Antiquariat
12.03.2010Umfrage
Buchhai & Co. – wer verfügt im Online-Handel über die Datenhoheit?
Roman Heuberger (Antiquariat Roman Heuberger), Köln
Ich weiß zu wenig über die Verflechtungen von ZVAB und anderen Plattformen mit "Buchhai" resp. w+h, auch habe ich wenig Kenntnisse darüber, wo die endlichen Ziele von Wiesler & Co. liegen. Eines weiß ich aber genau: ich möchte über mein Angebot antiquarischer Bücher, das auch ich via Internet anbiete, weitestgehend selbst bestimmen. Natürlich weiß ich auch, dass ich, sobald ich das Internet betrete, eine Transparenz biete, gegen die ein Nacktscanner am Flughafen harmlos ist. Dennoch, wenn ich die Möglichkeit habe, einzuschreiten, sobald ich rauskriege, dass mein komplettes Internet-Warenangebot schlicht und einfach ungefragt übernommen wird von einer Plattform, die mich vorher nicht gefragt hat, ob sie das tun darf, dann tu ich das. Ich gehe davon aus, dass beispielsweise zwischen ZVAB und "Buchhai" ein Agreement besteht, in dem Geld fließt oder fließen könnte. Für wen auch immer. Jedenfalls steht für mich im Focus, dass das durch meine Arbeit dargebotene Angebot antiquarischer Bücher vogelfrei geworden ist und offenbar jeder damit machen kann, was er will. Bisher war ich der Auffassung, dass meine Daten da veröffentlicht werden, wo ich das übersehen kann und vor allem auch will. In meinem Fall bei ZVAB, Antiquariat.de, Booklooker und auf meiner eigenen Seite. Eurobuch als Metasuchmaschine akzeptiere ich. Ob ich meine Daten auch auf der ILAB-Metasuche haben will, entscheide ich selbst, die übernimmt die ILAB nicht automatisch, sondern nur auf Antrag hin, gut so.
Der Markt ist in Bewegung. Nicht mehr das Angebot antiquarischer und gebrauchter Bücher selbst bringt das Geld. Viele von uns sind von den Plattformen wirtschaftlich abhängig, die Plattformen wissen das genau und wollen uns immer mehr an sich binden. Nicht mehr die mittlerweile viel zu vielen und immer noch herbeiströmenden Goldschürfer verdienen in den weitestgehend ausgebeuteten Minen das Geld, aber weiterhin noch die, die Schaufeln und Hacken verkaufen.
Weil die Anbieter von Schaufeln und Hacken, spricht Software, auch immer noch zunehmen, werden Zusammenschlüsse angestrebt. Was den tausenden und abertausenden Anbietern antiquarischer und gebrauchter Bücher niemals gelingen wird (im Ansatz allerdings der GIAQ), nämlich sich zu bündeln, machen die Plattformen vor. Sie schließen sich in sog. "Kooperationspartnerschaften" zusammen oder kaufen sich gleich selbst gegenseitig auf.
Der Markt, nämlich wir, wird unter den Plattformen aufgeteilt, ohne dass wir selbst noch ein Mitspracherecht haben. Bei der willkürlichen Weitergabe unserer Daten, also den Früchten unserer Arbeit, wird unsere stillschweigende Zustimmung vorausgesetzt. Die momentane Diskussion um "Buchhai" zeigt allerdings, dass dem nicht so ist. Viele Anbieter beugen sich mittlerweile allen möglichen Vorgaben und Maßregeln der Plattformen, man hat mitunter den Eindruck, nicht die sind unsere Dienstleister, sondern wir deren und müssen auch noch dafür bezahlen.
Eines der bedeutendsten Kriterien, die den Antiquar beschreiben, ist die geistige Freiheit. Diese hat er in der Regel auch immer mit in seinen Alltag hinübergetragen. Davon ist allerdings in den Zeiten des Internets nicht mehr viel übriggeblieben. So mag also jeder selbst bestimmen, inwieweit er sein Geschäft in immer weiterer Abhängigkeit von anderen und zunehmender Fremdbestimmung betreiben will. Der Buchhai selbst ist glaube ich gar nicht so wichtig, eher ein kleiner Fisch, ihm sollte aber schon klargemacht werden, dass er nicht alles fressen kann, was er gern möchte. Und dass seine Beute nicht immer freiwillig in sein Maul schwimmt.
Rainer Friedrich Meyer (Antiquariat Rainer Friedrich Meyer), Berlin
Eigene Datenbank auf dem Computer. Eigene Homepage, keine von der Stange. Den Plattformen nie alles übermitteln. Selbständig sein.
Hans Joachim Schulz, Haren/Ems
Das Kopieren, Plagiieren und ungefragte Nutzen von Inhalten ist integraler Bestandteil des Internet. Diese Einstellung ist derartig Mainstream geworden, dass hier ein Unrechtsbewusstsein nur am Rande aufflackert, wenn überhaupt. Das Verhalten von Google gegenüber dem Copyright ist Hinweis für diese Haltung. Sie hat sich durchgesetzt. So wenig wie die Manufakturarbeiter sich gegen die Einführung der Maschine in den Produktionsprozess auf Dauer zur Wehr setzen konnten, so wenig wird Urheberrecht und Copyright eine Zukunft haben. Die Zeiten geistigen Eigentums sind vorbei. Was jetzt noch folgt sind Rückzugsgefechte.
Ingo Stadler (Antiquariat im Kloster), Weilheim
Mit großer Verwunderung musste ich in den letzten Tagen in der AQ-Runde [Anm. der Redaktion: gemeint ist eine E-Mail-Runde von Antiquaren] die aufgeregten Diskussionsbeiträge einzelner Kollegen zur Kenntnis nehmen. Ich möchte mich ganz ausdrücklich von den negativen Beiträgen distanzieren! Welcher Kollege hat in den vielen letzten Jahren sich aufgeregt, dass immer mehr Meta-Suchmaschinen ganz selbstverständlich und natürlich ohne zu fragen auf die eigenen Datensätze zugreifen? Im Gegenteil profitieren wir doch alle davon, dass ein Käufer über viele Quellen auf das eigene Buchangebot stößt. - Im Gegensatz zu anderen Plattformen kann ich z. B. bei meinen Umsätzen bei Prolibri intern genau sehen, über welche Quelle ein Besteller auf mein Angebot gestoßen ist.
Mir scheint, dass die negativen Äußerungen wohl meist auf persönliche Animositäten gegen die Firma w&h bzw. deren Mitarbeiter zurückzuführen sind!
Ich denke, dass vor allem die Zahl der Kollegen, die sich negativ in der AQ-Runde - dieses Mal über Buchhai & Co - geäußert haben, doch recht klein ist zu der großen Teilnehmerzahl an der AQ-Runde. Viele davon sind die bereits bei zahlreichen anderen Anlässen als Vielschreiber bekannt.
Auch erscheint mir der Sturm der Entrüstung - wogegen auch immer - besonders leicht entfachbar zu sein, wenn Kollegen wenig zu tun und damit viel Zeit und Anlass haben, ihren Frust abzubauen.
Auch ist es leider so, dass in der AQ-Runde Äußerungen schnell abqualifiziert werden, ja nicht wenige Kollegen sogar z. T. unflätig beschimpft werden. Das veranlasst viele Teilnehmer, sich mit "abweichenden" Meinungen zurückzuhalten bzw. hat in Einzelfällen dazu geführt, dass sich jemand aus der Runde abgemeldet hat.
- 09.03.2010
- Meinung: Datenhoheit im Online-Antiquariatshandel
- 09.03.2010
- Online-Handel: "Erste Erfahrungen zur Metasuchmaschine Buchhai.de"
- 28.01.2010
- Online-Handel: Buchhai – ein Preisvergleich für Bücher

1. Christoph Schäfer 12.03.2010 12:00h www.heineantiquariat.de
Zur objektiven Bewertung des obigen Beitrags des geschätzten Kollegen Stadlers hier noch eine Information von der website der w+h GmbH:
-------------------------------------------
"Unterstützung bei der Entwicklung der Software whBOOK und des Portals buchfreund.de
Antiquariat Uwe Theodor Bechtold
Bodelschwinghstraße 49
D 75179 Pforzheim
www.esoterikbook.de
Antiquariat im Kloster
Ingo Stadler
Simbeckstraße 15
D 82362 Weilheim
www.antiquariat-stadler.de
Dietmar Brezina
Gärtnerstraße 49 b
D 85368 Moosburg"
-----------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Schäfer
2. Buchhöker 12.03.2010 12:41h
Herr Stadler,
die Hinweise in Ihrem Beitrag berücksichtigend fasse ich mich kurz!
Stadler: Thema verfehlt! 6! Setzen!
Ansonsten: Ich hatte doch nach dem gestrigen Aufruf etwas mehr erwartet ...
3. müller 12.03.2010 14:13h
Zur objektiven Bewertung der obigen Beiträge der geschätzten Kollegen hier noch eine Information von der Website der GIAQ:
Vorstand:
Christoph Schäfer, Düsseldorf
Mitgliederliste:
Antiquariat Heuberger - Roman Heuberger
Fabula - Antiquariat - Hans - Joachim Schulz
Kann es sein das hier eine Gesellschaft (Genossenschaft) einer anderen Gesellschaft "etwas böse will" ?
4. Otto W. Plocher 12.03.2010 14:31h http://owplocher.blogspot.com
Zur Umfrage:
Das Thema Datenhoheit habe ich bislang (vielleicht zu unrecht) nicht für so wichtig gehalten, was damit zusammenhängen mag, daß ich meine wertvolleren und bibliophilen Stücke („an denen mir was liegt“) ohnehin nur sehr spärlich im Internet bewerbe. Für die „normale“ Ware (wissenschaftliche Literatur, „Gebrauchtbuch“) war mir immer eine möglichst breite Streuung des Angebot wichtig. – Befremdlich fand ich dann allerdings die Tatsache, daß von Buchfreund.de Archivdaten bereits verkaufter Bücher im Internet bereitgehalten und von Google indiziert wurden (anfänglich sogar mit Preisen), was eine Pseudotransparenz erzeugt hat und dem ehemaligen Anbieter dieser schon längst gelöschten Bücher die Daten sozusagen „aus der Hand“ nahm. Die Debatte um die Datenhoheit (die übrigens auch in der XING-Gruppe sehr ausführlich und gar nicht aufgeregt geführt wurde, und zwar nicht nur von den notorischen „Vielschreibern“) interessiert mich aber zunehmend.
In Sachen Software bin ich (als Niedersachse) in der frühen Bronzezeit steckengeblieben und verwende eine vor über 10 Jahren anläßlich eines nächtlichen Umtrunkes mit mir selbst geschriebene Access-Datenbank, in der Rechnung, Buch- und Kundendaten getrennt und nicht vernetzt eingegeben werden können. Reicht für mein Geschäft (unter 2.000 Rechnungen im Jahr, unter 10.000 aktiver Bücher) vollkommen aus. Damit bestücke ich derzeit 9 Plattformen problemlos. Außerdem wende ich das von mir entwickelte PPPO (Plocher’s-Perfect-Post-Order)-Verfahren an: Jeder Kunde erhält nach Bestellung eine persönliche und freundliche Antwort via Email mit Zahlungs- und Lieferhinweisen. Die Kunden schreiben zurück, man scherzt, schickt sich kleine Billets usw. Das macht Spaß.
In Sachen Unabhängigkeitserhaltung schließe ich mich den Ausführungen des Kollegen Meyer an. Auf meiner eigenen Homepage werde ich gerne jederzeit bibliophile und wertvolle Bücher anzeigen; vielleicht teilweise auch in einem eigenen Ebay-Shop und bei Prolibri... öch, wollte sagen: Antiquariat.de. Ansonsten: Stammkunden betreuen, Messen und Kataloge bestücken. Individualität betonen, wo’s nur geht. Distinktion statt Gleichmacherei. The rest is a nightmare.
------
Noch kurz zu den Ausführungen des Kollegen Stadler:
Sicherlich gibt es in der AQ-Runde gelegentlich eine ungute Dynamik. Daraus aber zu folgern, daß viele nur aus „Frust“ und Langeweile schreiben, finde ich nicht in Ordnung. Wenn ich irgendwo teilnehme, mache ich auch aktiv mit (ich tue es erst seit einem Jahr, nach 14 Jahren Trappistenexistenz). Im Gegenteil sind die vielen schweigenden Mitleser das Problem. Ich knapse mir die Zeit für meine Beiträge jedenfalls von meiner Arbeitszeit ab; aus Interesse am Thema, aber auch Freude an der Auseinandersetzung. Daß 95% der Mensch- und Kollegenheit ganz einfach nur an ihrem Alltagsgeschäft interessiert sind und mit Scheuklappen geradeaus laufen, belegt nur die Abwesenheit eines Problembewußtseins, rechtfertigt dieselbe aber nicht.
Übrigens ist mein Verhältnis zu W+H ein rein ethnologisches, nämlich interessiert-beobachtendes. Weder benutze ich die WHBooks Software noch Order-Control, noch unterstelle ich den Herren von W+H diabolische Absichten bis zum Beweis des Gegenteils. Ich liste sogar (ohne größere Probleme) meine Bücher bei Buchfreund.de. – Trotzdem müssen kritische Nachfragen erlaubt sein.
Freundliche Grüsse Ihr OW Plocher
P.S.: Noch was für’s Herz:
Les hommes sont faits nous dit-on
Pour vivre en bande comme des moutons.
Moi j'vis seul et c'est pas demain
Que je suivrai leur droit chemin.
(Georges Brassens, La mauvaise herbe)
5. Christoph Schäfer 12.03.2010 14:39h www.heineantiquariat.de
Sehr geehrter "Müller",
es geht nicht darum, daß ich oder die Genossenschaft "böse" bin, sondern mein Kompagnon Stephan Lustenberger und ich, persönlich haftende Gesellschafter der Heinrich Heine Antiquariat Lustenberger & Schäfer oHG, unsere Bücher und die Photos dieser Bücher nicht vom Buchhai geschluckt sehen möchten, nicht mehr und nicht weniger. Da der Beitrag des geschätzten Kollegen Stadlers mit subtilen Spitzen versehen war, wollte ich auf seine Zusammenarbeit mit w+h hinweisen und einige seiner Zuspitzungen damit relativieren. Es geht nicht um Vielschreiberei oder Aufgeregtheit, es geht schlicht um meine, unsere Freiheit selbst zu bestimmen, wer etwas mit unseren Daten, unserer Arbeit unternimmt, bzw. diese ausbeutet.
Da "Müller" schon meine ehrenamtliche Vorstandstätigkeit für die GIAQ angesprochen hat, um die es hier aber gar nicht ging, und der Kollege Stadler unsere Datenbank, die früher prolibri und heute antiquariat.de heißt, angesprochen hat und daran lobt, daß man dort sehen könne, von wo die Umsätze vermittelt wurden, möchte ich noch gerne ergänzen, daß die Teilnehmer an antiquariat.de im Händlerbereich einstellen können, an wen ihre Daten weitergegeben werden. Mit Ausnahme von google kann man dort alle Metasuchen und Vermittler ABSCHALTEN ! Meines Wissens genau der Unterschied, der die Freiheit eines Antiquars ausmacht.
Ich habe nichts gegen externe Vermittler, jedoch möchte ich sie mir selbst aussuchen und nicht vorschreiben lassen.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Schäfer
6. müller 12.03.2010 15:13h
Sehr geehrter Herr Schäfer,
ich verstehe Sie nicht. Die AGBs der Plattformen sind klar „mit dem Aufspielen Ihrer Daten haben Sie zur Weitergabe zugestimmt“. Warum jammern Sie dann jetzt? Sie könnten es ja auch ganz einfach abschalten. Indem Sie bei der Plattform kündigen, die Ihnen nicht genehm ist.
Aber dann kann man sich nicht so schön aufregen!
7. RF Meyer 12.03.2010 15:15h http://www.meyerbuch.com/
Das kann ich nur unterstreichen. Was anderen Programmierern möglich ist, nämlich ein Wahlverfahren einzufügen, auf welchen Metasuchen der Antiquar seine Bücher gelistet finden möchte, sollte selbstverständlich auch für das ZVAB durchführbar sein.
In diesem Sinne ist der Hinweis des Herrn Wufka in seiner Mail an die ‚Mitgliedsantiquare’, in der er sich hinter den hauseigenen AGB versteckte, wenig kundenfreundlich: „Die Metasuchmaschinen sind ein Teil dieser Werbung und Verkaufsvermittlung - die Erlaubnis zur Verwendung der dazu notwendigen Daten ist durch die AGB gegeben. (...) An der Meta-Schnittstelle auf ZVAB.com wird sich jedoch nichts ändern.“
Herr Holzapfel von der Fa. w+h bemerkte zu diesem Thema: „das nicht anzeigen ihrer bücher ist momentan wenn überhaupt nur über die portale möglich, in denen sie ihre bücher einstellen.“ – Eine bemerkenswerte Diskrepanz in den Aussagen.
Es wäre einem zukünftigen, vertrauensvollen Geschäftverhältnis zwischen den Antiquaren und dem ZVAB dienlich, würden die Beziehungen bzw. Verflechtungen zwischen diesem und der Fa. w+h offengelegt.
Für mein Antiquariat kann ich nur feststellen: meinen gesamten Buchbestand finden Sie nur auf meiner eigenen Angebotseite, siehe die Adresse oben.
Auf den Plattformen stets einen Teilbestand, ohne Seltenheiten und wertvollere Werke; zur Zeit im ZVAB sogar noch wesentlich weniger als sonst, bis die Angelegenheit mit w+h geklärt sein wird.
8. Horst-Werner Dumjahn 12.03.2010 15:39h www.dumjahn.de
Hai, das ist ein Raubfisch. Was aber ist genau ein "Buchhai"? Es wäre schön, wenn das einer der Experten hier mal in ein, zwei Sätzen erklären könnte. Das wäre sicher auch für die Diskussion hilfreich. Vom "Buchhai" hatten wir bisher noch nichts gehört. Haben wir da was versäumt?
Im übrigen setzen wir weiterhin auf unsere eigene Website, mit der wir immer noch die meisten Bestellungen generieren. Die wichtigsten Bücher haben bei uns übrigens eine "eigene" Seite und wo "größeres Bild ansehen" steht, da ist auch ein zweites, eben größeres Bild vorhanden, hilfreich auch bei Mängeln, dann gibt es einen verlinkten Hinweis auf eben dieses größere Bild. Das Wichtigste: Wir können Angaben zum Buch selbst anbieten, zum Beispiel Inhaltsverzeichnisse, Vorworte oder Klappentexte. Eben alles, was dem Kunden die Kaufentscheidung erleichtert. Vielleicht gibt es deshalb bei uns praktisch keine Rücksendungen! Zum Glück lohnt sich die Mühe also!
Es gibt aber mindestens noch einen weiteren Grund, siehe www.dumjahn.de/faq_03.html Auf dieser Seite wird unser Umgang mit nicht so toll erhaltenen Büchern als "Dumjahn-Prinzip" erklärt. Wir können es zur Nachahmung nur empfehlen ...
9. Christoph Schäfer 12.03.2010 15:44h www.heineantiquariat.de
Ich kann Rainer Meyer, dem schlauen Berliner Kollegen, nur zustimmen. Wir agieren ähnlich. "Müller" möge mir einmal meine (oder die meines Kompagnons) Unterschrift unter dem Vertrag zeigen, mit der wir uns verpflichtet hätten, diesem Raub zuzustimmen. Sie werden sie vergeblich suchen. Suchte sich eine Plattform an der wir wissentlich und willentlich beteiligt sind einen Kooperationspartner mit einer zwar hohen Klickrate, aber anrüchigem Angebot, wir würden mit derselben Berchtigung dagegen protestieren. Es sind unsere Bücher und die Bilder davon, die gegen unseren Willen mindestens an Dritte weitergegeben werden, sowohl der Lieferant (ZVAB), als auch der Verbreiter (w+h) verweisen auf den jeweils anderen, dabei ist die Sache so einfach: Machen Sie Ihre Arbeit und schaffen Sie die technischen Voraussetzungen dafür, daß die Bücher des Heinrich Heine Antiquariats, und nur dafür spreche ich hier, nicht mehr im Buchhai angezeigt und auch nicht anderweitig von der w+h GmbH verwendet werden, wir als Ihr Kunde(!!!) und content-Lieferant wollen das so ! Hallo Tutzing !
10. müller 12.03.2010 16:28h
„dabei ist die Sache so einfach: Machen Sie Ihre Arbeit und schaffen Sie die technischen Voraussetzungen dafür“
Ich sehe es aber so:
Gehen sie nur zu den Portalen die Ihnen zusagen, hören mit dem jammern auf und schreiben den anderen nicht vor wie sie ihre Arbeit zu verrichten haben.
PS. Sie haben es auch schon fast richtig erkannt: Wir sind nur LIEFERANDEN und nicht Kunden für die Plattformen „und das ist auch gut so“ wie man bei uns so sagt.
Ich melde mich jetzt ab, aus dieser fruchtlosen Diskussion!!!
11. Rolnd Samsz 12.03.2010 19:19h geizmonster.de
Guten Tag verehrte Kollegen,
diese Diskussion ist nicht nur fruchtlos, sondern letztendlich sinnlos.
Das ZVAB bezahlt Provision für vermittelte Verkäufe. Jetzt ist es ganz egal ob meine Angebote in einer Meta-Suchmaschine erscheinen oder nicht.
1. Das ZVAB legt die Provision auf alle Gebührenzahler um.
2. Erscheinen meine Angebote nicht in der Meta-Suchmaschine, kann der Käufer über den Link "nach diesem Titel suchen" doch wieder mein (nicht in der Meta-Suchmaschine angezeigt) Angebot kaufen. Und schon wird für meinen Titel die Provision an die Meta-SuMa fällig.
Verzichte ich auf die Suche durch Meta-Suchmaschinen, bezahle ich trotzdem dafür.
Also bleibt nur die Kündigung der Mitgliedschaft im ZVAB, wenn ich sicherstellen möchte das w+h nicht ein paar Cent Provision indirekt kassiert.
Wenn es mir um das Umfeld geht, in dem meine Bücher angezeigt werden, sollte ich auch dringend einen großen Bogen um Amazon machen. Im Netz tummeln sich 1000 AShops. Dort taucht dann mein Buch wohl möglich zwischen DVDs und Gartenzubehör auf.
Noch besser wird es bei Abebooks und booklooker. Über Preissuchmaschinen taucht dann mein Angebot zwischen Damenwäsche und Tuningzubehör auf.
Die Auswahl der Meta-SuMa bei antiquariat.de hat einen anderen Hintergrund. Leider finde ich es auf der Homepage gerade nicht wieder. antiquariat.de stellt dem einzelnen Anbieter die Vermittlungsprovision in Rechnung, deshalb kann man google nicht abwählen - kostet nichts.
Auch sollte man als Online-Anbieter wenigstens grundsätzlich des Online-Marketing kennen und da ist Affiliate ein wichtiger Baustein. Irgendjemand verdient fast immer mit.
Mit freundlichen Grüßen
12. Christoph Schäfer 12.03.2010 23:05h www.giaq.de
Sehr geehrter Herr Samsz,
Sie behaupten in Ihrem Kommentar:
"Die Auswahl der Meta-SuMa bei antiquariat.de hat einen anderen Hintergrund. Leider finde ich es auf der Homepage gerade nicht wieder. antiquariat.de stellt dem einzelnen Anbieter die Vermittlungsprovision in Rechnung, deshalb kann man google nicht abwählen - kostet nichts"
Weder das von der GIAQ betriebene antiquariat.de, noch zuvor prolibri, haben jemals an einen Händler die für Fremdvermittlungen anfallenden Provisionen weitergereicht, dies entspricht nicht den Tatsachen.
Es entspricht jedoch unserer Überzeugung, uns Händlern das Selbstbestimmungsrecht über unseren eigenen Auftritt im Netz zu überlassen, deswegen kann man individuell einstellen, von welchen Metasuchen die eigenen Bestände gefunden werden sollen und von welchen nicht.
Man kann einen neutralen Suchlink auf der eigenen homepage einbauen, die darüber generierten Umsätze sind dann z.B. völlig provisionsfrei, man kann festlegen, ob man dem Kunden die Möglichkeit gibt, wenn er bei einem selbst nicht fündig wird, im Gesamtbestand der Plattform weiterzusuchen und man kann sogar einen Teilbestand der Ware in antiquariat.de zum homepage-exklusiv-Bestand erklären. Diese Titel erscheinen dann nur noch auf der eigenen homepage.
Die vielen Möglichkeiten, die eigenen Daten wieder herunterzuladen, zu editieren, neue "live" online zu stellen, Kataloge zu erstellen etc. einmal ganz zu schweigen.
Stichwort, Provisionen, die sind so gedeckelt, daß unterm Strich, wenn man sein Marketing geschickt betreibt, die Monatsrechnung für antiquariat.de äußerst bescheiden ausfällt, von den günstigen Paketmarken für die Händler einmal ganz abgesehen.
Alles Optionen, die "echte", ehrenamtlich tätige Antiquare aus ihrer täglichen Praxis heraus für sich und ihre Kollegen geschaffen haben, einfach um individuell und unabhängig zu sein.
Last, but not least der gedruckte "Gemeinschaftskatalog der Antiquare", ein handfestes Plädoyer für die Vielfalt der Antiquare und ein fast trotziges statement im Internet-Zeitalter.
Und das allerbeste: man muß noch nicht einmal in die Genossenschaft eintreten, jeder professionelle hauptberufliche Antiquar könnte seine Waren über antiquariat.de anbieten.
Dazu gehört dann aber auch, daß man sach- und fachgerecht beschreiben und ansprechende Ware anbieten kann, ansonsten wird man leider, selbst wenn ein Gewerbeschein vorhanden ist, bei antiquariat.de nicht teilnehmen können, und das ist gut so.
Dies alles könnte man nun einfach wieder als "Schleichwerbung" abtun, aber so sind nun einmal die Fakten, das verstehe nicht nur ich unter der Datenhoheit eines selbständig denkenden und handelnden Antiquars !
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Schäfer (Vorstandsmitglied der GIAQ)
13. Christoph Schäfer 12.03.2010 23:05h www.heineantiquariat.de
Sehr geehrter Herr Samsz,
Sie behaupten in Ihrem Kommentar:
"Die Auswahl der Meta-SuMa bei antiquariat.de hat einen anderen Hintergrund. Leider finde ich es auf der Homepage gerade nicht wieder. antiquariat.de stellt dem einzelnen Anbieter die Vermittlungsprovision in Rechnung, deshalb kann man google nicht abwählen - kostet nichts"
Weder das von der GIAQ betriebene antiquariat.de, noch zuvor prolibri, haben jemals an einen Händler die für Fremdvermittlungen anfallenden Provisionen weitergereicht, dies entspricht nicht den Tatsachen.
Es entspricht jedoch unserer Überzeugung, uns Händlern das Selbstbestimmungsrecht über unseren eigenen Auftritt im Netz zu überlassen, deswegen kann man individuell einstellen, von welchen Metasuchen die eigenen Bestände gefunden werden sollen und von welchen nicht.
Man kann einen neutralen Suchlink auf der eigenen homepage einbauen, die darüber generierten Umsätze sind dann z.B. völlig provisionsfrei, man kann festlegen, ob man dem Kunden die Möglichkeit gibt, wenn er bei einem selbst nicht fündig wird, im Gesamtbestand der Plattform weiterzusuchen und man kann sogar einen Teilbestand der Ware in antiquariat.de zum homepage-exklusiv-Bestand erklären. Diese Titel erscheinen dann nur noch auf der eigenen homepage.
Die vielen Möglichkeiten, die eigenen Daten wieder herunterzuladen, zu editieren, neue "live" online zu stellen, Kataloge zu erstellen etc. einmal ganz zu schweigen.
Stichwort, Provisionen, die sind so gedeckelt, daß unterm Strich, wenn man sein Marketing geschickt betreibt, die Monatsrechnung für antiquariat.de äußerst bescheiden ausfällt, von den günstigen Paketmarken für die Händler einmal ganz abgesehen.
Alles Optionen, die "echte", ehrenamtlich tätige Antiquare aus ihrer täglichen Praxis heraus für sich und ihre Kollegen geschaffen haben, einfach um individuell und unabhängig zu sein.
Last, but not least der gedruckte "Gemeinschaftskatalog der Antiquare", ein handfestes Plädoyer für die Vielfalt der Antiquare und ein fast trotziges statement im Internet-Zeitalter.
Und das allerbeste: man muß noch nicht einmal in die Genossenschaft eintreten, jeder professionelle hauptberufliche Antiquar könnte seine Waren über antiquariat.de anbieten.
Dazu gehört dann aber auch, daß man sach- und fachgerecht beschreiben und ansprechende Ware anbieten kann, ansonsten wird man leider, selbst wenn ein Gewerbeschein vorhanden ist, bei antiquariat.de nicht teilnehmen können, und das ist gut so.
Dies alles könnte man nun einfach wieder als "Schleichwerbung" abtun, aber so sind nun einmal die Fakten, das verstehe nicht nur ich unter der Datenhoheit eines selbständig denkenden und handelnden Antiquars !
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Schäfer (Vorstandsmitglied der GIAQ)
14. Christoph Schäfer 12.03.2010 23:06h www.heineantiquariat.de
An die Red., bitte einmal löschen !
CS
15. ratlos 12.03.2010 23:35h
Liebe Antiquare,
Kann mir jemand verraten, was schlecht ist an buchhai?
Ich persönlich (als Käufer, der ich auch bin) benutze nur addall und vialibri. Sind die auch schlecht?
Gibt es denn "gute" Metasuchmaschinen oder sind sie alle des Teufels?
Gut möglich, daß ich als Außenseiter hier etwas verpaßt habe.
16. Jens Falk 12.03.2010 23:56h http://www.jens-falk.de
Keiner der Diskutanten weis anscheinend so recht, was tatsächlich passiert und was möglich ist. Ein kleiner Versuch der Aufklärung.
Weil es ein wenig zu lang für einen Kommentar, bitte ich um ein Klick auf meinen Blogeintrag.
http://www.jens-falk.de/webseite/?p=670
17. ratlos - immer noch 13.03.2010 00:23h
Danke, aber: Wie der Name schon sagt. Immer noch ratlos.
Wo liegt die Gefahr?
(Erfolgskontrolle? Lächerlich. Und wenn? Wem wäre geschadet?)
18. Buchhöker 13.03.2010 06:47h
Datenhoheit? Wunschgedanken? Die Richter am BGH sehen das vollkommen anders! Sie sprechen von Datenverantwortung des Händlers!
Siehe Artikel in z.B. Welt online:
"
In Preissuchmaschinen müssen aktuelle Preisangaben stehen
13. März 2010, 04:00 Uhr
Händler darf erst nach Online-Update erhöhen
Karlsruhe - Der Bundesgerichtshof hat die Anforderungen an die Aktualität von Preisangaben in Preissuchmaschinen verschärft. Ein Händler, der dort für sein Angebot wirbt, könne wegen Irreführung des Verbrauchers belangt werden, wenn eine von ihm vorgenommene Preiserhöhung verspätet in der Preissuchmaschine angezeigt wird, entschied der BGH in einem am Freitag veröffentlichten Urteil. Händler dürften die Preise für Produkte, für die sie in einer Preissuchmaschine werben, erst dann umstellen, wenn die Änderung auch in der Suchmaschine angezeigt wird, betonte der BGH.
Durchschnittlich informierte Nutzer eines Preisvergleichsportals erwarteten bei den dort präsentierten Angeboten "höchstmögliche Aktualität". Sie rechneten nicht damit, dass die Preise aufgrund von Preiserhöhungen, die in der Suchmaschine noch nicht berücksichtigt sind, bereits überholt sind.
Im vorliegenden Fall bot ein Händler am 10. August 2006 eine Espressomaschine über die Preissuchmaschine idealo.de an. Versandhändler übermitteln dem Betreiber dieser Suchmaschine die Daten ihrer Produkte einschließlich der Preise, worauf die Suchmaschine Preisranglisten erstellt.
Der beklagte Händler stand mit den von ihm geforderten 550 Euro unter 45 Angeboten an erster Stelle, und zwar auch noch um 20.00 Uhr des genannten Tages, obwohl er den Preis für die Espressomaschine drei Stunden zuvor auf 587 Euro heraufgesetzt hatte. Er hatte idealo.de die Preisänderung zwar in dem Moment mitgeteilt, in dem er selbst den Preis auf seiner Internetseite heraufgesetzt hatte. Derartige Änderungen werden in Preissuchmaschinen aber nicht sofort, sondern erst verzögert angezeigt.
Der klagende Media Markt verlangte, dass dem Händler dieses Vorgehen künftig untersagt wird und seine Schadenersatzpflicht festgestellt wird. Media Markt bekam nun auch in dritter Instanz Recht. Die Revision des Händlers wurde verworfen. Der BGH wies darauf hin, dass auch der Hinweis "Alle Angaben ohne Gewähr" in der Fußzeile der Preisvergleichsliste eine solche Irreführung der Verbraucher nicht ausräumen könne (AZ: I ZR 123/08). ddp "
19. Peter Drewniok 13.03.2010 18:47h http://www.exlibris24.de
Wenn ein Antiquariat Angebote auf eine Verkaufsplattform hochgeladen hat, ist die Datenhoheit abgegeben. Und das mit gutem Grunde, denn die hochgeladenen Bücher wollen ja auch verkauft werden. Die Informationen des Verkauf-Angebotes können von jedem Internetnutzer für jedes denkbare Szenarium genutzt werden. Hier besteht prinzipiell eine Gleichstellung in der Abrufbarkeit der Daten. Zum schnelleren und gebündelten Abrufen der Daten stellen fast alle großen Plattformbetreiber eine Schnittstelle zur Verfügung. Beispiele sind der Amazon Webservice oder die eBay API-Schnittstelle. Diese zuvor genannten Schnittstellen kann im Prinzip jeder Internetnutzer kostenlos nutzen. Hierzu bedarf es einer einfachen Anmeldung und es kann losgehen. Losgehen mit umfangreichen Programmierarbeiten oder mit der Suche nach einem geeigneten Softwareanbieter. Wird jedoch eine solche Schnittstelle zur Verfügung gestellt und nicht jedem Internetnutzer zugänglich gemacht, dann kommt es zu einer Datenhoheit hinsichtlich der Nutzung dieser Schnittstelle. Die aktuelle ZVAB/W+H-Diskussion bestätigt meine Ansicht. Dieses entspricht nicht dem Prinzip des Internet. Wenn ich Betreiber einer Verkaufsplattform mit einer solchen Schnittstelle wäre, würde ich diese Schnittstelle aus Gleichstellungsgründen für die Allgemeinheit freigeben.
20. RF Meyer 13.03.2010 19:50h
... wenn da nicht - je nach Schöpfungshöhe - die lästige Angelegenheit mit dem Urheberrecht wäre.
21. Zinn 13.03.2010 20:14h
@20 Interessantes Thema, siehe:
Albrecht Götz von Olenhusen: Zum Urheberschutz von Antiquariatskatalogen. In: Aus dem Antiquariat NF 5 (2007) S. 199–202
ders.: Rechtsschutz von Antiquariatskatalogen und Bibliographien. Eine Ergänzung. In: ebd., S. 289 f.
22. Idefix 13.03.2010 20:37h http://www.antiquariatsrecht.de/?p=383#more-383
@21
das mag vielleicht für einige kurze Buchbeschreibungen gelten, für die Abbildungen zu den Büchern hat der Antiquar jedoch volles Copyright. Siehe den Link und dann ganz unter "Aber Vorsicht:" ...
23. Christoph Schäfer 13.03.2010 21:08h www.heineantiquariat.de
Genau das ist der Punkt, den w+h nicht bedacht hat. Wir haben das copyright an den von uns selbst erstellten Bildern und entweder man nimt uns jetzt langsam mal raus aus dem Hai, oder es kommt eine schöne Rechnung, diesmal dann per Einwurfeinschreiben UND FAX, man ist ja lernfähig.
Drehen wir den Spieß halt mal um.
24. müller 13.03.2010 21:54h
Hallo Schäferlein,
die Metaschnittstelle des ZVABs gibt gar keine Bilder weiter. Buchhai zeigt meines Wissens auch gar keine Bilder beim Portal ZVAB an.
Jetzt wird das ganze lächerlich!!!
25. Datenknecht 13.03.2010 23:52h
Da dem Buchhai ja offensichtlich so sehr an den Daten vom Heine-Antiquariat gelegen ist, empfehle ich eine kostenfreie Anmeldung beim Eurobuch-Partnerprogramm (http://www.eurobuch.com/partner_interface_doc.php). Dort bekommen Sie die Daten zwar nicht mehr vom ZVAB, aber z.B. direkt von Antiquariat.de, sogar inkl. der Bilder.
26. Idefix 14.03.2010 00:36h
@25
da sich das Heinrich Heine Antiqariat nun mal nicht unter den "Partnern" von Eurobuch befindet, werden Sie auch deren Bilder dort nicht finden.
Abgesehen davon bietet Eurobuch keine Antiquariatssoftware an, die das kopieren von Buchbeschreibungen aktiv unterstützt.
27. Christoph Schäfer 14.03.2010 01:02h http://www.zvab.com/displayBookDetails.do?itemId=23366966&ref=buchhai
Ach Müller und Datenknecht,
was hämt es sich schön anonäm,
ich verstehe nicht, was das soll. Ich habe NICHTS gegen eurobuch, ich will nur nicht in den buchhai !
Grüße,
CS
28. Michael Stein 14.03.2010 09:51h http://www.film-literature.com/blog
Abgekoppelt von Urheberrechtsfragen, speziell an unseren Produkt-Fotos, möchte ich den in 19.) eingeführten Aspekt der offenen APIs ansprechen. Amazon und eBay öffnen diese Schnittstellen, um Traffic und Umsatz auf ihre Seiten zu leiten und sind damit sehr erfolgreich. Das ist ein Prinzip der Offenheit, mit dem im Internet Geld verdient wird. Einige unserer Gebrauchtbuch-Plattformen hingegen residieren auf einem Todesstern und wirken so sympathisch wie Microsoft anno 1995. Mehr Transparenz würde Sympathien wecken und Datenmissbrauchsvorwürfe/ängste entkräften.
29. RF Meyer 14.03.2010 14:51h http://www.meyerbuch.com/
ad 28.
Gegen eine offene Schnittstelle des ZVAB wäre nichts zu sagen. Vielleicht sparte es sich auf diese Weise sogar einige der Metasuchen. Solange die Namen der Antiquare bei ihren Einträgen erscheinen, dürften sich auch hinsichtlich des Urheberrechts wenig Probleme ergeben.
Meine Einwände gegen den Buchhai – abgesehen vom Namen – beziehen sich sowohl auf die Geschäftspolitik der betreibenden Firma wie auf deren weiteres Angebot, in dem ich keinen Ansatz zu Offenheit entdecken kann, sondern nur ein Sich-Zwischendrängen auf allen Sektoren des Vertriebs gebrauchter bzw. antiquarischer Bücher ohne größere Rücksicht auf Datenschutz (siehe ‚order control’), nur zu eigenem Nutzen der Firma w+h.
Ich denke nicht, daß Daten bei dieser Firma gut aufbewahrt sind. Daher pflege ich keine Kontakt zu w+h und will auch nicht über dritte, in diesem Falle das ZVAB, dazu genötigt werden.
Was Du zur Antiquiertheit einiger Plattformen sagst, ist völlig korrekt. Statt, wie letztlich wieder erlebt, arrogant bis geringschätzig auf ihre Kunden samt deren Vorschläge wie Kritik zu reagieren, sollten sich deren Betreiber eher auf den sprichwörtlichen Hosenboden setzen und ihre Hausaufgaben machen.