an das Schreiben von einem Roman eher regiemäßig drangeht, sich also überall bedient, wo man Inspiration findet. Originalität gibt’s sowieso nicht, nur Echtheit. Und mir ist es völlig egal, woher Leute die Elemente ihrer ganzen Versuchsanordnungen  nehmen, die Hauptsache ist, wohin sie sie tragen. Von mir selber ist überhaupt nichts, ich selbst bin schon nicht von mir (dieser Satz ist übrigens von Sophie Rois geklaut) – ich habe eine Sprache antrainiert gekriegt als Kind und trainiere mir jetzt immer noch Sachen und Versatzstücke an, aber mit einer größeren Stilsicherheit. Das sind Formulierungen und Weltanschauungen und auch einfach bestimmte Floskeln, die mich prägen und weiterbringen in dem, was ich äußern und vermitteln will, und da beraube ich total schonungslos meine Freunde, Filmemacher, andere Autoren und auch mich selbst. Wenn da die komplette Zeit über reininterpretiert wird, dass das, was ich geschrieben habe, ein Stellvertreterroman für die Nullerjahre ist, muss auch anerkannt werden, dass der Entstehungsprozess mit diesem Jahrzehnt und den Vorgehensweisen dieses Jahrzehnts zu tun hat, also mit der Ablösung von diesem ganzen Urheberrechtsexzess durch das Recht zum Kopieren und zur Transformation. Ich selbst habe den Roman als „Lüge“ bezeichnet, das ist er auch, aber nur über die Lüge kommen wir der Wahrheit nahe. Das, was wir machen, ist eine Summierung aus den Dingen, die wir erleben, lesen, mitkriegen und träumen. Es gibt da ziemlich viel, was mit meinen Gedanken korrespondiert und sich in mein Gehirn einschreibt, dadurch aber gleichzeitig auch etwas komplett anderes wird. Ich bin nur Untermieter in meinem eigenen Kopf. Airen, von dem ich insgesamt eine Seite, ohne sie groß verändern zu müssen, regelrecht abgeschrieben habe, ist ein großartiger Schriftsteller, dessen Blog im Internet einen Teil der alternativen Lebensweise, über die ich berichten wollte, auf den Punkt gebracht hat, und mit dem ich über das Buch auch ein Stück weit versuche, in Kommunikation zu treten. Maurice Blanchot, Kathy Acker, Pascal Laugier, Jonas Weber Herrera und alle meine Freunde: Ich versuche, deren Fragestellungen weiterzuführen und mir selbst Antworten zu geben. Trotzdem habe ich natürlich einen legitimen Anspruch der Leute nicht berücksichtigt, weil mir die juristische Tragweite nicht bewusst und ich, so leid es mir tut, total gedankenlos und egoistisch war. Und obwohl ich meinen Text und mein Prinzip voll und ganz verteidige, entschuldige ich mich dafür, nicht von vorneherein alle Menschen entsprechend erwähnt zu haben, deren Gedanken und Texte mir geholfen haben.

Helene Hegemann
 

Schlagworte:

Mehr zum Thema

17 Kommentar/e

Diskutieren Sie mit ...

  • Anselmo

    Anselmo

    Na immer hin erkennen Autorin und Verlag zähneknirschend an, das man sich bedient hat. Da kann der Autor in einer unkomplizierten Verhandlung mit selbigen auch was für seinen Geldbeutel tun. Erfolg genug hat der Bestseller ja. Auf so etwas kann Alexander Wallasch nicht hoffen, denn als der Fatih Akin in einer privaten Email darauf hinwies, das sich selbiger für "Soul KItchen" ordentlich in Wallaschs Roman bedient hätte, schickte Akin sofort seine Anwälte mit einem Sperrfeuer von Unterlassungserklärungen und Einstweiligen Verfügungen. So massiv, das die sogar bei WELT und Hamburger Abendblatt landeten und deren BErichterstattung massiv beeinflussten. Das Abendblatt wurde soagr genötigt einen ganzen Artikel aus dem Netz zu nehmen. So gesehen geben Ulstein und Autorin hier ja noch eine "gute" Figur ab: Sind eben erwischt worden. und zeigen wenigstens jetzt Arsch. Da wird der beklaute Autor eben in einer kurzen Verhandlung ein paar Prozente abgreifen und alle sind zufreiden.

  • glam

    glam

    Leicht verblendet, Frau Hegemann? Aber nicht schlecht gerüstet für den Literaturbetrieb, wenn man Ideenklau so zu rechtfertigen in der Lage ist. Wie wäre es denn, die Tantiemen prozentual mit dem geklauten Material an den echten Urheber zu erstatten?

  • Torsten Woywod

    Torsten Woywod

    Es ist eine Farce sondergleichen, anders kann man es wohl nicht umschreiben.

    Natürlich, der Verlag muss seiner Autorin vertrauen, aber nun teilentschuldigend damit zu argumentieren bzw. anzumerken, diese sei schließlich und letztendlich mit der [File-]"Sharing"-Kultur aufgewachsen, erscheint doch sehr fragwürdig.

    Demnach dürfte es die Autorin auch nicht stören, 'ihr' Werk nächstens in digital aufbereiteter Form und zum kostenlosen Download auf verschiedenen Internetplattformen wiederzufinden, oder?! Zum "Versetzen" und "Transformieren", versteht sich...

  • Stephan Orgel

    Stephan Orgel

    Eine 16-jährige, 2009 mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnete "Autorin, Regisseurin und Schauspielerin" deren Vater Carl-Georg Hegemann heißt (bitte einmal bei Wikipedia nachschauen), die nichts mit dem Urheberrecht anzufangen weiß, ist von ihren nicht ganz medienunerfahrenen Förderern entweder schlecht beraten oder schlicht unverschämt.
    Immerhin: Respekt verdient die clever ausgedachte Ausrede, dass man das in der Filesharing-Generation halt so mache. Denn wer will einem schon widersprechen, wenn man die "heutige Jugend" als gedankenlos und unwissend hinstellt...

  • HMP

    HMP

    Urheberrechtsverletzung ist Urheberrechtsverletzung.

    Ich werde mir nun mal meine Ullstein-Bücher nehmen, mir irgendwelche Textpassagen suchen, die das ausdrücken wollen, was ich ausdrücken will (aber nicht kann) und die dann auch unverwiesen zitieren. Ich bin gespannt, ob bei einer Veröffentlichung meines Werkes die Damen und Herren von Ullstein das auch so locker sehen.

  • TD

    TD

    Nichts verstanden oder nicht verstehen wollen...

    Das ist hier die Frage.
    Wenn ich mir diese überkandidelte Gesülze einer unreifen Göre durchlesen muss, die sich weder dafür schämt noch richtig versteht was sie getan hat, aber dafür Worthülsen ala "Ablösung von diesem ganzen Urheberrechtsexzess durch das Recht zum Kopieren und zur Transformation" in Raum wirft, dann möchte ich ehrlich gesagt nur noch meinen Magen auf eine relativ ungesunde Art entleeren.

    Aber das ist ja alles so passend, es werden immer jüngere Autoren als Hype gesucht. Wie treffend, wenn Mami oder Papi dann noch an den richtigen Stellen sitzen.

    Das Verlage wie Ullstein so etwas noch mitmachen und sich nicht mit hochrotem Kopf zurückziehen, das spricht dann allerdings Bände.

    Aber scheinbar darf heutzutage auch ein unreifes Kind den gesamten Literatur-Betrieb vor seinen Karren spannen. Hauptsache die Ausrede klingt "authentisch" oder wie auch immer man das nennt.
    Peinlich, einfach nur peinlich.

  • Mohammed Chang

    Mohammed Chang

    Recht so, nichts verstanden oder nicht verstehen wollen!
    Aber es geht beiden Seiten so, denn die Engstirnigkeit der Argumente in den Kommentaren und des Verlages / der Autorin sind offensichtlich und bilden doch den Rahmen für die Diskussion, um die es hier eigentlich geht. Ist Information eine Ware oder in Zeiten des Internets und der Globalisierung Allgemeingut. Im Sinne von Hegemann gibt es so was wie eine eigene Idee nicht, womit sie übrigens philosophisch gesehen seit tausenden von Jahren nicht alleine steht. Im Gegenteil, so wie Nestle das Wasser zum Lebensmittel mit einem Wert machen will (um selbst daran zu verdienen) wird es von den Menschen immer wieder als Wert gehandelt, als wären wir Götter mit Schöpfungskraft und -macht. Juristisch gesehen haben bei wörtlichen Kopien die Kommentatoren recht, auch wenn ich ihre übertriebene Aufregung nicht verstehe. Was mir aber kein Mensch erklären kann ist, wenn sich eine Idee eines Textes in einen anderen überträgt. Hat man nun die Worte nur umgestellt oder etwa geklaut. Oder war es eine Erinnerung an irgendwas irgendwann wahrgenommenes. So gesehen - völlig losgelöst von der Qualität des Hegemannschen Romans und dessen gekonnter Medienverwurstung - wird durch die Diskussion rund um diesen Roman an sich - wieder einmal - genau die Frage gestellt, um die es sich seit Jahren z.B. in der Musikbranche schon dreht, und die die Buchbranche mit dem e-book nun auch langsam erreicht. Wem gehört Wissen, Information und Idee? Wer kann und darf daran verdienen. Wie kann man das reglementieren. Das Beispiel mit dem Wasser und Nestle zeigt mir, daß ich hoffe, daß am Ende keiner als Eigentümer übrig bleibt. Sonst muß ich wohl für das Denken von Sätzen anderer am Ende noch Tantiemen zahlen.

  • Jörg Jahn-Meyer

    Jörg Jahn-Meyer

    .... das heisst nicht "gekriegt"... das heißt... "bekommen"

    verben wie "kriegen", "gucken" und "tun" tut man nicht gekriegt einsetzten tun!

  • Markus Groß

    Markus Groß

    Schlimm ist nicht, dass Jemand einen fehler macht(wenn es denn so wäre). Schlimm ist das absolut fehlende Unrechtsbewußtsein der Autorin.

    'also wie das juristisch ist, weiß ich leider nicht so genau. Inhaltlich finde ich mein Verhalten und meine Arbeitsweise aber total legitim ...und da beraube ich total schonungslos meine Freunde, Filmemacher, andere Autoren..'

    und nix verstanden hat sie außerdem.

    Da gibt es für mich nur eine Konsequenz:

    In meinem Buchladen wird dieses Buch nicht angeboten - nur explizit auf Bestellung von Kunden beschafft.

    Markus Groß
    Aurel Buchladen Daun

  • Michael Manske

    Michael Manske

    Man fragt sich doch nicht ernsthaft wie eine 17-jährige auf derartige Ideen kommt, oder? Viel erstaunlicher ist doch wie überrascht man jetzt angesichts der Plagiatsvorwürfe ist. Warum ist man erstaunt? Weil eine minderjährige "Autorin" abgekupfert hat? Nein, eigentlich vielmehr, weil man bemerkt, dass sämtliche Prüfmechanismen in einem angesehen Verlagshaus versagt haben.

    Moralisch anständig und auch angemessen wäre, wenn Ullstein sich jetzt hinstellen würde und zugibt: "Wir, Ullstein, haben unsere Hausaufgaben nicht richtig erledigt und die Prüfung auf Verwendung urheberschutzrelevanten Materials nicht ernst genommen. Wir haben blind und blauäugig die notwendige Professionalität im Verlagsgeschäft missen lassen und darauf vertraut, dass sich eine 17-jährige an jede Gesetzeszeile und jeden Takt, des unterschwellig erwarteten autorenhaften Anstands, hält."

    Die Kritik an der Autorin ist berechtigt, lässt aber oftmals (wie sich auch hier in einigen Kommentaren zeigt) die notwendige Verhältnismäßigkeit zur Verantwortung des Verlags außer Acht.

  • Ute Gerhardt

    Ute Gerhardt

    "also wie das juristisch ist, weiß ich leider nicht so genau. Inhaltlich finde ich mein Verhalten und meine Arbeitsweise aber total legitim"

    Ah ja. Man kennt also die Rechtslage nicht, wähnt sich aber "inhaltlich" total im Recht. Das ist eine ausgesprochen faszinierende Logik. Fräulein Hegemann dreht und windet sich wie ein Aal und formuliert Entschuldigungsfloskeln, die innerhalb von Sekunden mühelos als trotzig-rechthaberische Unverschämtheit enttarnt werden können.

    "dass ich aus einem Bereich komme, in dem man auch an das Schreiben von einem Roman eher regiemäßig drangeht, sich also überall bedient, wo man Inspiration findet"

    Oh weh, oh weh... Wenn das korrekt ist, sollte man doch die weiteren Möchtegernautoren in Fräulein Hegemanns Umfeld mal etwas genauer unter die Lupe nehmen. Heißt dieser Satz doch nichts anderes, als daß Contentklau in ihren Kreisen Gang und Gäbe ist. Hochinteressant...

    Fräulein Hegemann, ich würde Ihnen dringendst empfehlen, von weiteren eigenen Stellungnahmen Abstand zu nehmen und den Rest von Anwälten und Ullsteins PR-Abteilung regeln zu lassen. Besser ist das. Und wenn Sie beim nächsten Buch wieder ihre "inhaltlich total legitime" Vorgehensweise wählen sollten - der Verdacht liegt nach dem obigen Text ja nahe - dann würde ich empfehlen, damit entweder keinen Profit anzustreben oder aber ihn zumindest mit den echten Autoren zu teilen.

  • Veilchen74

    Veilchen74

    Autsch, autsch. Man müsste ihr vielleicht einmal erklären, dass Inspiration nicht das gleiche ist wie abschreiben und dass man auch in den Nullerjahren ganz und gar kein "Recht zum Kopieren" hat.
    "Untermieter in meinem eigenen Kopf" - ich finde die ganzen Formulierungen einfach lachhaft. Gute Schriftsteller zeichnet u.a. aus, dass man ihre Gedanken nachvollziehen kann, das gelingt mir bei dem Geschreibsel nun wirklich nicht. Die ganze Äußerung der Autorin ist eine solch bizarre Mischung von übertrieben hochgestochen und kindisch, dass bei mir nur noch eine Meinung übrigbleibt: sie ist kindisch.

  • tahas

    tahas

    Ich Sie bitte um Verhälnismäßigkeit im Umgang mit dieser Situation! Gerade die Gehirne junger Menschen sind sehr lernbegierig - und lernen am besten durch Nachahmung. Wir alle hier haben schon Worte und Handlungen anderer Menschen übernommen, haben ausprobiert wie es sich anfühlt dies oder jenes zu tun, etwas dass wir uns selbst nie vorstellen konnten. Mit dem Alter gelingt es den meisten von uns etwas eigenes zu entwickel, etwas ganz neues zu komponieren, etwas dass für uns charakteristisch ist. Aber am Anfang stand für uns immer eine Zeit des Betrachtens, Staunens und Nachahmens...vielleicht wie bei Helene. Also: etwas mehr Entspanntheit mit dem Thema bitte! Danke.

  • Ute Gerhardt

    Ute Gerhardt

    @ Tahas: Nun machen Sie aber bitte mal 'nen Punkt. Es besteht ja wohl ein geringfügiger Unterschied zwischen stilistischer Identitätsfindung wie Sie sie beschreiben und der Abgebrühtheit, fremdes geistiges Eigentum großkotzig als das eigene auszugeben und sogar Geld damit verdienen zu wollen. Wenn Fräulein Hegemann für den reinen Privatgebrauch vor sich hingeschrieben und mit verschiedenen Stilen und Inhalten experimentiert hätte, würde sicherlich niemand etwas dagegen einwenden. Aber die Chuzpe zu besitzen, so etwas dann als eigene Leistung an einen Verlag zu verkaufen(!) und nicht einmal auf konkrete Nachfrage(!) direkt einzuräumen, daß da abgeschrieben wurde - die ist schon bemerkenswert. Und das nicht im besten Sinne.

    Fräulein Hegemann hat offensichtlich dreist darauf spekuliert, daß ihre Vorgehensweise aufgrund des geringen Bekanntheitsgrades von Airens Buch unentdeckt bleiben würde. Zu so viel Berechnung war ihr "junges Hirn" also wohl immerhin schon fähig. Daß das Publikum, an dem sie verdienen wollte und auch der Verleger des echten Autors da ein klein wenig "Entspanntheit" verlieren, hätte sowohl ihr als auch Ihnen eigentlich klar sein müssen.

    Ausgesprochen erheiternd finde ich allenfalls die Tatsache, daß diese ganze Chose nur aufgrund des Mediums aufgeflogen ist, dessen vermeintliche Kultur Frl.Hegemann als Rechtfertigung für ihr Handeln heranzieht. Hoffen wir, daß sie auch hieraus lernt. Wobei sie ihre Glaubwürdigkeit als echte Autorin wohl inzwischen auf Jahre hinaus erstmal verspielt haben dürfte. Zu Recht.

  • Thomas Knip

    Thomas Knip

    Helene Hegemann ist mit 17 Jahren eine Jugendliche, die mit ihren Aussagen wortreich zu verstehen gibt, dass sie definitiv noch keine Erwachsene ist. Da fehlt noch einiges an sittlicher Reife. Man kann ihr nicht einmal viel vorwerfen, denn ihr fehlt schlicht das Unrechtsbewustsein, das man von einem erwachsenen Menschen erwarten darf.

    Eigentlich würde ich vom Ullstein Verlag dagegen erwarten, dass er den Roman vom Markt nimmt und der Autorin ganz klar zu verstehen gibt, dass sie alle betroffenen Passagen mit eigenen Worten gefälligst noch einmal neu zu (be)schreiben hat. Ansonsten fehlt dem Ullstein Verlag das moralische Recht, sich gegenüber Urheberrechtsverletzungen am eigenen Sortiment in Zukunft noch echauffieren zu dürfen.

  • Bücherwurm

    Bücherwurm

    Also eines ist sicher: Das Buch dieser Jungautorin werde ich auf keinen Fall lesen. Ich habe selten eine so ignorante und unklar geschriebene Stellungnahme wegen Plagiatsvorwurf gelesen und hoffe, Frau Hegemann wird uns mich weiteren Ergüssen literarischer Art verschonen.

  • ARTiBerlin

    ARTiBerlin

    Ach Helene. Das Buch sollte akzeptiert werden. Die Diskussionen sollten verebben. Nur eines noch, zum Schluss. Ein Brief an Helene:

    http://www.artiberlin.de/article/Axolotl_Roadkill- Wie_ich_mich_mit_Helene_H_ve

    • ...

      Informationen zum Kommentieren

      Bitte kommentieren Sie zur Sache. Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Wir werden Ihren Kommentar so schnell wie möglich freischalten. Hier lesen Sie unsere Netiquette.

    • ...
      Mein Kommentar

      Bitte kommentieren Sie zur Sache. Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Wir werden Ihren Kommentar so schnell wie möglich freischalten. Hier lesen Sie unsere Netiquette.

      Ihr Profilbild können Sie über den externen Dienst Gravatar einbinden.

      (E-Mail wird nicht veröffentlicht)
      CAPTCHA image
      Wenn Sie die Buchstabenkombination nicht entziffern können, erhalten Sie durch Klick auf die Buchstaben eine neue Kombination.

      * Pflichtfeld

    nach oben