Antiquariat
13.03.2010Online-Buchhandel
"w+h – oder wer erlangt demnächst im Antiquariatsbuchhandel die Datenhoheit?"
Einer der – sicher zu Recht vorsichtig und zurückhaltend formulierten – Kernsätze des ohne technisches Vorverständnis allerdings nicht ganz einfach nachzuvollziehenden Beitrags, der sich kritisch mit den verschiedenen Aktivitäten der IT-Firma w + h auseinandersetzt, lautet: "Es besteht zumindest die theoretische Möglichkeit, das Daten aus den Bereichen Antiquariatssoftware, Order-Control, Buchfreund und Buchhai gesammelt und zusammengeführt werden."
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1. Buchhöker 18.03.2010 13:28h
Tja, haben es Wiesler und Konsorten mal wieder geschafft? Eine kleine blabla-Ankündigung, alle Antiquare freuen sich scheinbar etwas erreicht zu haben, und dann verläuft die Angelegenheit im Sande? Damit dann w+h einfach weitermacht wie geplant? Was ist dies nur für eine Branche .... Sie hat es nicht besser verdient!
2. Frühnachrichten 18.03.2010 14:48h http://www.fruehnachrichten.de
Fehlt da der "Weiter lesen" Knopf oder war das schon der gesamte Artikel?
3. Peter 21.03.2010 11:39h
Ich verstehe die Problematik überhaupt nicht. Wer nicht will, dass seine Daten bzw. Ware im Internet abrufbar ist, der sollte sich vom Internet fern halten.
w+h ist nun mal der Platzhirsch bei den Antiquariatsprogrammen, genauso wie ebay bei den Online Auktionshäuser. Platzhirsche stehen nun mal dauerhaft in der Kritik und unter Beobachtung.
4. Roman Heuberger 21.03.2010 12:42h
ad 3:
Zweidimensionale, flache Darstellung. Wäre genauso, als würde man jemandem, der Angst hat, von einem Auto überfahren werden zu können, raten, am besten nicht vor die Haustür zu treten.
Und noch zum Schluß: warum verstecken sich hier nachwievor viele Kommentatoren hinter Pseudonymen?. Vor was haben die eigentlich Angst?
Die Tatsache, daß ich am Internet teilnehme, heißt noch lange nicht, daß ich automatisch Freiwild für alle diejenigen bin, die beispielsweise u.a. mit meinen Daten versuchen, virtuelle Hoheitsansprüche geltend zu machen.
Hier gilt es ganz eindeutig, den "Platzhirschen", "Kraken" oder wie auch immer man die Betreiber nennen mag, ihre Grenzen aufzuzeigen.
Ich mag es halt einfach nicht, wenn mich jemand von Machtgelüsten getrieben vor seinen Karren spannen will. Da werde ich bockig.
5. RF Meyer 21.03.2010 16:37h http://meyerbuch.wordpress.com/
ad 1.
Die Angelegenheit verläuft nicht im Sande.
Laut telephonischer Mitteilung von Herrn Holzapfel wird der Filter bis spätestens Ende 12. KW implementiert sein.
6. Roman Heulberger 21.03.2010 21:16h
ad 4: Warum nicht? Angst? Blödsinn.
Nachwiefor? Schöneswort.
7. Roman Heuberger 21.03.2010 22:27h
ad 6:
Ein wunderbares Instrument unserer Demokratie ist u.a. das der freien Meinungsäußerung. Auf dem dürfen selbst die spielen, gegen deren Darbietung selbst Katzenmusik einer Symphonie gleicht. Da hat das Überziehen einer Tarnkappe schon etwas Gutes: man muß sich den Anblick nicht auch noch antun.
8. egal 21.03.2010 22:45h
War natürlich ein Scherz. Nicht sehr originell, zugegeben.
Solange man aber hier unter Pseudonym und unter Angabe fiktiver oder falscher E-mail-Adressen schreiben kann, wird es getan. Normal.
Die Regeln sind bekannt. Warum immer wieder meckern?
Die Verantwortlichen können die Regeln natürlich ändern, aber was wäre das Resultat? Noch weniger Kommentare.
Sind und waren die nicht pseudonymen Kommentare so viel besser? Egal.
9. Roman Heuberger 21.03.2010 23:12h
ad 8 zu ad 6:
Wahrlich, nicht sehr originell. Dennoch, wo man unter Pseudonymen schreiben kann, äußert man sich oft anders, als unter seiner wahren Identität. Vielleicht ehrlicher, dann aber halt auch oft die Sau raus lassend. Normal finde ich das nicht. Weil ich meine, wenn jemand eine Meinung zu etwas hat, soll er sie auch frei äußern, egal ob die in ein bestimmtes Raster paßt oder nicht. Ich habe den Eindruck, oft werden unter Pseudonymen auch gerne Schmähungen und sprachlich sagen wir mal lässig formulierte Aussagen abgesondert, die im Grunde genommen nichts zu einer sachlichen Diskussion beitragen, höchstens dem Schreiberling selbst im Moment gut tun. Sei es ihm halt vergönnt.
Bedenken, die Anzahl der Kommentare würde abnehmen, wenn Pseudonyme nicht mehr zugelassen wären, teile ich nicht. Schließlich kommt es auf die Qualität an und nicht auf die Quantität.
Ob die Kommentare der mit offenem Visier Schreibenden gegenüber derer den Tarnkappenschreibern besser sind oder nicht, mag von jedem Leser selbst beurteilt werden.
Ich selbst diskutiere lieber mit Leuten, die ich angucken kann. Bin ich aus meinem realen Leben so gewöhnt.
Roman Heuberger
Dann:
10. Ichi 02.05.2010 19:19h
Nur weil im Internet schlampig mit Daten umgegagnen wird, heißt das nicht, daß man das hinnehmen muß - oder gar das man sich fernhalten sollte, wenn einem das nicht paßt.