26.02.2010Verlage
Militärverlag kehrt an den Standort Berlin zurück
Der Verlag Das Neue Berlin hat den 1956 gegründeten Militärverlag erworben. Er soll innerhalb der Eulenspiegel Verlagsgruppe fortgeführt werden und im September mit vier Titeln sein erstes Programm vorlegen.
Eulenspiegel-Verleger Matthias Oehme und edition-ost-Verleger Frank Schumann begründeten Erwerb und Wiederbelebung des Verlags mit der Absicht, die guten Traditionen dieses Hauses fortsetzen zu wollen. Im Wesentlichen werde der Militärverlag auf vier Feldern tätig werden. Diese umfassen: die Wiederauflage von Werken des progressiven deutschen und internationalen Militärwesens, die Geschichte der NVA und des Warschauer Vertrags einschließlich Autobiografien von Militärs, die Auseinandersetzung mit der aktuellen deutschen und internationalen Militär- und Sicherheitspolitik sowie regionale Militärgeschichte.
1. für frieden und... 26.02.2010 22:45h
Hm, "gute Traditionen" im progressiven Militärwesen. Progressive Kräfte waren doch im Stasijargon die, die alles beim Alten lassen wollten..? Diese Klientel wird man mit den Titeln noch eine Weile bedienen können.
2. H. Kraft 27.02.2010 17:23h
Wenn alle Frieden wollen, so benötigen wir
auch keinen Militärverlag.
Es ist auf unserer Erde schlimm genug, dass
verschiedene Staaten zum Bau von
Atomwaffen fähig sind.
Es geht scheinbar immer noch um
irgendwelche geschichtliche Aufarbeitungen.
Gewiss, ist Aufklärung in so einem Spektrum
richtig.
Aber man sollte auch die Gefahren kennen,
die von bestimmten Publikationen ausgehen
können.
Es sollte an dieser Stelle auch klar sein, dass
man nicht ,nur` mit Waffen aufrüsten kann,
sondern auch mit militärisch verfassten Büchern
und Schriften die Menschen in bestimmte
Meinungsbilder ziehen kann.
Dies ist eine traurige Entwicklung.
In unseren Schulen wird das Fach Geschichte
gelehrt und dabei werden auch viele Aspekte
behandelt.
Junge Menschen sollte man mehr für den
Frieden erziehen und begeistern.
H. Kraft, München
3. Bergwichtel 18.03.2010 20:00h
Wenn alle menschen Brüder sind, werden wir auch kein Militär mehr brauchen!
Aber alle menschen werden keine Brüder, dazu gibt es zu viel Geld, das jeder haben will.
Oder gibt der, der mehrer Millionen hat soviel an ander ab, da mit jeder das Gleiche hat.
Wohl kaum!
Also wir es beim Militär bleiben!
Es kommt darauf an, dem Militär die notwendie Aufgabe zu erteilen Sicherung des friedlichen Zusammenlebens aller Menschen und nicht Mord an Zivilisten.
Deshalb kommt es darauf an wirkliche Traditionen zu publizieren.
Wie weit war der mit der Meinung
"Progressive Kräfte waren doch im Stasijargon die,
die alles beim Alten lassen wollten!"
mit seinem Mundwerk den eigenen Gedanken voraus?
Und was hat er aus der Geschichte, die nicht erst 1918 begann gelernt?