Antiquariat

Plattform-Anteile nach Umsätzen im Mai. Achtung: ohne Interpretation ist die Statistik nicht verständlichPlattform-Anteile nach Umsätzen im Mai. Achtung: ohne Interpretation ist die Statistik nicht verständlich

03.06.2010Online-Buchhandel

w+h-Statistik für boersenblatt.net

Die Würzburger Softwarefirma w + h stellt seit einigen Tagen die Umsatz- und -Bestellkennzahlen einer Gruppe von 97 Antiquaren und Gebrauchtbuchhändlern zur Verfügung.

Die Statistik zeigt lediglich die Verteilung der Verkäufe von Händlern, die die Software whBOOK inklusive des Moduls "Order-Control" einsetzen und ist deshalb (auch nach Aussage von w + h) nicht repräsentativ (wie sollte eine repräsentative Antiquariatsstatistik aussehen? es geht darum, aus Einzelteilen ein Bild entstehen zu lassen), sie liefert dennoch für ein bestimmtes Massensegment einige interessante Hinweise.

Wenig überraschend ist die Stärke der großen Plattformen wie Amazon, Booklooker, Ebay und ZVAB; als bemerkenswerter dagegen zeigt sich die Schwäche der kleinen, unbekannteren Plattformen (gleich, ob sie Einstellgebühren verlangen oder nicht). Booklooker und ZVAB beispielsweise veröffentlichen durchaus Umsatzzahlen, die sich zum Vergleich heranziehen lassen – die kleinen Plattformen geben entsprechendes Material nicht heraus, und offensichtlich gibt es dafür einen Grund.

Wir verweisen hier auf die w+h-Seite http://www.order-control.com/boersenblatt/chart.php, auf der sich sowohl die zusammengefassten Umsätze für bestimmte Zeiträume als auch die Stückzahlen individuell einstellen lassen.

Interessant wird nicht zuletzt auch die Entwicklung der Statistik von Monat zu Monat sein.

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Schlagworte:
w + h

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4 Kommentar/e

1. Roland Samsz 03.06.2010 22:01h http://geizmonster.de

Interessant - aber bei uns sieht das ganz anderes aus (trotz whbook und OrderControl).

Den Absturz der Umsätze ab dem 24. kann ich nicht nach vollziehen. Eher das Gegenteil war bei uns der Fall.

Einen längeren Beitrag, wie häufig, bald im Forum.

2. Stefan Gläßer 03.06.2010 22:23h http://www.buchfreund.de

Der "Absturz" ab 24.05.2010 im oberen Diagramm ist technisch bedingt. Es handelt sich um Wochenzusammenfassungen, wobei die Werte vom 24.05.2010 bis 30.05.2010 kummuliert auf den 23.05.2010 dargestellt werden. Für genauere Werte ab dem 24.05.2010 - 31.05.2010 empfiehlt es sich, die Werte aus der Tagesstatistik heranzuziehen (unteres Diagramm entsprechend umschalten oder den Schieberegler verwenden).

3. Bücher-Fritz 04.06.2010 08:58h

Tja, vielleicht wacht nun mancher Händler auf?

Angebot-Vergleich:

ZVAB 40 Millionen Artikel

ebay 214.558 Artikel, das ist kein Schreibfehler! (Rubrik Antiquarische Bücher)

Und was die Bekanntheit betrifft, fragt mal euren Nachbarn ob er ZVAB oder ebay kennt...

4. krämer 04.06.2010 20:17h

Von Bücher-Fritz kommen diese Vergleiche schon länger, ebay vs. zvab, und die Antiquariate werden aufgefordert, "aufzuwachen."

Bei der Scheibe oben, seh ich aber nicht ebay vorne, sondern amazon.

Dann sag ich auch mal: Aufwachen Leute, morgen ist es booklooker, oder antbo?

Was da an Statistik produziert wird, ist Schwachsinn, Scheiße, um es mit einem deutschen Wort zu benennen.

Wozu, wozu.

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