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Unter den TOP 50 bleibt Pearson die Nummer eins

24.06.2010Verlagsranking

Unter den TOP 50 bleibt Pearson die Nummer eins

Kein Verlag setzt mehr um als Pearson. Daran hat sich auch 2009 nichts geändert: Im weltweiten Verlagsranking von „Livres Hebdo“, ermittelt von Rüdiger Wischenbart Content and Consulting, kann die britische Unternehmensgruppe ihren Spitzenplatz weiterhin halten.

Auch insgesamt zeigte sich wenig Bewegung. In der Top 10 der weltweit größten Verlage konnte sich lediglich die spanische Grupo Planeta (durch den Zukauf von Editis, Frankreich) etwas nach vorn schieben: von Platz 8 auf Platz 7. Planeta wechselte den Platz mit McGraw Hill. Bertelsmann und Holtzbrinck sind ebenfalls wieder dabei.

Die Top 10 im Überblick:

(1) Pearson (Großbritannien)
(2) Reed Elsevier (Großbritannien/ Niederlande/ USA)
(3) Thomson Reuters (Kanada)
(4) Wolters Kluwer (Niederlande)
(5) Bertelsmann (Deutschland)
(6) Lagardere Publishing/ Hachette Livre (Frankreich)
(7) Planeta (Spanien)
(8) Mc Graw Hill Education (USA)
(9) De Agostini Editore (Italien)
(10) Holtzbrinck (Deutschland)


Favorit Pearson hat im vergangenen Jahr etwa 7,76 Milliarden US-Dollar umgesetzt (ca. 6,3 Milliarden Euro) – summa summarum kommen die Top 3 auf einen Umsatz von 20,6 Milliarden US-Dollar (ca. 16,72 Milliarden Euro – Reed Elsevier setzte 7,37 Milliarden US-Dollar um, Thomson Reuters 5,47 Milliarden US-Dollar. 

Was das Ranking außerdem zeigt: Mehr als eine Milliarde US-Dollar zu erwirtschaften, schafften 2009 insgesamt 20 Verlage (Plätze 1 bis 20). Schlusslicht ist die französische Albin Michel-Gruppe (Umsatz 2009: 234 Mio. US-Dollar; ca. 190 Mio. Euro).

Auf den Spitzenpositionen behaupten sich zwar die andere Länder, doch auch Deutschland gehört nach wie vor zu den wichtigsten Buchnationen weltweit. Immerhin sicherten sich deutsche Verlage neun der 50 Plätze, nimmt man Springer Science and Business Media (SSBM) noch dazu, sogar zehn (außer Bertelsmann, Holtzbrinck, SSBM auch: Klett, Cornelsen, Westermann, Weka, Haufe, MairDuMont und Weltbild).

Und hier die Platzierungen von Rang 11 bis 50:

(11) Cengage Learning (Kanada)
(12) Scholastic (USA)
(13) Wiley (USA)
(14) Houghton Mifflin Harcourt (USA)
(15) Shueisha (Japan)
(16) Shogakukan (Japan)
(17) Kodansha (Japan)
(18) SSBM (Großbritannien; Deutschland, Frankreich, Italien)
(19) Harper Collins (USA)
(20) Informa (Großbritannien)

(21) Oxford University Press (Großbritannien)
(22) Bonnier (Schweden)
(23) Santillana (Spanien)
(24) Gakken (Japan)
(25) Egmont (Dänemark / Norwegen)
(26) RCS Libri (Italien)
(27) Simon & Schuster (USA)
(28) Reader´s Digest (USA)
(29) Klett (Deutschland)
(30) Cornelsen (Deutschland)

(31) Kadokawa (Japan)
(32) Mondadori (Italien)
(33) Sanoma (Finnland)
(34) Messageri (Italien)
(35) Harlequin (Kanada)
(36) Média Participations (Frankreich)
(37) Lefebvre-Sarrut (Frankreich)
(38) La MartiniËre (Frankreich)
(39) Higher Education Press (China)
(40) Kyowan (Japan)

(41) Westermann (Deutschland)
(42) Gallimard (Frankreich)
(43) Bungei (Japan)
(44) Shinchosha (Japan)
(45) Weka (Deutschland)
(46) Perseus (USA)
(47) Haufe (Deutschland)
(48) MairDumont (Deutschland)
(49) Weltbild (Deutschland)
(50) Albin Michel (Frankreich)


Das Ranking wurde in diesem Jahr zum vierten Mal veröffentlicht – unter Federführung der französischen Branchenmagazins „Livres Hebdo“. Die Publikation der Liste (und der Details) erfolgt in Zusammenarbeit mit dem "Buchreport", "Publishers Weekly" und "The Bookseller".

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